DE217934C - - Google Patents

Info

Publication number
DE217934C
DE217934C DENDAT217934D DE217934DA DE217934C DE 217934 C DE217934 C DE 217934C DE NDAT217934 D DENDAT217934 D DE NDAT217934D DE 217934D A DE217934D A DE 217934DA DE 217934 C DE217934 C DE 217934C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
skins
pickling
lime
pickling liquid
ammonia
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT217934D
Other languages
English (en)
Publication of DE217934C publication Critical patent/DE217934C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C1/00Chemical treatment prior to tanning
    • C14C1/08Deliming; Bating; Pickling; Degreasing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28 #. GRUPPE
Dr. OTTO ROHM in ESZLINGEN A.N.Verfahren zum Beizen von Häuten. Zusatz zum Patente 200519 vom 7. Juni 1907.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1908 ab. Längste Dauer: 6. Juni 1922.
In der Patentschrift 200519 ist ein Verfahren zum Beizen von Häuten beschrieben, bei dem ein wäßriger Auszug aus der Bauchspeicheldrüse unter Zusatz von Ammonium-5 oder Alkalisalzen oder Gemischen dieser Salze als Beizflüssigkeit Verwendung findet. Weitere Versuche haben ergeben,, daß ein besonders gutes Ergebnis erzielt wird, wenn man den . Auszug aus der Bauchspeicheldrüse in Verbindung mit schwachen Säurelösungen oder mit Säure- und Ammoniaksalzlösungen zum Beizen verwendet. Beispielsweise eignet sich eine 0,05 bis o,iprozentige Milchsäurelösung oder eine Mischung aus einer 0,05 bis o.iprozentigen Milchsäurelösung und einer 0,05 bis o.iprozentigen Salmiaklösung sehr gut für den in Rede stehenden Zweck.
Das vorliegende Verfahren bietet dem Verfahren des Hauptpatents gegenüber mehrfache Vorzüge. In dem Hauptpatent ist zwar angegeben, daß durch den Zusatz des Ammoniumsalzes die stark alkalische Reaktion des in der Haut enthaltenen Kalkes abgeschwächt wird. Das dabei frei werdende Ammoniak zeigt aber, wie sich nachträglich ergeben hat, ähnliche schädliche Wirkungen wie der Kalk, denn die freies Ammoniak haltenden Häute werden ebenfalls leicht rauh durch Aufnahme von kohlensaurem Kalk, wenn sie zum Abspülen der Beizflüssigkeit in Wasser gebracht werden, das ja meistens doppelkohlensauren Kalk enthält. Solche Häute lassen sich nicht gut gleichmäßig färben und lassen auch den richtigen Narbenglanz vermissen. Hält man jedoch die Beizflüssigkeit sauer, so ist die Bildung von kohlensaurem Kalk und damit ein Rauhwerden der Häute, ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine saure Beizflüssigkeit viel leichter aus den Häuten ausgewaschen werden kann als eine alkalische, was namentlich bei dicken Häuten sehr in Betracht kommt. Man kann also schwach sauer reagierende.Häute leichter, d. h. mit weniger Wasser und Arbeit neutral und zur Gerbstoff auf nähme geeignet machen als alkalisch oder ammoniakalisch reagierende . ■ Häute. j

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abänderung des durch das Patent 200519 geschützten Verfahrens zum Beizen von Häuten, dadurch gekennzeichnet, daß als Beizflüssigkeit ein wäßriger Auszug aus der Bauchspeicheldrüse in Verbindung mit schwachen Säurelösungen oder auch Säure- und Ammoniaksalzlösungen verwendet wird.
DENDAT217934D Active DE217934C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE217934C true DE217934C (de)

Family

ID=479206

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT217934D Active DE217934C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE217934C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927464C (de) * 1953-09-04 1955-05-09 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Bloessen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927464C (de) * 1953-09-04 1955-05-09 Roehm & Haas G M B H Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Bloessen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE217934C (de)
DE740472C (de) Verfahren zum Beizen von geaescherten Hautbloessen
DE927140C (de) Verfahren zur Fraktionierung von Staerke
DE925605C (de) Entkaelkungsmittel
DE2739844A1 (de) Verfahren zum chromgerben
DE98939C (de)
DE883545C (de) Verfahren zur Verbesserung der Korrosionsbestaendigkeit von Eisen und Stahl
DE673163C (de) Verfahren zum Entkaelken von geaescherten Haeuten und Fellen
DE106961C (de)
DE242216C (de)
DE1258356B (de) Verfahren zur Vermeidung von Niederschlaegen und Verfaerbungen und zur Maskierung vonMetallionen in alkalischen Waessern
DE738908C (de) Herstellung von Eiweissstoffen
DE2424301C3 (de) Verfahren zum Chromgerben und Gerbmischung dafür
DE1303521C2 (de) Gerbverfahren unter verwendung von basischen aluminium-chrom-(iii)-mischkomplexverbindungen
DE707937C (de) Verfahren zum Entschlichten von Textilien aller Art mittels Pankreasamylase
DE207258C (de)
DE467234C (de) Verfahren zur Herstellung von Formaldehyd
DE758673C (de) Verfahren zum Entkaelken von geaescherten Bloessen
AT67682B (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer Nitrobenzoldiazonium - Verbindungen.
DE259922C (de) Verfahren zur herstellung von chromleder
DE453118C (de) Verfahren zur Herstellung fuer die Fabrikation von Ammoniumsulfat und Alkalisulfat oder deren Doppelsalzen geeigneter Loesungen
DE609982C (de) Verfahren zur Verbesserung von Lithopone
DE679484C (de) Verfahren zum Gerben von Haeuten mit dreiwertigen basischen Eisensalzloesungen
DE264268C (de) Verfahren zur Darstellung haltbarer Nitrobenzoldiazonium-Doppelsalze.
DE976436C (de) Beizen von Metalloberflaechen