DE217626C - - Google Patents

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DE217626C
DE217626C DENDAT217626D DE217626DA DE217626C DE 217626 C DE217626 C DE 217626C DE NDAT217626 D DENDAT217626 D DE NDAT217626D DE 217626D A DE217626D A DE 217626DA DE 217626 C DE217626 C DE 217626C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/34Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 GRUPPE
Akkumulatorenbatterie.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1909 ab.
Durch die Patentschrift 73202 ist es bekannt geworden, einem Stromerzeuger eine Akkumulatorenbatterie mit in Reihe liegender Zusatzmaschine parallel zu schalten und die Erregerwicklung dieser Zusatzmaschine aus einer Hilfsmaschine zu speisen, deren Feld mittels zweier einander entgegenwirkender Wicklungen erzeugt wird. Die eine dieser Wicklungen wird von einem konstanten Strom, die andere von dem Netzstrom oder meist einem demselben proportionalen Strom durchflossen. Um das Anspringen der Zusatzmaschine zu beschleunigen, wird gemäß der Erfindung ein Widerstand in den Erzeugerstromkreis eingeschaltet und von den Klemmen desselben eine dritte zur Erregung der Hilfsmaschinen dienende Wicklung gespeist, die gleichfalls der von konstantem Strom durchflossenen Wicklung entgegenwirkt. Die Windungszahl der letzteren ist außerdem um so viel vergrößert, daß die zusätzlichen Amperewindungen den Amperewindungen der dritten Wicklung bei normaler Belastung des Stromerzeugers das. Gleichgewicht halten.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Schaltbild dargestellt. 1 ist der Stromerzeuger, 2 die Akkumulatorenbatterie, 3 die Zusatzmaschine, und 4, 5 sind die zu den Stromverbrauchern führenden Leitungen. Die Erregerwicklung 6 der Zusatzmaschine 3 wird unter Zwischenschaltung des Rcgelungswiderstandes 7 aus dem Anker 8 der Hilfsmaschine 9 gespeist. Diese Hilfsmaschine 9 besitzt drei Erregerwicklungen 10,11,12, von denen die Wicklung 10 unter Zwischenschaltung des Regelungswiderstandes 13 an die Klemmen der Akkumulatorenbatterie 2 angeschlossen ist. Die Klemmen der Wicklung 11 sind mit denen eines Widerstandes 14 verbunden, der in die Leitung 4 hinter dem Anschluß der Akkumulatorenbatterie eingeschaltet ist. Vor diesem Anschluß Hegt in der Leitung 4 der Widerstand 15, von dessen Klemmen aus die Wicklung 12 gespeist wird.
Die Wirkungsweise der Anordnung für langsame Stromänderungen ist durch die eingangs angezogene Patentschrift 73202 bekannt geworden, so daß es nicht nötig ist, hierauf näher einzugehen. Der Widerstand 15 und die Wicklung 12 haben auf diese Wirkungsweise keinen Einfluß, da durch die Zusatzmaschine der aus dem Stromerzeuger gelieferte Strom bei beliebigen, aus den Leitungen 4 und 5 entnommenen Strömen praktisch gleich groß gehalten wird. Infolgedessen ist der Spannungsabfall an den Klemmen des Widerstandes 15 und damit auch der Strom in der Wicklung 12 konstant. Die Wirkung der letzteren wird durch die zusätzlichen Amperewindungen der Wicklung" 10 ausgeglichen.
Bei einer plötzlichen Belastungszunahme ergibt sich jedoch eine neue Wirkung. Es wird zwar in der bekannten Weise an den Klemmen
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(2. Auflage, ausgegeben am Q. August igio.J
des Widerstandes 14 ein vergrößerter Spannungsabfall auftreten, und die Erregung der Ililfsmaschinc 9 und damit auch die der Zusatzniaschinc 3 werden entsprechend beeinflußt werden. Infolge der magnetischen Trägheit wird jedoch die Spannung an den Klemmen der Zusatzmaschinc 3 sich nicht plötzlich ändern, die Akkumulatorenbatterie 2 kann sich dementsprechend auch nicht sofort an der · Stromliefcrung beteiligen, und der Stromerzeuger ι muß daher anfangs allein den Mehrbetrag an Strom liefern. Das Anschwellen des vom Stromerzeuger gelieferten Stromes "bewirkt nun, daß an den Klemmen des Wider-Standes 15 ein vergrößerter Spannungsabfall auftritt. Als Folge hiervon wird ein stärkerer Strom die Wicklung 12 durchfließen. Die AVicklung u wird daher bei der Feldänderung der Maschine 9 durch die Wicklung 12
au wesentlich unterstützt, und sowohl die Spannungsänderung· an den Klemmen des Ankers 8 als auch die Feldänderung der Maschine 3 wird beschleunigt, so daß das Anspringen der Batterie 2 und die Entlastung des Stromerzcu-♦25 gers ι in wesentlich kürzerer Zeit als bei der bekannten Anordnung erreicht wird. Nachdem der aus dem Stromerzeuger gelieferte Strom wieder, auf seinen normalen Wert zurückgegangen ist, trägt, wie bereits ausgeführt wurde, die Wicklung 12 nicht mehr zur Änderung des Feldes der Maschine 9 bei.
Jc nach der Größe des Widerstandes 15 und der Windungszahl der Wicklung 12 läßt sich die Wirkungsweise der zusätzlichen Teile verschieden stark bemessen. Jedenfalls wird es in den weitaus meisten Fällen möglich sein, die Zeitdauer,-während der der Stromerzeuger Stromstöße mittlerer Stärke herzugeben hat, derart abzukürzen, daß die Schwungmassen des Stromerzeugers ohne weiteres imstande sind, den Stoß aufzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Regelung der Hauptstromlicferung aus einem Stromerzeuger und einer parallel liegenden, mit einer Zusatzmaschine in Reihe geschalteten Akkumulatorenbatterie, wobei die Erregung der ■ Zusatzmaschine mittels einer Hilfsmaschine erfolgt, bei der eine von dem gelie-, ferten Hauptstrom oder einem proportionalen Teil desselben durchflossene Magnetwicklung einer von konstantem Strom durchflossenen Magnetwicklung entgegenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der letzteren unter Vergrößerung ihrer Amperewindungen eine weitere Magnetwicklung entgegenwirkt, die von den Klemmen eines nur von Strom aus dem Stromerzeuger durchflossenen Widerstandes gespeist wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974779C (de) * 1952-10-17 1961-05-10 Continental Elektro Ind Ag Anordnung zur Beseitigung fuehlbarer Spannungsschwankungen in Gleichstrom-Verbrauchernetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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