DE217367C - - Google Patents

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DE217367C
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    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
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    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51 d. GRUPPE
EDUARD SEIFERT in CÖLN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein mechanisches Musikwerk, bei welchem durch Änderung des Weges der Anschlagglieder für die Tonerzeuger die Tonstärke abgestuft werden kann. Das Kennzeichen der vorliegenden Vorrichtung besteht darin, daß die Einstellung der einzelnen Hammeranschlagglieder von einem zugehörigen Gruppenbalg bewirkt wird, dessen Abstand von dem Hammer unabhängig und
ίο gegebenenfalls auch in Abhängigkeit von anderen Gruppenbälgen regelbar ist, und welcher an ein mit einem Doppelschieber versehenes Gleitstück angeschlossen ist, in dessen eine Seite die Leitungen von den Einzelbälgen und in dessen andere Seite Leitungen von den Gruppenbälgen münden.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung ist durch die Zeichnung dargestellt.
Fig. ι und 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt in verschiedenen Betriebsstellungen.
Fig. 3 ist eine schematische Zusammenstellung hierzu.
Einem Klangkörper, beispielsweise der Saite α gegenüber ist in bekannter Weise der Anschlaghammer δ angeordnet, dessen Ausschlag durch die Hammerruheleiste C begrenzt wird. An diese sind mittels Platten d1, deren Entfernung von den Hämmern mittels Hebel w einstellbar ist, Bälge d angelenkt, von welchen jeder, wie Fig. 3 zeigt, sich mit seiner Breitseite über mehrere Hämmer b erstreckt. Auf dem den Hämmern abgewandten Rücken des Balges d ist eine der Zahl der diesem Balg zugehörigen Hämmer entsprechende Anzahl Einzelbälge e angeordnet. Diese tragen je einen in Richtung zum Hammer verstellbaren Finger f. Der Balg d ist mittels einer zum Teil biegsamen Leitung g an einen Kanal h und jeder Balg e mittels einer teilweise biegsamen Leitung i an je einen Kanal k eines Blockstückes m angeschlossen. Die Mündungen dieser Kanäle h und k werden von einem Doppelschieber 0 bedeckt, welcher auf dem Blockstück m verschiebbar ist (Fig. 1 und 3). Auf der dem Blockstück m zugekehrten Seite weist der Schieber 0 vier Höhlungen o1, o2, o3, o4 auf, so daß er die Gestalt eines vierfachen Muschelschiebers hat. Eine Querwand s in ihm besitzt drei in Reihe angeordnete Bohrungen q (Fig. 3), welche mit den Mündungen k der Kanäle i bei Verschiebung des Schiebers nacheinander in Verbindung gebracht werden können. Jeder Hohlraum des Muschelschiebers ist mittels Leitungen t, u bzw. t1, u1 an die Spielwindkammer angeschlossen.
Die Leitungen u und u1, t und t1 besitzen je ein Wechselventil v, durch die sie mit der Spielwindkammer oder mit der Außenluft in Verbindung gesetzt werden können.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Befindet sich beispielsweise der Schieber 0 in der Stellung nach der Fig. 3, und wird die linke Kammer des Schiebers mit der Außenluft und die rechte mit der Spielwindkammer, welche Saugluft enthalten möge, in
Verbindung gesetzt, so nehmen die zwei linken Bälge d die Spreizlage nach der Fig. ι und die rechten Bälge e unter dem Einfluß der Saugluft die Stellung nach der Fig. 2 ein, in welcher sie zusammengeklappt sind. Sämtliche Bälge β stehen durch die Leitungen t und t1 mit der Saugluft in Verbindung und befinden sich in der Stellung nach der Fig. 2. Wird jedoch die Mündung eines Balges e in dem Blockstück m mit einer Bohrung q des Schiebers 0 zur Deckung gebracht, so kommt dieser Balg mit der Außenluft in Verbindung und nimmt die Spreizstellung nach der Fig. 1 ein. Die Folge hiervon ist, daß der Finger f dieses Balges β den betreffenden Hammer in verändertem Abstande von der Saite hält. Daher ist je nach der Stellung des Schiebers 0 und der Steuerung der Wechselventile ν die Stellung der Finger f, der Hämmer b, und somit ihre Anschlagstärke verschieden.
Die Einrichtung ermöglicht es also, die Tonstärke eines einzelnen Klangkörpers jeweilig zu verändern und auch die Tonstärke der Gruppe, zu welcher dieser Ton gehört, gegen die Tonstärke der anderen Gruppen abzustufen. Auch kann durch Drehung der Platte ^1 der Bälge d eine weitere Abstufung erzielt werden. Es können, wie in Fig. 3 angedeutet, die Balgplatten d1 auf einer gemeinsamen Platte d2 befestigt werden, zum Zwecke, alle Balgplatten d1 von einer Stelle aus zu bewegen.
Die Steuerung des Schiebers 0 kann entweder von der Hand des Spielers oder auch selbsttätig bewirkt werden, beispielsweise nach 35 Maßgabe eines vor dem Notenblatt laufenden Zeigers oder mittels besonderer, in dem Notenblatt angebrachter, pneumatisch steuernder Lochungen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mechanisches Musikwerk mit Einrichtung zur Regelung des wirksamen Weges der die Tonerzeuger betätigenden Glieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des einzelnen Fingers (f) von einem zugehörigen Balg (e) bewirkt wird, dessen Abstand von dem Hammer (b) zusammen mit den entsprechenden, zu einer Gruppe gehörigen Bälgen mittels eines gemeinsam an ihnen angreifenden Balges, (d) verstellbar ist.
    Musikwerk nach Anspruch i, dadurch
    gekennzeichnet, daß der Abstand der Balgplatte (d1) des Gruppenbalges (d) von den Hämmern (b) regelbar ist.
    3. Musikwerk nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Doppelschieber (0) auf einem Gleitstück (m), in dessen eine Seite die Leitungen von den Einzelbälgen (e), in dessen andere Seite die Leitungen von den Gruppenbälgen (d) münden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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