DE217798C - - Google Patents

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DE217798C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
    • G10F5/06Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λδ 21.7798-KLASSE 51 d. GRUPPE
von Notenöffnungen im Gleitblock.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einstellbare Gleitblöcke für pneumatische Spielvorrichtungen für Musikinstrumente, bei welchen zwei unabhängige Reihen von öffnungen vorgesehen sind, die mit in einer Grundleiste ausmündenden Luftleitungen verbunden sind, und die einer weiteren einfachen Reihe von nach dem Spielmechanismus führenden, ebenfalls in einer Grundleiste mündenden Windkanälen
ίο so zugeordnet sind, daß durch Verschieben der Grundleisten gegeneinander nach Belieben die eine oder die andere Reihe der Gleitblockluftleitungen in Verbindung mit der zugeordneten einfachen Reihe von Windkanälen gesetzt werden kann. Die Erfindung bezweckt, die Teile der Spielvorrichtung nach jedesmaligem Tastenanschlag rasch in Betriebsbereitschaft zu setzen und die gleiche Tastenanschlagsgeschwindigkeit zu erzielen, gleichviel, ob die eine oder die andere Reihe von ihrer Zahl und vorzugsweise auch ihrer Größe nach verschiedenen Notenöffnungen sich in Wirksamkeit befindet. Dieses wird der Erfindung zufolge dadurch erreicht, daß jede der beiden Reihen von Windleitungen des Gleitblocks mit einer Wiridspannungskammer in Verbindung gesetzt wird, von der Spannungsausgleichsöffnungen nach den einzelnen Windleitungen führen, so daß die Windleitungen des Gleitblocks auf kürzestem Wege nach ,: jedesmaligem Anschlag der zugeordneten Taste wieder luftleer gemacht werden. Um hierbei Störungen des Betriebes durch ungenaue Einstellung der Öffnungen des Gleitblocks gegenüber dem Notenbande nach Möglichkeit zu verhüten, ist die Gleitfläche desselben, über welche das Notenband läuft, unbeweglich angeordnet. Hierin liegt ein Vorteil gegenüber vorbekannten Anordnungen, wo eine die Gleitblockwindleitungen aufnehmende bewegliche Grundleiste mit der Gleitfläche starr verbunden ist, so daß letztere an den Verschiebungen der Grundleiste teilnehmen muß, wodurch die Gefahr einer Verrückung der öffnungen aus der Normalstellung entsteht.
Eine Ausführungsform der neuen Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein vertikaler Querschnitt durch den neuen einstellbaren Gleitblock und durch einen Spielbalg nebst den zugehörigen Ventuen.
Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen die Anschlußstücke der beiden Reihen von Luftleitungen an die nach dem Spielmechanismus führenden Leitungen in verschiedenen Stellungen.
Die Fig. 5, 6 und 7 sind Endansichten der in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Teile in ihren verschiedenen Stellungen.
Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen die in den Fig. 2 bis 7 dargestellten Teile in anderen Schnittebenen wie die Fig. 2 bis 4.
Fig. Ii ist eine Seitenansicht des aus den Fig. 2 bis io ersichtlichen verschiebbaren Balkens, wobei einzelne Teile fortgebrochen und andere im Schnitt dargestellt sind.
Der Spielbalg i, seine Ventile 2 und 3 und die-Windkammer 4 besitzen übliche Form.
Der Gleitblock 5 ist in dem Notenbandgehäuse, welches die Notenbandrollen 7, 8 aufnimmt, untergebracht.,
Der Gleitblock 5 ist auf seiner Außenseite mit 'zwei Reihen von öffnungen 9 und 10 versehen, von welchen öffnungen diejenigen der einen Reihe weiter sein mögen als die öffnungen der anderen Reihe, und wobei sich die öffnungen der beiden Reihen auch bezüglich ihrer Zahl und ihres Abstandes voneinander unterscheiden mögen. Beispielsweise mag angenommen werden, daß fünfundsechzig öffnungen 9 in der einen Reihe und achtundachtzig öffnungen 10 in der anderen Reihe vorhanden sein mögen.
Jede öffnung 9 ist mit einem Kanal 11 verbunden, und jede öffnung 10 mit einem Kanal 12, welche Kanäle beispielsweise aus Kautschukröhren bestehen können und in einem in der Querrichtung und in senkrechter Richtung verschiebbaren Balken 13 derart münden, daß ihre Mündungen gleichfalls in zwei parallelen Reihen Hegen, die voneinander um einen geringen Betrag seitlich entfernt sind. In dem Balken 13 sind zwei Kammern 14 und 15 enthalten, welche mit Ansatzstücken 16 versehen sind, um an die Kammern Röhren zur Verbindung mit einer Saugvorrichtung anschließen zu können.
Jede der Röhren 11 und 12 ist durch eine Luftausgleichsöffnung 17 bzw. 18 mit der zugeordneten Kammer 14 bzw. 15 verbunden. Die Spannungsausgleichsöffnungen 17 der Leitungen 11, welche mit den fünfundsechzig Gleitblocköffnungen verbunden sind, sind größer als die öffnungen 18 der Leitungen 12, welche mit den achtundachtzig Notenöffnungen des Gleitblocks verbunden sind. Da die Notenöffnungen 9 der fünfundsechziger Reihe größer sind als die öffnungen 10 der achtundachtziger Reihe, muß auch hinsichtlich der Abmessungen der öffnungen 17, 18 hierauf Rücksicht genommen werden, um die gleiche Tastenanschlagsgeschwindigkeit zu erzielen, gleichviel, ob die fünfundsechziger oder die achtundachtziger Notenreihe sich in Wirksamkeit befindet.
Ein fester Balken 19 unter dem beweglichen Balken 13 ist durch Röhren 20 mit so viel Spielbälgen verbunden, als öffnungen in derjenigen Öffnungsreihe des Gleit blocks vorhanden sind, welche die größte Zahl von öffnungen aufweist.
Die Mündungen der Leitungsröhren 20 in dem festen Balken 19 besitzen gleichen Abstand voneinander, ebenso wie die Mündungen der Leitungsröhren 11, 12 in dem verschiebbaren Block 13; . und zwar.. sind die Abstände in beiden Fällen dieselben, so daß die Leitungen 11, 12 bei geeigneter Verschiebung des Balkens 13 zur Deckung mit den Enden der Leitungen 20 in dem festen Balken 19 gebracht werden können. ■
Der feste Balken 19 und der verschiebbare Balken Ϊ3 sind an ihren Enden durch Gelenkstücke 21 verbunden, die an jeden der beiden Balken angelenkt sind. Die Balken sind dabei mit Aussparungen 22 versehen, in welchen Federn 23 sitzen, die mit ihren oberen Enden an der Oberseite des verschiebbaren Balkens 13 und mit ihren unteren Enden an der Unterseite des festen Balkens 19 befestigt sind. ■ ' ■ '.'■'.'■
Der verschiebbare Balken 13 kann auf dem festen Balken ■ um den Abstand der in den beweglichen Balken' einmündenden Leitungsröhren 11,12 verschoben werden.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Lage der Teile stehen die Röhren 11 mit den Leitungen 20 in Verbindung, während die Röhren 12 ausgeschaltet sind. Bei dieser Stellung der Teile treten also lediglich die fünfundsechzig Notenöffnungen 9 des Gleitblocks in Wirksamkeit.
Wenn die achtundachtzig Notenöffnungen 10 in Wirksamkeit treten sollen, so wird der verschiebbare Balken 13 aus der in den Fig. 2, 5 und 8 dargestellten Lage in die in den Fig. 4, 7 und 10 dargestellte Lage übergeführt, wo- ; bei er durch die in den Fig. 3, 6 und 9 dargestellte Mittellage hindurchgeht. Bei der hierbei eintretenden Abhebung des Balkens 13 von dem Balken 19 erfolgt eine Spannung der Federn 23, welche den Balken 13 jedesmal, wenn er in eine der beiden Endstellungen gelangt, zum festen Anliegen an den Balken 19 bringen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gleitblockanordnung für Spielvorrich-. tungen für Musikinstrumente mit zwei Reihen von Notenöffnungen im Gleitblock mit anschließenden Luftleitungen und Einrichtung, um die Luftleitungen jeder der beiden Öffnungsreihen dadurch in Verbindung mit einer weiteren Reihe von nach dem Spielmechanismus führenden Luftleitungen zu setzen, daß zwei Grundleisten, in welche die Luftleitungen ausmünden, gegeneinander verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß j eder der beiden Reihen von Luftleitungen eine Windspannungskammer zugeordnet ist, welche mit jeder der ihr zugeordneten Luftleitungen durch Spannungsausgleichsöffnungen in Verbin-
    dung steht, während die einfache Reihe von Windleitungen mit dem Spielmechanismus in Verbindung steht.
  2. 2. Gleitblockanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Windspannungskammern, welche den beiden Reihen von an die Notenöffnungen im Gleitblock anschließenden Luftleitungen zugeordnet sind, an der die Mündungen dieser Luftleitungen aufnehmenden Grundleiste angebracht sind.
  3. 3. Gleitblockanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Grundleiste (13) des Gleitblocks so mit dem die Gleitfläche für das Notenband tragenden Teil verbunden ist, daß letzterer an den Bewegungen der Grundleiste nicht teilnimmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Serum, gedruckt in der reiChsdruCkere!.
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