DE225770C - - Google Patents
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- DE225770C DE225770C DENDAT225770D DE225770DA DE225770C DE 225770 C DE225770 C DE 225770C DE NDAT225770 D DENDAT225770 D DE NDAT225770D DE 225770D A DE225770D A DE 225770DA DE 225770 C DE225770 C DE 225770C
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- Germany
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- slot
- slide
- tape
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- note
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F5/00—Details or accessories
- G10F5/04—Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Auxiliary Devices For Music (AREA)
Description
KAISERLICHES
rien = (Ejemploc
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 225770 KLASSE 51 tf. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1909 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, mit welcher man Notenbänder für
mechanische Musikinstrumente, wie Pianolas, Phonolas, Äolians und ähnliche Instrumente
herstellen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand · in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Vorrichtung. ίο Fig. 2 ist in ihrem linken Teil eine Endansicht
der Vorrichtung und in ihrem rechten Teil ein Schnitt nach der Linie C-D in Fig. i.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. i.
Die Vorrichtung besteht aus einem Holzkasten, der drei Abteilungen hat. In der
Abteilung 1 liegt eine Rolle 2, von der ein Papierstreifen 3 über den Deckel 4 der mittleren
Abteilung auf eine Rolle 5 führt, die in der dritten Abteilung 6 liegt.
Der freie Raum der mittleren Abteilung dient zur Aufbewahrung eines der bekannten
Brennapparate, wie sie für Holzbrandarbeiten usw. vielfach benutzt werden.
Auf dem Deckel 4 der mittleren Abteilung liegt eine Platte 7 mit spaltenartigen Vertiefungen 8, und zwar ist die Anzahl der Vertiefungen nach Art des Instrumentes, für welches Noten hergestellt werden, verschieden groß zu wählen. Für Pianolos benutzt man 65, für Phonolas und Angelus jy und für Äolians 56 Vertiefungen.
Auf dem Deckel 4 der mittleren Abteilung liegt eine Platte 7 mit spaltenartigen Vertiefungen 8, und zwar ist die Anzahl der Vertiefungen nach Art des Instrumentes, für welches Noten hergestellt werden, verschieden groß zu wählen. Für Pianolos benutzt man 65, für Phonolas und Angelus jy und für Äolians 56 Vertiefungen.
Über der Platte 7 liegt ein metallenes Lineal 9, welches an' einem Ende in einem
Gelenk 10 befestigt ist und am anderen Ende in einer oben offenen Führung 11 liegt, so
daß es nicht hin und her bewegt werden kann, sondern sicher eingelagert ist. . Auf der
Oberfläche dieses Lineals 9 ist eine Klaviatur und die dazu gehörende Notenreihe durch
Eingravierung oder durch andere Mittel wiedergegeben. An der hinteren Kante des Lineals 9
sind Vertiefungen 12, die z. B. kegelförmig sein können, vorgesehen, welche mit den Spalten
8 der Platte 7 korrespondieren. Unter und an dem Lineal 9 ist ein Schieber 13 hin
und her beweglich. Dieser Schieber 13 hat einen Handgriff 14, mit dem zugleich ein
kleiner, federnder Zapfen 15 verbunden ist, der sich in die Vertiefungen 12 des Lineals 9
einlegen kann, um so den Schieber 13 in jeder gewünschten Stellung festhalten zu können.
Der Schieber 13 trägt eine längliche Platte 16 mit einem Schlitz, dessen Breite den im Notenpapier
herzustellenden Öffnungen entspricht. Die Kante des Schlitzes ist mit einer Einteilung
versehen, und zwar hat diese Einteilung Bezug auf die Länge der herzustellenden
Noten. Jeder Teilstrich entspricht einer Sechzehntelnote, vier Teilstriche demnach
einer Viertelnote. Wenn man den Schieber 13 für eine bestimmte Note einzustellen
wünscht, so schiebt man ihn an die Stelle, an der diese Note auf dem Lineal 9 bezeichnet
ist, so daß der Schlitz genau vor der betreffenden Note steht. In dieser Stellung
greift auch der federnde Zapfen 15 in die zugehörende Vertiefung ein, und die Stellung des
Schlittens ist derart gesichert, daß er nur nach Ausheben des Zapfens 15 wieder bewegt
werden kann, sei es durch einen gewissen Kraftaufwand, sei es durch einen Druck auf
den Griff 14, der der Feder entgegenwirkt.
Um das mit Noten zu versehende Papierband in die Vorrichtung einzubringen, hebt
man das Lineal 9 auf und zieht das Papier von der Rolle 2 ab, führt es über die Platte 7
und wickelt es etwas auf Rolle 5 auf. Alsdann klappt man das Lineal 9 nieder und
stellt nun den Schieber 13 mit der Platte 16 auf die zuerst anzugebende Note. Mit der
glühenden Nadel eines Brennapparates fährt man alsdann in den Schlitz der Platte 16
hinein, der jedesmal genau über einer der spaltenförmigen Vertiefungen 8 steht, und
brennt das Papier aus dem Streifen heraus, wobei die Brandöffnung nicht breiter wird,
als der Schlitz es zuläßt. Die Länge der Brandöffnung, welche den Wert der Note darstellt,
kann man nach Maßgabe der am Schlitz angegebenen Teilstriche bestimmen. Man hat es demnach bei dieser Einrichtung in der
Hand, die Öffnungen in der richtigen Breite und genau in der gewünschten Länge mit
großer Leichtigkeit und Bestimmtheit einzubrennen.
Die Länge des Schlitzes ist dabei so bemessen, daß man, ohne das Papier weiterzurücken,
eine Note von der Länge eines Taktes und darüber ausbrennen kann, auch kann man die Schlitzeinteilung für jede Takteinteilung,
sei es 2/4, s/4, 5/4, 6/8 usw. benutzen.
Wenn man das Ausbrennen für einen Takt beendigt hat, so brennt man zweckmäßig zunächst
den Anfang einer beliebigen Note am Anfang des folgenden Taktes ein und rollt erst dann das Papier durch Umdrehung der
Rolle 5 so weit auf, bis die zuletzt durchgebrannte Note an der Grundlinie der Einteilung
des Schlitzes 16 angelangt ist. Alsdann brennt man die Noten dieses Taktes ein.
Bei der Arbeit soll man darauf achten, daß die spaltartigen Vertiefungen 8 der Platte 7
immer rechtzeitig gereinigt werden.
Mit Hilfe dieser Vorrichtung kann man Musikwerke beliebiger Art ohne Schwierigkeit
fehlerlos unmittelbar von den gedruckten Noten auf das Notenband der mechanischen Instfu- 5c
mente übertragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Herstellung von Notenbändern für mechanische Musikinstrumente von Hand durch Einbrennen von Löchern und Schlitzen in das Band, deren Anordnung nach Maßgabe einer feststehenden, eingezeichneten Klaviatur erfolgt, gekennzeichnet durch die Anordnung eines auf der Klaviatur (9) einstellbaren Schiebers (13), der in Richtung des Notenbandes einen Schlitz (16) mit Notenwerteinteilung besitzt, sowie einer unterhalb des Schiebers (13) befindlichen Auflagerplatte (7), die entsprechend der Anzahl der Noten mit Rillen (8) versehen ist, über welche das Notenband geführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225770C true DE225770C (de) |
Family
ID=486372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225770D Active DE225770C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225770C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4656316A (en) * | 1984-11-12 | 1987-04-07 | Siemens Aktiengesellschaft | Splice protective insert for cable sleeves |
| US4704499A (en) * | 1986-06-18 | 1987-11-03 | American Telephone And Telegraph Company At&T Bell Laboratories | Locking mechanism for aerial cable closure and terminals |
-
0
- DE DENDAT225770D patent/DE225770C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4656316A (en) * | 1984-11-12 | 1987-04-07 | Siemens Aktiengesellschaft | Splice protective insert for cable sleeves |
| US4704499A (en) * | 1986-06-18 | 1987-11-03 | American Telephone And Telegraph Company At&T Bell Laboratories | Locking mechanism for aerial cable closure and terminals |
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