DE244282C - - Google Patents

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DE244282C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Gleitblock, bei dem der Abstand zwischen den einzelnen Rohrmündungen verändert werden kann, so daß der Gleitblock sowohl mit Notenblättern mit verschiedenen Teilungen wie auch mit Notenblättern, deren Breite unter atmosphärischen Einflüssen sich verändert hat, richtig zusammen arbeiten kann.
Gemäß dieser Erfindung ist der Gleitblock ίο mit einem Längsschlitz versehen, in welchen die verschiebbaren Röhren hineinreichen. Um den Abstand zwischen den Röhren für verschiedene Notenblätter einzustellen, sind die Röhren mit zwei Scharen unter sich paralleler Hebel nach Art einer Nürnberger Schere verbunden. Die äußersten, von dem Notenblatt nicht bedeckten Röhren können durch Deckel, welche zweckmäßig aus nachgiebigem Material bestehen, verschlossen werden.
Fig. ι ist ein Aufriß einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Grundriß derselben,
Fig. 3 ein Querschnitt;
Fig. 4, 5 und 6 sind schaubildliche Ansichten von einzelnen Teilen. .
Der Gleitblock 1 ist an seiner oberen Seite mit einem Längsschlitz 2 versehen, in dessen senkrechten Wänden zwei einander gegenüberstehende, horizontale Längsnuten 3 angebracht sind (Fig. 3).
Eine Anzahl von Röhren 4, z. B. 88, welche zweckmäßig rechteckigen Querschnitt haben, und deren obere Endflächen in Übereinstimmung mit der Querwölbung des Gleitblocks gewölbt sind, befinden sich in vertikaler Lage nebeneinander in dem Schlitz 2, so daß ihr oberes Ende mit der Wölbung des Gleitblocks glatt abschneidet. Jedes Rohr 4 trägt nahe seinem oberen Ende an entgegengesetzten Seiten Lappen 5, welche lose in den erwähnten Führungsnuten 3 des Gleitblocks ruhen und vertikale Bewegungen der Röhren verhindern, ohne eine seitliche Verschiebung nach beiden Seiten auszuschließen.
An ihrem unteren Ende ist jede Röhre 4 mittels einer biegsamen Rohrleitung 6 mit der Ventilvorrichtung eines Anschlagbalges in gewöhnlicher Weise verbunden.
U-förmige Führungsstücke 7 (Fig. 5) umfassen die oberen und unteren Enden jeder Röhre 4 und haben Zapfen 8, welche in den geradlinigen Hebeln 9 gelagert sind. Diese Hebel 9 bilden in ihrer Gesamtheit eine sogenannte Nürnberger Schere.
Die freien Enden der äußersten Hebel dieses Systems sind mit Schubstangen 12 verbunden, welche an Zapfen 14 von Schraubenmuttern 13 drehbar befestigt sind.
Diese Schraubenmuttern (Fig. 6) befinden sich auf einer Spindel 15 mit Rechts- und Linksgewinde, welche in Lagern 16 des Gleitblocks gelagert ist, die durch die Stange 17 (Fig. 3) miteinander verbunden sind. Am Ende der Schraubenspindel befindet sich ein gerändelter Knopf 18 oder ein ähnliches Mittel zum bequemen Drehen der Spindel.
An jedem Ende des Gleitblocks befindet sich ein Deckel 19, der zweckmäßig aus Tuch, Leder, Gummi oder anderem weichen Material besteht und diejenigen Röhren, welche an den Seiten unter dem Notenblatt vorstehen, verschließt.
70
Bekanntlich befinden sich die ^Lochreihen bei den käuflichen Notenblättern von 88 Noten viel enger aneinander als bei den Notenblättern für 65 Noten, so daß die Reihe einer gleichen Anzahl von Röhren am Gleitbock bei Verwendung des 65-notigen Blattes viel länger ist als bei Verwendung eines 88-notigen Blattes.
Wenn ein 88-notiges Blatt benutzt werden soll, wird der Knopf 18 in dem Sinne gedreht, daß die beiden Muttern 13 sich gegeneinander bewegen, bis die Öffnungen der einzelnen Röhren den einzelnen Lochreihen des Notenblattes genau gegenüberstehen. Wenn das Notenblatt mit der Zeit durch atmosphärische oder andere Einflüsse seine Breite verändert hat, kann eine genaue Übereinstimmung der Röhren mit den Lochreihen des Notenblattes jederzeit wieder erreicht werden.
Bei Verwendung eines 65-notigen Blattes werden die äußersten Röhren nicht gebraucht und daher bei der Einstellung des richtigen Rohrabstandes unter die Deckel 19 bewegt und dort selbsttätig verschlossen.
Die Röhren 4 können aus Metall, Hartgummi oder anderem geeigneten Material bestehen.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Gleitblock für pneumatische Musikspielwerke, bei welchem die Entfernungen zwischen den einzelnen, den Lochreihen des Notenblattes entsprechenden Rohrmündungen des Gleitbloeks verändert werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren in einem Längsschlitz des Gleitblocks verschiebbar sind.
2. Gleitblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Röhren durch zwei Scharen von untereinander parallelen, geradlinigen Hebeln (Nürnberger Schere) miteinander gekuppelt sind.
3. Gleitblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht benutzten, außerhalb der Notenblattbreite befindlichen Röhren durch zweckmäßig aus weichem Material bestehende Deckel (19) selbsttätig verschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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