DE212339C - - Google Patents
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- DE212339C DE212339C DENDAT212339D DE212339DA DE212339C DE 212339 C DE212339 C DE 212339C DE NDAT212339 D DENDAT212339 D DE NDAT212339D DE 212339D A DE212339D A DE 212339DA DE 212339 C DE212339 C DE 212339C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F5/00—Details or accessories
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/02—Pianofortes with keyboard
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51 d. GRUPPE
POPPER & CO. in LEIPZIG.
mittels eines einzigen Schiebers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Januar 1908 ab.
Zur Regelung des Tastenanschlages verwendet man bei mechanisch - pneumatischen
Tasteninstrumenten zur Regelung des Winddruckes entweder einen einzigen Schieber,
welcher mit dem Steuerhebel oder Steuerbalg und außerdem mit dem Regelungsbalg in Verbindung
steht, oder aber es kommen zwei Schieber in Anwendung, die sich über dem gleichen Winddurchlaß bewegen. Aus praktischen
Gründen. sind diejenigen Regelungsvorrichtungen vorzuziehen, bei denen nur ein
einziger Schieber für die Einstellung des Winddurchlasses in Anwendung kommt. Die
Art und Weise aber, wie man bisher diesen einzigen Schieber mit dem Steuerhebel oder
Steuerbalg und dem Regelungsbalg verbunden hat, läßt stets befürchten, daß Ungenauigkeiten
in der Einstellung stattfinden. Man hat nämlich bei diesen bekannten Regelüngsvorrichtungen
beide Bälge, nämlich den Regelungsbalg und den Steuerbalg, auf das gleiche Zugorgan, das mit dem Stellschieber verbunden
ist. einwirken lassen. In diesem Falle ist es denkbar, daß sich beide Vorrichtungen ■ in
ihrer Bewegung gegenseitig hemmen, oder daß der Schieber den Bewegungen der Bälge nicht
mit der erwünschten Raschheit folgen kann. Nach vorliegender Erfindung sind der Steuerhebel
und der Regelungsbalg mit dem den Winddurchlaß regelnden Schieber unabhängig voneinander verbunden, so daß nun die eine
Stellvorrichtung der anderen in der Bewegung nicht mehr hinderlich sein kann und infolgedessen
besonders der Regelungsbalg den Winddurchlaß genau nach der Anzahl der jeweilig anzuschlagenden Tasten regeln kann.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Windlade mit
dem den Winddurchlaß überdeckenden Schieber und Fig. 2 einen Querschnitt von Fig. 1.
Die Fig. 3 und 4 zeigen, den Regelungsschieber in verschiedenen Offenstellungen.
Die Windlade α wird, wie üblich, durch eine
Zwischenwand b in zwei Kammern geteilt, in welche der Wind durch die Öffnung d eintritt
und durch die Öffnung g abgesaugt wird. Die in der Zwischenwand b befindliche Winddurch- ■
laßöffnung h wird durch einen an beiden Enden
zweckmäßig abgerundeten Schieber i verschlossen, der sich in den Nuten k lose führt.
Federn / ziehen ihn ständig gegen die Anschläge m. Den Federn f gegenüber greifen
die Zugstangen η und 0 an, von denen die Stange η entweder mit dem von Hand zu bewegenden
Steuerungshebel oder mit einem Steuerbalg zu verbinden ist, während die
Stange 0 mit dem Regelungsbalg p, der durch die. Feder q geöffnet wird, in Verbindung steht.
Dieser Regelungsbalg ist, wie üblich, durch eine Öffnung r mit dem Räume vor dem
Schieber i verbunden, so daß sich ihm der im Räume s herrschende Winddruck mitteilt. Die
Wirkungsweise der neuen Regelungsvorrichtung ist kurz folgende.
Durch Ziehen an der Stange η wird der Schieber i, je nachdem piano oder forte gespielt werden soll, mehr oder weniger so weit
zurückbewegt (Fig. 3), daß er den Winddurch-.
■ laß h entsprechend öffnet. Wird jetzt eine
größere Anzahl Tasten angeschlagen, so daß also viel Wind durch den Saugstock nach dem
Raum s (Fig. 2) gelangt, so läßt der Winddruck in. s nach, der Regelungsbalg p öffnet
sich entsprechend und zieht nun auch den Schieber i am anderen Ende von der Wind-
, durchlaßöffnung h zurück (Fig. 4). Hierbei führt also der Schieber i um die Befestigungsstelle
der Stange η eine angemessene Schwingung aus, ohne daß dabei die Stange η irgendwie
in Mitleidenschaft gezogen würde, woraus . sich ergibt, daß weder der Steuerhebel den
Regelungsbalg noch , der Regelungsbalg den
Steuerhebel in der Bewegung beeinträchtigen 15 kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Regelung des Tastenanschlages bei mechanischen Tasteninstrumenten mittels eines einzigen Schiebers, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (i) verschiebbar und drehbar über der Winddurchlaßöffnung (h) angeordnet ist und an seinem einen Ende die Steuervorrichtung, an . seinem anderen Ende den Regelungsbalg in starrer Verbindung unmittelbar angreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212339C true DE212339C (de) |
Family
ID=474078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212339D Active DE212339C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212339C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5407792A (en) * | 1993-04-10 | 1995-04-18 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Photosensitive silver halide recording material with reduced pressure sensitivity |
-
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- DE DENDAT212339D patent/DE212339C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5407792A (en) * | 1993-04-10 | 1995-04-18 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Photosensitive silver halide recording material with reduced pressure sensitivity |
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