DE216435C - - Google Patents

Info

Publication number
DE216435C
DE216435C DENDAT216435D DE216435DA DE216435C DE 216435 C DE216435 C DE 216435C DE NDAT216435 D DENDAT216435 D DE NDAT216435D DE 216435D A DE216435D A DE 216435DA DE 216435 C DE216435 C DE 216435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
trigger
pistol
abutment
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT216435D
Other languages
English (en)
Publication of DE216435C publication Critical patent/DE216435C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
—.Λ» 216435 — KLASSE 72h. GRUPPE
RUDOLF BECKER in BERLIN.
SelbstladiBpiStole mit festem Lauf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Selbstladepistole, welche in ihre einzelnen Bestandteile leicht zu zerlegen und schnell wieder zusammenzusetzen ist.
Die Erfindung wird darin gesehen, daß die Verschlußeinrichtung einen gabelartig gestalteten, zu beiden Seiten unter dem ortsfesten Lauf und dem Verschlußstück in entsprechenden Aussparungen des Griffstückes verschiebbar gelagerten, nur nach rückwärts von der Pistole abziehbaren und der ganzen Länge der Pistole nach sich erstreckenden Schlitten enthält, welcher das in das Pistolengehäuse von rückwärts einschiebbare Verschlußstück gegen Herausfallen sichert, die hintere Abschlußwand der Pistole zum Teil bildet und vorn mit .einem unter dem Lauf liegenden, mit dem Schlitten verschiebbaren Schließfeder-. widerlager lösbar verbunden ist, welches von dem Federbolzen für die Schließfeder durchzogen ist, wobei dieses Federwiderlager beim Zerlegen und Zusammensetzen der Pistole von einem Haltehebel festgehalten wird, wobei der Schließhebel außer Eingriff mit dem Abzug kommt.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine Pistole, Fig. 2 einen wagerechten Schnitt,
Fig. 3 und 4 veranschaulichen den Schlitten in Seitenansicht und in Ansicht von unten,
Fig. 5 und 6 das Schließfederwiderlager im wagerechten und senkrechten Schnitt und
Fig. 7 und 8 die Abzuggabel nebst Klinke in Seitenansicht und Draufsicht.
Die Selbstladepistole hat einen fest auf dem Griffstück 29 befestigten Lauf 2. Unter dem Lauf ist in entsprechenden Aussparungen des Griffstücks ein gabelartig gestalteter Schiitten ι geradlinig verschiebbar angeordnet. Ein Ansatz 4 am hinteren Ende des Schlittens paßt genau in eine entsprechende Ausnehmung des Verschlußstücks 3; infolgedessen wird der Schlitten beim Zurückziehen des Verschlußstücks 3 mitgenommen. Der Schlitten ι hat vorn an seinen inneren Flächen hakenförmige Ansätze 5, die zur lösbaren Verbindung des Schlittens mit einem unter dem Lauf liegenden Widerlager 6 für die Schließfeder dienen. Das Abnehmen oder Abziehen des Schlittens 1 von der Pistole wird dadurch bewerkstelligt, daß das Verschlußstück 3 gleichzeitig .mit dem Schlitten 1 und dem Widerlager 6 zurückgezogen wird. Dabei wird die Schlagbolzenfeder 7 sowie die stärkere Schließfeder 8 zusammengedrückt. Sind diese Teile weit genug zurückgezogen, so wird das Widerlager 6 durch einen im Griffstück 29 gelagerten Haltehebel 9 festgestellt, worauf bei dem durch Loslassen des Verschlußstücks erfolgten selbsttätigen Vorgang des Verschlußstücks samt Schlitten das Federwiderlager 6 von dem einwärts gedrückten Haltehebel 9 an der .Vorwärtsbewegung . gehindert wird. Durch die Vorwärtsbewegung des Schlittens 1 kommt dieser mit dem stillgesetzten Widerlager 6 außer Eingriff. Durch geringes Auseinanderspreizen der Enden der Schlittenschienen kann der Schlitten ι leicht von der Pistole nach hinten abgezogen werden. Der Haltehebel 9 steht unter dem Druck der Blattfeder 10 der Klinke 11 der Abzuggabel 12 und wird nur beim Zerlegen und Zusammensetzen der Pistole

Claims (2)

benutzt. Nachdem der Schlitten ι von der Pistole abgenommen worden ist, wird das unterhalb des Laufes 2 geradlinig verschiebbare Federwiderlager 6 durch geringes Zurückziehen außer Eingriff mit dem Haltehebel 9 gebracht, der sofort nach auswärts in seine ursprüngliche Stellung schnappt, während das Gleitstück unter Einwirkung der Schließfeder 8 nach vorn gegen die vordere Wand des Griff-Stücks schnellt. Wenn das Widerlager 6 vom Haltehebel 9 festgehalten wird, befindet sich die Klinke 11, deren vorderer Arm das Widerlager niederhält, außer Eingriff mit dem Abzug 13; infolgedessen kann ein Schuß nicht abgegeben werden. Das Federwiderlager 6 hat an seinen beiden äußeren Seitenflächen Einkerbungen, um das Abgleiten der Finger beim Anfassen und Zurückziehen des Gleitstücks zu verhindern. Der Federbolzen 14 zur Führung des Widerlagers muß derart liegen, daß seine längere Abschrägung stets nach unten gerichtet ist, um Klemmungen bei im Einwärtsbewegen des Haltehebels 9 zu verhüten. Das Verschlußstück 3 wird rückwärts herausgezogen,r wobei die Nase 15 des im Verschlußstück 3 befindlichen hohlen Schlagbolzens 16 über die Abzugstange 17 hinweggleitet. Hierbei kann auch der Abzug 13 gedrückt werden, um durch Senken der Abzugstange 17 im Sinne des oberen Pfeiles das Hinweggleiten der Nase des Schlagbolzens über die Abzugstange zu erleichtern. Die Schlagbolzenfeder 7 mit Führungsstift 18 ist in dem hohlen Schlagbolzen 16 eingelagert. Das Abnehmen des Widerlagers 6 samt Federbolzen 14 und Feder 8 geschieht zweckmäßig mittels eines Hilfsstif tes, der in das Loch 19 des Bolzens 14 eingesteckt wird, worauf nach leichtem, geringem Vorschieben des Federbolzens 14 unter Überwindung der Federspannung der Bolzen samt Widerlager und Schließfeder seitlich aus dem Gehäuse herausgezogen werden können. Bevor jedoch das Verschlußstück 3 aus dem Pistolengehäuse entfernt wird, muß die Schlagbolzenfeder 7 durch Druck auf den Abzug 13 der Sicherheit halber entspannt werden. Ist die Schlagbolzenfeder 7 entspannt, dann wird durch Druck auf das äußerste hintere Ende eines Stützhebels 20 durch den Daumennagel der Schlagbolzenfederhalter 21 aus seiner aufrechten Arbeitsstellung nach auswärts zurückgelegt, und dann erst kann das Verschlußstück 3 samt Inhalt leicht von dem Pistolengehäuse ' abgezogen werden. Der unter dem Druck einer Feder 22 stehende Abzug 13 wirkt mittels eines oberen Ansatzes beim Drücken des Abzugs auf die Abzuggabel 12, deren Stift 23 stets zwischen einer längeren und einer kürzeren Blattfeder 24 und 25 liegt und in Langlöchern 26 in den beiden Seitenwänden 27 sich genügend bewegen, kann. Die Gabel 12 trägt die Klinke n, welche durch die im Gabelgriff befestigte Blattfeder 10 in Arbeitsstellung zum Eingriff des Abzugs 13 geeignet gehalten wird. Die Gabel 12 ist in einer Vertiefung in der Bodenwand des Gehäuses geradlinig bewegbar eingelagert. Nachdem beim Zerlegen der Pistole zuerst der Schlitten 1, dann das Verschlußstück 3 samt Inhalt, das Schließfederwiderlager 6 nebst Federbolzen 14 und Schließfeder 8 von · der Pistole entfernt worden sind, wird durch Herausschieben des Abzuggabelstiftes 23 mit Hilfe eines geeigneten Druckstiftes die Abzuggabel 12 samt Klinke 11 aus ihrer Vertiefung im Gehäuse herausgehoben, worauf die Abzugstange 17, dann der Haltehebel 21 für die Schlagbolzenfeder und schließlich der Stützhebel 20 nach Herausdrücken ihrer Trag- oder Haltestifte bequem entfernt werden können. Auch die beiden Blattfedern 24 und 25 sowie der Abzug 13 und der Haltehebel 9 lassen sich im Bedarfsfalle nach Herausdrücken ihrer Stifte leicht herausnehmen. Das Wiederzusammensetzen der Pistole- geschieht in umgekehrter Reihenfolge wie das Zerlegen.. Pate NT-A ν sp rüche:
1. Selbstladepistole mit festem Lauf, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußstück durch einen gabelartig gestalteten, zu beiden Seiten unter dem Lauf (2) und dem Verschlußstück (3) in entsprechenden Aussparungen des Griffstücks (29) verschiebbar gelagerten, nur nach rückwärts von der Pistole abziehbaren und der ganzen Länge der Pistole nach sich erstreckenden Schlitten (1), welcher das in das Pistolengehäuse von rückwärts einschiebbare Verschlußstück (3) gegen Herausfallen sichert und die hintere Abschlußwand der Pistole zum Teil bildet, mit dem unter dem Lauf liegenden Schließfederwiderlager (6) lösbar verbunden ist, welches beim Zerlegen und Zusammensetzen der Pistole von einem Haltehebel (9) derart festgehalten wird, daß hierbei die Klinke (11) außer Eingriff mit dem Abzug (13) kommt.
2. Selbstladepistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nur zum Zerlegen und Zusammensetzen der Pistole dienende Haltehebel (9) unter dem Druck der Abzugstangenfeder (10) steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216435D Active DE216435C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE216435C true DE216435C (de)

Family

ID=477847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT216435D Active DE216435C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE216435C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2246346A1 (de) Automatische pistole
DE216435C (de)
DE106939C (de)
DE252983C (de)
DE275651C (de)
DE663610C (de) Einhandpistole
DE202674C (de)
DE238823C (de)
DE106942C (de)
DE143925C (de)
DE81700C (de)
DE21492C (de) Neuerungen an doppelläufigen Gewehren mit Cylinderverschlufs
DE249971C (de)
DE573272C (de) Vorrichtung an Verschluessen von Maschinengeschuetzen
DE176907C (de)
DE196785C (de)
DE229945C (de)
DE486272C (de) Maschinengewehr mit gleitendem Lauf und einer an dem Gehaeuse angelenkten Sperrvorrichtung
DE194228C (de)
DE195175C (de)
DE250493C (de)
DE236690C (de)
DE237521C (de)
AT42188B (de) Selbstladepistole.
DE72810C (de) Gewehr mit durch Querriegel feststellbarem Gradezugverschlufs und einem diesen bethätigenden unter dem Lauf liegenden Handschieber