DE250493C - - Google Patents

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DE250493C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/38Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72h. GRUPPE 2., V
£)r.=3ng. PAUL MAUSER in OBERNDORF a. N.
Selbstlader mit festem Lauf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Selbstlader mit festem Lauf, bei dem die sofortige Rückbewegung des Verschlußstücks durch Eingriff eines Verriegelungsblocks in das Verschlußstück verhindert wird und die zum Freiwerden des Verschlußstücks notwendige Abwärtsbewegung des Verriegelungsblocks durch einen in der Längsrichtung federnd beweglichen Stützschieber geregelt wird.
ίο Von bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der den Verriegelungsblock in der Eingriffslage haltende, federbelastete Stützschieber beim Abfeuern unter dem Druck des Verschluß blocks nach hinten ausweicht Und dadurch die zum Freiwerden des Verschlußstücks erforderliche Abwärtsbewegung des Verriegelungsblocks ermöglicht und regelt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform an einer Rückstoßladepistole, System. Mauser, dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 Seitenansichten der Waffe mit teilweise geschnittenem Griffstück und Verschlußstück, den Verriegelungsblock in der Eingriffslage (Fig. 1) und in der ausgerückten Lage (Fig. 2), Fig. 3 und 4 den Verriegelungsblock in Längsschnitt und Vorderansicht und Fig. 5 und 6 den Stützschieber in Vorder- und Seitenansicht.
Wie bei den bekannten Waffen dieser Art ist der Verschluß schlitten ν auf dem mit entsprechenden Führungen versehenen oberen Teile des Griff Stücks g gleitbar gelagert und umgreift mit seinen vorderen Verlängerungen v1 den Lauf I, der durch den Laufhalter 0 fest mit dem Griff stück verbunden ist.
Unter den vorderen Teilen v1 des Verschlußschlittens ist in einer Ausnehmung einer Verlängerung g1 des Griffstücks der muldenförmige Verriegelungsblock λ; herausnehmbar eingesetzt, der am hinteren Ende mit zwei nach vorn und hinten abgeschrägten Schultern x1 versehen ist, die mit entsprechenden schrägen Flächen zweier Ausnehmungen ν2 der Verlängerungen v1 des Verschlußschlittens zusammenwirken. Der Verriegelungsblock χ greift mit seiner vorderen Schulter x2 unter eine entsprechende Schulter g2 des Griffstücks und ruht mit einer am hinteren Ende nach unten vorspringenden, abgeschrägten Nase χ3 auf einem Stützschieber s, .der im vorderen Teil g1 des Griffstücks unter dem Verriegelungsblock verschiebbar gelagert ist und unter der Einwirkung einer Feder f steht, die ihn nach vorn drückt. Der Stützschieber s ist mit einer der Schrägfläche der Nase χ3 des Verriegelungsblocks χ entsprechenden, über ihre volle Breite verlaufenden schrägen Anschlagfläche s1 und einer sicn an diese nach vorn anschließenden, der Nase«3 entsprechenden Ausnehmung s2 versehen und besitzt zwecks leichterer Beweglichkeit von außen ein über den Abzugbügel vorstehendes Druckstück s3.
Bei geschlossenem Verschluß nehmen die Teile die Lage nach Fig. 1 an. Der Stützschieber s wird durch die Feder f in seiner vordersten Lage gehalten und drückt hierbei mit seiner Anschlagfläche s1 gegen die schräge Fläche der Nase χ3 des Verriegelungsblocks χ und damit dessen Druckflächen χ1 gegen die entsprechenden Flächen der Ausnehmungen ν2 des Schlittens v. In dieser Lage bildet der
Verriegelungsblock zusammen mit dem Stützschieber eine auslösbare Verriegelung des Verschlußschlittens. Nach dem Abfeuern wird diese Verriegelung durch die Stoßkraft des Verschlußschlittens ausgelöst, indem der Block χ unter Verschieben des Stützschiebers s nach hinten heruntergedrückt wird.
Die Schrägung der gegenseitigen Anlageflächen des Schlittens, des Verriegelungsblocks
ίο und des Stützschiebers ist so gewählt, daß erst, wenn das Geschoß den Lauf verlassen hat, der Verriegelungsblock unter der Einwirkung der betreffenden Druckkomponente in die Auslöselage gelangt, also die Entriegelung wirklich vollzogen ist. Dadurch wird sowohl eine bessere Ausnutzung der Pulvergase als auch eine Abschwächung des Rückstoßes erreicht.
Soll das Verschlußstück mit der Hand geöffnet werden, so wird in der Grifflage der Waffe der Stützschieber mit seinem gerauhten Ansatz s3 vorn am Abzugbügel zurückgezogen, so daß der Verriegelungsblock frei wird und das Verschlußstück zurückgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbstlader mit festem Lauf, bei dem die sofortige Rückbewegung des Verschlußstücks durch Eingriff eines Verriegelungsblocks in das Verschlußstück gehindert wird, der durch einen längsverschiebbaren federbelasteten Stützschieber in der Eingriffslage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützschieber beim Abfeuern unter dem Druck, des Verriegelungsblocks nach hinten ausweicht und dadurch die zum Freiwerden des Verschlußstücks erforderliche Abwärtsbewegung des Verriegelungsblocks ermöglicht und regelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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