DE215855C - - Google Patents

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DE215855C
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Germany
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DENDAT215855D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/02Locks for railway freight-cars, freight containers or the like; Locks for the cargo compartments of commercial lorries, trucks or vans

Landscapes

  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215855 KLASSE 20ei GRUPPE
HEINRICH FLIERL in HAGEN i.W.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß für Eisenbahnabteiltüren, das in Verbindung mit einem Gestänge zum gemeinsamen Verschluß aller Wagentüren dient. Die Erfindung besteht darin, daß das Schloß mit zwei auf- und miteinander verschiebbaren, jedoch unter dem Einfluß besonderer Nüsse stehenden Riegeln versehen ist, so daß jedes Schloß für sich allein in die Offen- und Verschlußstellung gebracht werden kann.
In der Zeichnung zeigt Fig. 3 bis 5 ein solches Schloß in verschiedenen Stellungen, während Fig. ι und 2 als Ausführungsbeispiel einen an eine Luftleitung angeschlossenen gemeinschaftlichen Türverschluß schematisch darstellt, wobei jedes Türschloß durch seinen Riegel angedeutet ist.
Bei dieser Ausführungsform wird ein Riegel innerhalb eines Schlosses c durch einen Winkelhebel a, der auf einem Zapfen b der Wagenwand drehbar gelagert ist, vor- und zurückgeschoben. Die in jedem Abteil auf beiden Seiten befindlichen Winkelhebel α sind an Zugstangen d, die durch Winkelhebel e mit einer durch die ganze Länge des Wagens reichenden Stange / verbunden sind* angeschlossen. Durch zwei weitere Winkelhebel g und h, die durch eine Stange i miteinander verbunden sind, sowie durch die Zugstange k
und die von der Druckluftvorrichtung bewegte Stange I wird die Verbindung zwischen dem Winkelhebel α und der Vorrichtung hergestellt. Die Stange I kann beispielsweise mit einem besonderen, in einen Zylinder geführten Kolben, der mit der Druckluftbremsleitung in. Verbindung steht, oder unmittelbar mit der Stange des Bremszylinders verbunden sein. Beim Anfahren des Zuges wird durch Ein- oder Auslassen von Druckluft aus der Druckluftvorrichtung die Stange I verschoben und damit der Winkelhebel gedreht, so daß der Schloßriegel vorgeschoben wird.
Das Schloß c besteht aus zwei aufeinander verschiebbaren Riegeln 0 und p, von denen der durch eine Feder w in der Offenstellung gehaltene Riegel 0 unmittelbar auf dem Schloßblech selbst aufliegt und auf dem mit ihm verbundenen Blech s eine Feder t trägt, die den auf ihm verschiebbaren Riegel p ständig gegen einen ebenfalls auf dem Riegel 0 befestigten Stift u preßt. ■ Wird demnach der Riegel 0 durch die in geeigneter Weise mit dem Winkelhebel α verbundene Nuß m unter Überwindung der Kraft der-Feder'o; vorgeschoben, so verschiebt sich zugleich auch unter dem Einfluß der Feder s der Riegel p, mit dem der Schließkloben ν fest verbunden ist. Der Schließkloben besitzt die bei Eisenbahnabteilschlössern bekannte Ausführung. Die einzelnen Schloßteile sind alsdann aus der in Fig. 3 dargestellten Offenstellung in die durch Fig. 4 gekennzeichnete Lage gelangt. Aus letzterer Figur ist ersichtlich, daß die Riegel 0 und p, ohne ihre gegenseitige Lage zueinander ge-

Claims (1)

  1. ändert zu haben, verschoben sind. Sobald der Luftdruck nachläßt, wird die Nuß m durch das Gestänge zurückgedreht, und das Schloß wird unter der Wirkung der Feder w in die Offenlage zurückgedrängt. Damit nun irgendein Schloß eines Wagens trotz der Verriegelungsstellung der Nuß m geöffnet werden kann, ist noch eine zweite Nuß η vorgesehen, die allein auf den Riegel p wirkt und denselben bei ihrer Drehung in die in Fig. 5 dargestellte Lage zusammen mit dem Schließkloben υ in die Offenstellung zurückdrängt. Zur Bewegung der Nuß η dienen die Vierkant-, Dreikantschlüssel oder ähnliche Hilfsmittel. Ebenso kann bei zurückgezogenem Riegel 0 der Riegel p durch Drehung der Nuß η in die Verschlußlage gebracht werden, so daß die Tür unabhängig von den anderen Türen verriegelt ist. Die Nuß η wird durch eine Feder χ
    Stellung gesichert.
    in ihrer jeweiligen
    Ρλτε ν τ-Α ν SPRU ch:
    gleichzei-
    Mit einer Vorrichtung zum
    tigen Verschließen mehrerer Türen verbundenes Schloß für Eisenbahnwagentüren, gekennzeichnet durch zwei aufeinander verschiebbare Riegel (0 und p), die beide gemeinsam mit Hilfe einer Nuß (m) von der Vorrichtung zum gleichzeitigen Verschließen verschoben werden, während der eine den Schließkloben (ν) tragende Riegel (p) unabhängig von dem anderen Riegel (0) durch eine von Hand zu bewegende Nuß (η) in die Offen- oder Verschlußstellung gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT215855D Expired DE215855C (de)

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