DE21554C - Schiffchen-Nähmaschine mit einem Schlingenerweiterer zum Vernähen grofser Fadenspulen für den Unterfaden - Google Patents

Schiffchen-Nähmaschine mit einem Schlingenerweiterer zum Vernähen grofser Fadenspulen für den Unterfaden

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DE21554C
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DE
Germany
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shuttle
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lever
sewing
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Active
Application number
DENDAT21554D
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English (en)
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L. STRESEMANN in Berlin N., Neue Hochstr. 20
Publication of DE21554C publication Critical patent/DE21554C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/22Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines with spool-size bobbin for lower thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B2: Nähmaschinen.
LOUIS STRESEMANN in BERLIN.
für den Unterfaden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 188a ab.
Zu der gewöhnlichen oberen Welle der Singer-Nähmaschine liegt unten parallel eine Welle a, und diese wird durch ein Kurbeldreieck mit der winkelförmigen Pleuelstange b in gleicher Weise wie die obere Welle umgedreht. Der Schiffchenkorb wird, wie gewöhnlich, von einer Kurbel c unten an einer stehenden Welle mittelst der Pleuelstange d in. seiner prismatischen Bahn hin- und herbewegt.
An einem Quersteg e in dem unteren Maschinentheil sitzt ein Schieber f, an dem sich die Lager der Achse eines zweiarmigen Hebels g befinden. Das eine Ende dieses Hebels ist zu einem Haken ausgebildet. Dieser Haken liegt während des Rückganges des Schiffchens seitlich von der Schiffchenbahn, wie es in Fig. 4 zu sehen ist. Beginnt die Bildung eines neuen Stiches, so tritt der Haken in die Schiffchenbahn hinein, Fig. 2, und bewegt sich darauf in der Richtung gegen das am Anfang seiner Bahn liegende Schiffchen, das ist in Fig. ι nach links. Hierbei fährt die Hakenspitze in die soeben gebildete kleine Schlinge des Oberfadens, und nun senkt sich der Haken bis in die Stellung in der Fig. 1 und bewegt sich darauf wieder seitlich von der Schiffchenbahn ab. Während jetzt das Schiffchen durch die Schlinge fährt, schnellt der Haken aufserhalb der Schiffchenbahn hoch und zurück in seine Anfangsstellung und läfst den Oberfaden dabei los.
Die Bewegungen des Hakenhebels werden von unrunden Scheiben auf der Welle α hervorgebracht. Die Drehachse des Hebels g trägt einen besonderen Arm h und ist in ihrer Lagerung verschiebbar. Eine Feder k drückt diese Achse so weit seitwärts, dafs der Arm h immer an dem Rand der unrunden Scheibe i anliegt.. Sobald die Stelle von gröfserem Radius an dieser Scheibe i gegen den Arm h der Hebelachse drückt, verschiebt sich der Hebel und der Haken tritt von der Seite her in die Schiffchenbahn ein.
Die concentrische Scheibe / wirkt nun mit ihrer seitlichen Erhöhung auf den Schieber /, welcher von der Feder m angedrückt wird. Der Schieber bewegt sich demnach so, dafs der mit ihm vorgehende Haken in die Oberfadenschlinge eintritt; sodann wirkt die unrunde Scheibe η auf den zweiten Arm des Hebels g und veranlafst das Hinabgehen des Hakens, das nachher von der Schraubenfeder ο wieder aufgehoben wird, während bei der weiteren Umdrehung der Welle α auch die Scheiben i und / rückgängige Bewegungen gestatten.
Zwei andere unrunde Scheiben p und q auf der Welle α vermitteln die Transporteurbewegungen.
Die Fadenschlinge, durch welche das grofse Schiffchen hindurchgehen mufs, verbraucht eine grofse Fadenlänge, welche beim Anziehen des Stiches wieder zurückgezogen werden mufs. Zum Zurückziehen reicht der einfache Hub des Fadenhebels r nicht aus.
Deshalb ist der Hebel r am Ende gegabelt und mit zwei Oesen für den Faden versehen.
Der Oberfaden wird durch die Oese ί über den Haken t am Maschinenkopf, dann durch eine Hebelöse über den Haken u und durch die andere Hebelöse gezogen, um endlich durch die Oese unten an der Nadelstange und durch das Nadelöhr geführt zu werden. Wird bei dieser Fadenführung der Anziehhebel r mit der Nadelstange hochgehoben, so zieht er doppelt so viel Fadenlänge an, als sein Hub ausmacht, und der Stich wird gehörig festgezogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem Quersteg e in dem unteren Maschinentheil der Schieber /, auf dem die Lagerung des axial verschiebbaren Hakenhebels g mit dem besonderen Arm h sitzt, welcher Hakenhebel g von der unrunden Scheibe i, der excentrischen Scheibe / und der unrunden Scheibe η seitwärts, vor- und hinunterbewegt und von den Federn k m und ο zurückbewegt wird, und in Verbindung hiermit die doppelte Führung des Oberfadens durch das Ende des Fadenanzughebels r und über die Haken u und t am Maschinenkopf, um damit das vollständige Zurückziehen gröfserer Fadenlängen zum Stichzuziehen zu erreichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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