DE232170C - - Google Patents

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DE232170C
DE232170C DENDAT232170D DE232170DC DE232170C DE 232170 C DE232170 C DE 232170C DE NDAT232170 D DENDAT232170 D DE NDAT232170D DE 232170D C DE232170D C DE 232170DC DE 232170 C DE232170 C DE 232170C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 232170 KLASSE 11 a. GRUPPE
in FRAUENFELD, Schweiz.
gebogenen Hakenteil.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1909 ab.
Bei einigen Maschinen, besonders bei Faden-Buchheftmaschinen, aber auch bei Strickmaschinen, Tambouriermaschinen usw. gibt es sich in Längsrichtung bewegende gerade Nadeln, die einen zurückgebogenen Haken zum Erfassen eines Teiles des Fadens haben. Bei senkrechter Bewegung dem Faden zu hat der Faden das Bestreben, aus der Nadel herauszuspringen. Dies suchte man auf zweierlei Art
ίο und Weise zu verhindern. Erstens versah man die Nadeln mit Verschlußstücken, was jedoch Nachteile hat. Zweitens ließ man die Nadeln eine Drehung von i8o° um ihre Längsachse machen, wodurch eine Schlaufe gebildet wurde und der im Haken liegende Fadenteil hinter die Nadeln zu liegen kommt. Die letztere Anordnung hat aber den Nachteil, daß sie eines besonderen Getriebes bedarf, um die Nadeln zu drehen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lösung der Aufgabe, ein Herausspringen des Fadens aus geraden Hakennadeln zu vermeiden, ohne die bisherigen Nachteile herbeizuführen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Hakenteil der Nadel sowohl von seiner Spitze zur Nadelspitze als auch von dieser zum Nadelschaft schraubengangförmig verläuft, so daß die Nadel den Faden bei seinem Sicheinlegen in den Haken so führt, daß er, ohne daß die'Nadel sich dreht, um 180 ° gedreht wird und so die bekannte Schlaufe bildet. Hierdurch können die Maschinen, an denen die Nadeln benutzt werden, bedeutend einfacher gehalten werden, weil die Hakennadel nur eine senkrechte Bewegung auszuführen braucht.
Die Zeichnung zeigt die Nadel und auch eine Maschine, die zur Bedienung der Nadel genügt. Es zeigt:
Fig. ι die Maschine in Vorderansicht und
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch Fig. 1, während
Fig. 3 bis 8 die Arbeitsweise der Heftorgane in verschiedenen Stellungen veranschaulichen, wobei die Fig. 3, 5 und 7 Vorderansichten und die Fig. 4, 6 und 8 entsprechende Seitenansichten sind.
Die. dargestellte Maschine besitzt zwei Nähnadeln ι und zwei außerhalb dieser befindliche Hakennadeln 2; ferner vier für diese vier Nadeln vorgesehene Vorstecher 3 und zwei mit den Hakennadeln zusammenarbeitende Fadenführer 4. Die Nadeln 1 und 2 sind am festen Maschinengestell 5 und die Vorstecher 3 und Fadenleger 4 unter dem schwingbaren dachförmigen Hefttisch 6 gelagert. Die Nadeln 1 und 2 sind von Stangen 7 getragen, die in Führungen 8 des Gestelles 5 miteinander, und zwar ohne Drehung auf und ab beweglich sind und ihre Bewegung durch Vermittlung eines federbeeinflußten Gestänges 9, 10, 11, 12 von der auf der Antriebswelle 13 der Maschine sitzenden Hubscheibe 14 aus erhalten (Fig. 1 und 2). Die Vorstecher 3 sind an einer im Hefttisch 6 ge-: führten Schiene 15 befestigt und erhalten von einer auf der Welle 13 sitzenden Hubscheibe 16
aus durch Vermittlung eines Gestänges 17, 18, 19, 20, 21, 22 eine gegen die Nadeln 1 und 2 gerichtete Aufwärts- und Abwärtsbewegung (Fig. ι und 2). Von den beiden Fadenlegern 4 ist der eine auf einer am Hefttisch 6 geführten Schiene 24 und der andere auf einer zur ersteren gleichgerichteten Schiene 24, die in an der ersteren Schiene befestigten Führungen 23 geführt ist, befestigt, wobei die Schienen ihre zueinander entgegengesetzt gerichteten Hin- und Herbewegungen durch Vermittlung eines federbeeinflußten Gestänges 25, 26, 27, 28, 29 von der auf der Welle 13 sitzenden Hubscheibe 30 aus erhalten (Fig. 1 und 2). Der Hefttisch 6 selbst ist von zwei schwingbaren Armen 31 getragen, die mit einem Arm 32 auf einer Achse 33 sitzen, und erhält seine Schwingbewegung von einer auf den Arm 32 wirkenden, auf der Welle 13 sitzenden Hubscheibe 34 aus (Fig. 1 und 2).
Jede Hakennadel 2 besitzt einen Haken, der aus den beiden Schenkeln 21 und 31 besteht, die an ihrer die Nadelspitze 41 bildenden Wurzel miteinander verbunden sind und zwischen sich das Hakenmaul 51 bilden. Der untere, die Nadelspitze 41 aufweisende Teil des Nadelhakens ist gegenüber dem oberen, die Hakenspitze 32 aufweisenden Teil desselben um 180° verdreht, derart, daß die beiden Hakenschenkel 21 und 3 1 schraubenlinienförmig verlaufen (Fig. 3 und 4).
Die Arbeitsweise mit der vorbeschriebenen Nadel sei im folgenden an Hand der Fig. 3 bis 8 näher erläutert:
Wenn nach dem Einwärtsschwingen des Hefttisches 6 in die in Fig. 1 und 2 dargestellte Lage die Nadeln 1 und 2 in das zu heftende Buch β einstechen, so wird eine Fadenschlaufe s1 durch den Fadenleger 4 erfaßt und an der Hakennadel 2 vorübergezogen, wobei der Fadenleger 4 den einen Schenkel der Fadenschlaufe s1 an die Nadel 2 oberhalb der Hakenspitze 32 anlegt (Fig. 3 und 4). Werden die Nadeln ι und 2 wieder nach oben bewegt, so tritt der Faden in das Hakenmaul 51 der Hakennadel 2 ein und legt sich, nach Freigabe des Fadens durch den Fadenleger, um den Hakenschenkel 31 (Fig. 5 und 6) bei Verdrehung um 180 °. Bei der weiteren Aufwärtsbewegung der Nadeln 1 und 2 wird alsdann die Fadenschläufe s1 mitgenommen und, indem die Nadel 2 durch die vom vorherigen Stich her bereits um sie gelegte Fadenschlaufe s tritt, durch diese hindurchgezogen und so ein Kettenstich gebildet (Fig. 7 und 8).
Das geheftete Buch e wird, wenn nach dem Auswärtsschwingen des Tisches 6 und nach dem Auflegen eines neuen Buches e auf ihn der Hefttisch wieder eingeschwungen wird, gegenüber der Nadel 2 so verschoben, daß die Fadenschlaufe s1 sich um den Hakenschenkel 21 legt (Fig. 8, strichpunktierte Lage). Werden die Nadeln 1 und 2 wieder nach abwärts bewegt, d. h. in das Buch eingestochen, so wird die um 180° verdrehte Fadenschlaufe s1 stets infolge ihrer Verdrehung um den Hakenschenkel 21 der Nadel 2 gelegt bleiben, so daß,, wenn eine neue Fadenschlaufe in den Haken der Nadel 2 eingelegt und beim Hochgehen der Nadel mitgenommen wird, diese neue Schlaufe durch die vorgehende Schlaufe s1 hindurchgezogen und so ein neuer Kettenstich gebildet wird. Beim Hochgehen der Hakennadel 2 mit der erfaßten Fadenschlaufe und Durchziehen derselben durch die bei der früheren Bindung um die Nadel gelegte Schlaufe wird diese letztere durch den Haken der Nadel 2 nicht erfaßt, da dessen Hakenspitze 32 der offenen Seite der über dem Papier liegenden Schlaufe zugekehrt ist (Fig. 5 und 6).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Nadel, insbesondere für Faden-Buchheftmaschinen, mit einem nach rückwärts gebogenen Hakenteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenteil sowohl von seiner Spitze zur Nadelspitze als auch von dieser zum Nadelschaft schraubengangförmig verläuft, . so daß die Nadel einen Führungsschlitz für den erfaßten Fadenteil derart bildet, daß letzterer um 180° zu einer Schlaufe verdreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE232170C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740058C (de) * 1938-08-11 1943-10-11 Pincu Sandbrand Kettenwirkmaschine zum Verstaerken vliesartiger Stoffe, insbesondere von Wattelinstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740058C (de) * 1938-08-11 1943-10-11 Pincu Sandbrand Kettenwirkmaschine zum Verstaerken vliesartiger Stoffe, insbesondere von Wattelinstoff

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