DE214674C - - Google Patents

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DE214674C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P1/00Safety devices independent of the control and operation of any machine
    • F16P1/005Guards for rolls in calendering or other roll machines, e.g. nip guards, finger guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47α. GRUPPE
AUGUST LÖSCHE in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1908 ab.
Die neue Schutzvorrichtung soll bei Plättmaschinen, Wäschekalandern und sonstigen Maschinen mit umlaufenden Arbeitswalzen (auch Rädern, Scheiben o. dgl.) das Mithineinziehen und Einklemmen der Hand durch die nachstehend beschriebene Anordnung verhindern.
Die Vorrichtung ist in Fig. ι bis 5 in ihrer Anwendung bei einer Plättmaschine bekannter
ίο Art veranschaulicht, während Fig. 6 sie an einem Wäschekalander angebracht zeigt.
Auf der hölzernen Tischplatte α der Plättmaschine (Fig. i) ruht an derjenigen Seite der Plättwalze b, wo die Wäschestücke zwischen ihr und der geheizten Mulde c eingeführt werden, zwischen den auf dieser Tischplatte befestigten Blöcken d eine verschiebbare Leiste e. Diese ist von einer zweiten, in Fig. 2 und 3 zum Teil gebrochen gezeichneten Leiste f überdeckt, die auf ihrer Unterseite einen Hohlraum besitzt, in welchem die untere Leiste e sich verschieben und dabei aus einem der Walze b gegenüber angeordneten Spalt zum Teil heraustreten kann. Auch die obere Leiste ist zwischen den Blöcken d verschiebbar befestigt. Beide Leisten e und / sind durch ein Hebelwerk oder in anderer Weise zwangläufig so miteinander verbunden, daß, wenn sich die obere Leiste / von der Walze b hinwegbewegt, die untere Leiste e sich gegen die Walze vorschiebt (Fig. 5) und umgekehrt. .
Bei der gezeichneten Ausführung besteht das Hebelwerk aus den bei g drehbar befestigten Hebeln h und h1, deren äußere Enden an der unteren Leiste e bei i und i1 und deren innere, mit einer gemeinsamen Gelenkführung k versehene Enden I, I1 an einem Stift m der oberen Leiste/ angreifen. Durch außen seitlich angeordnete Federn η werden die beiden Leisten für gewöhnlich in der aus Fig. 1, 2 und 4 ersichtlichen Lage, d. h. in solchem Abstande von der Walze b gehalten, daß die Wäschestücke frei eingeführt werden, können, daß aber die Finger des die Maschine Bedienenden in dem Zwischenraum nicht mehr mit Platz finden.
Stößt nun bei dieser gewöhnlichen Lage der Teile ein Finger oder der Vorderteil der Hand des Bedienenden an die Walze 5, so daß die Walze das Bestreben hat, ihn weiter mitzunehmen, dann wird hierdurch die obere Leiste/ entgegen dem Zug der Federn η von der Walze hinweggedrängt. Dadurch wird zugleich die untere Leiste e, wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich, gegen die Walze b so weit vorgeschoben, daß die Hand, ehe sie zwischen Walze und Mulde hineingezogen werden kann, an dieser jetzt vorgeschobenen Leiste β ein Hindernis findet und somit ohne Verletzung herausgezogen werden kann.
Fig. 6 zeigt die entsprechende Anordnung bei einem Wäschekalander. Hier befindet sich eine derartige Schutzvorrichtung bei jeder in derselben Richtung sich drehenden Walze. Die Vorrichtung kann hier auf Blechen 0 angebracht sein, die von einer Seite des Kalanders zur andern reichen und beispielsweise .durch .,Eisenstangen p gestützt und versteift sind.

Claims (1)

  1. Statt unmittelbar vor einer Walze o. dgl. kann die Schutzvorrichtung auch in größerem Abstande von der Walze auf dem Zuführungstisch aufrecht stehend (statt liegend) so angebracht sein, daß die etwa in den Zwischenraum zwischen der Vorrichtung und dem Tisch greifende Hand auch ohne die Mitwirkung der Walze die Vorrichtung in Tätigkeit setzt.
    Pat ε nt-An SPRU c η :
    Schutzvorrichtung gegen das Einklemmen der Hände bei Maschinen mit sich drehenden Walzen, gekennzeichnet durch zwei für gewöhnlich in bestimmtem Abstande von der betreffenden Walze gehaltenen Leisten (e,f), die derart zwangläufig miteinander verbunden sind, daß, sobald die Finger oder die Hand des Arbeiters an die Walze stoßen und von dieser in den Zwischenraum zwischen Walze (b) und Leisten (e,J) mitgenommen werden, die eine Leiste (J)' etwas von der Walze hinweggedrängt und dadurch die andere Leiste (e) so weit gegen die Walze vorgeschoben wird, daß der Zwischenraum gegen weiteres Eindringen des Fingers oder der Hand abgesperrt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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