DE697322C - - Google Patents

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DE697322C
DE697322C DE1938B0183909 DEB0183909D DE697322C DE 697322 C DE697322 C DE 697322C DE 1938B0183909 DE1938B0183909 DE 1938B0183909 DE B0183909 D DEB0183909 D DE B0183909D DE 697322 C DE697322 C DE 697322C
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DE1938B0183909
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English (en)
Inventor
Gottlob Barth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOTTLOB BARTH
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GOTTLOB BARTH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuschneiden von Kleidungsstücken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuschneiden von Kleidungsstücken, bestehend aus einem Gerippe-teilweise zueinander senkrecht stehender, ,gegeneinander verschiebbarer und/oder verdrehbarer Stäbe mit Maßeinteilungen, auf das Maße übertragen werden. ` Es sind schon verschiedentlich Zuschneidemaschinen und -geräte bekanntgeworden. So ist es bekannt, - die mit einem Maßband oder mit einer Hilfsvorrichtung vom Körper genommenen Maße unter Berücksichtigung der verschiedenen Zuschläge :auf den zuzuschneidenden Stoff zu übertragen. Diese Zuschneidevorrichtungen sind umständlich und machen zeitraubende Berechnungen erforderlich, da die einzelnen Maße beim Übertragen in .die Zuschnittebene nicht genau festgelegt werden können. Außerdem konnten aber auch die der jeweiligen Person besonders eigentümlichen Maße, z. B. die Abweichungen in der Körperhaltung, nicht genügend berücksichtigt werden und für die Feststellung der sich stets mehr oder weniger gleichbleibenden Verhältnisse mußte zu viel Aufmerksamkeit und zu viel Arbeit aufgewendet werden: Die Erfindung ermöglicht es, das Zuschneiden von Maßkleidung nicht nur zu erleichtern und zu vereinfachen, sondern auch zuverlässiger und von Fehlerquellen unabhängiger zu machen. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird deshalb vom größten Umfang des Körperteils ausgegangen, für den das betreffende Kleidungsstück bestimmt ist, weil der größte Umfang die Abmessungen des Kleidungsstückes am= meisten beeinflußt, während die übrigen Maße- die Abmessungen des- Kleidungsstückes weniger Beeinflussen. Praktisch ändern sich nämlich alle Maße eines Menschen mit .dem .größten Umfang.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß waagerechte Stäbe auf einem senkrechten Tragstab und senkrechte Stäbe an einem mit dem senkrechten Tragstab fest verbundenen waagerechten Tragstab parallel verschiebbar angeordnet sind, wobei die senkrechten Stäbe mit den zugeordneten waagerechtem. Stäben in den. Kreuzungsstellen gegeneinander .verschiebbar verbunden sind
    und je mit den Tragstäben ineinanderliegende;
    Rechtecke bilden, an deren gemeinsamgel:,
    Eckpunkt ein starres Staubkreuz um se'@@'
    Kreuzungsstelle drehbar anzelenkt ist, dessex°#;
    Längsstab eine Diagonale der Rechtecke bildet und an den äußeren Eckpunkten dieser Rechtecke .drehbar und versohiebbar befestigt ist und dessen Querstab einerseits mit dem im ersten -Rechteck zum waagerechten Tragstab parallelen waagerechten Hauptstab und andererseits mit den senkrechten Stäben drehbar und gegeneinander verschiebbar ver= banden ist, so daß beim Einstellen des Hauptstabes entsprechend dem Hauptmaß, nämlich dem Halbmesser des Kreises, dessen Umfang gleich ist dem größten Umfang des Körperteils, für den das zuzuschneidende Kleidungsstück bestimmt ist, das Stabkreuz verschwenkt wird und die senkrechten Stäbe in Abhängigkeit von der nach gemessenen Nebenmaßen erfolgenden Einstellung der waagerechten Stäbe ihreEinstellung erfahren.
  • Mit dieser Vorrichtung können Schnitte für Kleidungsstücke jeder Art hergestellt werden. Auch ist es völlig unwesentlich, um welchen Schnitteil es sich dabei handelt. Es können nach dieser Vorrichtung die Zuschnitte für jackettvorderteile ebenso wie für ein Ärmelstück oder eine Hosenbahn - oder aber die Stücke für einen Damenrock usw. hergestellt werden.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in drei Arbeitsbeispielen dargestellt, wobei zur besseren Übersicht einzelne bei einem bestimmten Zuschnitt nicht erforderliche Stäbe der Vorrichtung weggelassen sind. Es zeigen: Abb. i den Zuschnitt für ein Jackettvorderteil, Abb. 2 den Zuschnitt für eine Vorder- und eine Hinterhose, Abb. 3 bis 7 konstruktive Einzelheiten der Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus den senkrechten Stäben i, 2, 3, 4, 5 und aus .den waagerechten Stäben A, B, C ... K. Die sich auf dem Sta'bger.ippe ergebenden Punkte für die Zuschnittlinien, .die an der Vorrichtung in bekannter Weise durch elastische Drähte verbunden sind, sind mit Kleinbuchstaben bezeichnet.
  • Der waagerechte Tragstab A ist nahe dein oberen Ende des senkrechten Tragstabes r an demselben befestigt. An dem senkrechten Tragstab z sind die waagerechten Stäbe B, C...K, auf der Zeichnung gesehen nach oben und unten, verschiebbar und feststellbar angeordnet. Die senkrechten Stäbe 2, g, 4, ; sind auf den waagerechten Stäben nach rechts und links und die in ihnen eingelegten Maßbänder auch nach, oben und unten v ershie#bhar. Am #dhnittpunkt des Tragstabes i
    t dem obersten waagerechten unverschieb-
    s'ä.@-en Tragstab A ist ein Stabkreuz P-7° an-
    ,elenlct, dessen spitzwinklig mit dem Trag-
    stob i verlaufender Längsstab 6 an den Kreuzungen C2, D3, E', F@-der senkrechten Stäbe2, 3, 4, 5 mit den waagerechten Stäben C, D, E, F angel:enkt ist. Der Querstab des Stabkreuzes 1l7° ist mit dem waagerchten Stab C einerseits und mit den senkrechten Stäben 2, 3, 4, 5 anderseits drehbar und verschiebbar verbunden. Beim Verstellen des waagerechten Stabes C auf den Tragstab i werden die senkrechten Stäbe durch .die Schwenkbewegung .des Stabkreuzes 2.T° in einem bestimmten Verhältnis zur Einstellung der waagerechten Stäbe C, D, E, F auf diesen verschoben.
  • Im nachstehenden sind die Kreuzungsstellen einzelner Stäbe durch Aneinanderreihen der Bezeichnungen für die gekreuzten, Stäbe bezeichnet. So ist' z. B. der Schnittpunkt K' dort zu suchen, wo sich der waagerechte Stab K mit dem senkrechten Stab 4 kreuzt. Das gleiche gilt für die ebenfalls mit Großbuchstaben bezeichneten Stäbe, die in einem spitzen Winkel zu den waagerechten Stäben verlaufen.
  • Der Zuschnitt des Jackettvorderteils nach Abb. i ergibt sich aus folgendem: am Körper sind zunächst die üblichen Maße, -also der größte Umfang, die Oberweite, die Taille, die Gesäßlinie, die ganze Länge und die Brusthöhe, zu messen, wobei selbstverständlich der größte Umfang entweder in .dem .Maß der Oberweite, der Taille oder der Gesäßlinie enthalten ist.
  • -Diesen Maßen entsprechen folgende Stäbe der Vorrichtung, wobei vorausgesetzt ist, daß der größte Umfang im gewählten Beispiel der Brustumfang ist: Der waagerechte Stab E entspricht der Oberweite, G -der Taille, I der Gesäßweite und K der ganzen Länge. In der Folge sind danach folgende Einstellungen an der Vorrichtung gemäß der Erfindung vorzunehmen: i. -Der waagerechte Stab E ist auf dem senkrechten Tragstab z zu verschieben, bis auf dem Maßband des senkrechten Tragstabes i von A1 aus .das gemessene Maß von der seitlichen Mitte des Halses bis zür Brustlinie erscheint. .
  • ä. Der waagerechte Stab F ist zunächst von A1 ausgerechnet auf den größten Durchmesser, in diesem Fall also auf den Durchmesser des Brustumfanges, einzustellen.
  • 3. Die-gemessene Taillenlänge ist ebenfalls von A' aus gerechnet mittels des waagerechten Stabes G auf dem senkrechten Stab i einzustellen. .
  • q.. Im- gleicher Weise ist die gemessene Gesäßtiefe mit,demStabl, vonA1 aus gerechnet, auf i einzustellen. ' 5. Die gemessene ganze Länge: ist mit dem. waagerechten Stab K von A1--aus gerechnet,-auf i einzustellen.
  • 6. Der waagerechte Hauptstab C ist auf dem senkrechten Tragstab i zu verschieben, bis auf dem senkrechten Stab 5, von M5 aus gerechnet bis C5, der Betrag des !Ialbrnessers des gedachten Kreises erscheint, dessen Umfang gleich ist dem Brustumfang. Bei dieser Einstellung ist eine Kontrolle insofern möglich, .als das zwischen den.Schnittpunkten M5 und E5 liegende Maß dem Maß entsprechen. muß, ,das -zwischen den Schnittpunkten M, C und Ms liegt. ' 7: Der waagerechte Stab H ist, von A1 aus gerechnet, auf dem Tragstab i ,auf einen Betrag einzustellen,, der dem Maß von l115 aus gerechnet bis G' entspricht. Der waagerechte Stab h entspricht der Taschenhöhe des Jacketts. - -B. Der Schnittpunkt 1V13 ist mit a bezeichnet. ' 9. Das zwischen dem SabnittpunktM4 und. C4 liegende Maß ist auf 11l von M5 aus abzutragen und der waagerechte Stab B-. auf dem Tragstab i zu verschieben, so-.daß er den gefundenen Maßpunkt auf 11i1 schneidet. .
  • io. Das zwischen M' und D5 gemessene Maß ist auf B von B' laus nach links abzutragen lind der bei 1V15 angelenkte Stab L auf dem sich ergebenden Runkt auf B- einzustellen. L3 ist gleich b, ZB ist gleich c.
  • ii. Der am Schrägstab L auf dem Schnittpunkt LB -angelenkte Schrägstab Ö ist auf dem senkrechten Stab 5 auf ein Maß einzustellen, das von 1Y15 aus ,gerechnet dem zwischen 1Y13 und C3 liegenden- Maß _ entspricht.
  • 12. Der an den Kreuzungen BI auf B angelenkte- Schrägstab 7 ist verschiebbar in einem Trägerring auf dem Kreuzungspunkt F3 gegengelenkt.
  • 13. Das zwischen E5 und E' liegende Maß ist ,auf I von 15 aus abzutragen,- und der Schrägstab 8, -der ebenfalls in, dein Trägerring auf der Neeuzungsstelle F3 gelagert ist, wird durch den sich ergebenden -Punkt .geführt.
  • rq.. Das zwischen 110 und L' liegende Maß ist auf dem waagerechten Sfiab'D von D' aus nach.links abzutragen. Das gleiche Maß ist von dem waagerechten Stab G von Ga aus und-auf dem waagerechten StabI von 18 aus nach links abzutragen. An den sich ergeben- -den Punkten sind die Verbindungsstäbe --9 und io anzulegen. E9 ist g. 1.5. Das zwischen M5 und 05- liegende Maß ist auf JU von M .C aus nach. rechts abzutragen; der sich ergebende Punkt ist d.
  • 16. Das zwischen D5-und D3 liegende Maß .is't auf D von D9 aus nach beiden Seiten ab-';zutragen. Die sich ergebenden Punkte sind @'e und h. -17. Das zwischen D' und D3 liegende Maß ist auf E von E9 aus nach links abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist i.
  • 18.. Das zynischen D5 und D3 liegende Maß ist auf G von G9.aus (G18) nach links abzu-, trägen: - Der sich ergebende Punkt ist h.
  • i9. Der gleiche l\/I_aßbetrag ist auf dem waagerechten Stabes von H19 .aus nach links abzutragen..Der sich ergebende Punkt ist-l.
  • 2o.' Der gleiche Maßbetrag ist auf dem waagerechten Stab I von h0 aus nach links' abzutragen: Der sich ergebende Punkt ist na.
  • 21. Der gleiche Maßbetrag -ist auf dem waagerechten Stab K von K19 aus nach links abzutragen. Der« sich ergebende Punkt ist i2.
  • 22. Der an der Kreuzungsstelle der beiden Schrägstäbe 9 und io auf dem waagerechten Stab G angelenkte Stab ii ist auf E, auf den .Mittelwert zwischen E9 und E19, einzustellen. Der: Schnittpunkt-El' ist f. Die Fläche, 'die von - den .Stäben E9- und Ei' begrenzt ist, ist -der Armlochabnäher. - -23. Der auf dem Schrägstab 8 verschiebbar- und senkrecht :zu .diesem verlaufende Schrägstab N ist auf :dem Schrägstab.8 so einzustellen, daß der Schrägstab N durch den 1,#fauzun,gspunkt Hl- führt. - N -zeige die Tascheneinschriittrichtung.
  • z q.. Die von dem Schrägstab N, dem waagerechten Stab H und dem Schrägstab io begrenzte' Fläche ist der Neigungsabnäher.
  • 25. Der ebenfalls auf .dem Schrägstab 8 verschiebbar und senkrecht zu 'diesem verlaufende Schrägstab P ist auf dem Schrägstab 8 so einzustellen, daß @er den waagerechten Stab. K bei n schneidet. P gibt die Schnittrichtung der unteren Kante an. P8 ist o.
  • 26. Das zwischen den beiden senkrechten -Stäben q. tuid 5 ablesbare Maß ist von E' aus sauf E nach rechts :abzutragen. Der sich -er-,gebende Punkt ist t.
  • ! 27. Der gleiche Betrag ist von 15 aus auf I nach rechts äbzuträgen. Der sich ergebende Punkt ist p.
  • 28: Der zwischen den beiden, senkrechten Stäben 3 und 5 - liegende Meßbetrag ist von F5 -aus auf F nach rechts abzutragen. Der sich ergebende Punkt .st s. ' ' 29. Der gleiche Betrag ist von G5 aus auf G nach rechts abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist r.
  • so. Das zwischen 111s und 03 liegende Maß ist adf dem senkrechten Stab 3 von M3 aus nach oben abzutragen. Der an der Kreilzungsstelle M4 an-gelenkte Schrägstab i2 ist durch ,den sich ergebenden Punkt zu legen, wobei der Schrägstab 12 durch den Schnittpunkt C5 verläuft. Cl= ist gleich it, 012 ist gleich v.
  • 31. ist gleich q. 32. .O4 ist gleich zu. 33. B$ ist gleich x.
  • In gleicher Weise,ergibt .sich aus der Einstellung des Maßsystems nach der Erfindung, dem der Durchmesser bzw. Halbmesser eines gedachten Kreises zugrunde gelegt ist, dessen Umfang gleich ist dem größten Umfang des betreffenden Körperteils, auch jedes andere beliebige Kleidungsstück. -In dem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Zuschnitt 'einer Vorderhose beschrieben und gleichzeitig die sich aus der gleichen Grundeinstellung ergebende Hinterhose.
  • Die Bezugszeichen für die senkrechten, waagerechten und Schrägstäbe sind für das in der Abb. -- gezeigte Beispiel beibehalten worden. Ebenso ergeben die kleinen Buchstaben die bei der Vorrichtung durch einen Draht gebildeten Umrißlinien des Zuschnitts. Bei den beiden dargestellten Schnitteilen der Hose ist in bezug auf' die Vorrichtung insofern ein Unterschied, da als Mittellinie der Vorderhose der senkrechte Tragstab i und als Mittellinie der Hinterhose der senkrechte Stab 2 angenommen ist.
  • - Hinterhose.
  • i. Der waagerechte Stab F ist auf i, von Al aus gerechnet, auf das Maß einzustellen, das dem größten Durchmesser entspricht.
  • 2. Der waagerechte Stab D ist auf i, von Al aus gerechnet, auf das Maß .des halben Durchmessers einzustellen.
  • 3. Der waagerechte Stab E ist auf i, von Al aus gerechnet, auf die angemessene Leibhöhe einzustellen.
  • 4. Der waagerechte Hauptstab C ist auf dem Tragstab i so weit zu verstellen, bis auf dem senkrechten Stab 4,-von 1v14 aus gerechnet bis C', der halbe 'Durchmesser ablesbar' i-st. Die Einstellung ist richtig, wenn der Maßbetrag zwischen M4> und E4 gleich ist dem Maßbetrag von M C bis 1V12.
  • 5. Der waagerechte Tragstab G ist auf -dem Träger i so einzustellen, daß seine Entfernung von dem waagerechten Stab F aus gerechnet, der Entfernung der beiden waagerechten Stäbe E und F gleichkommt.
  • 6. Der am Kreuzpunkt Cl angelenkte Schrägstab 7 wird so eingestellt, daß er durch den Kreuzpunkt F2 verläuft.
  • 7. Der zwischen M2- und M3 liegende Maßbetrag ist von MC aus auf M und C nach rechts abzutragen; der sich ergebende Punkt ist a; der sich auf C ergebende Punkt ist b.
  • B. Der waagerechte Stab H ist von Al aus gerechnet auf die gemessene Knielänge einzustellen.
  • g. Der zwischen b und Cl liegende Betrag ist von D' aus auf D, vön E' aus auf E, von F' aus auf F und von G' aus auf G und von K' aus auf K nach links abzutragen. Die sich ergebenden Punkte sind c, d, e, f, g.
  • io. Der zwischen F2 und e liegende Maßbetrag ist auf F von F2 aus nach rechts abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist k.
  • i i. Der zwischen G2 und f liegende Maßbeträg ist von G2 aus auf G nach rechts anzutragen. Der sich ergebende Punkt ist i.
  • 12. Der zwischen K2 und g liegende Maßbetrag ist von K2 aus auf K nach rechts abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist h.
  • 13. .Der Schnittpunkt F5 ist gleich 1. 14. Der Schnittpunkt EI' ist gleich in. 15. Der Schnittpunkt Cl ist gleich n. 16. Der Schnittpunkt 1Y12 ist gleich o. Vorderhose.
  • i. Der zwischen Al und El liegende Maßbetrag ist auf i von F1 aus nach oben abzutragen.Auf den sich .auf i ergebenden Punkt ist der Schrägstab O, der bei a auf M angelenkt ist, einzustellen.
  • 2. Der zwischen o1 und o' liegende Maßbetrag ist von o' aus auf o nach links abzutragen. Der sich erbebende Punkt ist a'.
  • 3. Der zwischen den senkrechten Stäben i und 5 liegende Maßbetrag ist von F1 aus auf F nach links abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist b'.
  • 4. Der gleiche Betrag ist von G1 auf G nach links abzutragen. Der sich ergebende Punkt .ist c'.
  • 5. Der zwischen den senkrechten Stäben 1 und 4 liegende Maßbetrag ist von K' aus auf K nach links abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist d'.
  • - 6. Der Schnittpunkt K4 ist gleich e'. 7. Der Schnittpunkt C ist gleich f'. .
  • B. Die Verlängerung einer von e' zu f' gezogenen Geraden schneidet den waagerechten Stab F bei g'.
  • g. Der zwischen den senkrechten Stäben i und 2 liegende Maßbetrag ist von E° aus auf 4 nach unten abzutragen. Der sich ergebende Punkt ist gleich h'.
  • io. Der Schnittpunkt E4 ist gleich i. ii. Der Schnittpunkt D4 ist gleich k'. ia. Der Schnittpunkt C' ist gleich 1'. 13. Der Schnittpunkt 04 ist gleich in.
  • Es ist ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung, daß bei den auf der Vorrichtung eingestellten Zuschnitten bereits die erforderlichen Zugaben enthalten sind.
  • Selbstverständlich können .Sonderwünsche des Betreffenden, für,den das Kleidungsstück bestimmt ist, und Abweichungen, -die durch .die Mode bedingt sind, in weitem Maße ,berücksichtigt werden. So wurde z. B., in Abb. i für das Jackettvorderteil die etwas ungewöhnliche Form gewählt, die für einen Mann mit starkem Leib bei losem Fall erforderlich ist.
  • Es liegt im. Rahmen der Erfindung und ist dem jeweils Zuschneidenden überassen, die Sonderwünsche der Kunden und -die modische Form entsprechend zu- berücksichtigen. Ebenso ist es auch möglich, Die, erforderlichen Zugaben in größeren oder kleineren Grenzen zu halten. Hierzu ist es lediglich erforderlich, dem Schrägstab 7, der zusammen mit dem Schrägstab 8 u. a. auch -die Neigung des betreffendien Körperteils angibt, eine etwas veränderte Lage zu geben. Der im Ausführungsbeispiel gewählte obere Anlenkungspunkt B1 für den Schrägstab 7 ergibt im allgemeinen eine große Zugabe. Die Zugabe wird um so mehr verkleinert, je mehr dieser Schrägstab 7 um den Drehpunkt F3 der senkrechten Lage angenähert wird. Der Drehpunkt B' ist daher veränderbar und kann nach Belieben auf eine andere Kreuzungsstelle, beispielsweise auf Cl (wie in Abb. 2) oder auf C2 usw., verlegt werden..
  • Die in den Abb. 3 Abis 7 gezeigten Einzelheiten konstruktiver Art ergeben einen ungefähren Überblick über den Aufbau der Vorrichtung. So zeigt Abb. 3 eine Kreuzungsschiene 2o für die senkrechten und waagerechten Stäbe, wie sie beispielsweise am Schnittpunkt D2, P3 usw. zu finden ist. Die Schrägstäbe sind in einem entsprechenden Drehgelenk entweder vor oder hinter den Kreuzungsstellen, geführt.
  • A'bb. 4 zeigt die Kreuzungsschiene 2o mit willkürlich eingelegten Maßbändern 2z und einer im Mittelpunkt eingesetzten durchsichtigen Platte 22 mit Einstellungsmarkierungen 23 .für die Maßbänder.
  • Abb. 5 ist-eine Seitenansicht von Abb. 4. Abb. 6 zeigt einen Schnitt durch ein Stellglied 24, wie solche zum .Einstellen der Zuschnittlinie mittels eines die Zuschnittlinie darstellenden biegsamen Drahtes 25 verwendet sind.
  • Abb. 7 ist eine seitliche Ansicht des Einstellgliedes.
  • Auf einem senkrechten oder waagerechten Stab 26, in den die Maßbänder 2i eingelegt sind, ist das Stellglied 24, das mit den Stab 26 umgreifenden überlappungen 27 versehen ist, in Form eines Schiebebügels frei beweglich geführt. Der Schiebebügel ist mit einer Verlängerung 28 versehen, die in einer Böhrun@g den senkrecht auf dem Stab 26 b@w. den Maßbändern 2i stehenden Bolzen 29 führt. Der Bolzen 29 ist ebenfalls mit einer Bohrung versehen, durch den der Draht 25 hindurchgeführt ist. Der Bolzen 29 greift in eine Fußplatte 30 ein, die ebenfalls .auf dem Stab 26 und .den Maßbändern 2i -aufliegt und mit einer dem Draht 25 zugekehrten Längskerbe versehen ist. Auf .der Verlängerung 28 ist ferner noch ein Halteteil 31 befestigt, von dem eine Blattfeder 32 ausgehend über der, Bolzen 29 hinwegführt. Durch eine Öffnung des Halteteils 31 ist ein Feststellhebel 32 hindurchgeführt, dessen zwischen .den Halteteil 31 und die Verlängerung 28 hineinreichendes Ende auf die Blattfeder 32 einwirkt.
  • Beim Niederdrücken des Betätigungshebels 33 in die in Abb. 6 und 7 .dargestellte Lage drückt das auf der Blattfeder aufliegende Ende des Betätigungshebels 33 entgegen der Wirkung der Blattfeder 32 den Bolzen 29 in Richtung auf den Stab 26. Dabei wird der Draht 25 in die Kerbe der Fußplatte 30 hineingedrückt und die Fußpl.ätte3o auf den Stab 26 bzw. auf die Maßbänder 21 angedrückt. In dieser Sperrlage ist -somit nicht nur der Draht 25, sondern auch das ganze Stellglied 24 gegenüber dem Stab 26 gegen Verschieben gesichert. Die Maßbänder sind im allgemeinen an bestimmten Punkten befestigt, so ,daß die Entfernung eines beliebigen anderen Punktes bequem abgelesen werden kann. Beispielsweise ist eines, der Maßbänder auf den waagerechten Stäben A, B, C..: so befestigt, daß die Maße von der jeweiligen Mittellinie .ausgehend nach rechts und links abgelesen 'werden können. Die einen Maßbänder auf den senkrechten, Stäben i, 2, 3, 4, 5, .die an dem Schrägstab M des Drehgelenks M° angelenkt sind, zählen selbstverständlich von den Anlenkungspunkten ,ausgehend.
  • Aus Abb. 8 ist ersichtlich, wie an einer der Abb. 3, entsprechenden Kreuzungsschiene 2o der Längsstab 6 des Stabkreuzes M° drehbar und verschiebbar .geführt -sein kann.
  • Abb.9 zeigt einen Schnitt durch eine Kreuzungsstelle gemäß A#bb. 8, wobei jedoch das Führungsstück für .den Längsstab 6 der günstigeren Darstellung wegen um etwa 45 Winkelgrade verdreht ist. Aus dieser Abbildung ist auch ersichtlich, wie die Maß-Bänder verschiebbar in die senkrechten bzw. waagerechten Stäbe eingelegt sein können. Die Stäbe weisen vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Nuten .auf, in denen die Maßbänder eingebettet sind. Eine weitere, etwas tiefere schwalbenschwanzförmige Nut dient zur Aufnahme der Einstellglie-det 24 und der Verriegelungen, die zum Feststellen der waagerechten an den senkrechten bzw. der senkrechten an den waagerechten Stäben dienen.
  • Das Einstellglied 24 braucht nicht unbedingt in Form eines Schiebebügels auf den Stäben beweglich geführt zu sein, da zur Führung des Einstellgliedes 24 selbstverständlich auch die schwalbenschwanzförmige Mittelnut der Stäbe Verwendung finden kann.
  • Es liegt im Rahmen der Erfindung, im Bedarfsfalle die Zahl der waagerechten und senkrechten Stäbe nach Belieben zu erhöhen oder zu vermindern. Ebenso können selbstverständlich Schrägstäbe dem jeweiligen Bedarfsfall entsprechend eingefügt werden: Grundsätzlich ist bei .der Vorrichtung stets die Gesamtanordnung der Stäbe, die unter sich eine Vielzahl aneinandergereihter Rechtecke bilden, deren Größe durch Verschieben der senkrechten und waagerechten Stäbe verändert wird und deren Form durch den durchgeführten Diagonalschrägstab 6 des Drehgelenks 11-,1s bestimmt wird.
  • Das im Ausführungsbeispiel nach Abb. i zur Einstellung des waagerechten Stabes E (Seite 6,1) erforderliche Maß ist zu messen von der seitlichen Mitte des Halses in gerader Richtung nach unten bis zur Brustlinie, die unmittelbar unter den Armen durchgeführt und in einer zur Stehfläche parallelen Ebene liegt.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCFI Vorrichtung zum Zuschneiden von Kleidungsstücken, bestehend aus -einem Gerippe teilweise zueinander senkrecht stehender, gegeneinander verschiebbarer und/oder verdrehbarer Stäbe mit Maßeinteilungen, auf das die am Körper gemessenen Maße übertragen werden, -dadurch gekennzeichnet, daß waagerechte Stäbe (C, D, K) auf einem senkrechten Tragstab (i) und senkrechte Stäbe (2, 3, 4, 5) an einem mit dem senkrechten Tragstab (i) festverbundenen waagerechten Tragstab (A) parallelverschiebbar angeordnet sind, wobei die senkrechten Stäbe (2, 3, 4, 5) mit den zugeordneten waagerechten Stäben (C, D, E, F) an den Kreuzungsstellen (C2, D3, E4, F-5) gegeneinander verschiebbar verbunden sind und je mit den Tragstäben (i, A) ineinanderliegende Rechtecke (A,- CI- C2 A2 ... Al-Fl-F5-A5) bilden, an deren gemeinsamem Eckpunkt (Al) ein starres Stabkreuz (11711) um seine Kreuzungsstelle drehbar angelenkt ist, dessen Längsstab (6) eine Diagonale der Rechtecke bildet und an den äußeren Eckpunkten (C=, D3, E4, F5) dieser Rechtecke dreh- und verschiebbar befestigt ist und dessen Querstab (M) einerseits mit dem im ersten Rechteck (Al-Cl-C2-A2) zum waagerechten Tragstab (A) parallelen waagerechten Hauptstab (C) und -andererseits mit .den senkrechten Stäben (2, 3, 4, 5). drehbar und gegeneinander verschiebbar verbunden ist, so daß beim Einstellen des Hauptstabes (C) entsprechend dem Hauptmaß, nämlich dem Halbmesser des Kreises, dessen Umfang gleich ist dem größten Umfang des Körperteils, für den das zuzuschneidende Kleidungsstück bestimmt ist, das Stabkreuz (1V1') verschwenkt wird und die senkrechten Stäbe (2, 3, 4, 5) in Abhängigkeit von der nach gemessenen Nebenmaßen erfolgenden Einstellung der waagerechten Stäbe (B, D, F_, F) ihre Einstellung erfahren.
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