DE727357C - Anprobejacke - Google Patents

Anprobejacke

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Publication number
DE727357C
DE727357C DEM149590D DEM0149590D DE727357C DE 727357 C DE727357 C DE 727357C DE M149590 D DEM149590 D DE M149590D DE M0149590 D DEM0149590 D DE M0149590D DE 727357 C DE727357 C DE 727357C
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DE
Germany
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jacket
fabric
try
parts
rail
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Expired
Application number
DEM149590D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl L Meinhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL L MEINHARDT
Original Assignee
KARL L MEINHARDT
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Publication date
Application filed by KARL L MEINHARDT filed Critical KARL L MEINHARDT
Priority to DEM149590D priority Critical patent/DE727357C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727357C publication Critical patent/DE727357C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H1/00Measuring aids or methods
    • A41H1/10Measuring jackets for marking-out patterns

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Anprobejacke Die Erfindurg betrifft eine Anprobejacke mit gegeneinander verstellbaren Kanten der Teile.
  • Ähnliche Anprobejacken sind bereits bekanntgeworden. Es handelte sich dabei u..a. beispielsweise um eine aus einem Rückenteil und zwei Vorderteilen bestehende Meßjacke, wobei .die Einzelteile der Meßjacke durch Anwendung mehrreihig angeordneter Druckknöpfe sowohl in der Weite als ,auch in der Höhenrichtung verstellbar sind.
  • Dias Arbeiten mit einer derartigen Anprobe-bzw. _ Meßjacke war nun aber infolge der hierbei. zur Verwendung gelangenden außerordentlich ;großen Anzahl von Druckknöpfen, die jeweils einzeln auf- und zugeknöpft werden mußten, nicht nur recht umständlich und schwierig, sondern auch äußerst zeitraubend.
  • Zweck der Erfindung ist es, die Mängel zu 'beheben und ,gleichzeitig- eine in ihrer Handhabung wesentlich einfachere Anprobejacke zu schaffen, was dadurch erreicht wird, daß die Kanten der Jackenteile mit Schienen o. d,-l. aus festerem Stoff versehen sind und an jeder UnterteilunIgsstelle die Schiene der einen- Teilkante eine Reihe von Schlitzen aufweist, -in denen sich Stege führen, welche die andere Schiene mit der zugehörigen J.ackenteilkante verbinden.
  • Die beiliegende Zeichnung läßt den Erfindungsgegenstand beispielsweise erkennen. Es zeigen Abb. i die Seitenansicht einer Anprobejacke, Abb. z zwei unter Verwendung besonderer Führungsmittel gegeneinander verschiebbarer Stoffteile in Ansicht und vergrößertem Maßstab und Abb.3 einen Querschnitt dazu. ebenfalls in vergrößertem Maßstab.
  • Um eine Auf- oder Abwärtsbewegung von Stoffteilen gegeneinander in einfachster Weise zu- erreichen, beispielsweise um den Stoffrückenteil ,gegen das Vorderteil einer Anprobejacke.z_u verschieben, werden gemäß der Erfindung besondere Führungsmittel angewendet.
  • Nach Abb. i .der Zeichnung ist die saUoartige Anprobejacke hauptsächlich gebildet aus einem Vorderteil a und einem Rückenteil b.
  • Zwischen den Seitennähten b' und den zur Farm,gebung bestimmten Abnähern a' beiderseits der Anprobejacke ist der Vorderteil der letzteren nun zunächst in fadengerader Richtung vom Armloch nach unten zu durchschneiden, so daß zwei Stoffteile a und b ent- stehen. Danach werden in den Stoffteilena eine beliebige Anzahl von schmalen Schlitzen e eingearbeitet und ihr Längsrand durch eine Schiene d verstärkt. Hiernach wird auch im vorderen Längsrandbereich des Stoffteiles b eine gleiche Verstärkuingsschiene d" angebTacht.
  • Darauf werden der Anzahl der im Stoffteil a vorgesehenen Schlitze e -entsprechend auf der Schiene d" eine gleiche Anzahl von bandförmigen Stegen c unlösbar befestigt. Die Stege werden mit ihrem anderen nicht befestigten Ende durch die Schlitze hindurchgeführt und jenseits der Stoffbahna ebenfalls mit einer Gleitschiened' fest verbunden. Diese Schiene liegt nun im Gegensatz zu den beidem vorerwähnten Schienen :d und d" dem Stoffteil a lose an und wirkt hier außer als Verbindungs- und Abstandsmittel für die einzelnen Stege in verstärktem Sinne, wie dies bei den Schienend und d" der Fall ist, als Gleitschiene.
  • Die beiden Stoffteile a und b sind demnach jetzt wieder miteinander verbunden, jedoch so, daß sie sich gegeneinander um die Hälfte der Schlitzlänge, in welchen die Stege gleiten, entweder nach oben oder nach unten verschieben lassen.
  • Sowohl die Schlitze als auch die Stege c sind in bzw. an den voneinander getrennt angeordneten Stoffteilen und Schienen in bestimmten regelmäßigenAbständen vorgesehen, und zwar immer so, daß während der Normallage der Anprobejacke die Stege sich immer jeweils genau in der Mitte eines Schlitzes befinden (Abt. i und 2).
  • Die Schienend, d , d" bestehen vorteilhafterweise aus mit Leim getränktem. Steifleinen. Sie besitzen infolgedessen neben -einer außerordentlichen Schmiegsamkeit auch eine ausreichende Steifheit, die im Interesse eines unbehinderten Hinundhergleitens der Stoffteile unerläßlich ist.
  • Selbstverständlich lassen sich die Schienen aber ,auch aus jedem sonst geeigneten Werkstoff herstellen. . Das Befestigen der Schienen an den Stoffteilen und an den Stegen kann -durch Ankleben, Aufbügeln, Annähen, Annieten oder sonstwie geschehen.
  • Neben der Anbringung einer Verschiebenaht nach der Erfindung, wie sie die Abb. i der Zeichnung zeigt, lassen sich. solche Verschiebenähte auch an jeder anderen Stelle der Anprobejacke, z. B. in Brusthöhe des Vorderteiles, ,im Ärmelansatz usw., anbringen.
  • Als im Rahmen der Erfindung liegend @rird es angesehen, wenn, an Stelle der vorgeschilderten Schienenführung das Gegeneinanderverschieben von Stoffteilen auch auf andere Weise und mit sonstigen oder ähnlichen Mitteln vorgenommen wird.
  • Durch Verwendung einer im Sinne der Erfindung ausgebildeten Anprobejacke lassen sich die verschiedenen Einzelteile derselben minmehr jeweils -der Haltung und Körperform der maßzunehmenden Person entsprechend stets ohne die geringsten Schwierigkeiten mit einem Handgriff je nach Bedarf höher oder tiefer setzen und die derart ermittelten Maße durch Abstecken. mittels einer -einzigen Stecknadel oder Kreidestrich festlegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anprobejacke mit ,gegeneinander verstellbaren Kanten der Teile, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Teile mit Schienen o. dgl. aus festerem Stoff versehen sind und an jeder Unterteilungsstelle die Schiene der einen Teilkante eine Reihe von Schlitzen aufweist, in denen sich Stege führen, welche die andere Schiene mit der zugehörigen Jackenteilkante verbänden.
  2. 2. Anprobejacke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsmittel Schienen (d,d'"d") dienen, welche einerseits zur Verstärkung der Längsränder der Stoffteile (a und b), andererseits als Verbindungs- und Abstandsmittel für die einzelnen Stege (c) Verwendung finden.
  3. 3. Anprobejacke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stoffteil (b) und die Schiene (d') verbindenden Stege (c) infolge Hindurchragens durch die in dem Stoffteil (a) vorgesehenen Schlitze (e) beide Stoffteile miteinander verbinden. 4.. Anprobejacke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (d, d', d") aus mit Leim .getränktem Steifleinen oder einem sonst geeigneten Werkstoff bestehen..
DEM149590D 1941-01-08 1941-01-08 Anprobejacke Expired DE727357C (de)

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DE727357C true DE727357C (de) 1942-11-02

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ID=7336727

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