DE941591C - Zeichengeraet, insbesondere Massstab - Google Patents

Zeichengeraet, insbesondere Massstab

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Publication number
DE941591C
DE941591C DEF14744A DEF0014744A DE941591C DE 941591 C DE941591 C DE 941591C DE F14744 A DEF14744 A DE F14744A DE F0014744 A DEF0014744 A DE F0014744A DE 941591 C DE941591 C DE 941591C
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DE
Germany
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edge
drawing device
measuring strip
broad
edges
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Expired
Application number
DEF14744A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Buelow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
Priority to DEF14744A priority Critical patent/DE941591C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE941591C publication Critical patent/DE941591C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges

Landscapes

  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Zeichengerät, insbesondere Maßstab Im Patent 8q.6 968 ist ein Zeichengerät, wie z. B,. ein Lineal, Kurvenlineal, Zeichenwinkel, Maßstab od. dgl., beschrieben, dessen Breitflächen eine derartige - Oberflächengestaltung aufweisen, daß sie nur an den Ziehkanten oder diesen benachbarten, vorzugsweise parallelen Linien die Zeichenebene berühren. Der Vorteil dieses Zeichengerätes besteht darin, daß die Auflagefläche, mit der das Zeichengerät die Zeichenfläche berührt, sehr klein ist, so daß ein Verwischen einer Bleistiftzeichnung praktisch vollständig verhindert wird. Auch wird dadurch ein Verbiegän des Zeichengerätes und eine Beschädigung der Zeichenfläche durch Eindrückungen verhindert.
  • Wird dieses Zeichengerät nun als Maßstab ausgebildet, ;so befindet sich' die Teilung des Maßstabes in einem verhä.ltnismäßig großen Abstand von der Zeichenfläche, wodurch ein genaues Messen erschwert wird. Es wäre zwar möglich, die Meßleiste, die den Maßstab trägt, 'geneigt anzuordnen, um so die Teilung der Zeichenebene näher zu bringen. Diese Anordnung wäre jedoch nur auf einer Seite des Maßstabes möglich.
  • Ein derartiges Lineal hat auch den Nachteil, daß es nur in der Gebrauchsstellung eine geringe Berührungsfläche mit der Zeichenunterlage besitzt, während es beispielsweise möglich ist, daß ein derartiges Zeichengerät versehentlich auch mit seiner Oberseite auf die Unterlage gelegt wird, so daß in diesem Fall die Zeichnung durch das Zeichengerät verwischt wird. Außerdem ist ein derartiges Lineal uhhrandlic'h, und es isst erforderlich, zur leichteren Handhabung einen Knopf oder eine Griffleiste an dem Zeichengerät anzuordnen.
  • Die Erfindung beseitigt nun diese Nachteile dadurch, daß jeder Breitfläche des Zeichengerätes bzw. des Maßstabes j e eine Ziehkante zugeordnet ist und an jeder Ziehkante eine gegen :die Ebene der Breitfläche geneigte Meßleiste angeordnet ist und die der Ziehkante abgewandte Kante der Meßleiste über die Ebene der Breitflächen herausragt. Ein derartiges Zeichengerät nach der Erfindung zeigt im Querschnitt bzw. an ,der Stirnfläche eine ungefähr Z-förmige Gestalt. Der DiagonalbaIken: wird dabei vom Gerätekörper gebildet, .der von beiden Breitflächen begrenzt ist, währen, der obere und untere Querbalken die Meßleiste darstellen. Der Winkel zwischen .einem Querbalken und dem, Diagon.albalken, d. 1z.., der Winkel der Neigung der Meßleiste gegen die Bireitfläche beträgt 'etwa 30°, während sich. die Tiefe der Breitflächen zu derjenigen der Meßleiste ungefähr wie 3 : i verhält. Ein derartiges Zeichengerät liegt nun einerseits im Bereich der Ziehkante auf der Unterlage auf, während die andere Aufliegekante von der der anderen Ziehkante abgewandten Kante der anderen Meßleiste gebildet wird. Die an sich parallelen Breitflächen des Zeichengerätes sind sn der Gebrauchsstellung um einen geringen Betrag gegen die Zeichenunterlage geneigt. Das Zeichengerät nach der Erfindung hat den Vorteil, daß es, gleich in welcher Lage es auf der Unterlage aufliegt, die Unterlage immer nur mit zwei Linien berührt. Die einfache Handhabung dieses Zeichengerätes ergibt sich daraus,, daß die eine der Ziehkante abgewandte Kante der oberen Breitfläche die Auflagekante um die Breite der unteren Meßleiste überragt, so daß das Zeichengerät durch Druck auf diese Kante leicht schräg gestellt und erfaßt werden kann. Dadurch erübrigt sich auch ein Knopf oder eine Griffleiste, und das Zeichengerät kann zu beiden Seiten gleichartig verwendet werden. Es können daher z. B. auch beide Breitflächen für die Unterbringung von Formelzusammenstellungen, Tabellen od. dgl. verwendet werden. Diese beiden Breitflächen liegen immer hohl, so daß die Beschriftung nicht beschmutzt und dadurch unleserlich wird.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Meßleiste auf dem Körper des Zeichengerätes aufgesetzt und mit diesem durch Kleben verbunden. ist. Die Meßleiste kann natürlich auch angeschraubt oder in anderer Weise befestigt sein. Jede Meßleiste bildet dabei mit ihren den Ziehkanten abgewandten Kanten eine Aufliegekante des Gerätes. Es ist dabei möglich, dem Gerätekörper im Querschnitt die einfache Form eines Parallelogrammes zu geben.
  • Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist an der Ziehkante unter @de@r Meß leiste eine Hohlkehle derart angeordnet, daß die Aüfliegekante des Zeichengerätes im Bereich der Ziehkante gegenüber dieser zurückversetzt ist. Dadurch liegt die Ziehkante selbst nicht direkt auf der Unterlage auf, was z. B-: beim Ausziehen einer Zeichnung mit Tusche von Vorteil ist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. z die perspektivische Darstellung eines Zeichengerätes nach. der Erfindung und Fig.2 eine andere Ausführungsform.
  • Im Querschnitt lrzw. an der Stirnfläche besitzt das Zeichengerät eine Z-förmige Gestalt, die durch die Meßleisbe i und 2 und durch den Mittelteil 3 gebildet wird. Der Mittelteil - 3 wird einerseits durch die _Breitfläche 4' und andererseits durch die andere nicht sichtbare Breitfläche begrenzt. Der Bireitfläche 4 ist dite Meßleiste i und der anderen Breitfläche die Meßleiste 2 zugeordnet. Bei der Verwendung der Meßleiste i liegt das Zeichengerät im. Bereich der Ziehkante 5 und an der Kante 6 der Meßleiste 2 auf. Bei der Verwendung der anderen Seite dienen die Kante 7 und die Ziehkante 8 als Auflagekante.
  • In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel mit aufgesetzten Meßleisten dargestellt. Die Meßleisten i und 2 sind dabei an den Flächen 9 und io mit dem Körper 3 verbunden. In diesem Fall besitzt der Körper des Zeichengerätes im Querschnitt etwa die Gestalt eines Parallelogrammes, das durch. die Flächen 9. und i o, die Breitfläche 4 und die dazu parallel nicht sichtbare Breitfläche gebildet ist. Im Bereich der Ziehkanten 5 und 8 sind Hohlkehlen ii und iz angeordnet, so daß die Auflagekanten i33 und 14 im Bereich der Ziehkanten gegenüber diesen zurückversetzt sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeichengerät, insbesondere Maßstab, dessen Breitflächen nur an den Ziehkanten oder an zu diesen benachbarten parallelen Linien auf der Zeichenebene aufliegen, nach Patent 846968, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Breitfläche je eine Ziehkante (5,8) zugeordnet ist und an jeder Ziehkante (5, &) eine gegen die Ebene der Breitfläche geneigte Meßleiste (i, 2) angeordnet ist und die der Ziehkante (5, 8) abgewandte Kante (6, 7) der Meßleiste (i, 2) über -die Ebene dear Bre-itflädhe hinausragt.
  2. 2. Zeichengerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßleiste (1,:2) auf das Zeichengerät aufgesetzt ist und durch Kleben od. dgl. mit diesem verbunden ist.
  3. 3. Zeichengerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß an der Ziehkante (5, 8) unter der Meßleiste (i, 2) eine Hohlkehle (i i, i2) derart angeordnet ist, daß die Aufliegekante (i3, 14) des Zeichengerätes im Bereich der Ziehkanten (5, 8) gegenüber diesen zurückversetzt ist.
  4. 4. Zeichengerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Breitfläche .zwischen den beiden Aufliegekanten Formelzusammenstellungen, Tabellen od. dgl. angebracht sind.
DEF14744A 1954-05-19 1954-05-19 Zeichengeraet, insbesondere Massstab Expired DE941591C (de)

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