DE957794C - Misch Waage - Google Patents
Misch WaageInfo
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- DE957794C DE957794C DENDAT957794D DE957794DA DE957794C DE 957794 C DE957794 C DE 957794C DE NDAT957794 D DENDAT957794 D DE NDAT957794D DE 957794D A DE957794D A DE 957794DA DE 957794 C DE957794 C DE 957794C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/22—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them
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Description
AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
W 12030 IX142 f
Misch-Waage
Die Erfindung bezieht sich auf eine Misch-Waage mit einem Zifferblatt und einem darüber verschwenkbaren
Zeiger zum Zusammenstellen von aus verschiedenen Wiegegütern bestehenden Mischungen, bei<
der die Gewichtsskala jeder Mischung durch ein in verschiedene Farbenfelder aufgeteiltes, zur Zeigerachse konzentrisches Kreisbogensegment
gebildet ist und die Bogenlänge jedes Farbenfeldes dem Gewicht der entsprechenden
Mischungskomponenten entspricht. Die bekannten Misch-Waagen sind in verschiedener Hinsicht nachteilig.
So muß in dem einen bekannten Fall das Zifferblatt für jede neue Mischung wieder anders
eingestellt werden, wobei die vorherige Einstellung aufgehoben wird. In einem anderen bekannten Fall
muß für jede neue Mischung ein neues Zifferblatt eingesetzt werden.
Die Erfindung hat eine Verbesserung gegenüber den bekannten Misch-Waagen zum Zweck und besteht
darin, daß für mehrere zusammenzustellende vo
Mischungen je ein jeder Mischung zugeordnetes Führungsringsegment auf dem gemeinsamen Zifferblatt
vorgesehen ist, die einzelnen Führungsring' segmente der verschiedenen Mischungen im radialen
Abstand voneinander und konzentrisch zueinander zum Aufstocken kreisringsegmentförmiger Markie-
rungsplättchen als Farbenfelder für die verschiedenen Mischungskomponenten angeordnet sind und
daß Orientierungsringe, die sich in der Farbe voneinander unterscheiden, neben den einzelnen Führungsringsegmenten
konzentrisch vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß mit demselben Zifferblatt eine Anzahl verschiedener
Mischungen durchgeführt bzw. ausgewogen werden, kann, ohne daß hierfür an der Waage oder
ίο am Zifferblatt irgendwelche Veränderungen vorzunehmen
sind, um die Waage für die einzelnen Mischungen benutzen zu können. Ändern sich
außerdem die Gewichtskomponenten einer einzigen Mischung oder einiger weniger Mischungen, so
wird dadurch nicht das ganze Zifferblatt unbrauchbar und muß nicht durch ein neues ersetzt werden,
weil die Farbfelder für die Mischungen, deren Zusammensetzung geändert wird, durch das Aufschieben
entsprechender Markierungsplättchen leicht korrigiert werden können. Die erfindungsgemäße
Anordnung zeichnet sich weiter durch ihre Einfachheit aus. Sie ist nicht reparaturanfällig und
zusätzliche Teile, wie Hilfszeiger, Kupplungen usw., sind nicht notwendig. Das Zifferblatt kann staub··
dicht abgeschlossen werden.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise A.usführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι das Zifferblatt der Misch-Waage des ersten
Ausführungsbeispieles in der Vorderansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in
Fig. i,
Fig. 3 das Zifferblatt der Misch-AVaage des zweiten Ausführungsbeispieles in der Vorderansicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 und
Fig. 5 und 6 zwei Markierungsplättchen je in einer A^orderansicht und in zwei verschiedenen Seitenansichten.
In dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 den Zeiger und 2 das Zifferblatt
einer Misch-Waage. In der Nähe des äußeren Randes ist das Zifferblatt mit einer üblichen Gewichtsskala
3 versehen. Mit 4 bis 12 sind in radialem Abstand voneinander und konzentrisch
zur Zeigerachse 13 angeordnete Führungsringsegmente von T-förmigem Querschnitt bezeichnet,
deren Flansche in Abstand vom Zifferblatt 2 und parallel zu ■ diesem verlaufen, während die rechtwinklig
zur Zifferblattebene verlaufenden Stege der Führungsringsegmente auf das Zifferblatt aufgelötet,
aufgenietet, aufgeschraubt oder sonst in einer zweckdienlichen Weise mit dem Zifferblatt verbunden
sind. Zwischen je zwei der Führungsringsegmente 4 bis 12 sowie außerhalb des äußersten
Führungsringsegmentes 4 und innerhalb des innersten Führungsringsegmentes 12 sind ebenfalls konzentrisch
zur Zeigerachse 13 verlaufende, im Querschnitt T-förmige Orientierungsringe 14 bis 23 angeordnet-und
in gleicher Weise wie die Führungsringsegmente 4 bis 12 am Zifferblatt befestigt. Die
Flansche dieser Orientierungsringe sind auf der Vorderseite verschiedenartig gefärbt, derart, daß
jedes der Führungsringsegmente 4 bis 12 zwischen zwei Kreisringen von einer bestimmten Farbe liegt,
wobei sich jedoch die verschiedenen Führungsringsegmenten zugehörigen Farbringe im Farbton voneinander
unterscheiden. So z. B. liegt das äußerste Führungsringsegment 4 zwischen zwei blauen Färbringen
14, 15, das Führungsringsegment 5 zwischen einem blauen Farbring 15 und einem roten Ring 16
und das Führungsringsegment 6 zwischen dem roten Ring 16 und dem gelben Farbring 17 usw.
Jedes der Führungsringsegmente 4 bis 12 dient zum Zusammenstellen einer bestimmten, aus verschiedenen
Wägegütern bestehenden Mischung, und zwar auf der Waage selbst. Zum Abwägen der verschiedenen
Mischungskomponenten ein und derselben Mischung dienen nun nicht Gewichts-, sondem
Farbenskalen. Zu diesem Zweck sind die Flansche der Führungsringsegmente 4 bis 12 auf
der Vorderseite in verschiedene Farbsegmente aufgeteilt, wobei die Bogenlänge jedes Farbsegmentes
dem Gewicht der entsprechenden Mischungskomponente entspricht. Beispielsweise bestehe die dem
Führungsringsegment 4 zugehörige Mischung aus fünf verschiedenen Mischungskomponenten. Dementsprechend
ist auch das Führungsringsegnient 4 in fünf verschiedene Farbsegmente α, β, γ, δ und ε Qo
aufgeteilt, wie dies aus. Fig. 1 ersichtlich ist. Hierbei weise weiter beispielsweise das Segment α eine
rote, das Segment β eine blaue, das Segment γ eine
gelbe, das Segment δ eine grüne und das Segment.. eine schwarze Farbe auf. Das Zusammenstellen der
Mischung erfolgt nun in der Weise, daß man von der M ischungskomponente α Material auf die
Waage schüttet, bis der Zeiger 1 auf 24 steht, worauf
Material von der Mischungskomponente β aufgeschüttet
wird, bis der Zeiger 1 bei 25 angelangt ist, usw.
Nach der Erfindung sind die Farbfelder α, β, γ,
δ, ε usw. nicht auf das Zifferblatt bzw. die Flansche der Führungsringsegmente 4 bis 12 aufgemalt, sondern
sind durch auf der Vorderseite mit der entsprechenden Farbe versehene kreisringförmige
Markierungsplättchen 26, 27 gebildet, welche auf die Flansche der Führungsringsegmente 4 bis 12
formschlüssig" und eventuell auch reibungsschlüssig aufsteckbar bzw. aufschiebbar sind. Wie aus Fig. 1
ersichtlich ist, erstrecken sich die Farbsegmente α, β, γ, δ, ε nicht über die volle Bogenlänge des
Führungsringsegmentes 4. Eg ist indessen möglich, den restlichen, freien Teil des Führungsringsegmentes
4 mit eine neutrale, beispielsweise weiße Färbung aufweisenden Plättchen aufzufüllen, wobei
das äußerste Plättchen 27 zwecks Herbeiführung eines guten Reibungsschlusses mit einer Feststellschraube
28 versehen ist. Die Markierungsplättchen 26, 27 werden, je nach den Gewichtseinheiten,
welche sie darstellen, mit verschiedenen Bogenlängen angefertigt.
Um das Ablesen der Mischungskomponente auf der zugehörigen Farbenskala, beispielsweise auf
derjenigen des Führungsringsegmentes 4, zu erleichtern, sind auf dem Zeiger I farbige. Markie-
Claims (1)
- rungszeichen aufgesteckt, wobei beispielsweise das dem Führungsringsegment 4 zugeordnete Markierungszeichen mit der gleichen blauen Farbe versehen ist, welche der auf dem Orientierungsring 14 aufgemalte, das Führungsringsegment 4 außen begrenzende Farbkreis aufweist. Der von farbigen Markierungszeichen freie Teil des Zeigers wird mit neutral, beispielsweise weiß gefärbten Plättchen ausgefüllt.Je nachdem, ob das Gewicht oder das Volumen der Mischungskomponenten gemessen werden soll, können die farbigen Markierungsplättchen 26, 27 mit einem Gewichts- oder Volumen-, beispielsweise mit einem Literzeichen versehen sein. Desgleichen ist es auch möglich, die Markierungsplättchen 26, 27 mit Geldwertzeichen zu versehen.Die vorstehend beschriebene Ausbildung ermöglicht es, ein und dasselbe Zifferblatt für eine ganze Anzahl verschiedener Mischungen verwenden zu können. Wird im Laufe der Zeit die eine oder andere Mischung nicht mehr ausgeführt, so können die zugehörigen Markierungsplättchen 26, 27 von dem betreffenden Führungsringsegment 4 bis 12 leicht abgenommen werden, wonach auf das freigewordene Führungsringsegment die entsprechenden Markierungsplättchen einer neuen Mischung aufgesteckt werden können. Um das Zifferblatt für diesen Zweck bequem zugänglich zu machen, ist die das Zifferblatt überdeckende Glasscheibe leicht demontierbar ausgebildet.Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 besitzt das Zifferblatt 2 die. Form eines Kreissektors bzw. Kreissegments. Auch hier bezeichnen wieder 4 bis 12 die Führungsringsegmente für die Aufnahme der kreissegmentförmigen Markierungsplättchen 26, 27. Bei dem Beispiel nach Fig. 3 und 4 ist jedem Führungsringsegment 4 bis 12 ebenfalls je ein Orientierungsringsegment 14 bis 23 zugeordnet, und zwar, wie aus Fig. 4 hervorgeht, in4.0 Form je eines farbigen Drahtes, der durch einen Steg mit dein Zifferblatt 2 verbunden ist, während die Führungsringsegmente 4 bis 12, gleich wie beim vorbesprochenen Beispiel, je einen T-förmigen Querschnitt aufweisen.Pat ε ν τ λ ν s ρ γ. ϋ c 11 ε;ι. Misch-Waage mit einem Zifferblatt und einem darüber verschwenkbaren Zeiger zum Zusammenstellen von aus verschiedenen Wiegegütern bestehenden Mischungen, bei welcher die Gewichtsskala jeder Mischung durch ein in verschiedene Farbenfelder aufgeteiltes, zur Zeigerachse konzentrisches Kreisbogensegment gebildet ist und die Bogenlänge jedes Farbenfeldes dem Gewicht der entsprechenden Mischungskomponente entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere zusammenzustellende Mischungen je ein jeder Mischung zugeordnetes Führungssegment (4 bis 12) auf dem gemeinsamen Zifferblatt (12) vorgesehen ist, die einzelnen Führungssegmente der verschiedenen Mischungen im radialen Abstand voneinander und konzentrisch zueinander zum Aufstecken kreisringsegmentförmiger Markierungsplättchen (26, 27) als Farbenfelder für die verschiedenen Mischungskomponenten angeordnet sind und daß Orientierungsringe (14 bis 23) konzentrisch neben den einzelnen Führungsringsegmenten (4 bis 12) vorgesehen sind, die sich in der Farbe voneinander unterscheiden.2. Misch-Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsplättchen (26, 27) je nach den Gewichtseinheiten, welche sie darstellen, verschiedene Bogenlängen aufweisen.3. Misch-Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Orientierungsring (14 bis 23) von einer bestimmten Farbe ein auf dem Zeiger (1) des Zifferblattes (2) aufgestecktes Markierungszeichen von der gleichen Farbe derart zugeordnet ist, daß der Abstand des Markierungszeichens von der Zeigerachse (13) mindestens angenähert dem Radius des zugehörigen Orientierungsringes (14 bis 23) entspricht.4. Misch-Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsplättchen (26, 27) formschlüssig auf die Führungssegmente (4 bis 12) aufgesteckt sind.5. Misch-Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsplättchen (26, 27) reibungsschlüssig auf die Führungssegmente (4 bis 12) aufgesteckt sind.6. Misch-Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht mit farbigen Markierungszeichen (26, 27) ausgefüllte Teil der Führungssegmente (4 bis 12) mit neutral gefärbten Plättchen ausgefüllt ist.7. Misch-Waage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht mit farbigen Markierungszeichen ausgefüllte Teil des Zeigers(1) mit neutral gefärbten Plättchen ausgefüllt ist.8. Misch-Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Zifferblatt überdeckende Glasscheibe leicht abnehmbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 642 811;
britische Patentschrift Nr. 485 009.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 579/237 8. (609 782 1. 57)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957794C true DE957794C (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=582287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT957794D Expired DE957794C (de) | Misch Waage |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE957794C (de) |
-
0
- DE DENDAT957794D patent/DE957794C/de not_active Expired
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