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Zeitkontrollvorrichtung, insbesondere für die Bestimmung der Parkzeit von Kraftfahrzeugen
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Hinsichtlich der Ausbildung der Scheibe wird fernerhin vorgeschlagen, im Skalenbereich auf der Zei- gerseite punktförmige Vertiefungen anzubringen und den Zeiger mit entsprechenden Noppen zu versehen, so dass er bei seiner Verstellung an vorbestimmten Punkten einrastet.
Die Form des Zeigers ist abhängig davon, ob mit ihm lediglich ein Zeitpunkt oder ein Zeitraum an- gezeigt werden soll. In dem einen Falle genügt es, ihn strichförmig auszubilden, in dem andern ist es zweckmässig, eine breite oder doppelzüngige Spitze vorzusehen. Um beiden Anforderungen mit einem einzigen Zeiger Rechnung zu tragen, kann ein solcher in seinem Anzeigebereich breit ausgebildet und mit einem Markierungsstrich versehen sein. Die Zeigerfelder seitlich dieser Trennlinie können verschie- denfarbig angelegt sein, wobei das eine Feld für die Anzeige eines kurzen Zeitraumes, das breitere hin- gegen zur Kennzeichnung eines längeren Zeitraumes dient.
Die Befestigung des Zeigers kann unmittelbar an der Scheibe erfolgen. Andernfalls wird er an seinem
Ende mit einem Ring oder einem Hut versehen, der den Kopf des Saugnapfes umgreift. Wird er auf jener
Seite der Scheibe montiert, die an der Fahrzeugaussenseite liegt, so erfolgt seine Verstellung durch ein
Drehen jenes Abschnittes, der über den Scheibenrand hinausragt. Befindet sich der Zeiger hingegen auf der zum Fahrzeuginneren liegenden Seite der Scheibe, so kann er mit einem Hut oder einem Knopf für seine Betätigung versehen werden. In beidenFällen ist die Anordnung eines Sichtfensters im Zeiger zweck- mässig, um jenen Skalenbereich freizulegen, der andernfalls verdeckt ist.
Zwei Beispiele der Erfindung sind nachstehend an Hand einer Zeichnung erläutert. In dieser zeigen :
Fig. l eine Vorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1 und 3 die Seitenansicht einer mit Druckknopf am Saugnapf befestigten Scheibe.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 sind zwei Skalen 1 und 2 auf dem Rand einer Skalenscheibe 3 angebracht. Diese besteht aus einem undurchsichtigen Kunststoff und ist zentrisch mit einem profilierten Loch versehen, um sie unverdrehbar auf dem Saugnapf 4 befestigen zu können, dessen Kopf ebenfalls profiliert ist. Der Saugnapf 4 haftet an der Scheibe 5 eines Kraftfahrzeuges. Stattdessen kann er auch andernorts befestigt werden, zumal das Anwendungsgebiet der Zeitkontrollvorrichtung nicht auf Kraftfahrzeuge beschränkt ist sondern sich auch auf den Haushalt erstreckt, wo ebenfalls gelegentlich eine Anzeige für die Abwesenheit einer Person gewünscht wird.
Der Zeiger 6 ragt über den Rand der Scheibe 3 hinaus. Dadurch und insbesondere durch seine U-förmige Abbiegung wirkt er mit beiden Skalen 1 und 2 zusammen. Damit er auf beiden Seiten der Scheibe die gleiche Zeit anzeigt, sind die Skalen gegenläufig ausgebildet, d. h. die auf der Fahrzeuginnenseite ist, wie Fig. 2 zeigt, entgegen der Uhrzeiteinteilung gerichtet, während die auf der Fahrzeugaussenseite der Scheibe liegende Skala derjenigen einer normalen Uhrzeiteinteilung entspricht.
Für die Verstellung des Zeigers 6 dient ein Knopf 7. Der Hut 8 ist insbesondere für seine Befestigung auf dem Saugnapf 4 vorgesehen. Im Spitzenbereich weist der Zeiger 6 ein Fenster 9 auf, um die Skala 1 nicht zu stark abzudecken. Weiterhin ist für die Anzeige eines bestimmten Zeitpunktes ein Markierungstrich 10 in den Zeiger eingearbeitet. Die seitlich neben diesem liegenden Felder sind verschiedenfarbig angelegt. Beispielsweise ist der Bereich 11 blau und der Bereich 12, der nur halb so breit ist, rot. Dadurch kann sowohl ein Abschnitt auf der Skala angezeigt werden, der dem einer vollen Stunde entspricht als auch ein solcher, der dem einer halben Stunde entspricht. Selbstverständlich ist es daneben möglich, auch zwei voneinander getrennte Zeiger oder mehrere anzubringen, u. zw. sowohl auf einer Seite als auch auf beiden Seiten der Scheibe.
Der Fig. 2 ist fernerhin die Anordnung eines Loches 13 zu entnehmen, das zwischen dem Scheibenmittelpunkt M und dem Beginn der Skalen 1 und 2 liegt, der bei der "Zwölf" zu sehen ist. Dieses Loch sorgt für die erforderliche Ausrichtung der Scheibe, falls sie nicht auf dem Saugnapf befestigt, sondern lose aufgehängt sein soll.
Die Ausführungsform der Fig. 3 unterscheidet sich gegenüber der vorstehend geschilderten im wesentlichen dadurch, dass der Zeiger 14 mit der Skalenscheibe 16 durch einen gleichzeitig als Hut eines Druckknopfes ausgebildeten Niet 15 drehbar verbunden ist und zusammen mit der Scheibe auf den Saugnapf 17 aufgesteckt ist, der einen Kopf eines Druckknopfes als Gegenstück zu dem Niet aufweist.
Da der Zeiger bei dieser Anordnung auf der zur Fahrzeugaussenseite weisenden Scheibenseite liegt, erfolgt seine Verstellung durch Verschiebung jenes Abschnittes, der über den Rand der Scheibe hinaussteht und als Anzeigemittel für die Skala 18 dient.
Die Einstellgenauigkeit und der fest bleibende Sitz des Zeigers wird bei dieser Ausführungsform durch die Anordnung von Noppen 19 am Zeiger 14 erhöht, die mit punktförmigen Vertiefungen 20 im Bereich der Skala 21 zusammenwirken.