DE1052696B - Bandmass - Google Patents

Bandmass

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Publication number
DE1052696B
DE1052696B DES58104A DES0058104A DE1052696B DE 1052696 B DE1052696 B DE 1052696B DE S58104 A DES58104 A DE S58104A DE S0058104 A DES0058104 A DE S0058104A DE 1052696 B DE1052696 B DE 1052696B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape measure
elastic
plate
free end
elastic part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58104A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan William Tott
Victor Edward Evans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPIRELLA Co OF GREAT BRIT
Original Assignee
SPIRELLA Co OF GREAT BRIT
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Filing date
Publication date
Application filed by SPIRELLA Co OF GREAT BRIT filed Critical SPIRELLA Co OF GREAT BRIT
Priority to DES58104A priority Critical patent/DE1052696B/de
Publication of DE1052696B publication Critical patent/DE1052696B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H1/00Measuring aids or methods
    • A41H1/02Devices for taking measurements on the human body

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Tape Measures (AREA)

Description

  • Bandmaß Die Erfindung bezieht sich auf ein Bandmaß oder Meßband, welches insbesondere zur Verwendung beim Maßnehmen des menschlichen Körpers bestimmt ist.
  • Beim Maß nehmen der Figur zur Vorbereitung der Anfertigung von Maßkleidung besteht das Problem, dafür zu sorgen, daß der während des Maßnehmens auf das Bandmaß ausgeübte Zug bzw. die dadurch verursachte Spannung des Bandmaßes stets gleich ist, mindestens wenn bestimmte Körperteile gemessen werden. Dabei können Irrtümer sogar dann entstehen, wenn das Bandmaß von einem geübten und erfahrenen Fachmann gehandhabt wird. Auch können Unterschiede in den Meßergebnissen oft beim Maßnehmen derselben oder ähnlicher Figuren bzw. Körperteile seitens zweier verschiedener, maßnehmender Personen auftreten.
  • Ferner kann die beim Abmessen bestimmter Körperteile auf das Bandmaß ausgeübte Zugspannung für das Abmessen anderer Körperteile ungeeignet sein im Hinblick auf den Sitz des letzten Bekleidungsstückes, welches auf der Grundlage solcher Messungen angefertigt wurde. Beispielsweise ist es bisweilen üblich, beim Maß nehmen für ein Damenmieder od. dgl. das Bandmaß stärker zu spannen als beim Maßnehmen für Unterkleider um festere Teile des Körpers, wie z. B. die Taille, die Hüfte usw.
  • Durch die Erfindung wird bezweckt, ein Bandmaß zu schaffen, welches eine Anzeige des Grades der von dem Benutzer angewendeten Zugspannung gewährt.
  • Ferner bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Bandmaßes, welches dem Benutzer Anzeigen einer Anzahl alternativer Spannungsgrade liefert.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das Bandmaß einen elastischen Teil hat, der mit einem Ende an einer Stelle des Bandmaßes in der Nähe eines Endes desselben befestigt ist, wobei das freie Endes des elastischen Teiles in einer bestimmten Entfernung kurz vor dem benachbarten Ende des Bandmaßes endet, wenn sich der elastische Teil in ungespanntem Zustand befindet, während das andere Ende des elastischen Teiles mit einer starren Öse oder Schnallenplatte zur Durchführung des freien, von dem elastischen Teil entfernten Endes des Bandmaßes verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt in Vorderansicht einen Teil des Bandmaßes gemäß der Erfindung beim Maßnehmen; Fig. 2 zeigt schematisch das um einen Körper gelegte Bandmaß, bevor dasselbe gespannt worden ist; Fig. 3 zeigt schematisch das gleiche Bandmaß wie in Fig. 2, jedoch in einem zum Maßnehmen gespannten Zustand, und Fig. 4 zeigt in einem größeren Maßstab für sich das Ösen- oder Schnallenstück, an welchem das freie Ende des elastischen Teiles befestigt wird.
  • In der Zeichnung ist mit 10 ein biegsames Bandmaß bezeichnet, welches in üblicher Weise aus einem Leinwandstreifen besteht, der eine Maßeinteilung trägt, die im Ausführungsbeispiel in Zoll und Halbzoll unterteilt ist.
  • Ein Streifen 11 aus elastischem Gewebe oder Material, dessen Breite größer ist als diejenige des Bandmaßes 10, ist an dem Bandmaß an einer mit 12 bezeichneten Stelle angenäht, die sich in einer bestimmten Entfernung von dem einen Ende des Bandmaßes 10 befindet, welches als das Null-Endel3 des Bandmaßes bezeichnet wird.
  • An dem freien Ende des elastischen Streifens 11 ist eine starre Öse befestigt, die im Ausführungsbeispiel in Form einer kleinen Platte 14 nach Art einer Schnallenplatte ausgebildet ist. Die Platte 14, welche im allgemeinen aus Kunststoff hergestellt wird, ist mit zwei engen und parallelen Querschlitzen 15 und 16 versehen. Außerdem sind auf der Platte 14 zwei quer verlaufende, parallele Markierungslinien 17 und 18 angebraucht, die einen ganz bestimmten Abstand voneinander haben.
  • Die Befestigung des elastischen Streifens 11 an der Kunststoffplatte 14 geschieht in der Weise, daß der Streifen 11 durch den Schlitz 15 gezogen, in Form einer Schleife 19 (Fig. 2 und 3) um das angrenzende Ende der Platte 14 gebogen und bei 20 angenäht wird.
  • Die Gesamtlänge des elastischen Streifens 11 und die Stelle 12 seiner Befestigung an dem Bandmaß 10 werden so gewählt, daß das Null-Ende 13 des Bandmaßes sowohl über das an der Platte 14 befestigte Ende des elastischen Streifens 11 als auch um einen erforder- lichen Betrag über die Markierungslinien 17 und 18 der Platte 14 vorsteht, wenn sich der elastische Streifen 11 in flachem, aber nicht gestrecktem, d. h. ungespanntem Zustand befindet, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist.
  • Beim Gebrauch wird das Bandmaß 10 um den zu messenden Körper oder Körperteil der Figur herumgelegt, wobei die Kunststoffplatte 14 gegen die Figur bzw. den Körper gerichtet ist. Das freie Ende 21 des Bandmaßes 10 wird von innen nach außen durch den anderen Schlitz 16 in der Kunststoffplatte 14 hindurchgezogen, wie ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich ist.
  • Nun wird, während die Platte 14 festgehalten wird, das Bandmaß 10 gespannt, indem das freie Ende 21 weiter durch den Schlitz 16 in der Platte 14 gezogen wird, um den elastischen Streifen 11 zu spannen bzw. zu strecken, bis das Null-Ende 13 des Bandmaßes mit einer der Niarkierungslinien 17 oder 18 auf der Platte 14 abschneidet bzw. gerade über dieser Markierungslinie liegt, wobei die eine oder andere Markierungslinie 17 oder 18 je nach dem Grad der gewünschten Spannung als Maß linie gewählt wird. Die Auswahl der gewünschten Spannung und damit der Markierungslinie hängt wiederum von dem jeweils abzumessenden Körperteil der Figur ab, d. h. wenn mehr Spannung erforderlich ist, wird das Null-Ende 13 des Bandmaßes auf die Markierungslinie 17 eingestellt, und wenn weniger Spannung erforderlich ist, wird das Null-Ende 13 auf die Markierungslinie 18 eingestellt.
  • Da der elastische Streifen 11 breiter als das Bandmaß 10 ist, kann unmittelbar durch Beobachtung gewährleistet werden, daß der elastische Streifen flach an dem Körper und der Platte 14 anliegt und weder verdreht noch gefaltet ist.
  • Das erforderliche Maß der Umfangslänge kann nun von dem Bandmaß 10 an der Stelle abgelesen werden, an welcher es mit seinem freien Ende 21 aus dem Schlitz 16 der Platte 14 herauskommt.
  • Die von den Körpern oder Körperteilen abgenommene Ablesung auf dem Bandmaß ist geringer als die wirkliche Umfangslänge, und zwar um den Abstand zwischen dem Null-Ende 13 des Bandmaßes und der Stelle des Austrittes des freien Endes 21 aus dem Schlitz 16, aber der Grad bzw. die Größenordnung des Irrtums ist bei Benutzung einer bestimmten Markierungslinie 17 oder 18 konstant, so daß das wirkliche und tatsächliche Maß ermittelt wird, indem man einen kleinen Zuschlag macht, der je nach der besonderen benutzten Markierungslinie feststeht.
  • Es ist ohne weiteres einzusehen, daß durch Anwendung einer Normalspannung gleiche Maßablesungen an denselben Teilen eines bestimmten Körpers oder einer bestimmten Figur erhalten werden, auch wenn von einer ungeübten Person Maß genommen wird.
  • Außerdem können verschiedene, jeweils für die verschiedenen Sorperteile geeignete Spannungsgrade erreicht werden, ohne daß es hierzu einer besonderen Geschicklichkeit oder Übung bedarf.
  • Die für die Messung wesentliche und maßgebliche Ablesung erhält man von einer Maßteilung, die auf die Innenseite des den Körper umgebenden Teiles des Maßbandes aufgedruckt ist. Um nun Irrtümer zu vermeiden, die durch die Verdrehung eines auf beiden Seiten mit Maßeinteilungen bedruckten Bandmaßes möglich wären, wird zweckmäßig ein Bandmaß verwendet, dessen eine Seite vollständig oder zum größten Teil frei von Maßeinteilungen ist.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Bandmaß, gekennzeichnet durch ein elastisches Element oder einen elastischen Teil, der mit einem Ende an einer Stelle des Bandmaßes in der Nähe eines Endes desselben befestigt ist, wobei das freie Ende des elastischen Teiles in einer bestimmten Entfernung von dem benachbarten Ende des Bandmaßes endet, wenn sich der elastische Teil in ungespanntem bznr. nicht gestrecktem Zustand befindet, während das andere Ende des elastischen Teiles oder Elementes mit einer starren Öse od. dgl. zur Durchführung des freien, von dem elastischen Teil entfernten Endes des Bandmaßes verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Bandmaß nacll Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Öse aus einem Stück besteht, welches eine oder mehrere Markierungen trägt, die zwischen dem Befestigungspunkt des elastischen Teiles an dem Bandmaß und dem benachbarten Ende des Bandmaßes liegen, wenn sich das Bandmaß in gespanntem Zustand und der elastische Teil in ungespanntem Zustand befinden, und daß dieses Stück einen Schlitz zur Durchführung des freien Endes des Bandmaßes hat.
    3. Bandmaß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Ösenstück aus einer steifen Platte besteht, die zwei parallele und in gegenseitigem Abstand angeordnete Schlitze hat, von denen der eine zur Verbindung mit dem freien Ende des elastischen Teiles und der andere zur Durchführung des freien Endes des Bandmaßes dient, und daß zwischen diesen Schlitzen eine oder mehrere, in Längsrichtung distanzierte Markierungen vorgesehen sind.
DES58104A 1958-05-03 1958-05-03 Bandmass Pending DE1052696B (de)

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Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4920659A (en) * 1988-10-04 1990-05-01 Reinhard Becher Measuring apparatus for determining a circumferential length of a body
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