DE76410C - Verstellbares Aermelmuster - Google Patents

Verstellbares Aermelmuster

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DE76410C
DE76410C DENDAT76410D DE76410DA DE76410C DE 76410 C DE76410 C DE 76410C DE NDAT76410 D DENDAT76410 D DE NDAT76410D DE 76410D A DE76410D A DE 76410DA DE 76410 C DE76410 C DE 76410C
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plates
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plate
rods
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DENDAT76410D
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S. CHRISTIANSEN in New-York
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
    • A41H3/01Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth using stencils
    • A41H3/015Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth using stencils of adjustable type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3: Bekleidungsindustrie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, der durch seine Verstellbarkeit als Muster für Aermel jeder Weite und Länge dienen kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι eine Ansicht des Aermelmodells.
Die Fig. 2, 3,4 und 5 sind Querschnitte durch dasselbe in gröfserem Mafsstabe, und -zwar nach den Linien 2-2, 3-3, 4-4 bezw. 5-5 von Fig. i.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 von Fig. i.
Die Fig. 7 und 8 sind Ansichten eines nach dem Apparat ausgeschnittenen oberen bezw. unteren Aermeltheiles.
Der Apparat hat oben zwei Platten A und A1, welche durch die Hebel B und B1 mit einander verbunden sind, die ihrerseits um denselben Bolzen C drehbar angeordnet sind. In den Plattend, und Ai sind nahe bei der oberen Kante derselben die gebogenen Schlitze Ä1 und A3 angeordnet, in welche die Bolzen D und D1 eingreifen, welche an den gebogenen Streifen E sitzen (Fig. 1 und 2), um so die beiden Platten A und A1 oben beweglich mit einander zu verbinden.
:- In ihrem unteren Theile sind dieselben durch eine Querstange F verbunden, in deren langen Schlitz F1 eine Klemmschraube. G und ein Führungsbolzen G1, beide an der Platte A1 befestigt, eingreifen.
Das eine Ende der Stange G ist mittelst Bolzen G2 und G3 an der Platte A befestigt (s. Fig. ι und 2). Der Bolzen G2 sowohl als auch die Klemmschraube G dienen als Handhaben, um die Platten A und A1 zu bewegen, je nach dem Mafs, welches man von dem Arm durch ein gewöhnliches Bandmafs entnommen hat.
Das so erhaltene Mafs wird auf einer auf der Stange F angebrachten Gradeintheilung mittelst der Klemmschraube G vermerkt.
Der untere Theil der Vorrichtung besteht aus zwei Platten H und I7 von welchen die letztere durch das Zwischenstück J mit der Platte A1 mittelst eines Bolzens J1 verbunden ist (Fig. 1). Das Zwischenstück J und die Platte / sind mit einander durch die Bolzen K und K1 verbunden, welche in Schlitze J2 und P des Zwischenstückes J bezw. der Platte / eingreifen.
Der Bolzen K ist an der Platte J, der Bolzen K1 an dem Zwischenstück J befestigt. Die Platte H ist an den Bolzen G2 und G3 geführt und an der Platte A gehalten. Letztere hat an ihrem unteren Ende einen Bolzen L, der in einen länglichen Schlitz H1 der Platte H eingreift.
Dieser Bolzen L ist mit einem Zeiger L1 versehen, der sich auf einer auf der Platte H angebrachten Scala bewegt. Auf dieser wird das Längenmafs des Aermels vermerkt, welches man auf gewöhnliche Weise entnommen hat.
Die unteren Enden der Platten H und I sind durch die Gleitstücke H2 und P gegen einander verstellbar je nach der Weite des Aermels am Handgelenk. Diese Weite wird auf einer Scala Hs auf dem Gleitstück H2 angezeigt, und zwar vermittelst der Kante des Gleitstückes P.
Die Platten H und / sind in ihrem unteren Theile aufserdem verbunden durch die Hebel N und 2V1, welche beide um denselben Bolzen 2V2 drehbar sind, ferner durch den auf der Platte / drehbar befestigten Hebel O, welcher mit dem an seinem freien Ende einen Bolzen O tragenden Hebel O1 drehbar verbunden ist (Fig. 4).
Der Bolzen O2 ist durch einen Hebel O3 mit einem an der Platte H befestigten Bolzen O1 verbunden. Der letztere greift in einen Schlitz O5 des Hebels O ein (Fig. 1 und 4).
Der Bolzen O2 bildet einen Träger für eine Stange P, welche lose, durch die Bolzen iV2 und C geht, sowie ebenfalls lose durch ein Gleitstück P1, welches auf der Scala der Stange F gleitet. Durch dasselbe Gleitstück P1 geht lose eine zweite gebogene Stange P2, welche mit dem einen Ende an einem auf der Platte A befestigten Stift P3 sitzt. Mittelst der Stellschraube O6 kann die Stange P erforderlichenfalls auf dem Bolzen O2 festgestellt werden.
Es ist ersichtlich, dafs, wenn entweder die oberen Platten A und A1 oder die unteren H und I einander genähert oder von einander entfernt werden, die Stangen P und P2 die Umrisse des Musters für den unteren Aermeltheil angeben.
Die unteren Enden der Platten H und I sind mit Ansätzen Q bezw. Q.1 versehen, welche in geeigneten Führungen auf der Unterseite der genannten Platten gleiten (Fig. 5). Der An-. satz Q. hat einen Stift Q2, der in einem Schlitz Hh der Platte H sich bewegt. Der Stift Q2 trägt einen Zeiger Q3, der auf einer auf der Platte H angebrachten Scala H6 eine bestimmte Länge des Aermels anzeigt.
Der Ansatz Q1 wird so bewegt, dafs seine unterste Kante mit derjenigen des Ansatzes Q. correspondirt. Die äufsere Kante der Platte H wird etwas erhöht hergestellt, indem man auf dieselbe einen Draht auflegt oder sie umbörtelt, so dafs sie eine Zeichenkante H* für das Muster des unteren Aermeltheiles bildet.
Der obere Theil dieser Kante reicht über einen Schlitz A^. in der Platte A, welcher es ermöglicht, auf dem Stoff oder dergleichen die Umrisse des Musters für den unteren Aermeltheil aufzuzeichnen. Die obere Kante des letzteren wird von der Kante H* entlang der Stange P2 bis zu deren Treffpunkt mit der Stange P gezeichnet. Dann zieht man die letztere entlang zwischen den Platten H und / bis zum Ende der Stange P. Die Platten A und A1 sind mit Durchlochungen versehen, so dafs man auch an den Kanten A5 und Ae entlang zeichnen kann, wenn dies die Länge oder Weite der Aermel bequemer erscheinen läfst.
Will man das Muster benutzen, so mifst man zunächst die Weite des Aermels mit einem gewöhnlichen Bandmafs. Hierauf bewegt man die Platten A und A\ bis die Stellschraube G auf den entsprechenden Theilstrich der Scala F'2 der Stange F zeigt. Nunmehr verschiebt man die Platten H und I nach unten, bis der Zeiger L1 das erhaltene Längenmafs des Aermels anzeigt.
In gleicher Weise werden die Ansätze Q und Q1 eingestellt, so dafs der Zeiger Q3 auf denselben Theilstrich der Scala He zeigt, wie der Zeiger L1 auf der Scala H2. Hierauf wird das Muster auf den Stoff gelegt, aus welchem der Aermel geschnitten werden soll, und nun zieht man eine Linie die äufseren Kanten der Platten A A1 HI des gebogenen Streifens E und der Ansätze QQ1 entlang, um die Umrisse des oberen Aermeltheiles zu erhalten (Fig. 7).
Für Aermel von geringerer Länge benutzt man die Kanten A5 und A®.
Von der Beobachtung ausgehend, dafs die Mafse des Unterärmels stets in einem bestimmten Verhältnifs zu denen des Oberärmels stehen, ist die Länge und Anordnung der Stangen P und P2 so gewählt, dafs dies Verhältnifs der Mafse gewahrt bleibt.
Beim Anpassen der verschiedenen Theile für den Oberarm erhält man den Unterarm von selbst und kann man denselben sofort aufzeichnen (Fig. 8), da bei Einstellen der Platten A und A1 die Lage der Stangen P und P2 entsprechend verändert wird, indem die Bewegung der Hebel B und N1 den oberen Their der Stange P nach seitwärts führt. Hierdurch gleitet P1 auf der Querstange F.
Werden die unteren Platten H und I gegen einander oder von einander bewegt, so verschiebt sich die Stange P wiederum an ihrem unteren Ende infolge der Verbindung durch die Hebel O O1 Oa bezw. iViV1.
Es ist leicht ersichtlich, dafs das Zwischenstück /, welches auf der Platte I gleitet und mit der Platte A1 durch Bolzen verbunden ist, ein Verstellen der Platte / gestattet, ohne dafs dadurch die Umrisse des oberen Aermelmusters beeinflufst werden.
Die Construction der ganzen Vorrichtung ist also derart, dafs man ohne besondere Geschicklichkeit oder Ueburig sowohl Mafs für den oberen als auch für den unteren Aermeltheil nehmen kann, wobei das Muster für den letzteren selbstthätig durch Mafsnehmen für den oberen Aermeltheil erhalten wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verstellbares Aermelmuster, bestehend aus verstellbaren Platten zur Erzielung der Umrisse des oberen Aermeltheiles und aus von diesen Platten selbstthätig verschobenen Stangen zur Erzielung der Umrisse des unteren Aermeltheiles.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten verstellbaren Aermelmuster die Anordnung zweier durch Hebel mit einander verbundener
oberer Platten, auf deren einer eine mit Schlitz versehene Querstange befestigt ist, welche auf der anderen Platte gleitet und festgestellt werden kann.
Bei dem unter i. gekennzeichneten verstellbaren Aermelmuster die Anordnung von zwei durch Hebel mit einander verbundenen unteren Platten, von denen die eine auf der entsprechenden oberen Platte gleitet, während die andere auf einem mit der entsprechenden oberen Platte drehbar verbundenen Zwischenstück gleitet.
Bei dem unter i. gekennzeichneten verstellbaren Aermelmuster ein System von Stangen für das Muster des unteren Aermeltheiles, welche Stangen an einem in' einem Schlitz an den Platten gleitenden Stück so befestigt sind, dafs durch die Bewegung des Gleitstückes die Lage der Stangen im bestimmten Sinne verändert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76410D Verstellbares Aermelmuster Expired - Lifetime DE76410C (de)

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