DE213903C - - Google Patents
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- DE213903C DE213903C DENDAT213903D DE213903DA DE213903C DE 213903 C DE213903 C DE 213903C DE NDAT213903 D DENDAT213903 D DE NDAT213903D DE 213903D A DE213903D A DE 213903DA DE 213903 C DE213903 C DE 213903C
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- tire
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C7/00—Non-inflatable or solid tyres
- B60C7/22—Non-inflatable or solid tyres having inlays other than for increasing resiliency, e.g. for armouring
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
- M 213903 -. KLASSE 63e. GRUPPE
in LONDON.
Elastischer Radreifen mit einvulkanisierten Metallplatten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1908 ab.
14. Dezember 1900
die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 25. Januar 1907 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf elastische Reifen für Wagenräder, insbesondere auf. Radreifen
für Motorwagen, und sie bezweckt die Schaffung eines Radreifens, mit dem, ohne eine
.5 Beschädigung des· Fahrweges hervorzurufen, ein Seitwärtsgleiten des Fahrzeuges verhindert
wird.
Die Erfindung besteht darin, daß in dem Reifen in gewissen Zwischenräumen winkelförmige,
der Rundung des Reifens außen folgende, an der Radfelge drehbare Metallplatten oder Metallrahmen eingelagert sind, und zwar
in solcher Lage, daß sich die Drehpunkte der Platten oder Rahmen außerhalb der jeweiligen
durch die zugehörigen, innerhalb der Lauffläche des Reifens liegenden Scheitelpunkte der Rahmen gehenden Radien liegen, so daß bei Belastung
des Rades die mit der Fahrbahn in Berührung gelangenden Platterf oder Rahmen
um ihre Drehzapfen bewegt werden und dadurch ein Seitwärtsgleiten des Rades verhindern, trotzdem
aber der Elastizität des Radreifens nicht hinderlich sind.
Die Erfindung besteht ferner darin, daß
unterhalt der Metallplatten oder Metallrahmen ein Metallband im unteren Teil des' Reifens
vorgesehen ist, um ein Beschädigen des unterhalb' der Platten oder Rahmen befindlichen Reifenmaterials
zu verhüten.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung verauschaulicht; es sind:
Fig. ι eine Aufsicht eines gemäß der Erfindung
mit Platten ausgerüsteten Radreifenteiles,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Reifenstückes. gemäß Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 ein teilweiser Querschnitt des Reifens,
Fig. 4 und 5 Darstellungen einer für Vollreifen geeigneten Ausführungsform eines Metallrahmens.
Gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 besteht jeder der in dem Vollreifen c angeordneten
Metallteile aus einer winkelförmigen Platte a, deren Außenkante b der Rundung
des Radreifens oder Laufteiles c folgt, wobei die Platten um seitliche Zapfen d am unteren
Teil der Flanschen' der Radfelge drehbar befestigt sind. Die Platten stehen nicht radial,
sondern nehmen eine zu den Radien des Reifens geneigte Lage ein, so daß sie sich bei Belastung
des Reifens um die Stifte d drehen können. Der Raum zwischen diesen' Platten
ist mit Gummi oder mit Lagen von abwechselnd elastischem Material und nichtelastischem Material
ausgefüllt, und um einen innigen Verband zwischen den Metallplatten und dem Gummi
oder elastischen Teilen des Radreifens herbeizuführen und letzteren leicht "zu halten, können
die Platten, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich,.
in bekannter Weise durchlocht sein, so daß beim Formen des Reifens der Gummi durch
diese ■ Öffnungen hindurchtreten kann.
Wenn ein Radreifen in dieser Weise mit | Metallplatten ausgerüstet ist, so liegen die
Außenkanten b der letzteren frei, so daß sie der Lauffläche des Reifens genügend Halt
bieten und ein Seitwärtsgleiten des Wagens verhindern. Da die Platten jedoch bei Belastung
des Reifens in gleichem Maße wie dessen übriges Material nachgeben, so bleiben
sie immerhin noch genügend im Radreifen eingebettet, so daß sie den Fahrweg weder beschädigen
noch die Elastizität des Reifens beeinträchtigen, zumal auch die Platten und das
Reifenmaterial in demselben Maße abgenutzt werden.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß die Platten an der Felge drehbar befestigt werden,
sie müssen nur in der beschriebenen Weise schräg zum Radius angeordnet sein und auf
Druck nachgeben können sowie eine winkelförmig auf dem Radreifen verlaufende Außenfläche
besitzen.
Die Metalleinlagen können aber, auch, wie in Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist, in Form
von Rahmen / hergestellt werden. Der in Fig. 4 und 5 dargestellte Metallrahmen ist besonders
für die Außendecke von Vollreifen geeignet.
Diese Rahmen kann man in Vertiefungen an der Lauffläche des Reifens einfügen, wobei
sie ebenfalls an der Felge drehbar befestigt oder beweglich angeordnet werden. .
Obgleich es in den meisten Fällen genügen wird, die Platten oder Rahmen so anzuordnen,
daß sich ihre Winkel alle nach derselben Seite öffnen, können sie jedoch auch so angeordnet
werden, daß die Scheitelpunkte einiger nach der einen und anderer nach der anderen Seite
gerichtet sind.
Um ein Beschädigen des unterhalb der Metallplatten oder -rahmen befindlichen Reifenmaterials
durch das Metall zu verhindern, wird im unteren Teil des Reifens konzentrisch zu
ihm verlaufend ein Metallband g angeordnet, auf welchem die Platten aufruhen bzw. mit
Ansätzen h (Fig. 4 und 5) gelagert sind. Das Band kann eben oder gemäß Fig. 3 der Gestalt
der Platten folgend ausgebildet und voll gehalten oder in bekannter Weise zwecks besserer
Einbettung in dem Reifenmaterial durchlöchert sein. Das Band kann aber auch fortgelassen
werden.
Bei Anwendung der Erfindung für Zwillingsradreifen, wie solche bei Motoromnibussen oder
ähnlichen schweren Fahrzeugen verwendet werden, können die Metallplatten oder -rahmen
eines Radreifens denen des anderen Reifens entgegengesetzt angeordnet sein, oder die des
einen Reifens sind in bezug auf die des zweiten versetzt. . .
Die Platten oder Rahmen können teilweise auch eine radiale Lage einnehmen, nur müssen
die Drehpunkte der Platten oder Rahmen außerhalb der durch solche Platten oder Rahmen
gehenden Radien liegen, damit sie sich bei Belastung drehen können.
Die Metallplatten oder -rahmen werden am zweckmäßigsten aus Stahl hergestellt, doch
kann auch, jedes andere genügend harte und widerstandsfähige Material für sie verwendet
werden. . ■
Claims (4)
1. Elastischer Radreifen mit einvulkanisierten Metallplatten, dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallplatten winkelförmig sind und dem Reifenprofil entsprechen sowie mittels Zapfen (d) drehbar an den Felgenwangen
gelagert sind, und zwar in solcher Lage, daß sie zu den Radien des Rades geneigt stehen und mit ihren Außenkanten
in der Umfläche des Reifens liegen, zum Zweck, einen wirksamen Gleitschutz · zu bilden, ohne die Elastizität des Reifens zu
beeinträchtigen.
2. Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten (a)
durch Rahmen (b) ersetzt werden, die in Aussparungen in der Außenfläche des Reifens
eingelagert sind.
3. Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatten (a)
auf einem im unteren Teil des Reifens angeordneten, konzentrisch verlaufenden Metallband
(g) ruhen, so daß ein Beschädigen des unterhalb der Platten befindlichen Reifenmaterials
verhindert wird.
4. Reifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (f) sich
mit an ihren unteren Enden befindlichen, sich nach innen erstreckenden Ansätzen (h)
aiii dem Metallband (g) stützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213903C true DE213903C (de) |
Family
ID=475515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213903D Active DE213903C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213903C (de) |
-
0
- DE DENDAT213903D patent/DE213903C/de active Active
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