DE243771C - - Google Patents

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DE243771C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/16Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables formed of close material, e.g. leather or synthetic mats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT..
20 März 1883
Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzvorrichtung für elastische Rädreifen, bei welchen eine Gelenkkette Verwendung findet. Das wesentliche Merkmal besteht darin, daß die Kette zwischen den Flanschen von Platten angebracht ist, welche auf Grundplatten liegen und mit Vorsprüngen derselben in Eingriff stehen, wobei die Grundplatten an der Lauffläche des Reifens beispielsweise mittels eines biegsamen Bandes befestigt sind.
Es wird dadurch gegenüber bekannten ähnlichen Vorrichtungen erzielt, daß die auf die Lauffläche ausgeübten Kräfte in wirksamer Weise auf das eigentliche Reifenmaterial übertragen werden und sich die Lauffläche mit Leichtigkeit der Fahrbahn anpassen kann.
Die Zeichnungen stellen in den Fig. 1 bis 3 eine' Ausführungsform der Erfindung dar.
A ist ein Luftreifen mit flacher Lauffläche.
Rings um die Lauffläche herum sind Platten B angeordnet, die mit Ansätzen B1 versehen sind. Auf diesen Platten B liegen andere Platten C, die Aussparungen C1 besitzen, welche die Ansätze B1, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, aufnehmen. Die Platten C haben Flansche C2, die mit Ausschnitten C3 versehen sind, um das Eindringen dieser Flansche C2 in weiches Erdreich zu erleichtern und auf festem Grund besser zu halten. D sind Glieder einer Stahlkette, die zweckmäßig gehärtet ist und an der Lauffläche im wesentlichen eine glatte Oberfläche besitzt. . Nur zwischen den einzelnen Gliedern sind Zwischenräume D1 vorhanden. Zwischen je zwei ringsherum um das Rad laufenden Gliederreihen sind Lederstreifen E eingefügt, um die Berührung zu einer sanfteren zu machen und das Geräusch abzuschwächen.
Die Lederstreifen reichen nicht so weit nach außen. wie die Oberfläche der Kettenglieder, so daß sie zwar an den zwischen die Ketten eindringenden Teil des. Bodens zur Anlage kommen, indessen in gewissem Sinne durch die Stahlkettenglieder geschützt werden. Außerdem sind bei dieser Anordnung am Umfange ringsherum laufende Vertiefungen an der Lauffläche vorhanden, in welche der Boden eindringen kann, besonders weicher Boden, so daß hierdurch ein Schutz gegen ein seitliches Gleiten hervorgebracht wird. Die Zahl der Gliederreihen und Lederstreifen und ihre gegenseitige Lage können verschieden sein; in der Zeichnung sind in der Mitte drei ringsherum laufende Gliederreihen, alsdann seitlich zwei Lederstreifen und hierauf außen zwei weitere Reihen von Gliedern, schließlich die Flansche C2 der Platten C vorhanden.
Durch beide Flansche C2 und sämtliche Reihen von Gliedern und Lederstreifen gehen in der Querrichtung Stifte F hindurch, welche
die erwähnten Teile fest zusammenhalten und ihnen trotzdem die nötige Bewegungsfreiheit lassen.
Die Platten B sind auf einem Streifen G aus biegsamem Material, z. B. Segeltuch und Gummi, in einer oder mehreren Lagen befestigt, z. B. durch Niete G1. Dieses Segeltuchband dient dazu, die Verbindung mit dem Radreifen A herzustellen; wenn indessen neue
ίο Reifen hergestellt werden, kann dieser Strei- ' fen G und die Platten B an dem Reifen selbst vulkanisiert sein.
Die Platten C haben Ansätze, über welche die Enden von zwei ringsherum laufenden Streifen H von mit Gummi bedecktem Segeltuch, Leder oder ähnlichem biegsamen Material liegen. Die erwähnten Streifen H erstrecken sich an der Seite über den Reifenmantel hinweg und können mit diesem durch Gummilösung, durch Vulkanisierung oder ein anderes Mittel verbunden sein. Sie reichen seitlich so weit nach oben, daß sie die Wulste A x des Reifenmantels umgeben, so daß die inneren Ränder der Streifen H zwischen den Wulsten des Laufmantels und den entsprechend geformten, zur Aufnahme dieser Wulste dienenden Umbiegungen der Radfelge / sich befinden. Der Teil H1 der Streifen H, der am meisten durch die Feuchtigkeit und den Schmutz der Straße beschädigt werden kann, ist dicker ausgeführt als der übrige Teil, wie in Fig. 1 zu sehen ist. Man führt die Bänder H deswegen als vollständige Ringe aus, damit sie gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz schützen. Die Niete C4 dienen zur Befestigung der Bänder H an den Platten C.
Die dargestellte Gleitschutzkette kann auch für Räder mit Vollreifen vorteilhaft benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gleitschutzvorrichtung aus einer Gelenkkette für elastische Radreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette zwischen den Flanschen (C2) von Platten (C) angebracht ist, welche auf Grundplatten (B) liegen und mit Vorsprüngen (B1) derselben in Eingriff stehen, wobei die Grundplatten (B) mittels eines biegsamen Bandes (G) o. dgl. an der Lauffläche des Reifens befestigt sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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