DE194388C - - Google Patents

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DE194388C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63β. GRUPPEN
ARTHUR ROBERT HUBBARD in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein federnder Radreifen für Kraftwagen und ähnliche Fahrzeuge, dessen Laufkranz aus gelenkig aneinandergereihten, an gebogenen Blattfedern sitzenden Haltern mit Einsatzblöcken besteht.
Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Felge mit radialen, in der Querrichtung ganz durchdringenden Einschnitten ίο und tangential sich anschließenden Aussparungen für die Befestigungsorgane versehen ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht; es zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Endansicht des ganzen Rades,
Fig. 3 eine Seitenansicht, f teilweise im Schnitt eines Teiles des Rades in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen der hölzernen Blöcke, welche die Lauffläche des Rades bilden, und den aus Metall bestehenden Halter für den Block,
Fig. 5 eine Unteransicht eines der metallenen Blockhalter,
Fig. 6 einen Schnitt durch einige der gekrümmten Federn, welche die Art der Anbringung ihrer inneren Enden veranschaulicht. Fig. 7 ist eine Endansicht und
Fig. 8 eine Seitenansicht, welche die Art veranschaulicht, in welcher die Blockhalter untereinander gelenkig verbunden werden.
Fig. 9 zeigt einen Grundriß,
Fig. IO eine Seitenansicht,
Fig. 11 eine Endansicht von zwei metallenen Blockhaltern und die Art und Weise ihrer gelenkigen Verbindung.
Fig. 12 ist eine Seitenansicht,
Fig. 13 ein Grundriß,
Fig. 14 ein Querschnitt einer Ausführungsform eines metallenen Blockhalters.
Auf die Felge α des Rades (Fig. 1) wird ein fester Ringi» aus Eisen oder Stahl aufgezogen oder auf irgendeine Weise befestigt. Die Breite des Ringes entspricht der der Holzfelge. Die Mantelfläche desselben besitzt eine Anzahl Ansätze c, die- gleich weit voneinander entfernt sind und zweckmäßig die Breite des Ringes b besitzen. Die Ansätze c sind mit radialen Einschnitten d (Fig. 3) versehen, deren Tiefe etwa der Höhe der Ansätze c entspricht. In diese Einschnitte d werden die stärkeren Enden der gebogenen Blattfedern e gesteckt, deren äußere dünne Enden an der Felge befestigt sind.
Die Federn e sind zykloidenartig gekrümmt, so daß die äußeren Enden sich der Tangente an den äußeren Radkranz nähern. Jede Feder e ist derart gekrümmt, daß sie über das innere Ende der nächstfolgenden unter ihr liegenden Feder hinwegragt. Die inneren Federenden sind mittels der Stifte/, die in tangential an die Einschnitte e sich anschließenden Bohrungen angebracht sind, befestigt. Die Stifte/ können aber auch direkt
gegen die Fläche der Feder drücken. Die Enden der Stifte f können mit Köpfen versehen sein (s. fl in Fig. 6), während an das entgegengesetzte Ende Muttern geschraubt sind.
Die äußere Felge besteht in bekannter Weise aus metallenen Schuhen h, deren Anzahl jener der Federn entspricht. Die Schuhe sind in bekannter Weise gelenkig miteinander
ίο verbunden, was in der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform dadurch bewirkt wird, daß die nach einer Seite gerichteten Enden der Schuhe mit nach unten gerichteten Haken und die anderen Enden der Schuhe mit nach oben gerichteten Haken versehen sind.
Die Verbindung der Schuhe untereinander kann auch in einer anderen Weise erfolgen, z. B. so, daß sie sich mittels hervorstehender Spitzen oder Enden überlappen, die ineinander passen (Fig. 9 bis 14).
In Fig. 9 sind Bolzen k durch die überlappenden Teile gesteckt, wodurch eine scharnierartige Verbindung gebildet wird. Die äußeren Enden der Federn" e sind mit Ansätzen / versehen, welche in entsprechende Ausnehmungen m der Schuhe h greifen. Die Befestigung der Federn mit den Ansätzen erfolgt mittels der Bolzen n.
Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, können die Enden der aufeinanderfolgenden Schuhe mittels Gliedern s, die bei t an den Schuhen gelenkig angebracht sind, miteinander verbunden werden, so daß sich die letzteren voneinander unabhängig bewegen können.
In Fig. 9 und 10 sind die Glieder s in Verbindung mit Gelenken j und Gelenkbolzen k dargestellt. Ihr mittlerer Teil ragt etwas nach außen, um die Enden der Gelenkbolzen k zu verdecken und ein zufälliges Herausfallen zu verhüten.
,Die Löcher für die Bolzen s werden zweckmäßigerweise verlängert, um den Schuhen h eine gewisse Drehbewegung zu gestatten. Die Schuhe h sind an der Peripherie des Rades ausgehöhlt, so daß sie eine zur Aufnahme eines Holzblockes ο geeignete Büchse bilden.
Die Lauffläche der Holzblöcke 0 ist gekrümmt. Die letzteren werden in bekannter Weise gegen das Herausfallen durch eine im Querschnitt winkelförmige Längsnut ρ (Fig. 4) gesichert, in welche ein Keil q (Fig. 3 bis 5) greift, so daß der angetriebene Holzblock 0 von dem Keil seitlich ausgedehnt und hierdurch im-Schuh ft festgehalten wird.
Zur Erhöhung der Wirkung sind in Fig. 4 die Seitenwandungen des Halters nach innen zu divergierend gestaltet.
Für leichte Räder, beispielsweise Zweiräder u. dgl., können die Blockhalter h die Form leichter Metallrahmen erhalten, welche an den Seiten, an den Enden und am Boden Durchbrechungen besitzen. Die Holzblöcke 0 werden in ihrer Lage mittels Bolzen oder Schrauben r (Fig. 12) gehalten. An Stelle von Holzblöcken kann auch anderes Material, beispielsweise Kork allein oder in Verbindung mit anderen Stoffen, verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Federnder Radreifen für Kraftwagen und ähnliche Fahrzeuge, dessen Laufkranz aus gelenkig aneinander gereihten, an viertelkreisartig gebogenen Blattfedern sitzenden Haltern mit Einsatzblöcken be-"steht, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Felge (b) zur Aufnahme der flachen inneren Federenden mit radialen, die Felge in der Querrichtung.ganz durchdringenden Einschnitten (d) und tangential sich anschließenden Aussparungen (g) für die Federklemmstücke ff) versehen ist, während andererseits die Halter (ti) und die äußeren Federenden in an sich bekannter Weise parallel zur Radachse liegende, ineinanderpassende ösen (I, m) tragen, zum Zweck, durch die A^ereinigung dieser Mittel ein leichtes seitliches Herausnehmen, jeder Feder für sich allein zu ermöglichen, go
    Hierzu 1 Blatt-Zeichnungen.
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