DE213786C - - Google Patents

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DE213786C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/02Alarm locks with mechanically-operated bells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Es sind transportable Federalarmwerke für Türen bekannt geworden, deren Läutewerk an einem Bande aufgehängt ist, welches die Bewegung der Türklinkenachse auf ein beweglich gelagertes Organ überträgt und den Apparat dadurch zur Auslösung bringt. Nimmt der beweglich gelagerte Teil eine Mittelstellung ein, dann sperrt er das Alarmwerk, wird er durch das Band aus dieser Lage herausgebracht, so
ίο gibt er es frei.
Dahingehende Konstruktionen erfordern nun aber eine zu empfindliche Einstellung, somit große Sorgfalt in der Herstellung und werden dadurch zu teuer. Wer den Apparat benutzt, muß vor der Aufhängung den beweglichen Teil mittels einer besonderen Vorrichtung erst in die Mittelstellung bringen. Diesen Mangeln hilft vorstehende Konstruktion ab. Sie ist in . schematischer Darstellung in den Fig. ι bis 6 zur Anschauung gebracht. Davon stellt Fig. ι eine Hinteransicht, Fig. 2 eine Vorderansicht, und Fig. 3 und 6 stellen Seitenansichten dar. Bei Fig. ι ist der obere Teil der hinteren Gehäusewand ι und bei Fig. 3 der obere Teil der rechten Gehäusewand fortgebrochen, um in die Vorrichtung einen Einblick zu gewähren. Bei Fig. 6 fehlt die Seitenwand. Um die Achse 4 (Fig. 1), welche die Vorder- und Hinterwand des Gehäuses verbindet, ist der bewegliche Teil, beispielsweise eine Blechplatte, drehbar. Bei 5 und 6 hat die Platte 3 Ausschnitte von der gezeichneten Form. Auf den beiden Buckeln 7 und 8 am unteren Teile der Platte 3 liegt ein einarmiger Hebel 9, der die Form einer viereckigen Platte (Fig. 4) hat, mit seinen beiden Lappen 10 und 11 auf. Dieser Hebel 9 steht mit der Vorderwand 2 oder auch mit der Hinterwand des Gehäuses dadurch in gelenkiger Verbindung, daß zwei Zapfen 12 und
13 des Hebels 9 in entsprechende Löcher 14 und 15 der Vorderwand versenkt sind. Da zwei auf der Achse 4 befestigte Ringe 16 und 17 (Fig. 3) der drehbaren Platte 3. auf der Achse 4 einen solchen Platz anweisen, daß die Kante 18 des Hebels 9 an die drehbare Platte 3 beinahe anstößt, so kann dieser Hebel aus den Löchern
14 und 15 nicht herausgleiten. Eine Feder 19 (Fig. 1) drückt nun den Hebel 9 an die beiden Buckel 7 und 8 an. Diese Feder kann an einem der vier Verbindungspfeiler der Vorder- und Hinterwand des Gehäuses 20 befestigt sein. Das Achslager 21 der drehbaren Platte 3 ist in der Richtung von oben nach unten schlitzartig gestaltet. Infolgedessen kann die Platte 3 zwischen den Ringen 16 und 17 quer zur Achse hinauf- und hinabgleiten. Ist die Vorrichtung nicht aufgehängt, so drückt die Feder 19 den Hebel 9 und dieser infolge seiner Auflage auf den beiden Buckeln 7 und 8 die Platte 3 so weit abwärts, daß die obere Rundung des Schlitzes 21 auf die Achse 4 zu liegen kommt. Nach dem Aufhängen der Vorrichtung an der Achse 22 mittels des Bandes 23, dessen untere Enden durch zwei Schlitze 24 und 25 der drehbaren Platte 3 gezogen und mit Knöpfen 26 und 27 befestigt sind, bewirkt indessen die die Federkraft überwindende Schwere der Vorrichtung, daß die Achse 4 in dem unteren Teil des Achslagers ihre Endstellung erhält. Diese Stellung ist in den Zeichnungen zur Darstellung gebracht. Aus dem Hebel 9 ist nun eine Zunge 50 (an deren
Stelle auch eine durch den Hebel 9 hindurchgeführte Stellschraube benutzt werden kann) herausgeschnitten, deren Spitze so weit nach unten aus der Ebene des Hebels 9 herausgedrückt ist, daß sie in die Schwingungsbahn des umgebogenen Endes 51 des mit der Hemmung 28 verbundenen Armes 29 hineinragt, und zwar sowohl, wenn die Vorrichtung noch nicht oder schon an der Türklinkenachse aufgehängt ist. Infolgedessen wird das Läutewerk durch die Zunge 50 gehemmt. Nach dem Vorhergesagten wird sich die Zungenspitze natürlich tiefer in der Schwingungsbahn befinden, wenn die Vorrichtung noch nicht aufgehängt ist, als wenn dies der Fall ist. Hängt die Vorrichtung symmetrisch, dann legt sich das umgebogene Ende 51 des Armes 29 gegen die Zunge 50, so daß die letztere nur noch um ein geringes Maß gehoben zu werden brauchte, um den Arm 29 und somit das Läutewerk freizugeben. Dieses Anheben erfolgt nun bei der Drehung der Türklinkenachse 22, die unter Vermittlung des Bandes 23 eine Drehung der Platte 3 bewirkt, wodurch der Hebel 9 und somit die Zunge 50 mit Hilfe eines der beiden Buckel 7 und 8 angehoben wird. Das Läutewerk ist jetzt frei und bewegt den Doppelklöppel 32 der Glockenschale 56, welcher auf die aus der Vorderplatte 2 herausragende Achse der Hemmung gesteckt und daselbst befestigt ist. Wird die Türklinkenachse 22 wieder zurückgedreht, so kehren alle Teile wieder in die Anfangsstellung (Fig. 1) zurück, in welcher das Werk gehemmt ist. Nimmt man das Läutewerk von der Achse ab, so drückt die Feder 19 auf die Platte 9 und diese auf die Buckel 7 und 8 der Platte 3, so daß diese Platte 3. sinkt, bis sie an der oberen Rundung des Schlitzes 21 einen Anschlag findet. Dabei wird die wagerechte Lage der drehbaren Platte 3 in dieser Endstellung infolge der wagerechten Anbringung des Hebels 9 bewirkt. Das Werk stellt sich also durch diese Vorrichtung selbsttätig fest. Statt die Achse 4 fest und die drehbare Platte 3 senkrecht verschiebbar auf ihr anzuordnen, kann man auch, wie Fig. 6 zeigt, die ganze Achse samt der nur drehbar mit ihr verbundenen Platte 3 beweglich machen. Dabei ist an der einen der Gehäusewände ein Winkelstück 33 angebracht. Die Fortsetzung des freien Schenkels dieses Winkelstückes bildet die bewegliche Achse 34. Dieser Schenkel und die Achse sind durch eine Blattfeder 35 verbunden. In der gegenüberliegenden Gehäusewand 2 ist ein senkrechter Schlitz 36 angebracht, durch den die bewegliche Achse 34 mit ihrer Spitze gesteckt ist, und der die Führung für die Spitze bildet. Auf die Achse 34 ist die nur mit einem gewöhnlichen runden Achsloch versehene dreh- 6υ bare Platte 3 gesteckt, welche, wie bei der. Ausführungsform nach Fig. 1, durch zwei Ringe 37 und 38 in ihrer Lage auf der Achse 34 ge-. halten wird. Die Feder 35 gibt der Achse im unbenutzten Ziistande des Alarmwerkes eine solche Stellung,. daß ihre Spitze auf dem tiefsten Teile des Schlitzes ruht. Wird die Vorrichtung angehängt, dann bewirkt die Schwere, daß die Spitze in den oberen Teil des Schlitzes hineingleitet. Damit das Band sicher mitgenommen wird, ist an der Stelle, wo es auf der Türklinkenachse 22 aufliegt, eine Klammer 39 über das Band geschoben, welche dieses an die Achse anpreßt und somit die Reibung zwischen dem Band und der Achse vergrößert. Die Klammer besteht aus einem Stahlbandstreifen, der so gebogen ist, daß oben ein Griff und rechts und links federnde Schenkel entstehen. Die Klammer und das Band sind in der Weise verbunden, daß die freien Enden des halbierten Bandes zwischen die Schenkel des Griffes geschoben und an diesen befestigt sind. Die Klammer könnte natürlich auch ganz ohne Zusammenhang mit der Vorrichtung oder auch in nur loser Verbindung mit dieser (etwa durch eine Schnur) stehen. Bei der Anordnung nach Fig. 5 ist die Klammer durch einen Blechstreifen 40 ersetzt, der nicht zu federn braucht und oben zu einem Griff und unten zu schräg abstehenden Schenkeln gebogen ist. Über die Schenkel.sind Stücke Gummischlauch 41 und 42 geschoben, zu dem Zwecke, ein gutes Haften der Schenkel, welche auf der Achse liegen, zu bewirken. Infolge der Schrägstellung der Schenkel können diese sich jeder Achsenstärke anpassen. Von den Enden der Schenkel gehen die Übertragungsbänder 43 aus, welche, wie in der Figur dargestellt, durch eine Schnur oder eine Kette ersetzt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch :
    Transportable Alarmvorrichtung für Türen, deren Läutewerk an einem biegsamen Teil aufgehängt ist, der die Bewegung der Türklinke oder des Schlüssels auf ein beweglich gelagertes Organ überträgt, welches in seiner Mittelstellung ein Federläutewerk sperrt, bei Herausbewegüng aus seiner Mittelstellung jedoch freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß das beweglich gelagerte Organ (3) durch eine Feder (19) in seiner Mittelstellung gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213786D Active DE213786C (de)

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