DE52392C - Bewegungsvorrichtung für Notenblätter.' - Google Patents

Bewegungsvorrichtung für Notenblätter.'

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DE52392C
DE52392C DENDAT52392D DE52392DA DE52392C DE 52392 C DE52392 C DE 52392C DE NDAT52392 D DENDAT52392 D DE NDAT52392D DE 52392D A DE52392D A DE 52392DA DE 52392 C DE52392 C DE 52392C
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DE
Germany
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music
sheet
rollers
arm
round
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52392D
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BERLINER MUSIKINSTRUMENTEN-FA-BRIR, AKTIENGESELLSCHAFT, VORM. CH. F. PIETSCHMANN & SÖHNE, in Berlin, Brunnenstrafse 28 a
Publication of DE52392C publication Critical patent/DE52392C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/06Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/12Wind-actuated instruments
    • G10F1/14Barrel-organs

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten mechanischen Musikinstrumente mit kreisförmigen Notenblättern haben den grofsen Uebelstand, dafs die Länge des Musikstückes durch den Umfang des Kreises und daher durch die Dimensionen des Instrumentes selbst begrenzt ist. Will man daher Musikstücke zur Aufführung bringen, die nicht an und für sich verhältnifsmäfsig sehr kurz sind, so ist man genöthigt, die Musikstücke abzukürzen und zu verstümmeln.
Die vorliegende Vorrichtung hat 'nun zunächst den Zweck, diesem Uebelstande abzuhelfen, indem ein mechanisches Musikinstrument für kreisförmige Notenblätter mit einem solchen Mechanismus versehen wird, dafs für dasselbe auch bandartige Notenblätter von beliebiger Länge verwendet werden können. Aufserdem wird die zur Fortbewegung der letzteren dienende Einrichtung gleichzeitig zur Drehung der ersteren benutzt.
Um die bisher bekannten Musikinstrumente mit kreisförmigen Notenblättern auch für bandartige Notenblätter geeignet zu machen, mufs aufser dem von der Handkurbel aus bewegten Getriebe für die runde Scheibe noch ein zweites Getriebe angeordnet werden, welches dem bandartigen Notenblatt eine in einer Richtung fortschreitende Bewegung ertheilt; hierbei können die Wellen der beiden Getriebe sowohl in einer Richtung als auch senkrecht zu einander angeordnet sein.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen die Fig. i, ia, 2 und 2 a eine Ausführungsform der Vorrichtung, während die Fig. 3 bis 7 einige "Abänderungen in dem Fortbewegungsmechanismus der bandartigen Notenblätter darstellen; die Fig. 8 und 9 zeigen eine Anordnung, bei welcher die zum Transport der bandartigen Notenblätter dienende Vorrichtung gleichzeitig zur Bewegung der kreisförmigen Notenblätter benutzt wird.
- In Fig. ι wird in bekannter Weise mittelst Schnecke und Rades die verticale Welle zur Drehung des kreisförmigen Notenblattes in Bewegung gesetzt; auf der die Schnecke tragenden Kurbelwelle sitzt das kleine Zahnrad jj1, welches in das mit dem Zahnrad ^r3 zusammen auf einer besonderen Welle sitzende Zahnrad ^2 eingreift; das Zahnrad ^3 greift in das Zahnrad £4 ein, welches auf einer nahe unter dem Deckel des Instrumentes gelagerten Welle A sitzt. Die letztere trägt zwei Rollen gl und g1 aus elastischem Material, welche etwas über die Oberfläche des Deckels hervorragen. Senkrecht über der Welle A ist eine leicht herausnehmbare, mit den beiden Rollen g3 und gi versehene zweite Welle B in folgender Weise gelagert: Auf der äufseren Seite des Kastens ist ein feststehendes, als Lager dienendes Winkelstück C und auf der inneren Seite ein scharnierartig umlegbares Lager D aus Flacheisen angebracht. Beide sind mit den Einschnitten s versehen, in welche die Welle B eingeschoben und infolge der geeigneten Form der Aushöhlung darin drehbar festgehalten werden kann. Der Abstand der beiden Wellen ist so
gewählt, dafs die genau über den Rollen g1 und g2 befindlichen Rollen gs und g* den erforderlichen Druck auf das bandartige Notenblatt ausüben, um dasselbe bei der Umdrehung der Welle A fortzubewegen. Um das Notenblatt geradlinig zu führen, was für die gute Wirkungsweise des Instrumentes unbedingt erforderlich ist, sind die Führungsleisten k auf dem Deckel des Instrumentes angebracht, Fig. 2a. Der senkrechte Abstand derselben ist genau gleich der Breite des bandartigen Notenblattes, so dafs jede seitliche Verschiebung des letzteren ausgeschlossen ist. Soll bei dieser Anordnung ein rundes Notenblatt zur Verwendung kommen, so wird die Welle B aus den Lagern C und D herausgenommen und das Lager D niedergeklappt. Alsdann kann ohne Weiteres ein rundes Notenblatt aufgelegt und das darauf enthaltene Musikstück zur Ausführung gebracht werden, da die Führungsleisten k für das bandförmige Notenblatt und das niedergeklappte Lager D so niedrig gehalten werden, dafs' das kreisförmige Notenblatt leicht darüber hinweggleiten kann. Eine Abänderung der beschriebenen Einrichtung ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. An dem in bekannter Weise zum Niederdrücken der Notenblätter angeordneten drehbaren Arm α ist die eiserne Platte m mit Scharnieren befestigt; an der freien Seite dieser Platte m ist die Welle mit den beiden Gummirollen gs und gi angebracht, so dafs die letzteren beim Niederklappen der Platte m genau über die Rollen g1 und g2 zu stehen kommen. Ein Riegel η ist auf dem Arm α drehbar befestigt, so dafs derselbe durch Drehung um go° ein Niederhalten der Platte m verursacht und so das Gegeneinanderpressen der Rollen g1 gs und g2 gi bewirkt.
Bei Anwendung eines bandartigen Notenblattes wird der Riegel dann in die in Fig. 3 und 4 gezeichnete Lage geschoben, wodurch also das' Notenblatt mittelst der Rollen g3 und gi fest gegen die Rollen g1 und g·2 gedrückt und so bei einer Drehung der letzteren geradlinig fortgeschoben wird.
. Soll dann ein rundes Blatt verwendet werden, so wird der Riegel auf den Arm α zurückgedreht und die Platte mit den Rollen aufgeklappt, oder letztere liegen lose auf dem runden Notenblatt auf.
Eine weitere Abänderung ist in Fig. 5 und 6 dargestellt; an der äufseren Gehäusewand ist der die Welle B mit den Rollen g3 und g* tragende Bügel ρ mit seinem einen Ende drehbar befestigt. Dieser Bügel ist von dem Arm a unabhängig und hängt während der Anwendung von runden Notenscheiben an der Seitenwand des Instrumentes herab. Soll ein bandartiges Notenblatt benutzt werden, so wird der Bügel ρ auf das Blatt aufgelegt und mittelst einer flachen Arretirungsvorrichtung e auch an seinem freien Ende festgespannt. Behufs sicherer und ganz gleichmäfsiger Fortbewegung der bandartigen Notenblätter sind in Fig. 7 statt der in Umdrehung versetzten Gummirollen g1 und g2 Sternräder angeordnet, welche in seitlich an den bandartigen Notenblättern angebrachte Fülirungslöcher eingreifen und dadurch ein ganz regelmäfsiges Fortbewegen der Notenblätter herbeiführen. Auf dem Arm α sind zwei Federn r seitlich drehbar befestigt, welche mit ihren gegabelten Enden je j ein Sternrad zwischen sich nehmen und durch Herabdrücken des Notenblattes ein Abheben desselben von den Sternrädern verhindern. Soll hierbei ein rundes Blatt benutzt werden, so braucht man die Federn nur um 900 zu drehen und auf den Arm α aufzulegen, wodurch die Drehung der runden Notenscheibe völlig freigegeben wird. Das zur Drehung der runden Notenscheibe dienende Getriebe kann auch fortgelassen und das zur Fortbewegung der bandartigen Notenblätter dienende Getriebe gleichzeitig auch für die Drehung der Notenscheibe benutzt werden. Zu diesem Zwecke dient der in Fig. 8 und 9 dargestellte Mechanismus. Das runde Notenblatt wird mit einer centralen, durch eine Metallscheibe verstärkten Bohrung auf einen Zapfen c, welcher in der Mitte des Kastendeckels eingelassen ist, aufgesteckt. Die Achse B mit den Gummirollen im Innern des Gehäuses wird auf gewöhnliche Weise von der Kurbelwelle getrieben; der zum Niederdrücken des Notenblattes dienende Arm d ist mit zwei Ansätzen ff versehen, welche die Gummirollen gz und g* tragen, deren jede eine besondere Achse besitzt. Der Arm d kann sowohl seitlich drehbar, wie in Fig. 8 und 9, als auch scharnierartig befestigt sein; in letzterem Falle mufs der Arm so lang sein, dafs er an der anderen Seite des Gehäuses durch einen Riegel oder eine andere Vorrichtung befestigt werden kann.
Soll hierbei ein bandartiges Notenblatt verwendet werden, so wird das Blatt zwischen die beiden Führungsleisten k eingelegt und der Arm d über dasselbe geschoben oder auf dasselbe geklappt.
Soll dagegen ein rundes Notenblatt zur Verwendung kommen, so würde das dem Mittelpunkt am nächsten befindliche Rollenpaar g1 gs eine Störung verursachen, weshalb die obere Rolle g3 in einer verschiebbaren Büchse gelagert ist, welche mittelst einer Flügelmutter h auf- und niedergeschraubt werden kann; eine halbe Umdrehung genügt dann, um die Gummirolle etwas zu heben, so dafs ihr. Druck auf das Notenblatt bezw. die untere Rolle g1 aufgehoben wird.
■ Das runde Notenblatt wird nunmehr, nur von dem äufseren Rollenpaar an seinem Umfange in Drehung versetzt.
Hierbei könnten ebenfalls die Rollen aus elastischem Material durch Sternräder mit den beschriebenen. Federn ersetzt werden. Der beschriebene combinirte Mechanismus läfst sich auch an sogen. Klavierautomaten anbringen, wobei nur die Befestigung der Mechanik und das Getriebe der Transportvorrichtung dem Bau des Instrumentes anzupassen sein würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Bewegungsvorrichtungen für Notenblätter mit zwei Walzenpaaren (g1 ga und g2 g4=) die Lagerung der inneren Walze g% ' in einer verschiebbaren Büchse, zum Zwecke, diese Rolle abheben und die in ihrem Mittelpunkt drehbar gelagerte Scheibe durch das äufsere Rollenpaar antreiben zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52392D Bewegungsvorrichtung für Notenblätter.' Expired - Lifetime DE52392C (de)

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