AT129275B - Ausgleich- und Feststellvorrichtung für Schiebefenster. - Google Patents

Ausgleich- und Feststellvorrichtung für Schiebefenster.

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AT129275B
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William Young
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William Young
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  Ausgleich- und Feststellvorrichtung für Schiebefenster. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fig. 7 zeigt dieselbe bei halbgeöffnetem Fenster. Die Fig. 8 und 9 stellen eine abgeänderte Ausführungsart der Bremse in Vorder-bzw. in seitlicher Ansicht dar. 



   Bei der Ausführungsart nach den Fig. 1-4 sind zwei   Hebel A und B   vorgesehen, die an einem Ende durch das Gelenk C miteinander verbunden sind und in einer Ebene parallel zur Fensterscheibe schwingen können. Das andere Ende des Hebels A ist mittels eines   Bolzens   gelenkig mit einer Platte D verbunden, welche an der Rahmenleiste Ei des Wagenkörpers oder an einem andern Teile des Fensterrahmens befestigt ist. Das andere Ende des Hebels B ist mittels des Bolzens Bl an einem Lagerbock F angelenkt, der an der Fassung G der Glasscheibe H des Fensters angebracht ist.

   Dieses Ende des Hebels B trägt einen kurzen Arm B2, an welchen mittels eines Bolzens B3 eine durch eine Bohrung J im Lagerbock F hindurchtretende Stange I angelenkt ist, die von einer Druckfeder K umgeben ist, welche sich mit einem Ende gegen den Lagerarm, mit dem andern Ende gegen eine auf die Stange   I   aufgeschraubte Mutter L stützt. 



   Die Vorrichtung zum selbsttätigen Bremsen und Festhalten der Fensterscheibe besteht aus einer Reibscheibe M aus Fiber od. dgl., welche sich gegen das den Bolzen A umgreifende scheibenförmige Ende des Hebels A legt. An der   Treibscheibe M   liegt eine Sperrscheibe N mit einem Sperrarm N', der zu einer vertieften Rinne mit schrägen Wänden geformt ist. Der Hebel A, die Reibscheibe M und die Sperrscheibe N werden durch eine federnde Platte P und eine Mutter 0 gegeneinandergepresst.

   An jedem Ende eines Trägers   R   sitzen Walzen oder Klötze Q aus Gummi od.   dgl.,   wobei der Träger R durch Blattfedern S, die Bremsfedern, mit der Platte D verbunden und mit einer einstellbaren Schraube T versehen ist, deren Spitze in den Sperrarm   N1 so   eingreift, dass bei jeder Bewegung des Hebels A die Sperrscheibe N um einen kleinen Winkel mitgedreht werden kann. Es können noch besondere Anschläge vorgesehen sein, die die Drehung der Sperrscheibe begrenzen. 



   In der mittleren Ruhelage steht der Stift T zwischen den schrägen Wänden der Rinne und die Federn können ungehindert die Gummiwalzen Q gegen die Scheibe pressen, welche hiedurch festgehalten wird. 



   Wenn die Fensterscheibe   S,   welche durch die Spannung der Feder   K   annähernd im Gleichgewicht gehalten wird, hinauf-oder hinuntergeschoben wird, drehen sich die Hebel   A   und B. Zugleich mit dem Hebel A dreht sich auch durch den Druck der Federplatte P die Reibscheibe M und   nimmt   die Sperrscheibe N mit, bis nach kurzer Drehung die Wandung der Rinne im Sperrarm N'an die Schraube T anstösst, dadurch den Träger   R   von der Glasscheibe wegbewegt und damit die Walzen Q von der Glasscheibe abhebt. Bei weiterer Bewegung der Glasscheibe, die nun ohne die Bremsung durch die Gummiwalzen Q vor sich geht, gleitet die Reibscheibe M über die Sperrscheibe N, ohne diese mitnehmen zu können, da weitere Drehungen der Sperrscheibe durch den Bolzen T verhindert sind.

   Wenn das Fenster die gewünsche Stellung erreicht hat und losgelassen wird, hört der Druck des Sperrarmes N'auf den Bolzen T auf, der nun in seine mittlere Ruhelage zurückgeht ; die Bremsfedern S drUcken die   Gummiwalzen Q wieder   an die Glasscheibe und halten diese in der neuen Stellung fest. 



   Bei der   Ausführungsform   nach den Fig.   5-7   wird die Fensterscheibe durch zwei Federn festgehalten, die auf der an der Rahmenleiste E befestigten Platte D angeordnet sind. Die Federn   IV'sitzen   in einem rohrförmigen Gehäuse U, das mittels der   Stucke F   auf der Platte D befestigt ist, und stützen sich mit ihren äusseren Enden gegen die Gleitkappen X, die auf dem Gehäuse U geführt sind. Die inneren Enden der Federn ruhen auf mit Muttergewinde versehenen Federtellern Y, welche auf die mit Rechts-und Linksgewinde versehenen Bolzen Z aufgeschraubt sind. Durch Drehen dieser Bolzen kann die Spannung der Federn nach Bedarf eingestellt werden.

   Die Enden der Gleitkappen X stehen mit Daumen   ?   in Berührung, welche auf Vierkantbolzon b sitzen, die in an der Platte D befestigten Armen c gelagert und an einem Ende jedes Hebels A befestigt sind. Bei dieser   Ausführungsart   sind zwei Hebelpaare A, B vorgesehen. 



   Die Kante des Daumens ist derart geformt, dass unter   Berücksichtigung   der verschiedenen Stellungen, welche die Hebel A und B in verschiedenen Stellungen der Fensterscheibe einnehmen, der resultierende Druck der Hebel auf die Fensterscheibe bei jeder Stellung der letzteren annähernd konstant ist. Der Daumen kann aber auch so geformt sein, dass der resultierende Druck der Hebel auf die Fensterscheibe in deren höchsten Stellung grösser wird, um auch bei starken Erschütterungen ein sicheres Schliessen des Fensters in dieser Stellung zu gewährleisten. 



   Durch den Vierkantbolzen b geht ein Bolzen d hindurch, der die Reibscheibe   Af,   die Sperrscheibe N mit dem Sperrarm N', die federnde Platte P und die Mutter 0 trägt, welche ähnlich ausgebildet   sind wie nach Fig. 1-4,   nur dass der Träger R entfällt und die Schraube T unmittelbar an der die Bremsklötze Q tragenden Bremsfeder S sitzt. Auch die   Wirkungsweise   der Bremse ist die gleiche. 

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   Bei der abgeänderten   Ausführungsart   der Bremsvorrichtung gemäss den Fig. 8 und 9 ist der Sperrarm N'eben und wirkt nur mit seiner oberen Kante gegen die schräg ausgebildete Blattfeder   8.   Die Bremswalzen werden also nur bei Bewegung in einer Richtung, u. zw. beim Herunterschieben der Fensterscheibe, abgehoben, drücken aber beim Hinaufschieben derselben ständig gegen das Glas. Der Bolzen f begrenzt die Drehung der Sperrscheibe. 



   Der Federgewichtsausgleich kann auch umgekehrt eingebaut werden, nämlich so, dass das federbelastete Ende der Hebel an die Fensterscheibe H, oder so, dass es an der Rahmenleiste E oder einem andern geeigneten Teil des Rahmens angreift. Es können aber auch beide Enden des Hebels federbelastet sein und die   Brems. und Festhaltevorrichtung   auch an einem andern am   RÅahmenkörper   angreifenden Hebel angeordnet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster, bei welcher das Gewicht der Fensterscheibe durch Federn ausgeglichen wird, die an den um einen festen Drehpunkt drehbaren Enden von parallel zur Ebene der Fensterscheibe schwingbaren Gelenkhebeln angreifen, deren andere Enden mit dem Rahmen der Fensterscheibe gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die um den festen Drehpunkt drehbaren Enden der Gelenkhebel (A,   B)   mit je einem Daumen (a) gekuppelt sind, dessen Kante unter Vermittlung einer Gleitkappe (X) od. dgl. mit den Enden der in einem feststehenden Federhaus (U) angeordneten Federn (W) in loser Berührung steht und derart geformt ist, dass beim Öffnen des Fensters (Hinunterschieben der Fensterscheibe) die Federn allmählich stärker zusammengedrückt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausgleich- und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kante der Daumen (a) so geformt ist, dass der von den Hebeln (A, B) in der Verschiebungsrichtung des Fensters ausgeübte Druck über den grössten Teil des Weges der Fensterscheibe annähernd konstant ist, in der höchsten Stellung der letzteren jedoch grösser wird.
    3. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus mittels Federn (S) gegen die Scheibe gedrückten Walzen (Q) oder Klötzen aus Gummi od. dgl. bestehende Einrichtung zum Bremsen und Festhalten der Fensterscheibe (H) mit einer Vorrichtung verbunden ist, welche von den Gelenkhebeln (A, B) derart gesteuert ist, dass die Walzen oder Klötze (Q) mit Beginn einer Hebe-oder Senkbewegung der Fensterscheibe (H) selbsttätig von letzterer abgehoben werden, nach Aufhören dieser Bewegung sich jedoch wieder an die Fensterscheibe anlegen.
    4. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Steuervorrichtung aus einer am äusseren Ende des um den festen Drehpunkt drehbaren Hebels (A) anliegenden Reibscheibe (M) und einer an der Reibscheibe anliegenden Sperrscheibe (N) besteht, welche Scheiben durch einstellbaren Federdruck gegeneinandergepresst sind, wobei die Sperrscheibe sich jedoch nur innerhalb eines bestimmten kleinen Winkels drehen kann, so dass sie nur zu Anfang der Drehung des Hebels (A) mitgenommen wird und einen Sperrarm (TV) trägt, welcher mit den Federn (S) derart zusammenwirkt, dass er, aus seiner mittleren Ruhelage herausgedreht, die Federn (S) und damit die Walzen oder Klötze (Q) von der Fensterscheibe abhebt, wobei bei der folgenden Weiterdrehung des Hebels (A) die Reibscheibe (M)
    auf der nun festgehaltenen Sperrscheibe (N) gleitet und hiedurch die Bremswirkung erzeugt.
    5. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrarm (nit) der Steuervorrichtung eine mit schrägen Wänden versehene Rinne besitzt, in die ein einstellbarer, mit den die Walzen oder Klötze (Q) tragenden Federn (8) verbundener Schraubenbolzen (T) derart eingreift, dass bei der Drehung der Sperrscheibe (N) der Schraubenbolzen (T) an einer der schrägen Wände der Rinne im Sperrarm aufläuft und dadurch die Walzen oder Klötze (Q) abhebt, wobei diese schrägen Wände auch die Drehung der Sperrscheibe (N) begrenzen.
    6. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach Anspruch 3. mit der Abänderung, dass die Walzen oder Klötze (Q) nur mit Beginn der Senkbewegung der Fensterscheibe von dieser abgehoben werden.
    7. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrarm (N) flach ist und mit einem Ansatz versehen ist, der mittels einer Kante (Nt) gegen die schrägliegend ausgebildete Feder (8) wirkt (Fig. 8 und 9).
    8. Ausgleich-und Feststellvorrichtung für Schiebefenster nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung der Sperrscheibe (N) durch besondere Anschläge (f) begrenzt ist.
AT129275D 1930-09-01 1931-07-31 Ausgleich- und Feststellvorrichtung für Schiebefenster. AT129275B (de)

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GB129275X 1930-09-01

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AT129275D AT129275B (de) 1930-09-01 1931-07-31 Ausgleich- und Feststellvorrichtung für Schiebefenster.

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AT (1) AT129275B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948038C (de) * 1952-10-02 1956-08-23 William Young Ausgleichvorrichtung fuer lotrecht schiebbare Fenster

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE948038C (de) * 1952-10-02 1956-08-23 William Young Ausgleichvorrichtung fuer lotrecht schiebbare Fenster

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