DE209592C - - Google Patents
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- DE209592C DE209592C DENDAT209592D DE209592DA DE209592C DE 209592 C DE209592 C DE 209592C DE NDAT209592 D DENDAT209592 D DE NDAT209592D DE 209592D A DE209592D A DE 209592DA DE 209592 C DE209592 C DE 209592C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C17/00—Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
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- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
Description
Sigenfoim. be»
SaAW\v\,i\iwa
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 209592 KLASSE 42 c. GRUPPE
A. & R. HAHN in CASSEL.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lagerung der Magnetnadel eines Kompasses.
Die bisherigen Arten dieser Lagerung sind so eingerichtet, daß die Magnetnadel mit einer
5 oder zwei möglichst feinen Stahlspitzen zwischen Achathütchen läuft. Die bekannten
Bauarten bieten jedoch keine hinreichende Gewähr für die Genauigkeit der Nadeleinstellung,
da die Beanspruchung ihrer feinen
ίο Stahlspitzen in keinem Verhältnis zu deren
Empfindlichkeit steht. Bei der Anordnung einer horizontalen Nadel auf einer Spitze wird
z. B. infolge des unbedingt nötigen Spielraumes zwischen Nadel und Glasdecke, der
bei der Arretierung oder Lageänderung des Instruments selbst eine Eigenbewegung der
Magnetnadel im vertikalen Sinne gestattet, durch hammerartige Wirkung die Spitze entstellt
und eine genaue Einstellung der Magnetnadel unmöglich gemacht. Die Lagerung einer
Magnetnadel. zwischen zwei Spitzen gestattet nur Schwingungen der Nadel im Sinne ihres
Gebrauches, ist also an und für sich die günstigere. Ihr stehen aber bei der praktischen
Ausführung — vor allem für horizontale Magnetnadeln — Schwierigkeiten entgegen,
da ■ die Entfernung der beiden Achathütchen genau dem Abstande der beiden
Spitzen entsprechen muß. Die genaue Justierung dieses Abstandes, der sich äußerlich nur
schwer kontrollieren läßt, macht häufig die Stahlspitzen durch zu scharfes Anpressen unbrauchbar.
Man hat zwar schon Einrichtungen, bei denen die in Spitzen auslaufende Achse eines sich drehenden oder schwingenden
Körpers dadurch festgehalten wird, daß auf das eine Lager eine Federkraft einwirkt.
Diese Einrichtungen können aber die obigen Nachteile nicht völlig beseitigen, weil eine
Beschädigung der Spitzen immerhin durch zu scharfes Anspannen der Feder möglich ist.
Im besonderen für Kompasse hat man noch damit zu rechnen, daß sich die Federn niemals aus ganz unmagnetischem Material
herstellen lassen.
Nach der vorliegenden Erfindung wird nun die Feststellung der Magnetnadelachse dadurch
erzielt, daß ein auf ein Achsenende wirkendes, als Lager ausgebildetes Belastungsgewicht vorgesehen
ist.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt, während Fig. 2 den
nach der Linie A-B vorgenommenen Schnitt der Fig. 1 darstellt.
Die Magnetnadel α lagert mit ihren Achsenspitzen
b, c in Achathütchen d, e. Während das Achathütchen d der Spitze b sich in bekannter
Weise in einer Stellschraube / oder in einem festen Teile des Gehäuses befindet,
ist das Achathütchen e zu einem Belastungskörper ausgebildet. Dieser gleitend in die
Rosette h eingeführte Teil g wird durch eine Stell- oder Verschlußschraube i vor dem Herausfallen
gesichert. Keineswegs soll hierbei die Schraube i unmittelbar auf den Belastungskörper
g pressen, sondern beide Teile sollen vielmehr durch einen Zwischenraum k getrennt
sein. Auf die Achse wirkt also lediglich das Eigengewicht des Körpers g, der aus beliebig
schwerem, aber möglichst unmagnetischem Materiale bestehen kann. ^ Sehr geeignet sind
Leichtmetalle, wie z. B. Aluminium. Bei dieser
Anordnung wird die Reibung in den Achatlagern durch die beiden Spitzen wesentlich
verringert und somit die Lebensdauer der Magnetnadel und der Stahlspitzen erhöht.
Zum gleichen Ergebnis würde man gelangen, wenn die untere Achsenspitze unter Vermittlung eines Hebels durch ein Gewicht belastet wird.
Zum gleichen Ergebnis würde man gelangen, wenn die untere Achsenspitze unter Vermittlung eines Hebels durch ein Gewicht belastet wird.
Die bisher üblichen, hebelartig wirkenden
ίο Sperr vorrichtungen lassen sich bei der vorliegenden
Erfindung nicht anwenden, da beim Anheben der Nadel das untere Ende aus seiner Spur gehoben werden könnte. Dann
würde einerseits die Stahlspitze rasch abstumpfen und auch andererseits die Einstellung
erschwert, wenn nicht gar verhindert. Deshalb dient als Sperrvorrichtung ein die
Magnetnadel α umfassender Greifer I mit einer
möglichst weiten Greiföffnung m, die sich nach
ao unten zu verengt und schließlich die Form des Querschnitts der Magnetnadel α annimmt.
Hierdurch wird die vibrierende Nadel erfaßt und zum Stehen gebracht, ohne daß ein Anheben
stattfindet. Für gewöhnlich hat der als Winkelhebel ausgebildete Greifer I, der
zwischen zwei Böckchen η, ό drehend gelagert ist, durch den Druck einer beliebigen
Feder ~p die in Fig. 1 gestrichelte Lage. Sobald
nun der Griff q in das Gehäuse r gedrückt wird, erhält der Greifer I durch die
Stange s die in Fig. 1 und 2 ausgezogen gezeichnete Stellung.
Es ist ohne Belang, wie die einzelnen Teile gestaltet oder miteinander verbunden sind.
Beispielsweise könnte die Stange s mit dem Winkelgreifer I gelenkartig verbunden sein,
wobei die Feder p wegfallen könnte und die gleiche Wirkung erzielt würde, oder es könnte
eine entsprechend gestaltete Gabel senkrecht gehoben oder gesenkt werden. .
Claims (2)
1. Kompaß mit doppelter Lagerung der Magnetnadel, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nadel durch ein auf das obere Achsenende wirkendes, als Läger ausgebildetes
Belastungsgewicht horizontal gehalten wird.
2. Kompaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel durch einen
gabelförmigen, umlegbaren Teil festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. .
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209592C true DE209592C (de) |
Family
ID=471549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209592D Active DE209592C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209592C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2913583A1 (de) * | 1978-08-18 | 1980-02-28 | Int Watch Co Iwc | Stossdaempfende lagerung fuer kompassnadel |
| DE10157656A1 (de) * | 2001-11-26 | 2003-06-12 | Uwatec Ag Hallwil | Magnetkompass |
-
0
- DE DENDAT209592D patent/DE209592C/de active Active
Cited By (2)
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| DE10157656A1 (de) * | 2001-11-26 | 2003-06-12 | Uwatec Ag Hallwil | Magnetkompass |
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