DE456545C - Tuerschliesser mit Bremsvorrichtung - Google Patents

Tuerschliesser mit Bremsvorrichtung

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DE456545C
DE456545C DEO15058D DEO0015058D DE456545C DE 456545 C DE456545 C DE 456545C DE O15058 D DEO15058 D DE O15058D DE O0015058 D DEO0015058 D DE O0015058D DE 456545 C DE456545 C DE 456545C
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Germany
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door
rod
arm
spring
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/16Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with friction brakes

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Türschließer mit Bremsvorrichtung. Die Erfindung betrifft einen selbsttätigen Türschließer derjenigen Art, bei welcher eine Feder bestrebt ist, die Tür ständig in ihre Schließstellung zu bringen, während eine Bremse beim Schließen der Tür der Wirkung der Schließfeder am Ende der Schließbewegung einen Widerstand entgegensetzt. Von bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende neue im wesentlichen dadurch, daß der beim Offnen der Tür schwingende Arm mit dem einen Ende der Schließfeder verbunden ist, deren anderes Ende mit einem an der Tür befestigten Seil in Verbindung steht, das über eine an der Drehachse des Armes sitzende Rolle läuft, und daß auf der in eine Führungsöse für eine am Türrahmen angelenkte Bremsführungsstange endigenden Achse des schwingenden Armes eine weitere Rolle sitzt, die bei der Bewegung der Tür gegen einen auf der Führungsstange drehbar sitzenden, schraubenförmig gewundenen Stab stößt, der durch seine Drehung eine auf dem freien Ende der Führungsstange angeordnete Reibungsbremse zur Wirkung bringt, die ein sanftes Schließen der Tür bewirkt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht des ganzen Türschließers und Abb. 2 eine Oberansicht desselben.
  • Abb. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten, während Abb. 6 und 7 schematisch die Wirkungsweise des Türschließers erläutern. Am oberen Ende des Türflügels ist in einer Entfernung von etwa 12 bis 15 cm von der Drehachse der Tür ein Teil A befestigt, der parallel zu den Türscharnieren eine Buchse von besonderer Form besitzt (Abb. .4). Diese Buchse dient als Drehachse für einen Arm C, der bei Cl um ein Ende drehbar ist. Das Lager A ist in einer solchen Höhe am oberen Teil der Tür angeordnet, daß der Arm C beim Drehen in seiner wagerechten Ebene durch die Tür nicht gestört wird.
  • Dieser Arm C besitzt an seinem anderen Ende C2 zwei Löcher c, cl. Das Loch c dient als Öse zum Einhängen einer Schraubenfeder R, deren anderes Ende mit einem festen Punkt D des Lagers A mittels eines Stückchen Seiles oder einer Kette E verbunden ist, welche in die Nut eines Rades Q tritt, das am oberen Ende eines Auges B sitzt (Abb. 4.). Das Loch cl nimmt das eine Ende eines Seilstückes oder einer Kette F auf, dessen anderes Ende mit dem Türrahmen verbunden ist, so daß das Seil oder die Kette in der gleichen Ebene wie der Arm C liegen.
  • Die Länge des Seiles F und die Spannung des Seiles E sind derart gewählt, daß der Arm C sich senkrecht zur Tür befindet, wenn diese geschlossen ist.
  • Wenn man die Tür öffnet, so hält das Seil F das Ende C2 des Armes C fest, der sich dabei in einer wagerechten Ebene um sein Auge B dreht. Diese Drehung bewirkt, daß sich das Seil E um das Rad G herumlegt, so daß die Spannung der Feder R die Tür veranlaßt, sich in ihre Verschlußlage zurückzubewegen (Abb.7).
  • Die Anfangsspannung der Feder R hängt von der Länge des Seiles E ab, welche man mit Hilfe der Spannvorrichtung H ändern kann, wobei die gesamte Spannung der Feder R von dem Radius der Scheibe G abhängt.
  • Das Lager A und das Auge B dienen ebenfalls dazu, um in einer Entfernung von 12 bis i 5 cm von den Scharnieren an der Tür einen runden Bolzen I senkrecht zu befestigen, welcher an seinem oberen Ende eine Öse J besitzt (Abb. q.).
  • Der Bolzen I ist frei drehbar und dient als Achse für eine Rolle K, welche einen Fortsatz des Rades G des Teiles B bildet.
  • Die Öse J dient zur Aufnahme einer wagerechten Stange L, die an dem Türrahmen mittels eines Gelenkes M befestigt ist. Wenn die Tür geschlossen ist, so befindet sich die Stange L in senkrechter Lage zum Türrahmen. Wird die Tür geöffnet, so gleitet die Stange L in der Öse J, welche die Stange mitnimmt und sie in einer wagerechten Ebene um das Gelenk IN dreht (Abb. 6).
  • Andererseits wird ein schraubenförmig gewundener Stab S auf der Stange L durch zwei Ösen s, s' in zentrischer Lage zur Stange L gehalten. Die Öse s liegt nahe beim Türrahmen. Die andere Öse s1 ist durch einen geraden Teil T, welcher in der Mantelebene der Schraubenwindungen des schraubenförmig gewundenen Stabes S liegt, verlängert, wodurch erreicht wird, daß der Stab S die Stange L zwischen den Ösen s, s1 in keinem Punkte berührt. Zwischen der Stange L und dem geraden Teil T des Stabes S ist eine kleine Reibungsbremse P, O angeordnet, welche im wesentlichen aus folgenden Teilen besteht: aus einer kleinen Scheibe P, welche senkrecht auf der Stange L befestigt ist; aus einer zweiten Scheibe O, welche frei auf der Stange L drehbar ist, aber mittels eines Ausschnittes q mit der Feder S in Verbindung steht. In diesem Ausschnitt kann das gerade Stück T des Stabes S gleiten. Ferner ist um die Stange L eine Feder r gewunden, die mit ihrem einen Ende gegen die Öse s' und mit ihrem anderen Ende gegen die Scheibe 0 stößt.
  • Zwischen die Scheiben P und O ist eine plastische Masse, beispielsweise nasses Leder, Holz o. dgl., gelegt, während der schraubenförmig gewundene Stab s, S, T, s1 durch eine Federre und eine Schraube O in Stellung gehalten wird.
  • Der Bolzen I ist derart angeordnet, daß seine Öse J zwischen den Ösen s und s1 liegt, und die Ausbildung des schraubenförmig gewundenen Stabes S ist derart, daß die Entfernung zwischen zwei Schraubenwindungen etwas größer ist als der Durchmesser der Rolle K.
  • Wird die Tür geschlossen, so befindet sich die Öse J bei der Öse s, und die Rolle K bleibt frei. Im Augenblick des Öffnens der Tür trifft die Rolle K die letzte Windung des Stabes S und übt auf diese einen Stoß aus, der in zwei Kräfte zerlegt wird, und zwar in eine Kraft in der Richtung s, s1 und eine Kraft, welche die Schraube S um ihre Achse L zu drehen bestrebt ist.
  • Die erstgenannte Kraft bewirkt, daß die Feder r1 zusammengedrückt wird, während die Feder r entspannt wird und so die Bremse P, O löst. Die zweite Kraft, welche keinen Widerstand mehr findet, bewirkt dann ein Drehen des schraubenförmig gewundenen Stabes S', und da die Öse J infolgedessen bis zur Scheibe P'gleiten kann, wird die Tür geöffnet, ohne daß ein weiterer Widerstand als derjenige der Feder R zu überwinden ist.
  • Da der Teil s, S, T, s' bei T keine Windungen aufweist, so wird die Tür während des letzten Teiles der Schließbewegung nicht gebremst. Dies findet nur statt, wenn die Tür sich genügend weit dem Türrahmen genähert hat und die Rolle K die letzte Windung des Teiles S trifft und auf ihn einen dem vorhergehenden entgegengesetzt gerichteten Stoß ausübt. Dieser Stoß wird zerlegt in einen Stoß in der Richtung s1, s, welcher die Feder r um so stärker und infolgedessen auch die Bremse P, O zusammendrückt, als die lebendige Kraft der Tür wächst, und in eine Kraft, welche bewirkt, daß sich der Stab S um seine Achse dreht.
  • Die Schließgeschwindigkeit ist durch die Bauart ein für allemal fest bestimmt, und die Vorrichtung kann nicht in Unordnung gebracht werden. Die Schließgeschwindigkeit kann jedoch im bestimmten Maße dadurch geändert werden, daß man die Schraube 0 einstellt, welche den Anfangsdruck auf die Bremse regelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Türschließer mit Brerrisvorrichtung mit einem beim Öffnen der Tür schwingenden und mit einer Schließfeder versehenen Arm, dadurch gekennzeichnet, daß das eine nicht an dem Arm befestigte Ende der Schließfeder (R) mit einem an der Tür befestigten Seil verbunden ist, welches über eine auf der Drehachse des Armes (C) sitzende Rolle (G) läuft, wobei auf der in eine Führungsöse (J) für eine am Türrahmen angelenkte Bremsführungsstange (L) endigenden Achse (I) des schwingenden Armes (C) eine weitere Rolle (h=) sitzt, die bei der Bewegung der Tür gegen einen auf der Führungsstange (L) drehbar sitzenden schraubenförmig gewundenen Stab (S, T) stößt, der durch seine Drehung eine auf dem freien Ende der Führungsstange (L) angeordnete bekannte Reibungsbremse (P, O) zur Wirkung bringt.
DEO15058D 1924-07-24 1925-07-22 Tuerschliesser mit Bremsvorrichtung Expired DE456545C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR456545X 1924-07-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE456545C true DE456545C (de) 1928-02-27

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DEO15058D Expired DE456545C (de) 1924-07-24 1925-07-22 Tuerschliesser mit Bremsvorrichtung

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