DE50132C - Selbstthätiger Thürschliefser - Google Patents

Selbstthätiger Thürschliefser

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Publication number
DE50132C
DE50132C DENDAT50132D DE50132DA DE50132C DE 50132 C DE50132 C DE 50132C DE NDAT50132 D DENDAT50132 D DE NDAT50132D DE 50132D A DE50132D A DE 50132DA DE 50132 C DE50132 C DE 50132C
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DE
Germany
Prior art keywords
door
spring
frame
screw
joint
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50132D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. G. WITTE und W. L. WITTE, in Firma JOHN G. WITTE & Bruder in New-York, 75 Chambers Street
Publication of DE50132C publication Critical patent/DE50132C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/1041Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring perpendicular to the pivot axis
    • E05F1/1066Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance with a coil spring perpendicular to the pivot axis with a traction spring

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Selbstthätiger Thürschlierser.
Fig. ι und 2 zeigen in Ansicht und Grundrifs den selbstthätigen Thürschliefser bei einer um 350 geöffneten Thür,
Fig. 3 im Grundrifs bei einer um 1400 geöffneten Thür,
Fig. 4 bei geschlossener Thür,
Fig. 5 im Augenblick des Schliefsens.
Um die Stellung der Theile zu einander in den verschiedenen Stadien der geöffneten Thür und auch der geschlossenen Thür besser zu veranschaulichen, sind die schematischen Fig. 2a, 3 a, 4a und 5a beigegeben, welche den Fig. 2, 3, 4 und 5 entsprechen.
B ist das Thürgewände und A die ThUr. An letzterer sitzt der "Schwingrahmen E, mittelst senkrechten Zapfens drehbar befestigt. Am äufseren Ende des Rahmens ist die starke Schraubenfeder F regulirbar eingehängt; das andere Ende dieser Feder ist mittelst eines Gelenkes F1 an der Thür angehängt. Dieser Anhängepunkt der Feder liegt der Thürkante näher als der Drehpunkt des Rahmens E. Das äufsere Ende des letzteren ist mittelst Gelenkes G mit einer Stange oder Kette H verbunden, welche am Thürgewände drehbar befestigt ist, jedoch an einem Punkte, welcher dem Drehpunkt der Thür näher liegt als der Drehpunkt des Schwingrahmens.
Fig. 4a zeigt die Stellung dieser Theile zu einander bei geschlossener Thür; hier stehen Rahmen E und Kette H nahezu parallel zu einander und rechtwinklig zur Thür.
Hierbei liegt das Gelenk G, welches die Thür E und die Kette H verbindet, mit einer Fläche gegen eine Schraube g"1 an, die in dem Rahmen steckt (umgekehrt kann auch die Schraube gl in einem vom Gelenk abstehenden Lappen stecken und gegen den Rahmen anliegen). Beim Oeffnen der Thür, Fig. 5 a, verändert sich der Winkel, in dem der Rahmen E zur Verbindelinie seines Drehpunktes mit dem Anhängepunkt der Feder F (beide Punkte an der Thür) steht, dergestalt, dafs dieser Winkel immer stumpfer wird (s. Fig. 2a), so dafs bei ganz geöffneter Thür (1400 in Fig. 3 a) der Rahmen E und der genannte Anhängepunkt fast in eine Linie fallen, was dadurch eingetreten ist, dafs die am Thürgewände festgehängte Kette H den Rahmen E herumgeschwungen und in fast parallele Lage zur Thür gebracht hat; die Folge hiervon ist eine zunehmende Anspannung der Feder F, die so stark wird, dafs die freigegebene Thür sofort zuschlägt.
Die Thürschliefsfeder F, der Rahmen E und die Gelenke G und H sind so vereinigt, dafs die zum Schliefsen der Thür nöthige Kraft von der Feder F geäufsert wird, ohne dafs letztere wesentlich ausgedehnt wird.
Ausgeschlossen ist nicht, diejenigen Theile, welche als an der ThUr befestigt bezeichnet wurden, am Thürgewände zu befestigen, dagegen die anderen als am Thürgewände befestigt bezeichneten Theile an der Thür anzubringen.
Wie die Fig. 1 bis 5 in den Einzelheiten zeigen, ist zur Anbringung des Rahmens E und der Feder F an der Thür ein Schild,
Fig. 6, angeschraubt, dessen Oesen D1D2 den verticalen Drehzapfen E1 des Rahmens E aufnehmen.
Das Schild hat ferner das Loch d\ in welches die Oese d eingeschraubt wird. An dieser ist das Gelenk F1 drehbar befestigt, in welchem die Feder F hängt. Letztere ist mit ihrem anderen Ende in die Oese einer Schraube/ eingehängt, die durch ein Loch im Steg e des Rahmens hindurchgeht und durch die Flügelmutter/1 zur Spannung der Feder F regulirt werden kann.
Im Loch j des Thürschildes D, Fig. 6, kann eine einstellbare Schraube / angebracht ■ sein, die beim Oeffnen der Thür und Ausschwingung des Rahmens E in die Bewegungsbahn des Gelenkes F1 tritt, durch den die Feder F an das Schild angehängt ist. Das frühere oder spätere Antreffen des Schraubenkopfes / an das Gelenk F1 bewirkt ein früheres oder späteres Anhalten in der Drehbewegung des genannten Gelenkes und demnach ein stärkeres oder schwächeres Anspannen der Feder F, so dafs durch Einstellung der Schraube / das Mittel geboten ist, den Grad der Anspannung der Feder F für leichtere oder schwerere Thüren zu reguliren, während in Flügelmutter fl das Mittel zur Ausgleichung der sich mit der Zeit einstellenden Ausdehnung der Feder F gegeben ist.
Beim Heranschrauben der Schraube gl gegen g wird der Rahmen E nach den ThUrbändern zu bewegt. Hierdurch wird die Feder F ausgedehnt und die Kraft, mit welcher sie gegen die geschlossene Thür drückt, vergröfsert.
Eine besondere Einstellung der Federspannung ist geboten, wenn die mit diesem Apparat versehene Thür mit einem der bekannten elektrischen Thüröffner ausgerüstet ist, in welchem Falle bei Benutzung dieses Thüröffners die Thür etwas vom Gewände weg aufspringt. Zu diesem Zwecke ist eine in das Schild D eingeschraubte Schraube K so angeordnet, dafs ihr Kopf k eine Anlage für den Ansatz E% des Rahmens E bildet. Durch geeignete Einstellung der Schraube K kann die Thür an jedem beliebigen Punkt des letzten Theiles der Schliefsbewegung von der Kraft der Feder F befreit werden, beispielsweise an solchem Punkte, in welchem die Bewegung der Thür, nach Wegfall der Kraft der Feder F, gerade zum Verschliefsen der Thür genügt, wobei die Kraft der bei elektrischen Thüröffnern verwendeten Feder überwunden wird, die bei Benutzung der letzteren die Thür leicht öffnet.
In Verbindung mit dem Thürschliefser ist in Fig. ι bis 5 eine Hemmvorrichtung gezeigt, die in der Hauptsache aus der am Rahmen E drehbar gelagerten Bremsscheibe M besteht. Um den Drehzapfen von Mist eine Schraubenfeder gelegt, deren Ende in den kleinen, auf der Scheibe bei m2 befestigten Arm m ! eingehängt ist.
Die Wirkung dieser Feder veranlafst die Bremsscheibe, beim Oeffnen der Thür sich mit ihrem gröfsten Durchmesser so zu stellen, dafs sie bei Thürschlufs mit dem gröfsten Durchmesser gegen die schräge Fläche η des Klotzes JV antrifft, der am Thürgewände befestigt ist. Nach diesem Antreffen gleitet die Bremsscheibe durch die sich schliefsende Thür auf der glatten Fläche JV und dreht sich dabei gegen den Druck ihrer Achsenfeder, so dafs sie bremsend auf den Thürschlufs einwirkt und ein heftiges Zuschlagen verhindert.
Der Umfang der Bremsscheibe wird am besten mit Leder oder dergleichen Material belegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein selbsttätiger Thürschliefser, dessen Zugfeder F mit einem Ende an der Thür und mit dem anderen Ende durch eine einstellbare Schraube f an dem äufseren Ende eines Rahmens E eingehängt ist, der auf einem an der Thür befestigten verticalen Zapfen drehbar angeordnet und dessen Aufsenende durch das mittelst der Schraube g1 einstellbare Gelenkstück G und die Stange H mit dem Thürgewände verbunden ist, wobei der Drehpunkt des Rahmens bei geschlossener Thür zwischen dem Anhängepunkt der Feder und dem Drehpunkt des Gelenkes H liegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50132D Selbstthätiger Thürschliefser Expired - Lifetime DE50132C (de)

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