DE21372C - Elektrische Lampe - Google Patents

Elektrische Lampe

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DE21372C
DE21372C DE188321372D DE21372DA DE21372C DE 21372 C DE21372 C DE 21372C DE 188321372 D DE188321372 D DE 188321372D DE 21372D A DE21372D A DE 21372DA DE 21372 C DE21372 C DE 21372C
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DE188321372D
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F. KRIZIK und L. PlETTE in Pilsen, Böhmen
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

I 3
•u Λ<' '
1 KAISERLICHES8
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Elektrische Lampe.
Zusatz-Patent zu No. 16297 vom 7. April 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1882 ab. Längste Dauer: 6. April 1895.
Der Zweck dieser Erfindung ist die Erzeuv gung und Regulirung des VoIta'sehen Lichtbogens bei elektrischen Lampen.
Hierzu wird ein kegelförmiger Eisenstab in Verbindung mit einem oder mehreren -über einander gewickelten Solenoiden in der nachstehend beschriebenen Weise verwendet.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 das System dieser Erfindung, Eig. 3 und 4 zeigen eine nach dieser Erfindung construirte Lampe.
Denkt man sich einen kegelförmigen Eisenstab A und einen Kreisstrom B, und zwar den Kreisstrom B fest und den Eisenstab A leicht beweglich, so wird letzterer von dem Kreisstrom bewegt werden, und zwar so weit, bis das Ende des Stabes A in die Wirkungssphäre des Kreisstromes hineingezogen wird. Die Gröfse der Kraft, mit welcher die Anziehung erfolgt, wird gleich bleiben, denn sind z. B., wie in Fig. 2 gezeigt, C-D die Wirkungsgrenzen des Kreisstromes, so werden alle dazwischen liegenden Magnet- (Eisen-) Molecule von dem Kreisstrom angezogen. Da vermöge der Form des Stabes A mehr Molecule auf der einen Seite sind als auf der anderen, so ist die Anziehung in der einen Richtung auch gröfser als in der anderen, weshalb der Stab, wenn leicht beweglich, mit der Differenz der beiden Anziehungen in der betreffenden Richtung auch bewegt wird. Da diese Differenz so lange gleichbleibt, so lange sich zu beiden Seiten Molecule aufserhalb der Wirkungssphären des Kreisstromes befinden» so bleibt auch die Anziehung dieses Stabes in diesem Fall gleich. Wendet man statt eines Kreisstromes ein Solenoid oder mehrere an, so ist dies nur ein Vielfaches vom ersteren. Fig. 3' und 4 zeigen eine Anwendung des kegelförmigen Eisenstabes in Verbindung mit zwei eigenthümlich gewickelten Solenoiden als elektrische Bogenlampe. RR1 sind zwei Rollen, auf welchen einerseits ein Messingrohr, in welchem sich der kegelförmige Eisenstab S befindet, auf Schnüren aufgehängt ist. Andererseits hängt auf den Schnüren der Rollen R R* der Rahmen ABCD. Mit dem Eisenstab »S ist die eine positive (+) Elektrode und mit dem Rahmen ABCD die andere negative (—) fest verbunden. Das Gewicht des Rahmens A B CD ist so bemessen, dafs dasselbe geringer ist als das des Messingrohres, so dafs durch dessen Uebergewicht die beiden Kohlenelektroden, so lange kein Strom durch die Lampe circulirt, sich berühren.
Zur Geradeführung sowohl des Messingrohres mit Eisenstab ,S als auch des Rahmens ABCD sind Rollen r angewendet. Circulirt ein Strom durch die Lampe, so kann er folgenden Weg nehmen: '
Positive (-)-) Klemme, Rollen RR1, Messingrohr, Eisenstab S, Kohle K, Lichtbogen, Kohle K\ Rahmen AB CD, Rollen rr, in das ganze Gestell der Lampe, isolirte Drahtspirale Z, aus starkem Draht bestehend, zur negativen (J—) Klemme. Diesen Weg passirt fast der gesammte Strom
und hat das Bestreben, den Eisenstab S in die Höhe zu heben und die Kohlenspitzen von einander zu trennen. Dies kann jedoch nur dann geschehen, wenn die Anziehung gröfser ist als das Uebergewicht des Eisenstabes 5 gegen den Rahmen AB CD. Ist dies der Fall, ' so wird der Eisenstab nur so weit gezogen, bis die vermöge der Bildung des Lichtbogens entstandene Schwächung des Stromes so grofs sein wird, dafs die Anziehung dem Uebergewicht das Gleichgewicht hält. Wird durch Abbrennen der Kohlen der Strom noch schwächer, so überwindet das Uebergewicht des Stabes S die Anziehung der Spirale Z, und ist die Differenz so grofs, dafs dadurch die Reibung und Aehnliches überwunden wird, so nähern sich die Kohlen gegen einander. Auf diese Art balanciren sich stets diese zwei Kräfte und besorgen sowohl die Trennung der Elektroden als auch den regelmäfsigen Nachschub der Kohlen.
Damit der Nachschub schon bei einer geringeren Differenz zwischen diesen beiden entgegenwirkenden Kräften erfolge, ist die Hauptspule Z noch mit einem hohen Widerstand besitzenden zweiten Solenoid Y überdeckt, durch welches die Wirkung des ersteren geschwächt wird, und zwar desto mehr, je mehr der Hauptstrom durch Vergröfserung des Lichtbogens geschwächt wird.
Diese beiden Solenoide Z und Y sind jedoch nicht gleich gewickelt, sondern stufenförmig, wie in Fig. 4 gezeigt, jedoch so, dafs sich beide Solenoide zu einem Cylinder ergänzen. Dies geschieht aus dem Grunde, weil durch diese Anordnung der Zweck besser und sicherer erreicht wird, als wenn beide Solenoide cylindrisch über einander gewickelt wären. Werden die Stangen m m, welche die Führungsrollen r r für den Rahmen ABCD tragen, hohl gemacht, so kann man in dieselben Quecksilber geben und durch Drähte, welche auf das Verbindungsstück des Rahmens A B entsprechend zu befestigen wären, eine bessere leitende Verbindung für den Stromübergang aus dem Rahmen ABCD in das Gestell der Lampe erzielen.
Diese Lampe kann als Stehlampe, als Hängelampe oder als Horizontallampe hergestellt werden.
Da die Kohlenspitzen, wenn kein Strom durch die Lampe durchgeht, sich berühren, so ist bei derselben eine partielle Ausschaltung der Nebenschlufsspirale nicht nöthig. Es kann jedoch auch dafür gesorgt sein, dafs die Lampe bei gänzlichem Verbrauch der Kohlen aus dem Schliefsungskreis ausgeschaltet werde; dies kann dadurch erzielt werden, dafs man an die Träger der Rollen R Rx Anschlagstifte macht, welche mit der Seite AD des Rahmens ABCD bei gänzlichem Verbrauch der Kohlenstifte in Verbindung kommen und dadurch die Unterbrechungsstelle im Lichtbogen in kurzen Schlufs bringen. Dieser kurze Schlufs der Lampe kann jedoch auch durch einen Elektromagnet und Anker leicht erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der kegelförmige Eisenstab in Verbindung mit einem oder mehreren über einander gewickelten Splenoiden zum Zweck der Erzeugung und Regulirung des VoIta'sehen Lichtbogens, alles wie gezeichnet und beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE188321372D 1880-04-07 1883-04-11 Elektrische Lampe Expired DE21372C (de)

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