DE212635C - - Google Patents

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DE212635C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/14Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with cables, chains, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212635 KLASSE 63*. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wagen zur Beförderung von Müllkasten und ähnlichen Behältern mit Winde vorrichtung zum Anheben und Kippen des Wagenkastens. .
Von bekannten ähnlichen Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, -daß im Führerbock eine einzige Wendevorrichtung, durch welche sämtliche Zugmittel beeinflußt werden können,
ίο gelagert ist, so daß die, Müllkasten mit Inhalt leicht angehoben, abgefahren und durch Kippen entleert werden können.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt, und es zeigt
Fig. ι denselben in der Seitenansicht mit angehobenem und gekipptem Müllkasten und Fig. 2 die Vorderansicht, teilweise geschnitten.
. Das Wagengestell besteht aus Längsträgern a und Querträgern b, die zu einem Rahmen vereinigt sind. Die Achsen der Hinterräder c werden durch 2-förmig verlaufende Eisen d gebildet, die an der Innenseite der Rahmenlängsträger α (Fig. 1) festsitzen und an ihren anderen, nach oben ragenden Enden als Lagerböcke für die Achsen von Seil- oder Kettenrollen e ausgebildet sind. Vorn ist der Förderwagen mit nur einem Rad versehen, dessen Achse mit dem Drehgestell in fester Verbindung steht. Da der Raum zwischen den Hinterrädern c frei ist, so kann der Wagen derart über je einen der zu entleerenden Müll· kasten f geschoben werden, daß dieser zwisehen die Räder zu stehen kommt. Am Kastenvorderteil ist unten ein Haken g vorgesehen, während am Hinterteil oben zwei solche, mit h bezeichnete, angeordnet sind; An diesen Haken wird der Müllkasten durch Ketten i und k gefaßt, welche über die Trommel einer in den Führerbock verlegten Winde geführt sind. Die Trommel besteht aus einem in der Mitte der Trommelwelle auf dieser fest angebrachten und an den Stirnflächen Kronzähne tragenden Teil I (Fig. 2) und zwei in der Wellenrichtung beweglichen, einerseits mit Kronzähnen versehenen und andererseits kegelig verlaufenden Teilen w. Letztere sind auf den Hülsen von Sperrädern η verschiebbar gelagert, welche sich auf der Trommelwelle drehen und unter dem Einflüsse von Sperrklinken 0 stehen, die durch Drehen eines Kurbelhebels p aus der Sperrverzahnung ausgehoben werden können. Die Naben der Sperrklinken 0 tragen gleichzeitig Kejlhebel q, die bei der Drehung der -Kurbelhebel auf die Trommelzylinder m einwirken, um diese gegebenenfalls gegen den Trommelteil I zu schieben und mit dessen Kronzahnkränzen in Eingriff zu bringen. Die Kette i ist an dem mittleren Trommelteil I, und die Ketten k sind an den seitlichen Trommelteilen bzw. -zylindern m angebracht. In der gekuppelten Lage (Fig. 2) befinden sich die Trommelteile I und m der Winde in . der voll ausgezogen gezeichneten Stellung, so daß beim Drehen der Kurbel r in Richtung des Pfeiles 1 ein gleichzeitiges Aufwickeln aller Zugketten erfolgt. Der Müllkasten / wird infolgedessen gleichmäßig vom Erdboden abgehoben, und zwar bis zu der in Fig. 1 ge-. zeichneten Stellung, damit er ungehindert an die Abladestelle befördert werden kann. Wäh-
rend des Anhebens des Müllkastens aus der untersten in die gezeichnete Lage tritt dieser zwischen Führungsstücke s, wodurch ein seitliches Pendeln im Verlaufe der Fahrt verhindert wird.
Soll der Müllkasten zur Entleerung in die strichpunktiert angegebene Kippstellung (Fig. i) gebracht werden, so ist es erforderlich, die am hinteren Kastenteil an den Haken h angreifenden Ketten k festzulegen und die vordere Kette i auf den Trommelteil I aufzuwinden. Zu diesem .Zwecke wird die Windekurbel r zuerst entgegen der Richtung des Pfeiles ι gedreht, was zur Folge hat, daß die durch die Gesperre η, ο gegen Rückdrehung gesicherten Trdmmelzylinder m, an welchen die Ketten k angebracht sind, durch die Zahnflanken des Trommelteiles·/ in die strichpunktiert gezeichnete Lage (Fig. 2) geschoben werden. Der hierdurch frei werdende Trommelteil I kann nunmehr bis zum Kippen des Müllkastens in entsprechender Richtung gedreht werden. Hat die Entlee-■ rung stattgefunden, so läßt man den Kasten/ durch Rückdrehen des Windentrommelteiles I in die voll ausgezogen gezeichnete Lage nieder und befördert ihn durch den Wagen an den ursprünglichen Aufstellungsort. Das vollständige Niederlassen des Müllkastens wird nunmehr in der Weise erreicht, daß man den Kurbelhebel p in Richtung des Pfeiles 2 (Fig. 1) dreht, wodurch die Klinken 0 aus dem Zahnkranzbereich der Sperräder η austreten, während die von den Klinkennaben getragenen Keilhebel q durch Verschieben der Trommelzylinder m ein Kuppeln letzterer mit dem Trommelteil I bewirken und so eine gemeinsame Bedienung der Trommelteile / und m mit Hilfe der Kurbel r gestatten. .

Claims (2)

Patent- Ansprüche :
1. Wagen zur Beförderung von Müllkasten und ähnlichen Behältern mit Windevorrichtung zum Anheben und Kippen des Wagenkastens, gekennzeichnet durch eine einzige im Führerbock untergebrachte, das Anheben und Kippen des . Wagenkastens bewirkende Windevorrichtung.
2. Wagen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf der Trommelwelle festsitzende mittlere, für das vordere Zugmittel (i) . bestimmte Windetrommel (I), welche an den Enden mit einer Kronverzahnung versehen ist und durch zwei seitliche, für die hinteren Zugglieder (k, k) bestimmte, auf der Trommelwelle verschiebbar angeordnete, mit entsprechender Kronverzahnung versehene Windetrommelteile (m, m), welche durch einen Keilhebel (q) seitwärts in die Kuppelstellung bewegbar und durch ein Zahngesperre (n, 0) feststellbar sind.
Hierzu 1 Blr.tt Zeichnungen.'
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