DE212192C - - Google Patents

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DE212192C
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Germany
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spindle
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rod
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thread
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DENDAT212192D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/12Machines with a toothed cutter in the shape of a spur-gear or the like which is rotated to generate the thread profile as the work rotates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 c, GRUPPE
Werkzeugsupport.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Drehbänke zum Schneiden von Holzschrauben u. dgl., bei denen der durch die Spindeldrehung bewegte Werkzeugsupport mittels Schrägfläche gegen das Werkzeug geführt wird. Während bei den bisher bekannt gewordenen Drehbänken dieser Gattung der Werkzeugsupport mit dem ihn mitnehmenden, durch die Spindeldrehung bewegten Teil verbunden ist, so daß der Werkzeugsupport nach jedesmaligem Vorschieben zur Ausübung der Schneidwirkung durch eine Rückdrehung der Spindel in seine Ausgangsstellung zurückgeführt werden muß, was außer besonderen Mitteln zur Umkehrung der Spindeldrehrichtung einen großen Zeitverlust bei der Arbeit erfordert, ist bei der Drehbank nach der Erfindung an der bekannten, durch die Spindeldrehung längsverschobenen Mitnehmerstange des Werkzeugsupports ein von letzterem unabhängiger Mitnehmer befestigt, welcher lose gegen eine Schrägfläche des Supportschiebers anliegt und bei der Vorbewegung der Stange unter Druck auf diese Schrägfläche an ihr abläuft, wodurch der Support unter Spannung einer Feder vorgetrieben wird, die nach dem Abkuppeln der Mitnehmerstange von der Spindel den Support in seine Anfangsstellung zurückschnellt, wobei jetzt seine Schrägfläche gegen den Mitnehmer drückt.
Der Winkel der Schrägfläche zur Achse der Leitspindel ist verstellbar, um die Schnittgeschwindigkeit und Neigung des Spitzengewindes ändern zu können. Letzteres kann überdies in einem Arbeitsgange dadurch hervorgebracht werden, daß zwei Schneidzeuge hintereinander in Gabelarmen des Supportschiebers festgelagert sind, von denen das erste die Spitze des Werkstücks konisch dreht, während das zweite in diese Spitze das Gewinde einschneidet.
Um den Rückstoß des von seiner Feder zurückgeschnellten Supportschlittens zu mildern, ist eine Pufferein richtung vorgesehen.
Das Lösen der Mitnehmerstange von der Spindel am Ende der jedesmaligen Vorbewegung erfolgt vorteilhaft selbsttätig.
Die Arbeitsleistung der Maschine nach der Erfindung ist eine erheblich größere als diejenige der gebräuchlichen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Grundriß, Fig. 2 den Aufriß der Maschine dar. Fig. 3 und 4 zeigen in End- und Seitenansicht die Vorrichtung zum selbsttätigen Kuppeln und Lösen der Mitnehmerstange mit und von der Spindel. .
Das Bett 1 der Maschine, welches auf den Füßen 2 ruht, trägt die Lager 3 für die Spindel 4, auf der in bekannter Weise die Stufenrolle 5 aufgekeilt ist, um die Geschwindigkeit der Spindeldrehung ändern zu können. An einem Ende der Spindel 4 ist ein Spannkopf 6 auswechselbar befestigt, der mit einer Quernut 7 oder einer anderen Einspannvorrichtung für den eckigen Kopf des Werkstück*
-■—
bolzens 9 ausgestattet ist. Am anderen Ende ist die Spindel 4 mit der Leitspindel 12 fest verbunden, die bei 13 gelagert ist, und deren Drehung in bekannter Weise dazu benutzt wird, eine Stange 33 längs zu verschieben, welche die Schneidzeuge am Werkstück vortreibt. Das eine Ende dieser Stange gleitet frei in einer Führung des Maschinengestells, das andere Ende ist nicht, wie üblich, mit dem Werkzeugsupport 45 fest verbunden, sondern wirkt gegen ein in einer Längsniit 51' des Supportunterteils frei wanderndes Gleitstück 52 (Fig. 1), von welchem ein Zapfen oder eine Rolle 53 über die Nut 51 hervorragt und an einer Schrägfläche 49. des Werkzeugsupports 45 anliegt. Dieser gleitet mit seiner Fußplatte 44 in schräg zur Achse der Spindel 12 gerichteten Gleitführungen 39 des in Führungen 40 des Maschinenbettes 1 mittels Schrauben spindel 41 und Handrades 42 verschiebkaren Unterteils 38. - .
Die Führungskanten 39 werden von den Kanten 43 der Fußplatte 44 schwalbenschwanzförmig untergriffen. Letztere besteht mit dem Support 45, der sich bei 46 zur Aufnahme der Schneidzeuge gabelt, zweckmäßig aus einem Stück.
Wenn das Werkstück nur eine glatte konische1 Spitze' erhalten soll, wird nur ein Schneidzeug mit durchgehender Schneidkante
• ·, in den Gabelsupport 46 eingesetzt, lang genug, damit, wenn' das rechte Ende der Schneidkante (Fig. 1) an das Ende des Werkbolzens 9 angesetzt ist, um das Schneiden zu beginnen, das linke'Ende über die Längsachse des Werkbolzens herausragt. Ist die konische Spitze verhältnismäßig lang, so empfiehlt es sich, die Schneidkante zu unterbrechen, um den Drehspänen Platz zum Abfallen zu gewähren.
Soll außer der konischen Spitze ein Spitzengewinde hergestellt werden, was mit der Maschine nach der Erfindung in einem Arbeitsgange erreicht werden kann, so muß außer ' dem Schrieidzeug 10 mit gerader Schneide ein solches 11 mit gezahnter Schneide in der Gabel 46 befestigt werden.
: Um dem Werkstück 9 gegen den Druck der Schneidzeuge 10 und 11 ein Widerlager zu bieten, ist in bekannter Art ein Stützarm 56 vorgesehen, der von einem am Maschinengestell befestigten Bock 57 getragen wird. In einer Bohrung des Armes 56 ist ein Gegenhalter 58 verstellbar angeordnet.
Die schräge Fläche 49 ist vorteilhaft nicht die Kante der Fußplatte 44 selbst, sondern einer mit Bolzen und Muttern 47 an der Fußplatte 44 befestigten und an ihm derart verstellbaren Platte 48, daß die Schrägfläche 49 verschiedene Winkellagen zur Achse der Spindel 12 erhalten kann, um je nach Wunsch eine verschiedene Steigung des Spitzengewindes zu erzielen.
Natürlich kann man zu dem gleichen Zweck auch mehrere gegeneinander auswechselbare Platten 48 mit in verschiedenem Winkel verlaufenden Flächen 49 vorsehen.
Je nach dem Winkel der Schrägfläche 49 gleitet die Fußplatte 44 langsamer oder schneller in ihrer Führung, und dementsprechend ist die dem Spitzengewinde beim Schneiden er-' teilte ί Steigung' eine geringere oder größere. So ermöglicht die Verstellbarkeit der Platte 48, dem Spitzengewinde eine beliebige, von der Steigung der Leitspindel 12 abweichende Steigung zu. geben. Die Fußplatte 44 wird unter Spannung der Feder 37. dadurch vorbewegt, daß der Mitnehmer 53 bei der Längsverschiebung der Stange 33 vermöge der Spindeldrehung gegen die Schrägfläche 49 drückt und an ihr abläuft! .
Ist der Vorwärtsgang der Fußplatte 44 beendet, so wird die Verbindung der Stange 33 mit der Spindel 12 gelöst, und die Feder 37 schnellt die Fußplatte 44 in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Schrägkante 49 drückt hierbei ihrerseits auf die Mitnehmerrolle 53, so daß diese und das Gleitstück 52 in der Längsnut 51 wieder nach links wandern und die Stange 33 zurückziehen. Bei dieser Bewegung tritt ein an. der Fußplatte 44 angeordneter'Kolben 54 in einen Zylinder 55 und wirkt als Puffer, wodurch ein hartes An- : schlagen verhütet wird.
Die Verbindung der Stange 33 mit und ihre Lösung von der Spindel 12 geschieht durch folgende Vorrichtung.
Mittels des Armes 18 des mit seiner Muffe um Bolzen 17 (Fig. 3 und 4) drehbaren Hebels 16 wird das eine Ende des um Stift 19 drehbaren Hebels 14 niedergedrückt,- so daß die Leitbacke 15 des anderen Hebelendes in das Gewinde der Spindel 12 eingreift und bei der Drehung derselben verschoben wird. Stift : 19 ist in den Gabelarmen 21 des Bockes 29 gelagert. Letzterer wird durch die Leiste 31 auf dem Winkelstück 30 (Fig. 3) geführt und drückt dabei mit seinem Auge 32 gegen den auf der Stange 33 verstellbaren Anschlag 34, erteilt also der Stange 33 eine Längsverschiebung. Die Leitbacke 15 wird in der Eingriffsstellung durch eine um Bolzen 26 drehbare Klinke 24 gehalten, deren freier federbelasteter Arm 27 am Ende der Vorbewegung gegen ein konisches Anschlagstück 23 anläuft, welches auf der der Stange 33 parallelen Stange 20 verstellbar ist.
Bei diesem Anlaufen gibt die Klinke 24 den Hebel 14 frei, dessen Leitbacke 15 dadurch selbsttätig außer Eingriff mit dem Gewinde der Spindel 12 kommt, so daß nunmehr
die von der Schrägfläche 49 der Supportplatte in ihre Ausgangsstellung gezogene Stange 33 mit dem Anschlag 34 das Auge 32 und die Teile 29,14 in die Stellung der Fig. 2 zurückführt. ■ .
(Fig. 4) ist ein weiterer Arm des Hebels 16, der durch Feder 28 vom Gestell abgedrückt wird, um den Hebel 16 in eine Stellung zurückzuführen, in welcher Hebel 14 unter ihn treten kann.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Drehbank zur Herstellung von Holzschrauben in einem Arbeitsgange mit durch die Spindeldrehung bewegtem, mittels Schrägfläche gegen das Werkstück geführtem Werkzeugsupport, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum glatten Abdrehen der Schraubenspitze und' ein zum Einschneiden des Gewindes in diese Spitze dienendes Werkzeug (10, 11) hintereinander fest zwischen Gabelarmen (46) eines Supports (45) gelagert sind, dessen Schlitten (43) schräg zu dem in Richtung der Spindel
    (12) verstellbaren Hauptschlitten (38) dadurch selbsttätig vor und ohne Rückdrehung der Spindel (12) wieder zurückwandert, daß die in bekannter Weise durch die Spindeldrehung längsbewegte Vor-Schubstange (33) mit einem Mitnehmer (53) lose gegen eine Schrägfläche (49) des Supportschlittens (43) anliegt und bei der Vorbewegung der Stange an der Schrägfläche
    (49) abläuft, wodurch der Schlitten (43) unter Spannung einer Feder (37) vorgetrieben wird, die nach dem selbsttätigen Entkuppeln der Mitnehmerstange (33) von der Spindel (12) den Schlitten (43) unter dem nunmehrigen Druck seiner Schrägfläche (49) gegen den Mitnehmer (53) in seine Ausgangsstellung zurückschnellt.
  2. 2. Ausführungsform der Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkellage der Schrägfläche (49) zur Bewegungsrichtung des Schlittens (43) veränderlich ist, um die Schnittgeschwindigkeit und Steigung des Spitzengewindes ändern zu können.
  3. 3. Ausführungsform der Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Milderung des Rückstoßes des Schlittens (43) eine Puffereinrichtung (54, 55) vorgesehen ist.
  4. 4. Ausführungsform der Drehbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die selbsttätige Verschiebung der Stange (33) bewirkende Bock (29) einen zweiarmigen Hebel (14) aufnimmt, dessen einer Arm mit einer Leitbacke (15) in das Gewinde der Leitspindel (12) greift und in dieser Stellung durch eine unter Feder-Wirkung stehende Klinke (24) gehalten, am Ende der Bewegung jedoch dadurch ausgelöst wird, daß die Klinke (24) gegen die Schrägfläche eines verstellbaren An-Schlages (23) trifft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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