DE212174C - - Google Patents

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DE212174C
DE212174C DENDAT212174D DE212174DA DE212174C DE 212174 C DE212174 C DE 212174C DE NDAT212174 D DENDAT212174 D DE NDAT212174D DE 212174D A DE212174D A DE 212174DA DE 212174 C DE212174 C DE 212174C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F1/00Bending wire other than coiling; Straightening wire
    • B21F1/06Bending wire-eyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

K AlSE -RLICfTFJ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212174..-' KLASSE Td. GRUPPE
Die vorliegende Maschine dient zur Herstellung von Bindedrähten, wie sie zum Binden oder Verschnüren von Warenballen o. dgl. benutzt werden. Derartigen Maschinen werden die Drähte aus einem Glühofen zugeführt, um in einzelne Längen zerschnitten und an deren Enden mit einer Öse versehen zu werden. Die bekannten Maschinen dieser Art haben den Übelstand, daß bei einer Betriebsstörung der Ösenbildevorrichtung, deren zufolge die Maschine angehalten werden muß, die Drähte auch während der Arbeitsunterbrechung im Ofen verbleiben und verbrennen oder doch wertlos werden. Um diesem Übelstand zu begegnen, ist an der vorliegenden Maschine die Einrichtung getroffen, die Drähte ununterbrochen aus dem Ofen austreten zu lassen und, nachdem sie in die gewünschten Längen zerschnitten sind, diese durch eine umlegbare oder umstellbare Führungsvorrichtung entweder den Mechanismen zur Bildung der öse zuzuführen oder aus der Maschine herauszuleiten.
Fig. ι zeigt die Maschine in Vorderansicht, Fig. 2 im Grundriß und Fig. 3 in Endansicht. Fig. 4 zeigt die Einrichtung zum Abschneiden der Drähte und Fig. 5 die umstellbare Führungsvorrichtung.
Die aus dem Glühofen kommenden Drähte a werden von den Zuführungsrollen b erfaßt, welche durch das Getriebe c in Drehung versetzt werden. Die Drähte gelangen zunächst durch feste Führungsstücke d nach der Abschneidevorrichtung,, bestehend aus einer Anzahl schwingender Hebel e. Diese werden absatzweise in Bewegung versetzt, um die Drähte nach genügendem Vorschub entsprechend der Länge eines Bindedrahtes abzuschneiden. Der untere Teil der Führungs-, stücke d ist beweglich, so daß nach vollzögenem Schnitt diese unteren Teile sich unter den Drähten hinwegziehen und letztere sich senken können, um zwischen Vorsprünge f der Transportgurte oder Ketten g zu fallen· Unterhalb des die Drähte tragenden Teiles der Transportkette befindet sich ein Tragtisch h (Fig. 4), welcher der Kette bzw. dem Gurt g eine Unterstützung verleiht und verhindert, daß der Gurt unter der Last der Drähte sich senkt. Die Gurte führen die Drähte den gegabelten Armen i zu (Fig. 5), von denen eine Anzahl an einer schwingenden Welle sitzen. Diese Welle wird durch den Griff j bewegt, um die Arme i entweder so einzustellen, daß sie die Drähte von den Transportgurten g aufnehmen und dem Mechanismus zum Bilden der ösen zuführen, oder so, daß sie die Drähte unter Vermeidung des letztgenannten Mechanismus aus der Maschine herausleiten. ·
Befindet sich die Maschine in ordnungsmäßigem Betriebe, so muß die erstbesprochene Stellung eingenommen werden. Von den Führungsarmen i gelangen die Drähte bei der dargestellten Ausführungsform dann in Vertiefungen der drehbaren Transporträder x, welche dazu bestimmt sind, die Drähte nacheinander einzeln der Ösenbildevorrichtung zuzuführen.
Die Stellung, in welcher der als Doppelarm angenommene Führungsarm i die Drähte den Transporträdern χ zuführen, ist in Fig. 5 in
vollen Linien gezeigt, und die Stellung, in welcher die Drähte α aus der Maschine herausgeleitet werden, ist in punktierten Linien gezeigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zur Herstellung von Bindedrähten mit Endösen für Warenballen, welcher die Drähte ununterbrochen aus einem Glühofen zugeführt werden, gekennzeichnet durch eine einstellbare Führung, welche die in geeignete Längen zerschnittenen Drähte entweder der ösenbildevorrichtung zuführt oder aus der Maschine herausleitet. .
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch drehbare, gegabelte Arme (i), welche je nach ihrer Stellung die auf sie fallenden Drähte nach der einen öder anderen Seite ableiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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