DE181755C - - Google Patents

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DE181755C
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DENDAT181755D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/386Perforating cigars

Landscapes

  • Unwinding Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
181755 KLASSE 79 b. GRUPPE
Bevor das Deckblatt um den Wickel gelegt wird, pflegt bei der Herstellung von Zigarren mit der Hand der Arbeiter an der Spitze des Wickels ein kleines Stück des Umblattes abzubeißen. Hierdurch wird die Bildung einer weichen Spitze gesichert. Beiden bisher bekannt gewordenen Zigarrenmaschinen fehlt nun eine Vorrichtung, mit deren Hilfe der erwähnte Vorgang ersetzt werden kann. Auf
ίο diese Weise ist die Herstellung einer Zigarre mit weicher Spitze nicht möglich, so daß bessere Zigarren mit der Maschine überhaupt nicht verfertigt werden können. Nach der Erfindung wird dieser Nachteil durch die An-Ordnung einer Schneidvorrichtung beseitigt, die an der Spitze des Wickels etwas fortschneidet und die Bildung einer weichen .Spitze und damit die Herstellung besserer Zigarren mit Hilfe der Maschine ermöglicht.
In der Zeichnung wird die Erfindung in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht.
Die Zigarren werden nach der Wickelvorrichtung ι durch einen Arm 2 geführt, der sich an einer senkrechten Welle 3 befindet und die Halter 4 für den Wickel aufweist (Fig. ι bis 3). In diesen Arm gelangen die Wickel von einer Lagerstelle aus, und zwar wird der Träger in geeigneter Weise durch eine stufenförmige Bewegung vorgerückt.
Die Wickel können in die Halter bezw. Greifer durch einen Aufheber 6 oder dergl. gelegt werden. Das öffnen und Schließen der Greifer zwecks Aufnehmens und Abgebens der Wickel kann auf beliebige Weise erfolgen.
An der Maschine ist ein kleines Messer 7 vorgesehen, das eine V-förmige Öffnung besitzt und in geeigneter Weise z. B. an einem Arm 8 gelagert ist. Die V-förmige Öffnung ist derart bemessen, daß das verjüngte Ende des Wickels nicht hindurch kann. Wenn der letztere durch den Arm 2 seine entsprechende Bewegung erhält, stößt er an das Messer und wird in die V-förmige Öffnung gepreßt. Hierdurch wird an jeder Seite des Wickels in Nähe der Spitze etwas weggeschnitten, so daß die kleinen Flächen 9 gebildet werden, wie dies in Fig. 4 schematisch veranschaulicht wird. Infolge der so entstandenen Flächen 9 bleibt die Einlage lose und kann sich ausdehnen, so daß die Zigarre eine weiche Spitze erhält. Um nun zu verhindern, daß der Wickel in dem Halter 4 durch die Wirkung des Messers verschoben wird, ist ein Haltestift 10 vorgesehen, der sich an einem Gleitstück 11 befindet. Dieses letztere ist am Maschinengestell in geeigneter Weise gelagert und steht unter Wirkung der Feder 12, gegen deren Spannung das Stück 11 nach oben ausweichen kann. Der den Wickel tragende Arm 2 bewegt sich gegen das Messer, wodurch die Schneidwirkung hervorgerufen wird, kehrt darauf seine Bewegung um und führt den Wickel nach der Wickelvorrichtung, wo er ihn abgibt.
Der Schneidvorgang wird an Hand der Fig. 2 und 3 verständlich. Bei der in der Fig. 2 dargestellten Lage der Teile bewegt sich der Wickel gegen das V-förmige Messer 7. Bei seiner Bewegung stößt er zunächst gegen den
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Claims (2)

Stift ΙΟ, der in ihn eindringt. Eine weitere Bewegung führt den Wickel dann durch das Messer 7, wie in Fig. 3 veranschaulicht wird. Hierdurch wird das Gleitstück 11, das den Stift IO trägt, nach rückwärts, und zwar entgegen der Wirkung der Feder 12 bewegt. Diese Feder sitzt mit ihrem einen Ende an einem unteren, am Maschinengestell gelagerten Stift, mit ihrem anderen Ende an einem oberen Stift des Gleitstückes. Aus einem Vergleich der Fig. 2 und 3 ist die Wirkung der Feder 12 und des Stiftes 10 leicht ersichtlich. Sobald der Schneidvorgang beendet ist, wird der Wickel aus dem Messer zurückbewegt, und die Feder 12 zieht das Gleitstück wieder in die in Fig. 2 gezeichnete Lage. Sobald das Gleitstück, soweit es die Wirkung der Feder 12 ermöglicht, vorbewegt ist, hält es an, und der Wickel wird durch seine weitere Bewegung von dem Stift 10 freigegeben. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c H E:
1. Vorrichtung zum Beschneiden des Spitzenendes des Wickels bei Zigarrenmaschinen , dadurch gekennzeichnet, daß eine Schneidvorrichtung den Wickel an den Seiten der Spitze etwas beschneidet, wodurch die Bildung einer weichen Spitze gesichert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwingbarer, mit den Haltern (4) versehener Arm (2) die Spitze der Zigarre gegen ein V-förmiges Messer (7) führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051181B (de) * 1955-03-30 1959-02-19 Ver Tabaksindustrieen Mignot & Maschine zum Zuschneiden von Zigarren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051181B (de) * 1955-03-30 1959-02-19 Ver Tabaksindustrieen Mignot & Maschine zum Zuschneiden von Zigarren

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