DE212138C - - Google Patents

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DE212138C
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Germany
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 212138-KLASSE 346. GRUPPE
CARL STOEPEL in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stopfvorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen für Fleisch, Kartoffeln, Rüben, Rübenschnitzel und andere weiche Massen, bei denen die Masse durch Zusammenwirkung einer Förderschnecke mit Messern und Lochscheiben zerkleinert wird.
Es hat sich bei diesen Maschinen herausgestellt, daß die Masse nicht ohne weiteres
ίο aus dem Fülltrichter in die Schnecke hineinfällt. Man muß daher mit der Hand oder mit einem maschinell bewegten Stopfer nachdrücken.
Gemäß der Erfindung wirken mit der Schnecke Stopfkörper zusammen, die nicht mehr absatzweise nach Art eines Kolbens, sondern vielmehr ununterbrochen auf das Zerkleinerungsgut einwirken. Zu diesem Zwecke treten sie unterhalb des Einfülltrichters in die Schneckengänge ein und bewegen sich ein bestimmtes Stück bei der Drehung der Schnecke vorwärts. Die Stopfkörper, welche am zweckmäßigsten durch Zahne eines oder mehrerer Räder gebildet werden, erleichtern den Übertritt der Masse* aus dem Fülltrichter in die Schnecke und verhindern anderseits, daß die Masse sich unter dem Gegendruck der Messerund 'Lochscheibe in den Schneckengängen rückwärts schiebt.
Die Zeichnung stellt ein Äusführungsbeispiel des Erfindungsgegenständes dar.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt,
Fig. 2 ein Grundriß,
Fig. 3 eine Ansicht der Lochscheibe von vorn:
Die Maschine besitzt einen innen glatten Rumpf α, der an einer Seite durch eine Kappe b abgeschlossen ist und mit dem Fülltrichter c versehen ist. In dem Rumpf ist die Welle f gelagert, die durch eine Handkurbel oder Riemenscheibe angetrieben wird und die mehrgängige Druckschnecke d trägt. Vor dem vorderen Ende der Druckschnecke befindet sich noch ein schraubenförmiger Andrückflügel e, welcher dazu beiträgt, die Masse aus dem Trichter c in die Schneckengänge einzuführen. Am anderen Ende der Welle f ist das Messer i befestigt, welches vor der im Endstück h festgehaltenen Lochscheibe k umläuft. Eine Feder g drückt das Messer gegen die Scheibe.
An dieser im wesentlichen bekannten Maschine ist nun die Stopfvorrichtung angebracht, welche aus einem Rad p mit halbrunden, der Form des Schneckenganges entsprechenden Zähnen besteht. Dieses Stopfrad ist von einem an der Seite des Rumpfes α befestigten Gehäuse q umschlossen und greift durch einen seitlichen Schlitz ins Innere des Gehäuses ein.
Die Drehachse des Stopfrades p ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel fest gelagert, sie kann aber auch in Schlitzen gegen den Rumpf α verstellbar angeordnet sein, so daß die Entfernung des Stopfrades von der Achse der Schnecke d veränderlich ist.
Die Wirkung der Stopfvorrichtung besteht darin, daß sie, wie Fig. 2 deutlich erkennen läßt, mitgenommen von der sich drehenden Schnecke, einen Schneckengang ganz oder
nahezu ganz abschließt, so daß das vor der Abschlußstelle befindliche Gut nicht zurückgedrückt werden kann·. Diese Stopfvorrichtung macht die in ähnlicher Absicht vorgeschlagenen schraubenförmigen Innenrippen des Gehäuses überflüssig.
Die Einrichtung hat sich auch in den Trocknungen der · Zuckerfabriken sehr bewährt, indem sie trotz einfacherer Bauart das Doppelte
ίο von dem leistet, was die bisher gebräuchlichen Maschinen erreichen. Sie versagt selbst bei feinen, trockenen, abgepreßten, wolligen Schnitzeln nie. Ein Nachstopfen der zu zerkleinernden Masse durch Handbetrieb ist nicht mehr erforderlich. Die Maschine arbeitet leichter und trotz größerer Leistung mit geringerem Kraftverbrauch.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mit der Schnecke zusammenwirkende Stopfvorrichtung für Maschinen zum Zerkleinern weicher Massen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfvorrichtung durch ein drehbares Rad (p) (oder mehrere solcher) gebildet wird, das mit Zähnen, der Schneckenform angepaßt, versehen ist, die in die Schneckengänge eintreten, von der umlaufenden Schnecke mitgenommen werden und dadurch sich in den Schneckengängen verschieben und wieder heraustreten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Stopfrades (p) gegenüber der Achse der Schnecke verstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT212138D Active DE212138C (de)

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DE (1) DE212138C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1507981B1 (de) * 1964-10-13 1970-11-12 Mfg De Machine Du Haut Rhin Vorrichtung zum Abfuellen von Wurstmasse oder aehnlichem Gut in schlauchfoermige Gebilde,z.B. Daerme

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1507981B1 (de) * 1964-10-13 1970-11-12 Mfg De Machine Du Haut Rhin Vorrichtung zum Abfuellen von Wurstmasse oder aehnlichem Gut in schlauchfoermige Gebilde,z.B. Daerme

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