DE211487C - - Google Patents

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DE211487C
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DENDAT211487D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

filqk bez.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei manchen Arbeitsmaschinen, z. B. Hobelmaschinen, welche durch Reversieren ihres Antriebselektromotors umgesteuert werden, kann der Anlasser für den Elektromotor mit den dazugehörigen Widerständen nicht gut derart in der Nähe der Maschine selbst angebracht werden, daß er von ihr unmittelbar gesteuert wird. Man ist also gezwungen, Anlasser und Widerstände räumlich entfernt von
ίο der umzusteuernden Maschine aufzustellen und den Anlasser auf elektrischem Wege oder durch irgendeine andere Fernsteuerung zu bedienen.
Für den eigentlichen Umschalter liegen die Verhältnisse anders. Der Anbringung des Umschalters an der umzusteuernden Maschine selbst steht regelmäßig nichts im Wege und eine Fernsteuerung dieses Umschalters .ist wegen der geringeren Betriebssicherheit mögliehst zu vermeiden.
Demnach muß der Umschalter vom Anlasser getrennt werden. Der Anlasser ist mit beliebiger, z. B. elektromagnetischer Fernsteuerung zu versehen.und räumlich getrennt von der Maschine anzuordnen, während der Umschalter an der Maschine verbleibt und möglichst unmittelbar gesteuert wird.
Nun besteht aber die Gefahr, daß der Umschalter, sei es von Hand, sei es selbsttätig, umgesteuert wird, bevor der Anlasser in seine Anfangsstellung zurückgelangt ist, d. h. bevor durch ihn die erforderlichen Vorschaltwiderstände vor den Motor vorgeschaltet sind. Man müßte also zu einer mechanischen oder elektrischen Verriegelung zwischen Umschalter und Anlasser greifen, welche ein vorzeitiges Umschalten verhindert, jedoch eine weitere Quelle für Betriebsstörungen bildet und sich im allgemeinen unverhältnismäßig teuer stellt. Vor allem aber beschränkt natürlich eine derartige Verriegelung die Umsteuergeschwindigkeit.
. Die Erfindung gibt nun ein Mittel an die Hand, um bei räumlich getrenntem Umschalter und Anlasser Störungen mit Sicherheit zu vermeiden, und zwar ohne jede Beschränkung der Umsteuergeschwindigkeit und ohne Verriegelung zwischen Umschalter und Anlasser.
Im wesentlichen beruht die Erfindung darauf, daß an Stelle eines einzigen Anlassers je ein Anlasser für jede Stellung des Umschalters vorgesehen wird, so daß der Umschalter, so oft er in die neue Schaltstellung umgelegt wird, stets einen betriebsbereiten Anlasser trifft.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel möge zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes dienen. In der Zeichnung ist mit α der umzusteuernde Motor, mit b der beispielsweise vom hin und her gehenden Tisch der Hobelmaschine umzulegende Umschalter, mit c und d je ein Anlasser bezeichnet, der mit einer Verzögerungsvorrichtung (z. B. Windflügel) e bzw. f und

Claims (2)

einer ihn bewegenden Magnetspule g bzw. h ausgestattet ist. Bei der gezeichneten Stellung des Umschalters hat der Anlasser c seinen Vorschaltwiderstand gänzlich abgeschaltet: Wird der Umschalter b behufs Umsteuerung des Motors α in seine andere (rechte) Endstellung umgelegt, so wird nicht etwa wieder der Anlasser c benutzt, der eine gewisse Zeit· benötigt, um in seine Anfangslage zurückzukehren, sondern es wird zugleich durch das Umlegen des Schalters b der Anlasser d, der sich in seiner Anfangsstellung befindet, vor den Motor α geschaltet und dieser selbst durch den Umschalter umgesteuert. Gleichzeitig wird durch Umschalter b ohne Hilfe besonderer Kontakte an demselben die Magnetspule h des Anlassers d eingeschaltet. Man erkennt sofort, daß das Umlegen des Schalters b so schnell wie nur möglich geschehen kann, ohne daß eine Störung infolge eines nachhinkenden Anlassers zu befürchten ist. Paten τ-Α ν Sprüche:
1. Steuerungseinrichtung für dem Reversierantrieb dienende Elektromotoren, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Verriegelungen zwischen dem von der Arbeitsmaschine unmittelbar gesteuerten Umschalter und der von diesem entfernt aufgestellten Anlaßvorrichtung des Motors für jede Stellung des Umschalters eine besondere Anlaßvorrichtung angeordnet ist.
2. Steuerungseinrichtung nach Anspruch 1 mit elektromagnetischer Fernbeeinnussung der Anlaß vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Umschalter gleichzeitig die Umsteuerung des Motors, die Auswechselung der Anlaßvorrichtungen und ohne besondere Umschalterkontakte die wechselweise Einschaltung der Bewegungsmagnete für die Anlaßvorrichtungen bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211487D Expired DE211487C (de)

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DE211487C true DE211487C (de) 1900-01-01

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