DE910691C - Verfahren und Einrichtung fuer den Antrieb einer Maschine mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate - Google Patents

Verfahren und Einrichtung fuer den Antrieb einer Maschine mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate

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DE910691C
DE910691C DEM5747D DEM0005747D DE910691C DE 910691 C DE910691 C DE 910691C DE M5747 D DEM5747 D DE M5747D DE M0005747 D DEM0005747 D DE M0005747D DE 910691 C DE910691 C DE 910691C
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motor
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DEM5747D
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La Garenne Colombes
Maurice Lebertre
Georges Gabriel Mozzanini
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung für den Antrieb einer Maschine mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung für den Antrieb der verschiedensten :Maschinen mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate, bei dem die Geschwindigkeitsänderungen des Motors durch das Einwirken auf die an ihn durch den Generator des Aggregates angelegte Spannung und gegebenenfalls auch auf das Feld dieses Motors erzielt werden. Die Erfindung schafft bei Leonard-Antrieben folgende Verbesserungen: a) rasches Bremsen, b) Unabhängigkeit des Hubes oder Weges des angetriebenen Gliedes von den benutzten Gesch@vitjdigkeiten _,_ c) Genauigkeit der Haltepunkte, d) Ausstattung des erwähnten angetriebenen Gliedes mit einem Hubanzeiger, der die Arbeitsstellung der Größe und der Lage nach gegenüber einem festen Punkte (beispielsweise gegenüber einem Werkzeug, wenn die angetriebene Maschine eine Werkzeugmaschine ist) unabhängig von der angewandten Betriebsart im voraus einzustellen gestattet.
  • Diese Verbesserungen ergeben sich bei Anwendung eines Verfahrens, das dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Herbeiführung einer Verzögerung des Motorganges der Widerstand des Generatorerregungskreises plötzlich erhöht wind, um den Motor nach einer zwischen der Betriebsgeschwindigkeit und der Mindestgeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeitskennlinie während einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen laufen zu lassen, wobei diese Zwischengeschwindigkeit um so niedriger ist, je niedriger .die Betriebsgeschwindigkeit selbst liegt.
  • ach einem anderen Erfindungsmerkmal wird der Widerstand des Generatorerregungskreises während einer zweiten Verzögerungsphase wiederum plötzlich erhöht, um den Motor während einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen nach der Mindestgeschwindigkeitskennlinie laufen zu lassen.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung werden -die Unterbrechung der Motorspeisung und die Betätigung von Bremsvorrichtungen nach Erzielung der obenerwähnten Verzögerung des Motorganges durchgeführt.
  • Das obenerwähnte Verfahren kann mittels einer Einrichtung angewandt werden, die .dadurch gekennzeichnet ist, daß der Erregungskreis des Generators einen veränderlichen Widerstand, welcher den Erregungsregelwiderstand des Generators bildet, einen ersten festen Widerstand, der wesentlich dem Gesamtwiderstand des Erregungsregelwiderstandes gleichwertig ist, und einen zweiten festen Widerstand aufweist, wobei ein Umschalter vorgesehen ist, welcher dazu dient, den zweiten festen Widerstand mit dem ersten festen Widerstand bzw. mit dem veränderlichen Widerstand in Reihe zu schalten, wobei die von diesen beiden hintereinandergeschalteten Widerständen gebildete Gesamtheit zu dem übrigen Widerstand parallel geschaltet ist.
  • Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Betriebsdiagramm, das die Änderungen der Erregung in dem Generator des Leonard-Aggregates in Abhängigkeit von dem Hube des gesteuerten Gliedes im Augenblick der Bremsung in einem erfindungsgemäßen Leonard-Aggregat veranschaulicht, Abb.2 ein entsprechendes Diagramm, das sich jedoch auf die Geschwindigkeitsänderungen des Motors in Abhängigkeit von dem Hube des gesteuerten Gliedes bezieht, Abb. 3 und q. den Abb. i und 2 entsprechende Diagramme, jedoch in dem Falle, in welchem das Abstellverfahren gemäß einem Merkmal der Erfindung nicht zur Anwendung gelangt, Abb. 5 ein Schaltbild des Erregerkreises des Generators, in welchem .die erfindungsgemäße Abstellvorrichtung benutzt wird, Ab. 6 sehr schematisch die elektromechanische Vorrichtung zur Steuerung der verbesserten Abstellvorrichtung gemäß der Abb. 5, Abb. 7 ein Schaltbild der Erregerkreise .des Motors und des Generators eines erfindungsgemäßen Leonard-Aggregates mit Drehrichtungsumkehr, Abb.8 ein Schaltbild der Steuerkreise für das Leonard Aggregat, das teilweise in Abb. 7 dargestellt ist, Abb. g ein Schaltbild der Erregerwiderstände des Motors und des Generators eines erfindungsgemäßen Leonard-Aggregates mit Drehrichtungsumkehr.
  • Wie die Abb.5 zeigt, enthält das Leonard-Aggregat, bei dem die Erfindung zur Anwendung gelangt, wie üblich einen Motor M, der von einem Generator G gespeist wird. Der Antrieb dieses Generators erfolgt durch irgendeinen geeigneten, nicht dargestellten Motor, wobei die Erregerkreise des Motors 211 und des Generators G selbst wiederum durch eine Erregermaschine E gespeist werden, die auf derselben Welle wie der Antriebsmotor und der Generator G sitzt.
  • Der Motor M treibt einen nicht dargestellten Maschinenteil an. Das benutzte Abstellverfahren hat den Zweck, schnelles Bremsen, die Genauigkeit der Haltepunkte und die Unabhängigkeit des Hubes des Maschinenteiles von den benutzten Geschwindigkeiten zu gewährleisten.
  • Das erfindungsgemäß angewendete Abstellverfahren besteht darin, zunächst die Drehgeschwindigkeit des Motors von jeder beliebigen Höhe auf eine bestimmte Geschwindigkeit herabzusetzen, die in -der Nähe der mit dem betrachteten Leonard-Aggregat erzielbaren Kleinstgeschwin.digkeit liegt, und zwar in dem Augenblick, in welchem die Erregung des Generators unterbrochen und der Anker gebremst wird, oder im Augenblick der Umkehrung dieser Erregung bei Umkehrung des Drehsinnes.
  • Zu diesem Zweck wird vor der Bremsung oder Umkehrung eine Spannungsvorbereitung vorgenommen, d. h. je nach der Größe der benutzten Spannungsänderung in einem oder zwei Stadien die Mindesterregung an dem Generator hergestellt, wodurch die Speisespannung des Motors, auf die für den Betrieb vorgesehene Mindestspannung herabgesetzt wird.
  • Erfolgt die Spannungsvorbereitung in zwei Stadien (beispielsweise falls die Spannungsänderung größer als im Verhältnis i : 2, was im allgemeinen der Fall ist), so verläuft das erste Stadium nach einer Kennlinie, die von der auf Normalbetrieb eingestellten Geschwindigkeit abhängt und die zwischen der normalen Spannung und der Mindestspannung des Generators liegt; auf diese Weise wird, je größer diese Geschwindigkeit ist, auch die dieser Vorbereitung entsprechende Spannung um so größer sein und entspricht also einer größeren Geschwindigkeit. Das zweite Stadium der Spannungsvorbereitung besteht darin, das der Mindestspannung und der Mindestgeschwindigkeit entsprechende Feld herzustellen.
  • Zum besseren Verständnis des. erfindungsgemäß benutzten Verfahrens sind die Abb. i und 2 graphische Darstellungen für die Stromstärke der Erregung des Generators und die Geschwindigkeit in Abhängigkeit vom Hube des angetriebenen Gliedes. Die erste Spannungsvorbereitung erfolgt in C3 und die zweite in C4; die Unterbrechung erfolgt bei C5 und die Abstellung bei C6. Jede graphische Darstellung zeigt drei Geschwindigkeitsbeispiele: Beispielsweise eine Geschwindigkeit V4 von io5o Umdrehungen in der Minute (die einer Erregung il des Generators entspricht), eine Geschwindigkeit V2 von q.2o Umdrehungen (die einer Erregung i2 entspricht) und eine Geschwindigkeit h", von ioo Umdrehungen (die einer Erregung i"1 entspricht), die als mit dem betrachteten Leonard-Aggregat erzielbare Mindestgeschwindigkeit angenommen ist.
  • Bei Betrachtung der Geschwindigkeit V1 ist festzustellen, daß die erste Spannungsvorbereitung darin besteht, die.Geschwindigkeit auf eine Zwischenstufe 1% 1', die der Erregung il' in Abb. q. entspricht, zurückzuführen. Diese Geschwindigkeit hängt von :der Geschwindigkeit im Normalbetrieb ab. Betrachtet man die kleinere Geschwindigkeit L'2, die der Erregung i2 entspricht, so stellt man nämlich fest, daß die Zwischengeschwindigkeit sodann h2 ist, welche der Erregung i2 entspricht.
  • Bevor aber diese Geschwindigkeit l"1' erreicht ist, wird in C4 die zweite Spannungsvorbereitung erzielt, die die der Erregung il' entsprechende Zwischengeschwindigkeit auf die der Mindesterregung i," entsprechende Mindestgeschwindigkeit herabsetzt.
  • Wird von der Geschwindigkeit h2, die der Erregung i2 im Normalbetrieb entspricht, ausgegangen, so setzt die erste Spannungsvorbereitung die Zwischengeschwindigkeit auf V.,', die i2 entspricht, herab, und in C 4 setzt die zweite Vorbereitung diese Geschwindigkeit V2' auf die Mindestgeschwindigkeit h," herab.
  • In allen Fällen wird in dem Augenblick, in welchem die Unterbrechung der Erregung des Generators oder die Umschaltung des Drehsinnes bei C5 erfolgt, die Geschwindigkeit auf einen im wesentlichen gleichbleibenden Wert zurückgeführt, der der mit dem betreffenden Leonard .Aggregat verwirklichbaren Mindestgeschwindigkeit V," gleich ist. Infolgedessen wird das Halten stets in demselben Punkte C6 erfolgen, von welcher Normalgeschwindigkeit auch ausgegangen wird.
  • Um den Vorteil des soeben beschriebenen Verfahrens besser hervortreten zu lassen, sind den Abb.3 und q. ähnliche graphische Darstellungen wie zuvor zu entnehmen, jedoch für den Fall, in welchem das übliche Brems- und Abstellverfahren zur Anwendung gelangt. Aus diesen graphischen Darstellungen ist zu entnehmen, daß bei Unterbrechung oder Umkehrung der Erregung in einer festen Arbeitsstellung C5 des Hubes, den. das angetriebene Glied ausführt, der Hub dieses Gliedes je nach der benutzten Geschwindigkeit hl, h2 oder h,", die den drei Stromstärken il, i2 und i," entspricht, bei C7, C8 oder C9 endet; die gewählten Geschwindigkeiten sind übrigens dieselben wie in den graphischen Darstellungen der Abb. i und 2. Mit anderen Worten: Im Falle des normalen Brems- und Abstellverfahrens ist der Hub von der im Normalbetrieb benutzten Geschwindigkeit abhängig, anstatt wie im Falle der vorliegenden Er findung gleichförmig bei C6 (vgl. Abb. i und 2) zu enden. Um einen bestimmten Hub zu erzielen, muß also nach dem üblichen Verfahren der Trennpunkt C5 übrigens für jede Geschwindigkeit ,durch Abtasten eingeregelt werden, was ein ernster Nachteil ist, der mit Hilfe des oben beschriebenen Brems- und Abstellverfahrens vermieden werden kann.
  • Erfindungsgemäß könnte die Spannungsvorbereitung in einem einzigen Stadium anstatt in zwei Stadien erfolgen, doch ist die letztere Lösung vorzuziehen, um bei Benutzung mittlerer Geschwindigkeiten eine mehr oder weniger jähe Verlangsamung zu vermeiden, die während des Vorbereitunigshubes nur Nachteile hätte. Die Vorbereitung in zwei Stadien gestattet eine allmählichere Verlangsamung.
  • Das beschriebene Verfahren bietet noch einen Vorteil. Bekanntlich ist es der Wert der bei der großen Geschwindigkeit auftretenden Schwungkräfte, der oft dazu führt, -die Schnelligkeit der Senkung der Spannung für Bremszwecke zu beschränken. Infolgedessen ist die Bremsung bei den mittleren und niedrigen Geschwindigkeiten nach dem üblichen Verfahren langsamer, als sie es sein könnte. Die erfindungsgemäße Aufteilung der Spannungsänderung in drei Stadien (zwei Vorbereitungsstadien bei C3 und C4 und ein Unterbrechungs- oder Umkehrungsstadium bei C5) gewährleistet bei den hohen Geschwindigkeiten eine weniger jähe Bremsung, als dies nach dem üblichen Verfahren der Fall wäre, während bei den mittleren und niedrigen Geschwindigkeiten die Bremsung mit der üblichen vergleichbar ist. Infolgedessen kann für diese Geschwindigkeiten die ganze gewünschte Bremsgeschwindigkeit gewahrt werden.
  • Während der der Spannungsvorbereitung für die Bremsung entsprechenden Verlangsamungsperiode macht es jedoch die Spannungsänderung nicht entbehrlich, ein praktisch gangbares Drehmoment beizubehalten. Infolgedessen kann dieser Vorbereitungshub dem l,#Tutzhube des angetriebenen Gliedes einverleibt werden.
  • Für die Durchführung des Verfahrens, das oben für ein Leonard-Aggregat beschrieben worden ist, benutzt man die in Abb. 5 dargestellte elektrische Vorrichtung und die in Abb. 6 dargestellte elektromechanische Vorrichtung.
  • Wie die Abb. 5 veranschaulicht, enthält der Erregerkreis des Generators G (eines Leonard-Aggregates,, das ohne Drehrichtungsumkehr gedacht ist) erfindungsgemäß einen besonderen Erregerwiderstand, der von dem normalen veränderlichen Widerstand des Feldregelwiderstandes Rg (vom Punkte a zum Punkte b) mit seinen Kontaktstiften 5 Rg und seinem Gleitkontakt Cg sowie von einem festen Widerstand 26 (vom Punkte b zum Punkte c) mit einem zusätzlichen festen Widerstand 27 gebildet wird, wobei die beiden Widerstände Rg und 26 gleiche Werte aufweisen. Ferner kann der Kontakt 28" eines Umschalters entweder an der Klemme a oder an der Klemme c angebracht sein. Am Stromkreis des Gleitkontaktes Cg ist endlich der Kontakt 18" des Gleitkontakttrennschützes angeordnet. Bei Normalbetrieb befindet sich der Umschaltkontakt 28a auf der Klemme a. Bei der ersten Spannungsvorbereitung wird der Umschaltkontakt 28" auf die Klemme c geführt, und bei der zweiten Spannungsvorbereitung öffnet sich der Kontakt 18" (Trennung des Gleitkontaktes vom Regelwiderstand). Für das Abstellen oder Halten wird die Erregung infolge der Öffnung des Kontaktes 29, unterbrochen.
  • Die Steuerung der auf die Kontakte 28a, 18" und 29awirkenden Schütze erfolgt mittels,einer Knaggen-und Schaltvorrichtung. Die zu diesem Zweck benutzte elektromechanische Vorrichtung ist in Abb.6 dargestellt. 3o bezeichnet das vom erfindungsgemäß verbesserten LeonardAggregat angetriebene Glied, auf welchem eine einstellbare Knagge 31 befestigt ist. Diese Knagge kann nacheinander die drei Kontaktvorrichtungen 323, 324, 32s betätigen. Die zuerst betätigte Kontaktvorrichtung 323 steuert den auf den Kontakt 28" der Abb. 5 einwirkenden Schalter und entspricht der ersten Spannungsvorbereitung in C3 der Abb. i und 2; die alsdann betätigte Kontaktvorrichtung 324 steuert das auf den Kontakt 18" der Abb. 5 einwirkende Schütz und entspricht der zweiten Spannungsvorbereitung in C4 der Abb. i und 2; die an dritter Stelle betätigte Kontaktvorrichtung 325 steuert das auf den Kontakt 29" einwirkende Schütz und entspricht der Unterbrechung der Erregung des Generators in C5 der Abb. i und 2.
  • Die Werte der Widerstände Rg, 26 und 27 werden derart berechnet, daß i. bei dem auf die Klemme a aufgeschobenen Kontakt 28" durch das Spiel des von einem Ende der Kontaktstifte 5 R- zum anderen Ende gehenden Gleitkontaktes C- ein Erregerstrom erzielt wird, der seinen Höchst- und Mindestwerten (der kleinsten Geschwindigkeit und der größten Geschwindigkeit entsprechende Spannungen) entspricht, wobei die in Reihe liegenden Widerstände 27 und 26 alsdann in Parallelschaltung an dem vom Gleitkontakt Gg nicht kurzgeschlossenen Teil des einstellbaren Widerstandes Rg liegt; 2. bei dem auf die Klemme c aufgeschobenen Kontakt 28a und am linken Ende der Kontaktstifte 5 Rg befindlichen Gleitkontakt Cg für den Erregerstrom der Wert erreicht wird, den man für den Erregerstrom bei der ersten Spannungsvorbereitung für die größte Geschwindigkeit gewählt hat (ii' in Abb. i), wobei sich der Widerstand 27 alsdann in Parallelschaltung am Widerstand 26 befindet.
  • Bei der kleinsten Geschwindigkeit (Gleitkontakt Cg am rechten Ende der Kontaktstifte 5 Rg) ist der übergang des Umschaltkontaktes 28, vom Kontaktstift a zum Kontaktstift c wirkungslos, da die beiden Widerstände Rg und 26 gleich groß gewählt worden sind; dies veranschaulicht übrigens die Abb. Z für die der Mindestgeschwindigkeit entsprechende Stromstärke im.
  • Es leuchtet jedenfalls ein, daß durch die Wahl der Werte für die drei Widerstände Rg, 26 und 27 die Kennlinien der Spannungsvorbereitung nach Belieben je nach den gewünschten Werten für die große Geschwindigkeit und für die Zwischengeschwindigkeiten angepaßt werden können.
  • Es mag beispielsweise angeführt werden, daß zwecks Erzielung eines Erregerstromes i von i bis io Ampere in einem Stromkreis von 25 Ohm außerhalb des Widerstandes der Feldregler bei Normalbetrieb und zwecks Erzielung einer Spannungsvorbereitung bei der großen Geschwindigkeit, die i. = 5 Ampere entspricht, für die einzelnen Widerstände folgende Werte angenommen werden können: Rg und 26 440 Ohm, 27 25 Ohm.
  • Unter diesen Umständen erhält man
    für i normal = io Ampere i. Vorbereitung auf i = 5 Ampere,
    - i - = 7 = 4,3 -
    4 =3 _
    - i - = 2 - I. - - i = I,ö2 - ,
    Wird an Stelle eines Leonard Aggregates normaler Bauart ferner erfindungsgemäß eine Ausrüstung benutzt, die außerdem noch eine vom Feld des Motors gesteuerte Geschwindigkeitsänderung enthält, so läßt man, um dieselbe Genauigkeit in der Abstellung zu erzielen wie im vorerwähnten Falle, den beiden oben angegebenen Spannungsvorbereitungen eine oder zwei Feldvorbereitungen am Erregerkreis vorausgehen.
  • Hierbei ist jedoch zu bemerken, daß erfindungsgemäß in diesem Falle die Feldvorbereitung bzw. -vorbereitungen vor der Spannungsvorbereitung bzw. den Spannungsvorbereitungen erfolgen. Im allgemeinen könnte man sich übrigens mit einer einzigen Feldvorbereitung begnügen, welche lediglich darin besteht, das volle Feld des Motors wiederherzustellen.
  • In dem vorliegenden Falle wird die in Abb.6 dargestellte elektromechanische Vorrichtung vor den Kontaktvorrichtungen 323, 324 und 325 durch eine oder zwei weitere Kontaktvorrichtungen' ergänzt, um die Feldvorbereitung bzw. -vorbereitungen des Motors für die Bremsung zu erzielen.
  • Selbstverständlich ist die elektromechanische Vorrichtung in Abb.6 nur beispielsweise dargestellt und ließe sich durch jede gleichwertige Vorrichtung zur Steuerung der einzelnen V orbereitungs- und Trenn- bzw. Umschaltkontakte ersetzen.
  • In Abb. 5 ist die Anwendung der Erfindung auf ein Leonard-Aggregat ohne Drehrichtungsumkelir dargestellt. Selbstverständlich ließe sich eine ähnliche elektrische Vorrichtung auch auf ein Leonard-Aggregat mit Drehrichtungsumkehr des angetriebenen Motors anwenden. In .diesem Falle steuert beispielsweise in der elektromechanischen Vorrichtung nach Abb. 6 der letzte Schalter 325 an Stelle des Trennschalters der Erregung die Schalter 16 und 17 für die Stromumkehr in der Wicklung 3g. des Generators, um in dem einen oder dem anderen Sinne zu wirken.
  • In den Abb. 7, 8 und 9 ist übrigens ein vollständiges Schaltbild der Erregerkreise des Motors und des Generators des erfindungsgemäß verbesserten Leonard-Aggregates und der Steuerkreise der in diesen Erregerkreisen benutzten Schalter dargestellt, und zwar in dem allgemeinen Falle eines Leonard-Aggregates mit Drehrichtungsumkehr, Verwendung eines Motors mit feldgesteuerter Geschwindigkeitsänderung und Möglichkeit, in einem bestimmten Drehsinne zwei oder mehrere Geschwindigkeitsnormen selbständig zu verwirklichen.
  • In der Abb.7 sind die Feldregelwiderstände schematisch und willkürlich dargestellt. In Wirklichkeit sind sie so angeordnet, wie die Abb.9 näher veranschaulicht. Um ein genaueres Schaltbild zu erzielen, braucht in Wirklichkeit nur die willkürliche Darstellung derRegelwiderstände durch die Abb. 9 ersetzt und die Verbindung der Klemmen d, e, f, g, h, j, k, t mit den entsprechenden Klemmen der Abb. 9 hergestellt zu werden.
  • Wie die Abb.7 und 9 zeigen, hat der Regelwiderstand Rg des Generators zwei Gleitkontakte Cg und Cg' für den Vorwärtsgang und für den Rückwärtsgang. Der eine Gleitkontakt (vgl. insbesondere Abb. 9) verstellt sich auf dem zusammenhängenden Segment 129 sowie auf dem Kontaktstift 5 Rg und auf dem zusammenhängenden Segment 6 Rg, der andere Gleitkontakt verstellt sich auf zusammenhängenden. Segmenten und entsprechenden Kontaktstiften, um einen Betrieb mit gleichbleibendem Drehmoment für die kleinen Geschwindigkeiten und mit gleichbleibender Leistung für die großen Geschwindigkeiten zu erzielen. Diese Gleitkontakte Cg und Cg' sind mit den beiden entsprechenden Gleitkontakten Cm und Cm' der Regelwiderstände Rm des Motors mechanisch verbunden.
  • Bei der Vorrichtung gemäß den Abb.7 und 9 werden, wie zuvor bezüglich der Abb. 5 im Falle einer Anlage ohne Umkehr des Drehsinnes angegeben, im Erregerkreis des Generators ein fester Widerstand 26 und ein zusätzlicher fester Widerstand 27 benutzt, wobei ein Doppelkontakt 28j 28v (vgl. Abb. 7) das Überführen des zusätzlichen Widerstandes 27 aus seiner Reihenschaltung mit dem Widerstand 26 auf Parallelschaltung mit diesem Widerstand gestattet; in der aus Abb.7 ersichtlichen Stellung liegt der zusätzliche Widerstand27 im Parallelschluß mit dem Wi.derstand26.
  • Der Feldregler des betreffenden Motors hat zwei Gleitkontakte Cm. und Cii2 für die beiden Laufrichtungen. Wie ferner zu sehen ist, wird für die Bremsung des erwähnten Motors eine einzige Feldvorbereitung benutzt, die .darin besteht, das volle Höchstfeld durch die Schließung des Kontaktes 33Q herzustellen, welcher den Regelwiderstand Rm vollständig überbrückt. Ferner kann ein fester Widerstand 34 (vgl. A@bb. 7 und 9) in Parallelschaltung mit dem Regelwiderstand Rm vorgesehen sein.
  • Am Stromkreis der beiden Gleitkontakte Cg und Cg' liegen die beiden Kontakte 18" und 18v, die von dem Trennschütz zum Abschalten der Gleitkontakte an dem Generator betätigt werden. An den Gleitkontakten Cg und Cg' des Generatorfeldregelw iderstandes und zugleich an den Gleitkontakten Cm. und Cm des Motorfeldregelwiderstandes endlich liegen die Kontakte 19Q bis 19d, die die Umschaltung der Gleitkontakte (gegebenenfalls unabhängig vom Drehsinn) auslösen. In .der aus der Zeichnung ersichtlichen: Stellung befinden sich die Gleitkontakte Cm und Cg im Betrieb.
  • Am Erregerkreis des Generators endlich ist der Umschalter 16" und 17Q vorgesehen. je nachdem die eine oder die andere Gruppe von Kontakten geschlossen ist, läuft auch der vom Aggregat angetriebene Motor in dem einen oder dem anderen Sinne um. Der Umschalter besitzt besondere Öffnungskontakte, die an den Klemmen eines Entladungswiderstandes 35 anliegen.
  • Durch die Verwendung der zuvor angegebenen Spannungsvorbereitung und die gemeinsame Verwendung von Spannungs- und Feldvorbereitungen in der soeben dargelegten Weise ist es möglich, nicht nur genaue und von den benutzten Geschwindigkeiten unabhängige Haltepunkte, sondern auch Geschwindigkeitsänderungen in genauen und bestimmten Punkten des vom angetriebenen Gliede ausgeführten Hubes zu erzielen, um jede gewünschte Reihenfolge von -Geschwindigkeiten oder Gangarten während des Arbeitskreislaufes zu verwirklichen.
  • Ist beispielsweise die vom verbesserten Leonard-Aggregat angetriebene Maschine eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Hobelmaschine, so läßt sich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Arbeitskreislauf erzielen, d. h. es können während des Arbeitshubes drei Geschwindigkeiten benutzt werden: eine kleine Geschwindigkeit V1 oder Ein-und Austrittsgeschwindigkeit des Werkzeuges, eine größere Geschwindigkeit V2 oder Schneidgeschwi.ndigkeit und eine noch größere Geschwindigkeit h, (die beispielsweise der Rücklaufgeschwindigkeit gleich ist) oder Zwischenschnittgeschwindigkeit.
  • Die gewünschte Reihenfolge der Geschwindigkeiten wird mit Hilfe von Knaggen und Schaltern erzielt, die genau an den geeigneten Punkten des vom angetriebenen Gliede ausgeführten Hubes liegen; anstatt aber einfach auf die Wählerkontakte der Gleitkontakte des Motorfeldregelwiderstandes (hier auf die Kontakte 19, und 19d) und auf den das volle Höchstfeld herstellenden Kontakt 33. einzuwirken, betätigen diese Schalter im vorliegenden Falle auch in den Erregerkreisen des Generators die Spannungsvorbereitungskontakte :28"-28b, die Kontakte für die Wahl der Gleitkontakte des Feldregelwiderstandes des Generators (hier die Kontakte 19v und 19d) und die Kontakte 18" und 18v für die Abschaltung der Gleitkontakte des Feldregelwiderstandes des Generators.
  • In den in Alyb. 8 nur beispielsweise dargestellten Steuerkreisen, die die einzeln-en iin Abb. 7 in den Erregerkreisen des Motors und des Generators dargestellten Kontakte steuern, ist beispielsweise angenommen, daß das Leonard-Aggregat bei einer nach dem obenerwähnt@en Kreislauf arbeitenden Werkzeugmaschine zur Anwendung gelangt. Es handelt sich also um einen Arbeitskreislauf, in welchem .bei demselben Drehsinne drei mögliche Geschwindigkeiten I'1, L'2, L 3 benutzt werden können, Selbstverständlich könnte das Schaltbild der Steuerkreise von jedem Fachmanne entsprechend geändert werden, wenn es sich um eine andere Anwendung als im angeführten Ausführungsbeispiel handelt.
  • Die aus Abb.8 ersichtlichen Steuerkreise enthalten eine ganze Reihe von Schützen, die nachstehend näher beschrieben werden sollen. Ihre Speisung erfolgt durch den Stromkreis der Erregermaschine, beispielsweise mittels Lei:tunge1136 und 37# .die von den Klemmen der Erregermaschine oder von jeder anderen äußeren Quelle kommen.
  • Wie die Abb. 8 zeigt, wirkt zunächst das Schütz 16 auf die Kontakte i6a des Gangumschalters (vgl. Abb. 7).
  • Außerdem ist das Schütz 17 zu sehen, das auf die Kontakte 17a des Gangumschalters (vgl. Abb. 7) einwirkt. Die Erregungsumschalter 1D und 17 werden, wie noch dargelegt werden soll, -im umgekehrten Sinne erregt, und zwar spricht beispielsweise der Umschalter 16 während des Schneidbubes, der Umschalter 17 dagegen während des Rücklaufhubes an.
  • Weiterhin ist das Relais 38 für den selbsttätigen Betrieb vorhanden sowie das Ankerschütz 39, das auf den Kontakt 39" der Abb. 7 einwirkt, der den Ankerstromkreis des Generators öffnet und den Motorankerkreis über einen Bremswiderstand .Io oder gegebenenfalls ein anderes Bremssystem schließt.
  • Der Schalter 19 dient zur Wahl der Gleitkontakte, die auf die Kontakte iga bis igd in Abb. 7 einwirken. Dieser Schalter ist beispielsweise während des Rücklaufhubes erregt, nicht aber während des Schneidhubes, oder umgekehrt.
  • Es gibt ferner das Schütz 28 für die erste Spannungsvorbereitung an dem Generator. Dieses Schütz wirkt auf die Kontakte 28ä 28b (Abb.7) und ist beispielsweise im Normalbetrieb erregt.
  • Das Schütz 33 ist das Schütz für die Fieldvorbereitung am Klotor und wirkt auf den Kontakt 33a in der Abb. 7; dieses Schütz ist beispielsweise im ZTorrnalbetri.eb erregt.
  • In diesen Steuerkreisen befindet sich endlich das Schütz 18 für die Unterbrechung der Gleitkontakte des Feldregelwiderstandes :des Generators. Dieses Schütz wirkt' auf die Kontakte 18ä i8b der Abb. 7 und ist beispielsweise im Normalbetrieb erregt.
  • Im Stromkreis des Erregungsumschalters 16 h2-findet sich ein Kontakt 17,1, der durch den anderen Erregungsumschalter 17 derart betätigt wird, daß sich der Kontakt 17d öffnet, wenn der Umschalter 1 7 erregt oder eingerückt ist.
  • Desgleichen befindet sich am Stromkreis des Umschalters 17 ein Kontakt 16d, der unter :der Wirkung des Umschalters i6 steht und unter denselben Bedingungen arbeitet. Am Stromkreis des Umschalters 16 befindet sich ferner ein elektromechanischer Kontakt 40e4, der durch einen Tischumschalter betätigt wird. Dieser Kontakt ist während des Betriebes in dem einen Sinne (beispielsweise während des Schneidhubes) geschlossen und während des Betriebes in dem anderen Sinne (Rücklaufhub) geöffnet. Dieser Kontakt steuert gewissermaßen die Erregung des Umschalters 16 und folglich die Schließung der Kontakte 16a. Desgleichen steuert der Tischumschalter den am Stromkreis des Erregungsumschalters 17 liegenden Kontakt .I0,.4, der die umgekehrte Stellung des Kontaktes 40e4 (der im Schneidhub :geschlossen ist, während 40,4 im Rücklaufhu@b geschlossen ist) einnimmt.
  • An den Stromkreisen der beiden Umschalter 16 und 17 befindet sich noch der Kontakt 39b, der unter der Einwirkung des Ankerschalters 39 steht, und :der Kontakt 38a, der unter der Wirkung des Relais 38 für selbsttätigen Betrieb steht.
  • Dieses Relais 38 für selbsttätigen Betrieb spricht an, wenn der Druckknopf 41 für den selbsttätigen Betrieb geschlossen ist, wie in der Zeichnung dargestellt. Ferner ist an dem Stromkreis dieses Relais 38 sicherheitshalber ein Maximalrelaiskontakt 42 angeordnet.
  • Außer diesem selbsttätigen Betrieb ist noch eine Handsteuerung möglich, und zwar mittels des Knopfes 41' und der beiden Schneidrücklaufknöpfe 43, 44, die beispielsweise von Hand und nach 13,2-lieben den einen der beiden Erregungsumschalter 16 und 17 zu schalten gestatten.
  • Die beiden Knöpfe 41 und 41' bilden zusamm°n einen Umschalter, der das Anlassen oder das Abstellen des selbsttätigen B=etriebes steuert. Der eine ist geschlossen, wenn der andere offen ist.
  • Das Ankerschütz 39 hat in seinem Stromkreis einen mit Verzögerung wirkenden Kontakt 38e, der im Falle des selbsttätigen Betriebes in Wirkung tritt, sowie zwei Kontakte 16E und 17e, die im Falle der Handsteuerung in Wirkung treten, und zwar durch Vermittlung des Knopfes 41', der die Handsteuerung zuläßt.
  • Im Stromkreis des Schalters i9 für die Wahl der Gleitkontakte liegen in Parallelschaltung zwei Kontakte 45e und 45e die am Tische der Werkzeugmaschine (hier vorgesehenes Beispiel) für die Erzielung des äbenerwähnten Kreislaufes vorgesehen sind. Im Reihenschluß mit den beiden Kontakten 45e und 45, liegt ein Kontakt 16d, der durch den Erregungsumschalter 1,6 betätigt wird. Ferner liegt in Reihe mit dem Kontakt 45e ein Haltekontakt ige, der durch das Schütz ig betätigt wird. In Parallelschaltung mit diesen drei Kontakten ig, i6d und -15e und ebenfalls in Parallelschaltung mit dem 1-Zoiitakt45, liegt ein Kontakt 17d, der -durch d°n zweiten Erregungsumschalter 17 betätigt wird. Wie man sieht, sind die beiden Kontakte .15e und 45e auf diese Weise ohne Wirkung im Rückkehrsinne, in welchem der Kontakt 17d geschlossen ist.
  • Im Stromkreis des Schützes ig liegt endlich ein Kontakt 38d, der unter der Wirkung des Relais 38 für selbsttätigen Betrieb steht.
  • An den Stromkreisen der Schütze 28, 33 und 18 (Schütz der ersten Spannungsvorbereitung, Schütz für Feldvorbereitung am Motor, Schütz für Unterbrechung der Gleitkontakte) b,-findet sich je ein Doppelsatz von Kontakten 40,2 bis 40,2, 4oci bis 4ori, 40c3 bis 4o,3, von denen die einen in einem Sinne (Schneidhub - die Kontakte 40c) und die anderen im entgegengesetzten Sinne (Rücklaufhub - die Kontakte 40r) arbeiten. Diese Kontakte 40c und 40r werden von Knaggen betätigt, die vom angetriebenen Glied (beispielsweise dem Tisch der Werkzeugmaschine) in einer bestimmten Ordnung getragen werden.
  • Die Kontakte 40c1, 40c2, 40c3 einerseits und die Kontakte 40,1, 40r2, 40r3 andererseits sind bei Normalbetrieb geschlossen. Jeder Kontakt jedes einzelnen Satzes liegt in Parallelschaltung zum entsprechenden Kontakt (mit derselben Bezeichnung) des anderen Satzes. Die Kontakte des Satzes c öffnen sich in der Reihenfolge der Kennziffern am Ende des Schneidhubes und schließen sich selbsttätig, sobald ihre Knaggen nach Umkehr der Gangrichtung aufgehört haben, auf sie einzuwirken. Das gleiche gilt für die Kontakte des Satzes r, jedoch am Ende des Rücklaufhubes.
  • Im Reihenschluß mit jedem Kontakt des Satzes c liegt ein Kontakt 26g, und in Reihe mit jedem Kontakt des Satzes r liegt ein Kontakt 17g; diese beiden Kontakte 169 und 17, haben die Aufgabe, die Speisung des Schützes 28, 33 oder 18 nur über den der benutzten Gangrichtung entsprechenden Kontaktsatz zuzulassen; für den Schneidhub z. B. gestattet der Kontakt 169 die Speisung der betreffenden Schütze nur über den Satz c der Kontakte 40.
  • ,An denselben Stromkreisen der Schütze 28, 33 und 18 liegen die Kontakte q.53, 45a bzw- 45b, die den Kontakten 40e2, 4o,1 und 40c3 entsprechen, jedoch während des Hubes und nicht mehr am Ende in Tätigkeit treten.
  • Alle 'Kontakte 45, .die die Bezeichnungen oder Kennziffern a., b, c, d, e tragen, sind für die Erzielung des Kreislaufes vorgesehen. Zu diesem Zweck wird eine Knagge benutzt, die mit Schnitt, Verlangsamung, Eilgang bezeichnet werden kann und die nacheinander die Kontakte q.53, 45b, 45c derart angreift, daß nacheinander die Geschwindigkeiten V2 (Schneidgeschwindigkeit), danach die kleinere Geschwindigkeit h, (Austrittsgeschwindigkeit des Werkzeuges) und die Höchstgeschwindigkeit h3 (oder Geschwindigkeit, die gleich ist der Rücklaufgeschwindigkeit und die zur Verstellung zwischen den Schneidperioden in ein und demselben Sinne benutzt wird) erzielt werden.
  • Eine Knagge, die mit Eilgang, Verlangsamung, Schnitt bezeichnet werden kann, greift nacheinander die 'Kontakte 45d, 45a, 45b und 45e an, und zwar nach der Betätigung der vorerwähnten Knagge, um nacheinander die Geschwindigkeiten ha (gleich der Rücklaufgeschwindigkeit), h, (oder Eintrittsgeschwindigkeit des Werkzeuges) und h2 (oder Schneidgeschwindigkeit, die einem neuen Schnitt eines Teiles des nächsten Werkstückes entspricht) zu erzielen.
  • Wie bereits angegeben, bleiben die beiden Knaggen wegen des Vorhandenseins der Kontakte 17d und 17, im Sinne des Rückhubes wirkungslos. Wie aus dem Schaltbild der Abb. 8 hervorgeht, enthalten die Stromkreise der drei Schütze 28, 33 und 18 ebenfalls einen Kontakt 38e, der unter der Wirkung des Relais für selbsttätigen Betrieb steht, zwei Kontakte 16f und i7f, die je einem der .beiden Erregungsumschalter 16 und 17 unterstehen, sowie endlich einen Kontakt q.63 eines nicht dargestellten Gegenstrombremsrelais, welcher Kontakt sich auf die obere Klemme bei Drehung im Schneidsinne und auf die untere Klemme .bei Drehung im Rücklaufsinne schließt. Auf diese Weise können die drei Schütze 28, 33 und 18 nur ansprechen, wenn der Drehsinn des Motors in dem gewünschten Sinne hergestellt worden ist.
  • Im Stromkreis des Schützes 33 für die Feldvorbereitung am Motor liegt endlich ein Kontakt 28a, der unter der Wirkung des Schützes 28 steht, und ein weiterer Kontakt r83, der unter der Wirkung des Schützes 18 steht. Auf diese Weise kann die etwaige Feldverminderung am .Motor durch das den Kontakt 33, 'betätigende Schütz 33 erst nach Einrücken oder Erregen bzw. Ansprechen des Relais 28 für die Spannungsvorbereitung und des Relais 18 für die Abschaltung der Gleitkontakte eintreten, d. h. das Feld des Motors kann nach Beginn der Spannungssteigerung herabgesetzt werden. Auf diese Weise wird eine sehr sanfte Umschaltung ohne größere Kraftinanspruchnahme erzielt.
  • Das beschriebene Leonard-Aggregat kann für den Antrieb von Werkzeugmaschinen, beispielsweise Hobelmaschinen, dienen. Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf diesen Antrieb, sondern eignet sich auch für den Antrieb aller anderen Apparate oder Maschinen, insbesondere hin und her gehender Maschinen, wie Walzwerke, Fördermaschinen, Aufzüge, Kräne, Druckereimaschinen, Papierherstellungsmaschinen, Textilverarbeitungsmaschinen usw.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren für den Antrieb einer Maschine durch ein Aggregat nach Art der Leonard-Aggregate, in welchem die Geschwindigkeitsänderungen des Motors durch eine Änderung der dem Motor von dem Generator des Aggregates angelegten Spannung oder durch die Änderung dieser Spannung und des Motorfeldes erzielt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführung einer Verzögerung des Motorganges der Widerstand des Generatorerregungskreises plötzlich erhöht wird, um den Motor nach einer zwischen der Betriebsgeschwindigkeit und der Mindestgeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeitskennlinie während einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen laufen zu lassen, wobei diese Zwischengeschwindigkeit um so niedriger ist, je niedriger die Betriebsgeschwindigkeit selbst liegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während einer zweiten Verzögerungsphase der Widerstand des Generatorerregungskre.ises wiederum plötzlich erhöht wird, um den Motor während einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen nach der Mindestgeschwindi.gkeitskennlin.ie laufen zu lassen.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Motorspeisung und die Betätigung von Bremsvorrichtungen nach Erzielen der obenerwähnten Verzögerung des Motorganges durchgeführt werden.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1, -2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Wied°rherstellung des vollen Motorfeldes der Widerstand des Motorerregungskreises vermindert wird, und zwar vor der Durchführung der oben angegebenen Widerstandserhöhungen des Generatorerregungskreises.
  5. 5. Einrichtung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregungskreis des Generators (G) einen veränderlichen Widerstand (Rg), welcher den Erregungsregelwiderstand des Generators bildet, einen ersten festen Widerstand (26), der wesentlich dem Gesamtwiderstand dies Erregungsregelwiderstande-s gleichwertig ist, und einen zweiten festen Widerstand (27) aufweist, wobei ein Umschalter (28Q) vorgesehen ist, weicher dazu dient, den zweiten festen Widerstand (27) mit dem ersten festen Widerstand (26) bzw. mit dem veränderlichen Widerstand (Rg) in Reihe zu schalten, wobei die von diesen beiden hintereinandergeschaltetenWiderständen gebildete Gesamtheit zu dem übrigen Widerstand parallel geschaltet ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Reihenschaltung des zweiten festen Widerstandes (27) mit dem ersten festen Widerstand (26) bzw. mit dem veränderlichen Widerstand (Rg) dienende Umschalter (28Q) von einem zur Spannungsvorbereitung dienendes Schütz betätigt wird, dessen Spule (28) durch einen Ein- und Ausschalter (4o oder 45) gespeist wird, dessen Stellungen von dein durch ,den Motor des. Leonard-Aggregates angetriebenen Maschinenteil gesteuert zverden, und zwar bei einer bestimmten Arbeitsstellung dieses Teiles, um die Verzögerung vorzubereiten.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis des Gleitkontaktes (Cg) des Generatorerregungsregelwiderstandes einen Kontakt (18Q) aufweist, dessen öffnen und Schließen von einer Vorrichtung gesteuert wird, die durch den beweglichen Maschinenteil betätigt wird, wobei dieser Kontakt (18Q) zwecks Verzögerung nach der Betätigung des Umschalters (28Q) für die Widerstände geöffnet wird. B. Einrichtung nach den Ansprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herbeiführu.ng der Verzögerung die Betätigung der im Erregungskreis des Generators (G) liegende Umschalter (28Q) und der im Kreis des Gleitkontaktes des Generatorregelwiderstandes liegende Kontakt (18Q) nach vorheriger Betätigung der im Erregungskreis des Motors (31) liegenden Kontakte (33Q) vorgenommen wird, wobei diese Kontakte dazu dienen, das volle Motorfeld wiederherzustellen. g. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 his 8, dadurch gekennzeichnet, daß derErregungskreis des Generators (G) Kontakte (16Q, 17Q) aufweist, welche ebenfalls durch den beweglichen, vom Motor des Leonard-Aggregates angetriebenen Maschinenteil gesteuert werden, wobei diese Kontakte zur Unterbrechung der Speisung der Feldwirkungen (3g.) des Generators (G) bzw. zur Umkehrung des diese Feldwicklungen durchfließenden Stromes dienen, wodurch die Speisung des Motors unterbrochen bzw. sein Drehsinn. umgekehrt wird, wobei die Betätigung dieser Kontakte nach Schließung des im Kreis des Gleitkontaktes (Cg) des Regelwiderstandes (Rg) des Generators (G) liegenden Kontaktes (18Q) bewerkstelligt wird. io. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerkreis des Motors (11l) einen Umschalter (39Q) zur Motorabstellung aufweist, welcher ebenfalls von dem durch diesen Motor angetriebenen Maschinenteil gesteuert wird, die Verbindung zwischen -dem Motoranker (.NI) und dem Generatoranker (G) unterbricht und einen Bremswiderstand (4o) an den Klemmen des Motorankers (M) ein-,schaltet Nvobei die Betätigung des Umschalters (39Q) sofort nach Öffnen der den Erregungskreis vom Generator (G) unterbrechenden Kontakte (i6Q, 17Q) erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 491 000, 573 440.
DEM5747D 1943-04-27 1943-07-22 Verfahren und Einrichtung fuer den Antrieb einer Maschine mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate Expired DE910691C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE491000C (de) * 1926-05-18 1930-02-05 Fried Krupp Akt Ges Verfahren zur Regelung der Geschwindigkeit von elektrischen Lokomotiven
DE573440C (de) * 1931-01-01 1933-04-01 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Elektrische Lokomotive fuer Verschiebe- und Abdrueckbetrieb

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