DE491000C - Verfahren zur Regelung der Geschwindigkeit von elektrischen Lokomotiven - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Geschwindigkeit von elektrischen Lokomotiven

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DE491000C
DE491000C DEK99144D DEK0099144D DE491000C DE 491000 C DE491000 C DE 491000C DE K99144 D DEK99144 D DE K99144D DE K0099144 D DEK0099144 D DE K0099144D DE 491000 C DE491000 C DE 491000C
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DE
Germany
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speed
generator
motors
regulating
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DEK99144D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ludwig Schoen
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/04Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from DC supply lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Geschwindigkeit von elektrischen Lokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Regelung ,der Geschwindigkeit von Lokomotiven, .die durch in Leonard-Schaltung von einem. z. B. durch einen Diesielmotor angetriebenen Generator gespeiste. und unabhängig voneinander fremderregte Elektromotoren angetrieben werden, und bezweckt, bei voller Ausnutzung der Leistung des Generators und daher bei möglichst geringem Gewicht der durch Dieselmotor, Generator und Elektromotoren gebildeten Maschinenanlage eine weitgehende Regelung der Geschwindigkeit der Lokomotive zu ermägl.ichen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert.
  • .-1 bezeichnet den - Anker des von dem (nicht dargestellten) Dieselmotor angetriebenen Generators. Dieser ist Reit einer Feldwicklung B versehen, die über einen vorgeschalteten Regelwiderstand C und einen WendeschalterD an ein Fremdspannungsnetz E angeschlossen ist. An den Generatoranker A sind durch Leitungen F die Anker G und Gl zweier gleich starker, hintereinandergeschalteter Elektromotoren angeschlossen, die mit dem Triebwerk der Lokomotive gekuppelt sind. Die beiden Motoren sind mit je einer fremderregten Feldwicklung H und Hl versehen, die über je einen vorgeschalteten RebelwiderstandJ und J1 mit dem Spannungsnetz E verbunden sind. Beim Anlassen der Elektromotoren, das in bekannter Weise unter Benutzung ües Regelwiderstandes C des Generators erfolgt, sind die Regelwiderstände J und J1 edier beiden Motoren aus den Erregerstroimkreisen ausgeschaltet, so -daß beide Motoren voll erregt sind. Sobald in dem Erregerstromkreise des Generators der Regelwiderstand C vollständig ausgeschaltet ist, hat der Generat.o.r seine volle Spannung erreicht, die beispiselsweüisie 5oo Volt betragen ,möge. Die beidenhintereinandergeschalteten Motoren haben dann; wenn von dem Spannungsabfall in dein Leitungen F, wie vorausgesetzt werden soll, abgesehen werden kann, eine Spannung von je 25o Volt und laufen mit einer Drehzahl, die 25 0'o der Höchstgeschwindigkeit der LWkomotive entsprechen möge. Nunmehr werdie gemäß der Erfindung die Erregung eines der beiden Motoren, z. B. des Motors G1, Hl, mit Hilfe seines Regelwiderstandes J1 allmählich bis auf den Wert Null geschwächt. Hierbei steigt di3 Spannung des anderen Motors G, H auf der. Wert der Generatorspannung, also auf 5oo Volt. Da sich somit die Spannung des Motors G, H verdoppelt hat, so. läuft er jetzt, da seine Erregung urgeändert geblieben ist, mit der doppelten Drehzahl, die 5o o,o der größten Lokomotivgeschwindigkeit entspricht. Der urerregte Motor G1, Hl läuft hierbei leier mit. Weiterhin wird -nun die Erregung des Motors G, H bis auf ,die Hälfte ihres vollen Wertes geschwächt. Hierbei verdoppelt sich die Drehzahl des Motors, da seine Spannung =geändert bleibt, so daß die Lokomotivgeschwindigkeit von 5o a% ihres Höchstwertes auf ioo % steigt, .die Lokomotive also ihre höchste Geschwindigkeit erreicht.
  • Wie sich aus dem Vorstehenden erbaibt, arbeitet der Generator in dem ganzen Geschwindigkeitsbereich reit 25 oiö bis ioo o/o der Höchstgeschivmdigkeit mit voller Spannung und mithin, wenn der Dieselmotor, wie vorausgesetzt werden soll, hierbei mit unveränderlicher Leistung arbeitet, auch mit praktisch gleichbleibender Stromstärke. Die beiden Motoren arbeiten bei a5 % der Höchst-,geschwindigkeit mit einem Gesamtfelde; das viermal so, ;groß ist wie das bei ioo % vorhandene Feld; sie entwickeln also, da die Stromstärke gleichbleibt, :bei 25 @% ein Drehmoment, .das viermal so groß ist- wie das bei ioo o(o vorhandene Drehmoment.
  • Würde man die Verhältnisse so wählen, daß unter sonst gleichen Umständen, d. h. bei gleich großer Leistung des Dieselmotors, der Generator erst bei 50 % der Höchstgeschwindigkeit seine volle Spannung erreichen würde, so würde er bei a5 0,ö der Höchstgeschwindigkeit ,mit der halben; Spannung und demgemäß mit der doppelten Stromstärke laufen, die auch von den Motoren aufgenommen werden müßte. Sowohl der Generator als auch die Motoren müßten daher für eine größere Stromstärke bemessen werden =d würden daher entsprechend schwerer ausfallen. Wesentlich ungünstiger würden natürlich die Verhältnisse noch liegen, wenn die Fremderregung der Motoren von unveränderlicher Stärke wäre und demgemäß die Geschwindigkeitsregelung bis zu i oo o'o der H.5chstgeschwindigkeit nur mit Hilfe des im Erregerstromkreise des Generators angeordneten Regelwiderstandes C erfolgen könnte.
  • Würde man bei der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung diebeiden Motoren G,H und Grl, Hl durch einen einzigen Motor van doppelter Leistung ersetzen, dessen Feld im Verhältnis von q. : i geschwächt werden kann, so könnten zwar hinsichtlich der Gewichts" verhältnisse die gleichen Vorteile :erzielt werden wie bei der auf der 7jeichnur@g dargestellten Anordnung, es würden sich aber bei einer so weitgehenden, bei Vollbelastung des Motors vorzunehmenden Feldschwächung so große Schwierigkeiten am Kommutator und hinsichtlich der Stetigkeit des -Betriebes .ergeben, daß ein zuverlässiger Betrieb nicht möglich wäre. Diese Schwierigkeiten werden vermieden, wenn .zwei in Reihe geschaltete Motoren mit unabhängig voneinander regelbarer Fremderregung benutzt werden =d gemäß der Erfindung mindestens bei dem einen Motor die Fremderregung bis auf den Wert Null vermindert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur. Regelung der Geschwindigkeit von Lokomotiven, die durch in Leonand-Schaltung von ennem Generator gespeiste und unabhängig voneinander fremderregte Elektromotoren angetrieben wenden, dadurch ,gekennzeichnet, daß auf den letzten Geschwindigkeitsstufen die Fremderregung des einen von zwei in Reihenschaltung an einen gemeinsamen Generator (A,'B) angeschlossenen Elcktromotoren (G, H und Gi, Hl) bis auf den Wert Null vermindert wird.
DEK99144D 1926-05-18 1926-05-18 Verfahren zur Regelung der Geschwindigkeit von elektrischen Lokomotiven Expired DE491000C (de)

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DE (1) DE491000C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910691C (de) * 1943-04-27 1954-05-06 Garenne Colombes Verfahren und Einrichtung fuer den Antrieb einer Maschine mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910691C (de) * 1943-04-27 1954-05-06 Garenne Colombes Verfahren und Einrichtung fuer den Antrieb einer Maschine mittels eines Aggregates nach Art der Leonard-Aggregate

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