DE895325C - Schalteinrichtung fuer in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe - Google Patents

Schalteinrichtung fuer in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe

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DE895325C
DE895325C DEB5522D DEB0005522D DE895325C DE 895325 C DE895325 C DE 895325C DE B5522 D DEB5522 D DE B5522D DE B0005522 D DEB0005522 D DE B0005522D DE 895325 C DE895325 C DE 895325C
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DE
Germany
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field
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leonard
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switching device
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Expired
Application number
DEB5522D
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English (en)
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Arthur Orth
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BROWN
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BROWN
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe Im Patent 886 62o 'ist eine Schalteinrichtung für in Leoriard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe, insbesondere für Werkzeugmaschinen, z. B. Hobelmaschinen, beschrieben, bei der die für die Umkehrung des Antriebes notwendige Umpolung des Feldes des Leonard-Generators ohne Zuhilfenahme eines Schaltgerätes im Erregerkreis des Leonard-Generators oder einer ihn speisenden Hilfsmaschine und ohne Schütze oder sonstige Fernsteuergeräte durch einfache einpolige Druckknopfschalter oder sonstige einpolige Tastschalter erzielt wird. Nach dem Patent 88662o erfolgt dies in der Weise, daß eine fremderregte Hilfsfeldwicklung vorgesehen ist, die mit dem Nebenschlußfeld einer das Generatorfeld speisenden Hilfserregermaschine zusammenwirkt und durch Gegenerregung jeweils dessen gewünschte Feldrichtung erzwingt. Die für die Umkehrung der Drehrichtung des Leonard-Motors maßgebliche Umpolung des Generatorfeldes wird damit nur noch durch eine Umpolung der Hilfsfeldwicklung der Hilfserregermaschine vorgenommen, die beispielsweise über einen Spannungsteilerwiderstand mittels zweier einpoliger Druckknöpfe oder ähnlicher einpoliger Tastschalter umgepolt wird. Die im Stromkreis der Hilfsfeldwicklung der Hilfserregermaschine zu schaltende Leistung beträgt naturgemäß nur einen Bruchteil der Erregerleistung des Leonard-Generatorfeldes, so daß die Schaltung in dem genannten Hilfsstromkreis ohne Zuhilfenahme von melu-poligen Schützen oder sonstigen mehrpoligen Fernsteuergeräten lediglich mittels einfacher einpoliger Druckknöpfe oder sonstiger Tastschalter erfolgen kann.
  • Die Wirkungsweise der Schalteinrichtung nach dem Patent 886 620 ist die, daß bei Betätigung eines der beiden Druckknöpfe oder Tastschalter zur Umkehrung des Antriebes die Hilfsfeldwicklung der Hilfserregermaschine in der dem Nebenschlußfeld der Hilfserregermaschine entgegengesetzten Pfeilrichtung erregt wird. Hierbei ist vorausgesetzt, daß die Erregung der Hilfsfeldwicklung um einen gewissen Betrag größer als die Erregung des Nebenschlußfeldes der Hilfserregermaschine ist. Auf diese Weise wird bei Betätigung des Druckknopfes zunächst das Nebenschlußfeld verdrängt, so daß nur noch das diesem entgegengesetzte Hilfsfeld wirksam ist. Die Folge davon ist, daß sich die Polarität des Ankerstromes der Erregermaschine und damit auch die Feldrichtung des Leonard-Generatorfeldes umdreht. In dem Augenblick, in dem sich aber die Richtung des Ankerstromes der Hilfserregermaschine ändert, wird auch die Richtung des Nebenschlußfeldes vertauscht, so daß sich die beiden Felder (Nebenschlußfeld Lind Hilfsfeld) addieren. Wenn nun in diesem Augenblick der betätigte Druckknopf bzw. Tastschalter wieder losgelassen wird, wird die Erregung des Hilfsfeldes der Hilfserregerrnaschine zu Null, wobei aber trotzdem die dem Nebenschlußfeld vom Hilfsfeld aufgezwungene Feldrichtung erhalten bleibt. Soll daraufhin die eingeleitete und durchgeführte Drehrichtung des Leonard-Motors wieder umgekehrt werden, so wird der andere Druckknopf betätigt, wodurch zunächst wiederum eine dem Nebenschlußfeld entgegengerichtete Erregung der Hilfsfeldwicldung erzielt wird, die wiederum zunächst das Nebenschlußfeld unwirksam macht und daraufhin in der entgegengesetzten Richtung erregt, wobei diese erzwungene Feldrichtung auch beim Lösen des Druckknopfes wiederum erhalten bleibt. Die Hilfsfeldwicklung der Hilfserregermaschine wird gemäß dem Patent 886 62o beispielsweise vom Ankerstrom der das Feld des Leonard-Motors speisenden Haupterregermaschine erregt.
  • Aus dem Vorhergesagten ist zu entnehmen, daß sich, wenn sich die Erregung des Nebenschlußfeldes der Hilfserregermaschine umkehrt, die beiden Felder, nämlich Nebenschlußfeld und Hilfsfeld, addieren, wenn nicht im gleichen Augenblick der betätigte Druckknopf losgelassen wird. Es besteht also _ die Gefahr, daß durch zu langes Drücken des Druckknopfes infolge der Addition der beiden Felder eine Übererregung der Hilfserregermaschine eintritt, die zu unerwünschten, von den am Drehzahlregler eingestellten Drehzahlen abweichenden höheren Drehzahlen führt. Die Schalteinrichtung nach dem Patent 886 62o verlangt daher von dem. Bedienungsmann der Anlage, daß er zur Vermeidung derartiger Drehzahlsteigerungen den betätigten Druckknopf immer im rechten Augenblick wieder losläßt. Hierin ist aber eine gewisse Unsicherheit und. Erschwerung der Bedienung des Umkehrantriebes zu sehen. Dieselben Schwierigkeiten treten übrigens auch dann auf, wenn bei laufender Anlage der der gerade vorhandenen Drehrichtung zugeordnete Druckknopf betätigt wird, da sich auch dann durch die Addition der beiden Felder eine Übererregung und damit eine uner= wünschte höhere Drehzahl einstellt.
  • Die Erfindung beschäftigt sich nun mit der Aufgabe, diese Schwierigkeiten zu beseitigen, d. h. eine Übererregung der Hilfserregermaschine im Augenblick der Bewegungsumkehr mit den sich daraus ergebenden Drehzahlsteigerungen mit Sicherheit zu verhindern. Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst, indem als Spannung für die, Erregung der Hilfsfeldwicklung die Leonard-Spannung selbst benutzt wird, wobei der Einfluß der Leonard-Spannung nach dem Umsteuern durch den Einbau von Sperrventilen in den Stromkreis der Hilfsfeldwicklung aufgehoben wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schalteinrichtung nach der Erfindung dargestellt, wobei mit dem Patent 886 62o übereinstimmende Teile der Einrichtung mit entsprechenden Bezeichnungen versehen sind. In der Abbildung bedeutet a den Antriebsmotor des Leonard-Satzes, der mit dem Leonard-Generator b durch die Welle c unmittelbar gekuppelt ist. Vom Ankerstrom des Leonard-Generators b wird der eigentliche Arbeitsmotor d gespeist. Letzterer besitzt ein Feld, das vom Ankerstrom einer unmittelbar auf der Generatorwelle c sitzenden Erregermaschine e erregt wird. Diese Erregermaschine besitzt ein Nebenschlußfeld f und ein'3 Hauptstromwicklung g. Das Feld h des Leonard-Generators wird von einer besonderen Hilfserregermaschine i fremderregt, die ebenfalls auf der gemeinsamen Welle c angeordnet ist. Die Hilfserregermaschine i besitzt ein Nebenschlußfeld k. Zur Umpolung des Feldes lt des Leonard-Generators b, die für die Umkehrung der Drehrichtung des Leonard-Motors d maßgeblich ist, dient eine mit dem Nebenschlußfeld k der Hilfserregermaschine i zusammenwirkende, deren Feldrichtung erzwingende Hilfsfeldwicklung y, die erfindungsgemäß von der Leonard-Spannung gespeist wird. Zum Zweck der Umkehrung des Antriebes wird lediglich diese Hilfsfeldwicklung r umgepolt, und zwar durch wahlweise Betätigung der beiden Druckknöpfe t1 und ur. In der Abbildung sind außer den beiden Druckknöpfen 1l und u1 weitere Druckknöpfe t2, t3 und u2, u3 gestrichelt eingezeichnet, die veranschaulichen sollen, daß die Einleitung und Durchführung der Bewegungsumkehr des Antriebes von beliebig vielen Stellen aus erfolgen kann. Im Stromkreis der Hilfsfeldwicklung r sind Sperrventile v und w eingebaut.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise der Schalteinrichtung nach der Erfindung näher erläutert. Beim Ingangsetzen des Antriebes wird zunächst der den Leonard-Generator sowie die beiden Erregermaschinen i und e antreibende Motor a angelassen. Damit wird gleichzeitig das Feld des Leonard-Motors d von der Erregermaschine e konstant erregt. Gleichzeitig wird auch das Feld h des Leonard-Generators erregt, worauf der Ankerstrom des Leonard-Generators fließt und damit den Leonard-Motor anlaufen läßt. Im selben Augenblick wird außerdem die Nebenschlußwicklung k der Hilfserregermaschine i z. B. im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtung erregt. Diese Richtung des Stromes im Nebenschlußfeld der Hilfserregermaschine i bedingt eine bestimmte Richtung des Generatorfeldes h, dem dadurch ebenfalls eine bestimmte Drehrichtung des Arbeitsmotors d zugeordnet ist. Wie bereits erwähnt, dient zur Umkehrung der Drehrichtung des Arbeitsmotors d das von der Leonard-Spannung erregte Hilfsfeld y. Bei Betätigung des Druckknopfes u1 wird das Feld y über das Sperrventil w in der eingezeichnten, dem Nebenschlußfeld k der Hilfserregermaschine i entgegengesetzten Pfeilrichtung erregt. Unter der Voraussetzung, daß die Erregung des Feldes r um einen gewissen Betrag größer als die Erregung des Nebenschlußfeldes k ist, wird bei Betätigung eines der Druckknöpfe u1, u2 oder u3 zunächst das Nebenschlußfeld k verdrängt, so daß nur das diesem entgegengesetzte Feld r wirksam ist und die Polarität des Ankerstromes der Hilfserregermaschine und damit auch die Feldrichtung des Leonard-Generatorfeldes h sich umdreht. In dem Augenblick, in dem sich aber die Richtung des Ankerstromes der Hilfserregermaschine i ändert, wird auch die Richtung des Feldes k geändert. Da sich aber als Folge der Feldumkehrung des Generatorfeldes h auch der Leonard-Strom in seiner Richtung ändert, wird die Hilfsfeldwicklung y spannungslos, da das Sperrventil w den Erregerstrom in der entgegengesetzten Richtung nicht durchläßt. Hierdurch wird mit Sicherheit vermieden, daß nach dem Umsteuervorgang eine Übererregung der Hilfserregermaschine i und damit unerwünschte Drehzahlsteigerungen durch Addition der Felder k und y eintreten. Diese Wirkung wird auch dann erreicht, wenn der Druckknopf u1 nach dem Umsteuervorgang noch länger niedergedrückt bleibt. Soll daraufhin diese eingeleitete und durchgeführte Drehrichtung des Arbeitsmotors d umgekehrt werden, so kann dies in entsprechender Weise durch Betätigung eines der Druckknöpfe t1, t2 oder 1, erfolgen.
  • Durch die Erfindung wird die Schalteinrichtung des Patents 886 62o also wesentlich verbessert, indem, ohne daß eine besondere Aufmerksamkeit von dem Bedienungsmann der Anlage verlangt wird, unerwünschte Drehzahlsteigerungen beim Umkehren des Antriebes verhindert werden.
  • In der Zeichnung ist der Einfachheit halber angenommen, daß die Anlage mit gleichen Umlaufgeschwindigkeiten für beide Drehrichtungen betrieben werden soll. Soll dagegen, wie es im Falle des Hobelmaschinenantriebes üblich ist, eine von der Schnittgeschwindigkeit abweichende größere Rücklaufgeschwindigkeit angewendet werden, so kann dies entsprechend dem Patent 886 62o in der Weise erfolgen, daß im Stromkreis des Generatorfeldes zwei Sperrventile angeordnet werden, die den über einen als Drehzahlregler dienenden Einstellwiderstand über zwei bewegliche Kontakte abgenommenen Erregerstrom jeweils in der einen Richtung sperren. Im Gegensatz zum Patent 88662o muß jedoch im vorliegenden Falle ein entsprechender Einstellwiderstand auch im Erregerkreis der Hilfsfeldwicklung y vorgesehen werden, wobei zweckmäßig die Abgriffe beider Einstellwiderstände miteinander gekuppelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung für in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe, insbesondere für Werkzeugmaschinen, nach Patent 886 62o, bei der die für die Umkehrung des Antriebes notwendige Umpolung des Feldes des Leonard-Generators durch eine mit dem Nebenschlußfeld der das Generatorfeld speisenden Hilfserregermaschine zusammenwirkende, dessen Feldrichtung erzwingende Hilfsfeldwicklung mittels einfacher einpoliger Druckknöpfe oder sonstiger einpoliger Tastschalter erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannung für die Erregung der Hilfsfeldwicklung (y) die Leonard-Spannung selbst benutzt wird, wobei der Einfluß der Leonard-Spannung im Augenblick der Bewegungsumkehrung durch Einbau von Sperrventilen (v, w) in den Stromkreis der Hilfsfeldwicklung (r) aufgehoben wird.
DEB5522D 1943-12-04 1943-12-04 Schalteinrichtung fuer in Leonard-Schaltung gesteuerte Umkehrantriebe Expired DE895325C (de)

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