DE276012C - - Google Patents

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DE276012C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276012 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Regler, um die Felderregung elektrischer Maschinen einfach und wirksam zu regeln.
Man hat vorgeschlagen, den Anker einer Zusatzmaschine in Reihe zu der Erregermaschine und der Feldmagnetwicklung eines Hauptstromerzeugers zu schalten und gleichzeitig das Erregungsfeld der Erreger- wie der Zusatzmaschine durch einen Schnellregler zu ändern.
ίο Hat diese Anordnung nun auch den Vorteil, daß der Regelbereich erheblich vergrößert wird, so bringt sie dennoch den Nachteil mit sich, daß die Verzögerung, die bei den üblichen Schnellreglern auftritt, besonders deutlich zutage tritt, wenn die notwendigen Spannungsänderungen des Hauptstromerzeugers übereinstimmend mit den Änderungen in der Felderregung der Erregermaschine vorgenommen werden; diese Verzögerung fand ihren Grund hauptsächlich in der Induktanz des Erregers und des Hauptstromerzeugerfeldes. Bei den bekannten Anordnungen, wo eine Hilfsmaschine in Reihe mit der Erregermaschine geschaltet wird, ist die Induktanz des Feldes der Erregermaschine eine weitere Ursache .zur Verzögerung der Reglung.
Der vorliegenden Erfindung gemäß soll die Geschwindigkeit der Reglung dadurch vermehrt werden, daß der Regler sowohl auf das Erregerfeld in bekannter Weise als auch gleichzeitig in ebenfalls bekannter Weise dahin wirkt, daß ein Kurzschlußstromkreis zu einem Widerstände, der in Reihe mit der Feldwicklung der Hauptmaschine liegt, geöffnet und geschlossen wird. Auf diese Weise hängen die Änderungen der Spannung des Hauptstromerzeugers nicht ausschließlich von den Änderungen im Feldstromkreise der Erregermaschine ab, sondern es werden vielmehr der Widerstand und der Strom in dem Erregerkreise des Hauptstromerzeugers unmittelbar und sicher in gewissem Grade durch den Regler so geändert, wie es den momentanen Umständen, die im Hauptstromkreis herrschen, entspricht.
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsformen in Fig. ι und 2 zeichnerisch dargestellt.
Von dem Hauptstromerzeuger 1 ist das Hilfsnetz 2, 3, 4 abgezweigt. Der Feldmagnet 5 des Hauptstromerzeugers wird von dem Anker 6 des Erregers gespeist. Dieser besitzt die Feldwicklung 7, welche in Nebenschluß geschaltet ist, wiewohl auch eine besondere Stromquelle für die Speisung dieser Feldwicklung zulässig wäre. Im Reihenschluß zur Feldwicklung 7 liegt der Widerstand 8, der durch die beiden Kontakte 9 und 10 des Relais 11 kurzgeschlossen werden kann.
Der Regler besitzt noch ein anderes Paar zusammen arbeitender Kontakte 12 und 13, welche in bekannter Weise den Stromkreis der Wicklung 14 des Relais 11 steuern sowie nach der Erfindung außerdem noch den Stromkreis der
Wicklung 15 eines zweiten Relais 16 mit den Kontaktstücken 17 und 18. Die Bewegung des schwingenden Kontaktes 18 dieses Relais wird durch die Dämpfvorrichtung 19 verzögert. -An die Kontakte 17 und 18 ist der Widerstand 20 angeschlossen, welcher im Feldstromkreise des Hauptstromerzeugers liegt. Dieser Widerstand ist so bemessen, daß durch die Herstellung und Unterbrechung eines Nebenschlusses zu ihm mittels der Kontaktstücke 17 und 18 eine nur geringe Änderung der Spannung des Hauptstromerzeugers zustande kommt. Diese Änderung beträgt in der Praxis V8 bis 2 Prozent der Gesamtspannung.
Dadurch, daß man ein wenig die Wirkung des beweglichen Kontaktstückes 18, welches durch das Relais 16 in bezug auf seine Wirkung zu dem vom Relais 11 gesteuerten Kontaktstück abweichen wird, verzögert, erreicht man, daß der Kurzschluß des Widerstandes 20 im Feldstromkreise des Hauptstromerzeugers etwas
. später als der Kurzschluß des Widerstandes 8 in dem. Feldstromkreise der Erregermaschine eintritt. Auf diese Weise folgen die Änderungen der Spannung des Hauptstromerzeugers eine kurze Zeit auf die Änderungen, welche im Feldstromkreise der Erregermaschine auftreten. Dies Verhältnis ist aber in der Praxis oft wünschenswert.
Das Kontaktstück 13 wird vom Hebel 21 getragen. Die Wicklung 22 wird vom Netz 2, 3, 4 ζ. Β. über einen Transformator gespeist, während die Feder 23 das Bestreben hat, die Kontakte 12 und 13 zusammenzubringen, falls die Wicklung 22 nicht genügend stark erregt ist. Nach der Darstellung wird die Wicklung 22 proportional der Spannung des Verteilungsnetzes erregt. Das Kontaktstück 13 schwingt also in Übereinstimmung mit den Änderungen genannter Spannung. Natürlich kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß die Stellung von 13 von der Änderung eines anderen für die Reglung in Aussicht genommenen elektrischen Zustandes abhängt. Das Kontaktstück 13 befindet sich am freien Ende einer Blattfeder.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Kontaktstück 13 kommt in und außer Eingriff mit Kontaktstück 12, je nach den Änderungen der Netzspannungen. Die Kontakte 10 und 18 werden in Berührung gebracht mit den Kontakten 9 und 17, so daß die Nebenschlüsse zu den Widerständen 8 und 20 abwechselnd geschlossen und unterbrochen werden. Der Regler hat das Bestreben, durch die Relaiskontakte 9 und 10 die Felderregung des Erregers zu ändern, um den Spannungs- 'oder sonstigen Änderungen im Verteilungskreise Rechnung zu tragen. Infolge der Induktanzen des Erregers und des Feldkreises des Hauptstromerzeugers würden die Änderungen nicht mit genügender Schnelligkeit vor sich gehen, wenn nicht der Widerstand 20 und das Relais 16 für den Nebenschluß dieses Widerstandes 20 vorhanden wäre. Dadurch, daß der Nebenschluß des Widerstandes 20 abwechselnd annähernd in demselben Rythmus wie der Nebenschluß zum Widerstand 8 geöffnet und geschlossen wird, sind die Spannungsänderungen des Hauptstromerzeugers nicht nur von den Feldänderungen des Erregers abhängig, sondern werden auch zum Teil und hier schneller durch die unmittelbaren Widerstandsänderungen im Stromkreise der Wicklung 5 zuwege gebracht. Große Schwankungen der Spannung werden hierdurch vermieden, und die Reglung geht exakt und sicher vor sich.
Die Schaltung nach Fig. 2 ähnelt der von Fig. i, nur sind noch Mittel vorgesehen, die den Betrag des Widerstandes 8 entsprechend den Werten der Erregerspannung einstellen. Diese Mittel bestehen aus den Relaisschaltern 25, 26, 27, welche nacheinander geschlossen werden, wenn die Erregerspannung steigt, und welche nacheinander Teile des Widerstandes 8 kurzschließen. Die Wicklungen der Relais haben eine allmählich ansteigende Windungszahl, um den nacheinander folgenden Schluß der Schalter zu bewirken; sie liegen in Reihe zueinander und sind zwischen die Erregerklemmen geschaltet, wobei natürlich das Resultat auch durch andere Mittel zu erzielen wäre. Diese Relais vermindern bei der Arbeit des Reglers. die Schwankungen, da nach der beschriebenen Anordnung bei hohen Felderregungen, wo sich sonst die Schwankungen am meisten bemerkbar machen, der periodisch kurzgeschlossene Widerstand im Erregerstromkreis verringert wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schnellregler für elektrische Stromkreise mit periodisch geschaltetem Widerstand und besonderer Erregermaschine für die Hauptmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler auf die Erregung der Hauptmaschine sowohl in für sich bekannter Weise durch Reglung des Feldstromkreises der Erregermaschine als auch in für sich ebenfalls bekannter Weise unmittelbar durch Öffnen und Schließen eines Kurzschlusses zu einem Widerstand wirkt, welcher mit der Feldwicklung der Hauptmaschine in. Reihe geschaltet ist, so daß die Spannungsänderungen der Hauptmaschine nicht nur von den Feldänderungen der Erregermaschine abhängen und mithin die Reglung schneller vor sich geht.
2. Schnellregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den zwei
für die Steuerung der Widerstände im Feldstromkreis der Hauptmaschine und der Erregermaschine vorgesehenen Relais das den Feldstromkreis der Hauptmaschine steuernde in seiner Wirkung verzögert wird.
3. Schnellregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Felderregung der Erregermaschine selbsttätig übereinstimmend mit den Änderungen der Erregerspannung (z. B. mittels auf steigende Erregerspannung abgestimmter, nacheinander ansprechender Relais) eingestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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