DE204598C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE204598C DE204598C DE1907204598D DE204598DA DE204598C DE 204598 C DE204598 C DE 204598C DE 1907204598 D DE1907204598 D DE 1907204598D DE 204598D A DE204598D A DE 204598DA DE 204598 C DE204598 C DE 204598C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- short
- circuiting
- resistor
- resistance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 8
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 3
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 5
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 5
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/24—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204598 KLASSE 21 c. GRUPPE
Widerstände.
Die zur selbsttätigen Regelung der Spannung von Generatoren benutzten Apparate kann man
in langsam und schnell wirkende einteilen, je nachdem sie Belastungsstöße und durch diese
hervorgerufene Spannungsschwankungen verhältnismäßig langsam oder sofort ausgleichen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Reguliervorrichtung stellt einen Schnellregler
dar, der durch periodisches Kurzschließen und
ίο Einschalten eines beispielsweise im Erregerkreise
der Erregermaschine liegenden festen Widerstandes die Netzspannung konstant hält.
Der Regler unterscheidet sich von ähnlichen bekannten Einrichtungen dadurch, daß die Zu-Standsänderung
des schwingenden, die Regelung bewirkenden Systemes lediglich durch Änderung
der auf dasselbe wirkenden Kräfte bewirkt wird, ohne daß Massen unter dem Einflüsse dieser
Kräfte nennenswerte Wege zurücklegen brauchen, besondere Dämpfungsmittel also entbehrlich
werden.
Ferner schwingt das System gegen einen festen Anschlag, also um eine einzige Mittellage, besitzt
nur einen beweglichen Kontakt und wird nur durch innere Spannungen so beeinflußt, daß das
Verhältnis
Dauer der Verstärkung des Erregerstromes
Dauer der Schwächung des Erreger stromes
in dem der jeweiligen Netzbelastung entsprechenden Sinne geregelt wird.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Reglers.
An eine beliebige Stromquelle ζ sind die beiden Magnetwicklungen W1 und W2 parallel angeschlossen,
Wi1 unter Vorschalten eines induktionsfreien
Widerstandes 0, W2 unter Vorschalten eines induktiven Widerstandes I. Beiden
Wicklungen gemeinschaftlich vorgeschaltet ist der Widerstand i, der durch den schwingenden
Hebel h und den festen Kontakt c periodisch kurzgeschlossen wird.
Haben nun m-, und 0 zusammen denselben
Ohmschen Widerstand wie w2 und I und außerdem
W1 und m2 dieselbe Zahl Amperewindungen,
so wird die.Zugkraft beider Magnete gleich groß sein. Daran wird auch nach Kurzschließen des
Widerstandes i durch h und c nichts geändert.
Die Zugkräfte beider Spulen werden zwar verstärkt, bleiben aber gleich groß. Wird dagegen
der Hebel h in Schwingungen versetzt, so wird der Strom durch m2 unter dem Einflüsse.. der
Drosselspule I sich nur wenig ändern, also praktisch konstant bleiben, während der Strom
durch M1 beim Kurzschließen von i steigt und
beim Öffnen von i fällt, so daß die einmal eingeleiteten Schwingungen weiter bestehen bleiben.
Hierbei ist jedoch die mittlere Zugkraft von W1 während einer Schwingung stets gleich der
mittleren Zugkraft von m2. Eine größere Zugkraft
von W2 ist leicht zu erreichen, indem eine
periodisch längere Berührung zwischen c und h durch ein weiteres Mittel bewirkt wird. Dieses
besteht in an sich bekannter Weise in dem
35
40
45
55
60
. Auflage, ausgegeben am 30. Üe\ember igoS.)
Spannungsrelais r, das an den Klemmen des auf konstante Spannung zu regelnden Generators g
liegt und durch eine Feder q ausbalanciert ist. Der Anker des Spannungsrelais r ist mit dem
schwingenden Systeme fest verbunden. Die Regelung der Spannung von g1 erfolgt schließlich,
indem durch den Kontakt C1 der feste Widerstand w im Stromkreise der Erregerwicklung
η der Erregermaschine gx periodisch kurzgeschlossen
wird, wodurch der mittlere Erregerstrom auf einer Höhe erhalten wird, die dem augenblicklichen Belastungszustande entspricht.
Die Kraft, welche hierbei das durch die Feder q völlig ausbalancierte Spannungsrelais r auf das
schwingende System auszuüben hat, ist sehr_ gering. Denn während die Kräfte P1 und P2,
welche von den beiden Spulen W1 und W2 aus-
■ geübt werden, selbst eine erhebliche Größe haben können, kommt für die Bewegung des
Systemes nur die Differenz P2-Pi in Frage, und
es genügt, wenn beim Übergänge von einem Zustande zu einem anderen das Spannungsrelais für einen Moment eine Kraft ausüben
kann, die höchstens P2—P1 entsprechen braucht,
wodurch der Widerstand w für kurze Zeit, näm-·
lieh bis die normale Spannung wieder erreicht wird, ganz kurzgeschlossen oder ganz eingeschaltet
wird.
Die Schwingungen des Systemes werden ferner durch Spannungsschwankungen der' Stromquelle
ζ wenig beeinflußt, da die mittleren Zugkräfte von W1 und W2 gegeneinander stets ausbalanciert
sind. Der Hauptvorteil des Systemes liegt aber darin, daß der Anker des Spannungsrelais
r zur Änderung der Schwingungsform nur einen veränderten Druck auszuüben, nicht aber
einen endlichen Weg zurückzulegen hat, also auch keine Dämpfung erfordert.
In Fig. ι sind zum Kurzschließen der Widerstände
i bzw. w zwei Kontakte c und C1 verwendet.
Man kann jedoch auch die Widerstände i und w zu einem einzigen vereinigen,
wobei zu berücksichtigen ist, daß das elektrisch ausbalancierte System W1, m2 auch bei Veränderung
der Spannung oder des Widerstandes i gleich gut arbeitet.
In Fig. ι ist ferner angenommen, daß die Widerstände i und w direkt kurzgeschlossen
würden. Da aber hierbei die Kontakte zu sehr leiden würden, so kann man in bekannter Weise
Zwischenrelais anwenden, die imstande sind, größere Energie zu schalten. Schließlich kann
auch die Drosselspule Z der Fig. 1 durch irgendeinen anderen, ohnehin vorhandenen, induktiven
Widerstand ersetzt werden, z. B. durch die Erregerwicklung η der Erregermaschine.
Diese Abänderungen sind in Fig. 2 dargestellt. Die Spule W2 ist hintereinandergeschaltet mit n,
die Spule W1 mit dem induktionsfreien Widerstände
0, die beiden Paare, ähnlich wie in Fig. 1, sind unter sich parallel in Hintereinanderschaltung
mit dem gemeinsamen, induktionsfreien Widerstände w an die Stromquelle ζ gelegt.
Die Zugkräfte von W1 und W2 sind wieder bei
jeder, konstanten Stromstärke gleich. Der Widerstand w wird nicht direkt durch den Kontakt
c, sondern indirekt durch das Zwischenrelais u kurzgeschlossen mittels der Kontakte
v, v. Es bedarf keiner weiteren Erklärung, daß durch, diese Änderungen an der Wirkungsweise
der Einrichtung nichts Wesentliches geändert ist.
In vorstehendem erscheint der Schnellregler benutzt zum Konstanthalten einer Spannung.
Durch geeignete zusätzliche Einrichtungen kann man aber auch eine Kompoundierung des Generators
erreichen. Werden mehrere parallel arbeitende Generatoren getrennt geregelt, so ist
durch bekannte Mittel (u. a. nach Patent 177269) dafür zu sorgen, daß keine Ausgleichströme
auftreten.
Der Schnellregler ist aber auch nicht beschränkt auf die Erhaltung oder gesetzmäßige
Regelung einer Spannung, sondern er kann auch für beliebige andere Verhältnisse verwandt werden,
die eine Schnellregelung verlangen.
Ist beispielsweise ein Gleichstrommotor an eine Stromquelle angeschlossen, die große und ,
plötzliche Spannungsschwankungen aufweist, und soll der Motor gleichwohl in seiner Tourenzahl
möglichst konstant gehalten werden, so kann das Spannungsrelais r (Fig. 1 und 2)
durch irgendeine andere Vorrichtung beeinflußt oder ersetzt werden, welche die Tourenzahl des
Motors anzeigt, wobei die andere Regelungseinrichtung das Feld des Motors beeinflußt.
Damit würde der Schnellregler als Tourenregler wirken. Eine derartige, die Tourenzahl
anzeigende Vorrichtung könnte in einem mit der betreffenden Maschine gekuppelten, kleinen
Gleichstromgenerator bestehen, der die Wicklung von r speist. Durch Einschalten von
Widerstand in den Stromkreis von r ließe sich weiterhin die Tourenzahl der Maschine auf
einen bestimmten, gewünschten Wert einstellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätiger Schnellregler, der durch periodisches Kurzschließen und Einschalten eines Widerstandes in einem Erregerstromkreise einen bestimmten Zustand (die Spannung eines Generators, die Tourenzahl einer Maschine o. dgl.) konstant erhält oder nach einem vorgeschriebenen Gesetze (Kornpoundierung o. dgl.) ändert, dadurch gekennzeichnet, daß das schwingende System zum periodischen Kurzschließen des Widerstandes aus einem gegen einen festen Kontakt arbeitenden, von dem Spannungsrelaisim Sinne des Öffnens des Kontaktes beeinflußten Hebel besteht, der durch zwei parallel an eine beliebige Stromquelle angeschlossene, einander entgegenwirkende Elektromagnete von verschiedener Zeitkonstante in Schwingung gehalten wird, indem ein gemeinschaftlicher Vorschaltwiderstand der Elektromagnete durch den schwingenden Hebel selbst periodisch kurzgeschlossen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT39791D AT39791B (de) | 1907-02-19 | 1908-12-03 | Selbsttätiger Schnellregler für elektrische Stromkreise mit periodisch kurzschließbarem Widerstande. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE204598C true DE204598C (de) |
Family
ID=466911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907204598D Expired - Lifetime DE204598C (de) | 1907-02-19 | 1907-02-19 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE204598C (de) |
-
1907
- 1907-02-19 DE DE1907204598D patent/DE204598C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE290435C (de) | ||
| DE204598C (de) | ||
| DE507336C (de) | Selbsttaetig wirkender Schnellregler fuer elektrische Maschinen | |
| DE504773C (de) | Elektrischer Regler | |
| AT39791B (de) | Selbsttätiger Schnellregler für elektrische Stromkreise mit periodisch kurzschließbarem Widerstande. | |
| DE256402C (de) | ||
| DE948262C (de) | Anordnung zur Regelung von Betriebsgroessen unter Verwendung eines Gleichstromstellmotors | |
| DE689251C (de) | Einrichtung zum Regeln von parallel arbeitenden unander verbundenen Gleichstromerzeugern | |
| DE578637C (de) | Einrichtung an selbsterregten Gleichstrom-Nebenschlusserregermaschinen | |
| DE680188C (de) | Einrichtung zur Aufrechterhaltung der Stabilitaet von elektrischen Fahrzeugantrieben | |
| DE570662C (de) | Anordnung zur Aufrechterhaltung des Synchronismus von Synchronmaschinen | |
| DE278059C (de) | ||
| DE913799C (de) | Einrichtung zum Regeln eines Elektromotors | |
| AT92240B (de) | Einrichtung an Spannungsschnellreglern. | |
| DE627806C (de) | Gleichstromreihenschlussmotor fuer konstanten Strom | |
| DE218085C (de) | ||
| DE207161C (de) | ||
| DE390665C (de) | Einrichtung zur Erhoehung der Empfindlichkeit von elektromagnetisch betaetigten Instrumenten und sonstigen Apparaten | |
| DE389635C (de) | Elektrischer Vibrationsschnellregler | |
| DE263694C (de) | ||
| DE490348C (de) | Elektrischer Vibrations-Schnellregler | |
| DE208521C (de) | ||
| DE462852C (de) | Einrichtung zum Rueckfuehren der Kontakte von Kontaktrelais elektrischer Regler | |
| DE284542C (de) | ||
| DE468086C (de) | Schaltanordnung elektrisch betriebener Gleisfahrzeuge fuer Gleichstrom mit elektrischer Energierueckgewinnung in Verbindung mit einer Regelungsgruppe |