DE490348C - Elektrischer Vibrations-Schnellregler - Google Patents

Elektrischer Vibrations-Schnellregler

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DE490348C
DE490348C DEA48642D DEA0048642D DE490348C DE 490348 C DE490348 C DE 490348C DE A48642 D DEA48642 D DE A48642D DE A0048642 D DEA0048642 D DE A0048642D DE 490348 C DE490348 C DE 490348C
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DEA48642D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Elektriscber Vibrations-Scbnellregler Bei den bis dahin bekannt gewordenen Vibrationsreglern wird der Regelwiderstand entweder in einer einzigen Stufe mit seinem vollen Betrage auf einmal ein- und ausgeschaltet, oder er ist in mehrere Stufen eingeteilt, die in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe geschaltet werden. Im ersten Falle ist der Anwendungsbereich durch die Funkenbildung an den Kontakten beschränkt, so daß ein solcher Regler nur in Frage kommt, wenn die Erregerleistung sehr gering ist. Die Regler nach der zweiten Bauart, d. h. mit mehreren Stufen, können wohl für Maschinen mit großer Erregerleistung angewandt werden, haben aber den Nachteil, keine große Genauigkeit aufzuweisen, und sind entweder kompliziert oder benötigen eine Dämpfung.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden die Nachteile beider Bauarten vermieden, dagegen die Vorteile des einen und des andern vereinigt. Dies wird dadurch erreicht, daß gleichzeitig mit der Verstellung eines Hauptkontakts am Regelwiderstand, der zur Grobregulierung dient, ein Hilfskontakt verschoben wird, welcher um wenige Kontaktstufen gegen den Hauptkontakt versetzt ist und zur Feinregelung über einen Zitterkontakt mit ihm intermittierend in Verbindung gebracht wird. Das geschieht in der Weise, daß außer dem Widerstandsteil, der durch den Hauptkontakt dauernd überbrückt wird, ein weitererWiderstandsteil intermittierend kurzgeschlossen wird, wobei dieser Widerstandsteil zwischen Haupt- und Hilfskontakt dem gesamten Widerstand des Erregerkreises zweckmäßig angepaßt ist. Dadurch wird eine gleichmäßige Beanspruchung der Vibrationskontakte über den ganzen Regelbereich des Reglers ermöglicht.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes angegeben.
  • Abb. i zeigt eine Anordnung für die Regelung einer Gleichstromnebenschlußdynamomit Selbsterreger.
  • Abb. 2 stellt eine Einrichtung zur Regelung eines Wechselstromgenerators dar, bei welcher zur Vibrationsbewegung des Zittergegenkontaktes eine besondere Hilfsvorrichtung angeordnet wird.
  • In Abb. i ist mit i der Anker der Dynamo und mit 2 seine Feldwicklung bezeichnet, welche über den Regelwiderstand 3 an die Klemmen der Dynamo angeschlossen ist. Der Regelwiderstand 3 ist mit den Kontakten q. und 5 versehen, welche an dem Widerstand 3 verschiebbar angeordnet sind. Diese Kontakte werden durch den Kern 6 des mit Wicklungen 7 und 8 versehenen Elektromagneten verschoben. Von diesen Wicklungen liegt eine (7) parallel zum Anker der Dynamo, während die zweite (8) mit den Kontakten io und ii des Zitterrelais verbunden ist. Der Kontakt ii ist am beweglichen Anker i¢ befestigt und wird vom Kern 9 des Zitterrelais mit Wicklungen 12 und 13 gegen die Kraft der Feder 15 angezogen. Die Wicklung 12 liegt an den Hauptklemmen des Generators i, während die Wicklung 13 mit den Kontakten io und ii verbunden ist. Die Wirkungsweise der Anordnung nach Abb. i ist folgende Im spannungslosen Zustand des Generators i ist der Strom in den Spulen 7, 8 und i2 gleich Null. Der Regelwiderstand 3 ist in seinem oberen Teil durch den Kontakt 4 und zwischen den Kontakten 4 und 5 durch die Kontakte io und ii des Zitterrelais kurzgeschlossen, welch letztere durch die Feder 15 gegeneinandergedrückt werden. Dabei befinden sich die Kontakte 4 und 5, welche mit dem Kern 6 verbunden sind, durch das Eigengewicht des Kernes 6 in der untersten Lage. Sobald die vorgeschriebene Spannung an den Klemmen der Dynamo i erzeugt wird, befindet sich die elektromagnetische Anziehungskraft des Solenoides 9 mit der Federkraft 15 im Gleichgewicht, der Widerstand 3 ist aber immer noch kurzgeschlossen. Nimmt nun die Dynamospannung nur um einen kleinen Betrag über den vorgeschriebenen Wert zu, so überwiegt die elektromagnetische Zugkraft der Spule 12 die Kraft der Feder 15. Der Kontakt ii wird vom Kontakt io entfernt, so daß der Widerstandsteil zwischen den Kontakten 4 und 5 in den Erregerkreis der Dynamo eingeschaltet wird. Im Augenblick des Öffnens der Kontakte io und ii sinkt die Dynamospannung unter den normalen Betrag, die Kraft der Feder 15 überwiegt die elektromagnetische Zugkraft und schließt den geöffneten Kontakt io, ii wieder. Die Spannung steigt wieder an, und der gleiche Vorgang wiederholt sich wie geschildert. Das Schließen und Öffnen der Kontakte io und ii tritt so rasch nacheinander auf, daß der Kontakt ii in Zitterbewegung versetzt wird. Durch diese Vibrationsbewegung der Kontakte io, ii wird der Widerstandsteil, der sich zwischen den Kontakten 4 und 5 befindet und dessen Widerstandswert mit y bezeichnet werden möge, abwechselnd während der Zeit Z in den Stromkreis der Erregerwicklung 2 eingeschaltet und während der Zeit t-Z kurzgeschlossen. Eine gleiche Wirkung könnte man sich durch einen dauernd vorgeschalteten Widerstand von entsprechender Bemessung erzeugt denken, der dann gewissermaßen den effektiven Widerstands-,vert R des Widerstandes zwischen den Kontakten4und5 darstellt. Durch Veränderung des Verhältnisses ändert sich somit auch der effektive Widerstand R. Wird infolge einer Änderung der Zitterbewegung der Kontakte io und ix der effektive Widerstand R vergrößert, dann nimmt der Strom im Erregerkreis nicht im gleichen Verhältnis ab, in welchem der Widerstand R zunimmt, weil sich der Gesamtwiderstand des Kreises nur in erheblich geringerem Maße ändert. Aus diesem Grunde tritt dabei eine Zunahme der Spannung an den Kontakten io und ii auf und dementsprechend eine Zunahme des Stromes in der Wicklung B. Sobald nun die Spannung an den Kontakten io, ii einen gewissen Betrag erreicht hat, soll die durch die Spule 8 erzeugte Amperewindungszahl genügen, um den Kern 6 mit den Kontakten 4 und 5 nach oben zu verschieben. Diese Verschiebung erfolgt stufenweise. Im Augenblick des Einschaltens der ersten Stufe wird der Zitterkontakt plötzlich das Verhältnis verändern und mit ihm die Spannung des Generators i, so- daß die Amperewindungszahl der Spule 8 wieder zurückgeht. Sinkt nun die Spannung, so wird der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge sich abwickeln, d. h. sobald die Spannung zwischen den Kontakten io und ii einen Mindestbetrag erreicht hat, wird der Kern 6 sich nach unten bewegen. Um zu verhindern, daß der Kern 6 jeder kleinen Änderung der Spannung zwischen den Kontakten io und ii folgt, wird den Kontakten 4, 5 eine besondere Form gegeben, damit sie nur sprungweise sich verstellen können. Dieses sprungweise Bewegen der Kontakte kann auch durch irgendein anderes Mittel erzeugt werden.
  • Die Anordnung hat den Vorteil, daß die Feinregelung stets durch einen Zitterkontakt besorgt wird, so daß die größte Genauigkeit erreicht werden kann. Die Spule 7 ist für die Erfindung nicht wesentlich und kann ohne weiteres entbehrt werden. In diesem Falle wäre die Spule 8 stärker zu bemessen, so daß sie allein die notwendige Amperewindungszahl erzeugen könnte.
  • Die Anordnung nach Abb. 2 ist für die Regelung von Wechselstromgeneratoren vorgesehen. Danach wird der Drehstromgenerator 29 mittels der Wicklung 16 erregt, die von der Erregermaschine 17, 18 gespeist wird. Im Kreis der Erregerwicklung 18 liegt der Widerstand 2o, der wie der Widerstand 3 in Abb. i mit Kontakten versehen ist. Diese sind mit dem Kern i9 der von Erregergleichstrom erregten Spule 3o fest verbunden. Die Anordnung nach Abb. 2 unterscheidet sich von derjenigen nach Abb. i vor allem durch ein besonderes Relais, das den Zweck hat, die Zitterbewegung des Kontaktes 23, 24 zu beeinflussen. Die Spule 27, welche an den Generatorenklemmen angeschlossen und mit einem Kern 26 versehen ist, hat den Zweck, die Membran 25, welche den Kontakt 24 trägt, in Schwingung zu versetzen. Da die Eigenfrequenz dieser Membran ungefähr gleich groß ist wie diejenige des Wechselstromes, wird der Kontakt 24 eine Zitterbewegung von einer festen Frequenz und einer gewissen Amplitude ausführen. Der Kontakt 23, welcher mittels der Feder 22 elastisch mit .dem Kern 21 verbunden ist, wird anfänglich der Zitterbewegung des Kontaktes 24 folgen. Sobald nun die Spannung an den Klemmen des Generators über den normalen Wert ansteigt, wird der Kern 21 durch die Spule 28 nach oben bewegt, wodurch der Kontakt 23 von dem Kontakt 24 zeitweise abgehoben wird. Durch dieses kurzzeitige Abheben der Kontakte 23 und 24 voneinander wird der Widerstandsteil zwischen den Kontakten am Regelwiderstand 2o - eingeschaltet. Wie bei der Anordnung nach Abb. i wird hier das Verhältnis -der Dauer des Kurzschlusses zu der Dauer der Unterbrechung verändert, je nachdem die Spannung in der einen oder anderen Richtung den normalen Wert überschritten hat, indem der Kern 21, der durch die Spule 28 bei der normalen Spannung im Gleichgewicht gehalten wird, mehr oder weniger angehoben wird.
  • Die Regelung kann sich auf beliebige Größen (Spannung, Strom, Leistung, Phasenverschiebung) erstrecken, der Regler kann kompoundiert und unerwünschte Einflüsse können kompensiert werden. Je nach den Verhältnissen können Spannungs- und Stromwandler verwendet werden.
  • Im Fall der Abb. i könnte die Wicklung 13 des Zitterrelais auch parallel zur Erregerwicklung 2 geschaltet werden. Statt das Gewicht des Kerns 6 als Gegenkraft zu benutzen, könnte auch eine besondere Feder die Gegenkraft liefern. Zum Vibrationskontakt kann in bekannter Weise ein Kondensator parallel geschaltet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Vibrations-Schnellregler mit Stufenwiderstand für elektrische Maschinen und Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem die zu regelnde Größe beeinflussenden Reglerwiderstand zugleich mit dem Hauptkontakt, der zur Grobregelung dient, selbsttätig von dem den Hauptkontakt steuernden Regelorgan ein Hilfskontakt verschoben wird, der um wenige Kontaktstufen gegen den Hauptkontakt versetzt ist und zur Feinregulierung über einen Zitterkontakt mit ihm intermittierend in Verbindung gebracht wird.
  2. 2. Schnellregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Verschiebung der Haupt- und Hilfskontakte die zwischen diesen Kontakten herrschende Spannung benutzt wird.
  3. 3. Schnellregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung der Vibrationsbewegung des Zitterkontaktes die zwischen den Haupt- und Hilfskontakten herrschende Spannung benutzt wird. q..
  4. Schnellregler für Gleichstrom nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beschleunigung der Vibrationsbewegung des Zitterkontaktes auf dem Zitterrelais eine bekannte Zusatzwicklung (i3) angeordnet ist, die parallel zur Erregerwicklung der zu regelnden Maschine liegt.
  5. 5. Schnellregler für Wechselstrom nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenschwingungszahl der den Zitterkontakt tragenden Feder annähernd gleich der Frequenz des das Zitterelais erregenden Wechselstromes ist.
DEA48642D 1926-08-31 1926-08-31 Elektrischer Vibrations-Schnellregler Expired DE490348C (de)

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