DE485447C - Vibrations-Reguliereinrichtung - Google Patents

Vibrations-Reguliereinrichtung

Info

Publication number
DE485447C
DE485447C DEL68357D DEL0068357D DE485447C DE 485447 C DE485447 C DE 485447C DE L68357 D DEL68357 D DE L68357D DE L0068357 D DEL0068357 D DE L0068357D DE 485447 C DE485447 C DE 485447C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
relay
capacitor
voltage
variable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL68357D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL68357D priority Critical patent/DE485447C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE485447C publication Critical patent/DE485447C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Vibrations-Reguliereinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Regler, die nach dem Scinellregler- oder Tirrill-Prinzip arbeiten und hat insbesondere zum Gegenstand, die periodische Regulierbeeinflussung mit Hilfe eines Relais zu bewirken, dessen Öffnungs- und Schließungszeit in Abhängigkeit von dem gerade herrschenden Wert der zu beeinflussenden Größe (Drehzahl, Spannung) durch die Ladungs-und Entladungszeit eines Kondensators bestimmt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden, ausgehend von einer Erläuterung der in Frage stehenden Regelungsart, beschrieben. Zur Regelung elektrischer -Ströme, beispielsweise des Erregerstromes elektrischer Maschinen zum Zwecke des Konstanth altens der Spannnung oder der Umdrehungszahl oder auch zum Zwecke der Synchronisierung sind grundsätzlich zwei Methoden zu unterscheid,-n: die erste, die als sogenannte »träge Regelung<< anzusehen ist, besteht darin, daß immer erst dann, wenn eine Änderung der zu beeintiussenden bzw. zu regelnden Gröle stattgefunden hat, der Regelmechanismus zu wirken beginnt, so daß also in der Zwischenzeit die zu regelnde Größe bereits eine weitere Änderung ßrfahren haben kann und somit die Regelbeeinflussung hinter den Änderungen zurückbleibt. Eine derartige, auch als grobe Regelung zu bezeichnende Art kann daher notwendigerweise nur bei geringen und langsam erfolgenden Änderungen der konstant zu haltenden Größe Verwendung finden und vers;igt vollständig, wenn es sich um äußerste Präzision, wie beispielsweise bei der Drehzahlregelung elektrischer Maschinen zur Erzeugung von Hochfrequenzströmen oder zur Erzielung eines synchronen Laufes mehrerer Vorrichtungen, feiner aber auch, wenn es sich um Erzeugung äußerst konstanter Spannungen, wie sie zu Meßzwecken erfordert «-erden, handelt. Hierfür kommt praktisch nur die andere, bereits bekannt gewordene Art der Regelbeeinflussung, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, die als sogenannte Schnellregelung anzusprechen ist, in Frage und die sowohl durch den bekannten Tirrillschen Spannungsregler für elektrische Generatoren sowie neuerdigs auch für die Konstanthaltung der Drehzahl von Maschinen durch den sogenannten Schmidtschen Fliehkraftkontaktregler bekannt geworden ist. Das Prinzip dieser Regelmethode besteht darin, daß eine dauernde, also im Normalzustand, d. 1i. wenn die auf Konstantwert zu erhaltende Größe, Spannung oder Drehzahl, ihren richtigen gewünschten Wert besitzt, zwangsläufig periodische Regelung stattfindet, so daß schon bei der geringsten Änderung der auf einem bestimmten Wert zu erhaltenden Größe die Regelwirkung nicht erst von Anfang anlaufen muß, sondern bereits nach geringer Zeit in voller Wirkung ist und ohne praktisch merkliche Verzögerung eine regelnde Kraft auslösen kann.
  • Ein weiteres besonderes Kennzeichen einer derartigen Regelmethode gegenüber der erwähnten Methode der trägen Regelung, bei welcher die oben auseinandergesetzten Nachteile in den finit den Stromänderungen verbundenen Ausgleichserscheinungen bedingt sind, besteht noch darin, daß derartige, den Regelungsvorgang störende Ausgleichserscheinungen, insbesondere der Einfluß der Induktivität von Wicklungen, wie Erregerwicklungen und andere, nahezu ausgeschaltet. werden. Dies geschieht dadurch, daß eine sogenannte überregelung angewendet wird, d. h. daß man die Regelbeeinflussung zunächst um ein Vielfaches größer macht, als zur Herstellung des Normalzustandes notwendig wäre, wobei sich die eigentlich -viel zu große regelnde Kraft jedoch nicht voll auswirken kann, da sie durch das zwangsläufige periodische Wirken der Regelung schon zu Beginn ihrer Einwirkung wieder ausgeschaltet wird. Hierdurch werden die Trägheitserscheinungen auf einen sehr geringen Wert herausgedrückt und eine momentan sich auswirkende Regelbeeinflussung erreicht.
  • Dieser Gedanke wird an Hand .einiger praktischer Ausführungsbeispiele, die in den Abbildungen veranschaulicht sind, noch näher erläutert, wobei Einzelheiten noch besprochen werden. Gleiche Bezugszeichen in allen Abbildungen beziehen sich auf gleiche Elemente. Wird z. B. in die Erregerwicklung einer auf konstanter Spannung zu erhaltenden oder mit gleicher Umdreh@@ngszahl bzw. synchron mit einer -anderen Maschine zu betreibenden Maschine ein Widerstand eingeschaltet und die Erregerwicklung an eine geeignete Spannung gelegt (beispielsweise an eine Fremderregerquelle oder bei selbsterregten Maschinen an die Ankerklemmen), so bildet sich beim Schließen .des Kreises ein Strom aus, der gemäß der Kurve a der beigefügten Abbildung i ansteigt, also seinen Endwert erst nach einer geraumen Zeit, die durch die Zeitkonstante des Kreises bestimmt ist, erreichen würde. Soll nun eine vom Erregerstrom abhängige Größe (Klemmenspannung, Drehzahl) durch Beeinflussung des Erregerstromes geändert werden, so erkennt man, daß infolge der Trägheit des Stromanstieges die Regelwirkung nicht sofort in ihrer vollen Stärke auftreten kann, sondern erst nach einer bestimmten Zeit auswirken wird; die insbesondere, wenn es sich um die Regelung großer Maschinen handelt, deren Magnetwicklungen bedeutende Induktivitätswerte hesitzen können, einen praktisch verhältnismäßig beträchtlichen Wert besitzen kann. Wir haben es in diesem Falle mit ,einer, wie oben schon erwähnt, sogenannten trägen Regelung zu tun. Wird nun ein passend gewählter Widerstand durch öffnen eines Kontaktes in den Nehenschlußkreis nach einer kurzen Zeit 1s (s. Abb. i) eingeschaltet, so erreicht der Strom nur einen Wert bis zum Punkte A und nimmt dann Lemäß der Kurve b, die das Spiegelbild der Kurve a darstellt, wieder ab, so daß er in der darauffol--.enden kurzen 7-eitto den Punkr B erreicht. Hier soll nun wiederum der Widerstand.- durch Schließen eines Kontaktes kurzgeschlossen, d.h. ausgeschaltet werden, so daf) der Strom erneut bis zum Punkt C ansteigt, um dann beim abermaligen Einschalten des Widerstandes wieder abzufallen. Besteht somit ein ganz bestimmtes Verhältnis von Öffnungs- und Schließungsdauer des Kontaktes bzw. Ein- und Ausschaltungsdauer des Regelwiderstandes, so wird sich der Strom auf einen mittleren -\Vert, dargestellt durch die Kurve d, einstellen. Die in ZVirklichltit über diesen. Wert verlaufenden. sehr kurzen zicl,-7ackförmigen 'Schwankungen sind praktisch von sehr geringer Stärke und verschwenden, da sie erst indirekt auf den Anker und durch diesen wieder auf die Klemmspannung einwirken, in ihrer Wirkung vollständig. Bis zu dem Zeitabschnitt, der in der Abbildung mit cl bezeichnet ist, wurde angenommen. daß die Kontaktschließungszeit t, kleiner ist als die Kontaktöffnungszeit to. Wird nun dieses Verhältnis von öffnungs- und Schließungszeit des Kontaktes bzw. von Ein- und Ausschaltzeit des Regelwiderstandes verändert, also beispielsweise t, größer und t,, daher kleiner, so steigt der mittlere Strom d salbs;ttätig auf einen höheren Mittehvert, um dann, beispielsweise wenn das Verhältnis t1 zu to wieder abnimmt wie nach dem Zeitpunkt t,, wieder abzunehmen. Wie ersichtlich gehen diese Änderungen des mittleren Stromes sehr schnell von statten, d. h. schon nach ein- bis zweimaligem Öffnen bzw. Schließen der Kontakte, und dies hängt, wie man leicht erkennt, vom Verlauf der Kurven a und b, d. h. der richtigen Bemessung des eingeschalteten Regelwiderstandes, ab. In der Abbildung sind der übersichtlichkeit halber die öffnungs- und Schließungszeiten 1a bzw. t, innerhalb der einzelnen Regelperiodien p für die verschiedenen Verhältnisse dargestellt. Wir haben es somit in diesem Falle mit einer Schnellregelung zu tun, die nach dem Vibrationsprinzip arbeitet und um so genauer wirkt. je häufiger der Wechsel von Öffnung und Schließung in der Zeiteinheit stattfindet.
  • Die Erfindung hat nun zum Gegenstand eine Anordnung, bei welcher das obanerwähnte periodische öffnen und Schließen in besonders exakter und sicherer ZVeise erfolgt, und zwar durch die Ladung und Entladung eines Kondensators, vorzugsweise unter Verwendung von Elektronenröhren, wodurch eine trägheitslose und stabile Übertragung der Impulse stattfindet. Hieraus folgt weiterhin eine besonders hohe Konstanz der zu regelnden Größe gegenüber anderen Einrichtungen, bei denen mehr oder weniger Reibungs- und Trägheitscrscheinungen den Regelvorgang ungünstig beeinflussen.
  • Die Abbildung :! zeigt eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung, bei der das zwangsläufige, periodische öffnen und Schließen des Regelwiderstandes durch ein Relais stattfindet, während das Verhältnis von öffnungs- und Schließungszeit, das den jeweiligen Grad der Regeleinrichtung bestimmt, durch die periodische Auf- und Entladung eines Kondensators stattfindet und in seiner Größe durch die konstant zu haltende Größe bestimmt wird. Die Abb. z bezieht sich im besonderen auf eine Spannungsregelung. Es bedeutet i eine Dynamomaschine, der Einfachheit halber eine Gleichstrommasr_hine mit Fremderregung. z ist die Erregerwicklung, 3 ein Regelwiderstand und 4. eine fremde Erregerquelle zur Erzeugung eines konstanten Erregerfeldes. Die Maschine arbeitet auf ein Netz 5. Im Erregerkreis der Maschine liegt nun der Regelwiderstand 6, der durch ein Relais 7 dauernd periodisch ein- und ausgeschaltet wird, so dpß sich im Erregerkreis der Maschine ein dem Verhältnis der Öffnungs- und Schließungsdauer der Relaiskontakte i; des Relais 7 entsprechender mittlerer Erregerstrom, wie dies in Abb. i auseinandergesetztwurde,einstellt. Erfindungsgemäß geschieht nun die Steuerung der öffnungs-und Schließungsdauer des Relais 7 wie folgt: Im Gitterkreis einer Röhre 8 liegt unter Zuhilfenahme einer geeigneten Vorspannung 9 ein Kondensator 16, der von einer an den Klemmen eines Widerstandes i o, der iii der Netzspannung lieg, herrschenden Spannung, die somit abhängig ist von der Klemmenspannung der Maschine i, die auf konstantem Wert gehalten werden soll, aufg; laden wird. Da der innere Widerstand einer Röhre abhängig ist von der an ihrem Gitter liegenden Spannung, so ist durch eine bestimmte Kleinin der Maschine i ein ganz bestimmter Röhrenwiderstand der Röhre 8 festgelegt. Ändert sich also die Größe der Klemmenspannung, so verändert sich damit auch die Gittervorspannung der Röhre und hierdurch wiederum der innere Röhrenwiderstand, und zwar nimmt letzterer bei Erhöhung der Vorspannung ab, bei Erniedrigung zu. Durch diese letzten Änderungen des inneren Röhrenwiderstandes wird weiterhin die Ladungs- biw. Entladungszeit eines Kondensators i i, der in Serie mit einer Vorspannung 12 finit denn Gitter-einer weiteren Röhre 13 verbunden ist, bestimmt. Die Vorspannung 12 ist dabei so gewählt, daß@ sie der Spannung 14, die die Anodenstromquelle darstellt, entgegenwirkt. Ist nun beispielsweise der Kontakt 15 des Relais 7 geschlossen, so wird der Kondensator i i durch die Batterie 14 aufgeladen. Hierdurch wird die Spannung am Gitter der Röhre schließlich so stark positiv, daß ein Anodenstrom zu fließen beginnt. Ist dieser stark genug, so setzt er das Relais ;, dessen -Vickl.ung im Anodenbeis der Röhre liegt, in Tätigkeit und öffnet dann den Kontakt 15. Nun beginnt der Kondensator i i sich wieder zu entladen, und zwar entladet er sich über die Röhre 8 so lange, bis die Spannung am Gitter der Röhre 1 3 wieder so weit negativ geworden ist und infolgedessen der Anodenstrom so weit zurückgegangen ist, daß der Anker des Relais 7 wieder abfällt und den Kontakt i 7 schließt. -Tun beginnt das Spiel wieder von neuem. Je nach der Größe der am Gitter der Röhre liegenden Spannung, d.h. indirekt auch der konstant zu haltenden Klemmenspannung der Maschine i, erfolgt das Laden und Entladen des Kondensators i i und hiermit das Öffnen und Schließen des Kontaktes 15 mit verschiedenen gegenseitigen Verhältnissen. Ist beispielsweise die Spannung hoch, so ist der Widerstand der Röhre 8 niedrig, also erfolgt die Ladung des Kondensators i i beim Schließen des Kontaktes 15 langsam und die Entladung schnell, wodurch die Schließungsdauer des Kontaktes verhältnismäßig lang und die Öffnungsdauer verhältnismäßig kurz wird. Wird jetzt dagegen die Gitterspannung geringer, geht also die K7.emmenspannung der -Maschine zurück, so wird der Widerstand der Röhre höher, die Ladung erfolgt verhältnisinäfig schneller, die Entladung langsamer, d. h. mit anderen ZVorten, die Schließungsdauer des Kontaktes 15 wird eine kürzere und die Öffnungsdauer eine entsprechend längere. Dieselbe Bewegung nun, die der Kontakt 15 macht, führt ein weiterer durch das gleiche Relais 7 gesteuerter Kontakt 17 aus, der den obenenvähnten Regelwiderstand 6 in den Erregerkreis der Mas c liine i mit genau gleichen üffnungs- und Schließungsverhältnissen steuert. Im letztgenannten Beispiel, bei dem die -Maschinenspannung abnehmen möge, resultiert eine Verkürzung der Schließungsdauer Lind eine entsprechende Verlängerung der öffnungsdawer des Kontaktes 15 und somit eine Vergrößerung der Schließungsdauer bzw. _ Verkürzung der öffnungsdau-r des Kontaktes 17. Letzteres ist jedoch, wie ein Blick auf Abb. i zeigt, gleichbedeutend rni: einer Zunahme des mittleren Erregerstromes d im Erregerkreis der --Maschine, wie es beispielsweise nach dem in der Abb. i eingezeichneten Zeitpunkt il der Fall ist. Der praktisch momentan ansteigende -Mittelwort d des Maschinenerregerstromes hat ein sofortiges Heraufgehen der Klemmenspannung zur Folge, so daß die ursprüngliche Spannung aufrechterhalten bleibt.
  • Abb. 3 zeigt eine analoge Einrichtung ]x°i Verwendung der soeben beschriebenen Schaltungseinrzchtung zur Regelung derDrehzahlbzw. zur Synchronis ersing rotierender Maschinen oder Vorrichtungen. Es handelt sich in Abb. 3 beispielsweise darum, eine Hochfrequenzmaschin.e 18, deren Erregung der Einfachhit halber fortgelassen ist, auf genau konstanter Drehzahl zu erhalten. Die Maschine arbeitet auf einen Verbraucherkreis i g, beispielsweise eine drahtlose Anlage. Die Maschine wird # -LnzD -etrieben durch einen Gleichstromnebenschlußmotor 2ö, dessen Drehzahl auf äußerst konstantem Wert gehalten werden muß, damit die von der Maschine erzeugten hochfrequenten. Wechselströme einen möglichst konstanten #Vert ihrer Frequenz beibehalten. Der Antriebsmotor 2o wird aus einem Gleichstromnetz 21 gespeist. Seine Erregerwicklung ist mit 2a bezeichnet. 23 bedeutet wiederum einen Regelwiderstand im Erregerkreis und 2¢ den ebenfalls im letzteren eingeschalteten Regelwiderstand entsprechend dem Widerstand 6 nach Abb. z. Die Regelung erfolgt nun derart, daß ein Wechselstrom konstanter, fester Normalfrequenz v, und ein Wechselstrom von der Maschinenfrequenz v", in die Spulen 25 und 26 eines Differentialtransformators geleitet wird, in dessen Sekundärspule 27 ein von der gegenseitigen Phasendifferenz beider Ströme abhängiger resultierender Strom auftritt. Dieser wird über eine doppelseitig wirkende Zweiröhrengleichrichteranordnung, bestehend aus den Ventilröhren 28 und 29, gleichgerichtet und an den Klemmen eines Widerstandes 3o abgenommen. Die Spannung am -#Viderstand 3o ist somit abhängig vom resultierenden Strom in der Spule 27, dieser wiederum, wie erwähnt, von der gegenseitigen Phasenabweichung der beiden Ströme der Frequenz v", und v, und, da v, als normal und konstant vorausgesetzt ist, von Abweichungen der Frequenz v,", d. h. von Änderungen der Umdrehungszahl der Hochfrequenzmaschine 18 bzw. der Antriebsmaschine 2o.
  • Die am Widerstand 3o so entstehende, der jeweiligen Drehzahl -entsprechende Spannung wirkt nun in genau analoger Weise, wie dies in Abb. 2 der Fall ist, auf eine Anordnung zur Steuerung eines Relais, welches den Regelwiderstand 2:1 der Antriebsmaschine 2o einschaltet und überbrückt. Die Anordnung besteht aus den beiden Röhren 8 und 13, dem Relais 7 mit Kontakten 15 und 17, Gitter kondensator 16 und Steuerkondensator i i. g ist die Gitteivorspannungsbatterie der Röhre 8 und 12 diejenige für die Röhre 13, während 1,1 die Anodenstromquelle darstellt.
  • Läuft nun z. B. die Maschine um einen nur äußerst geringen Betrag zu schnell, d. h. wird die Maschinenfrequenz il", um einen geringen Betrag größer, so ruft der inittlerc L`berlagerungsstrom in der Sekundärspule =; und damit im Widerstand 30 eine derartige Spannungsänderung hervor, daß bei richtiger Einstellung der Ruhephasendifferenz der beiden Ströme von der Frequenz i"" und v, sowie bei richtiger gegenseitiger Betät sgung der Kontakt 15 und 17 des Relais ; der resultierend Ström im lllotorerregerkreis plötzlich einen neuen Wert annimmt, welcher die ursprüngliche Drehzahl wiederherzustellen sucht. Im bezeichneten Beispiel, also wo die Umdrehungszahl zugenommen haben möge, nimmt der mittlere Erregerstrom zu, so daß die Zunahmetendenz der Drehzahländerung bereits im Begriff ihres Entstehens unterdrückt «zrd. Handelt es sich um die Regelung der Drehzahl, - wie im vorstehenden Beispiel beschrieben, so muß die Kontrollfrequenz v, praktisch absolut konstant sein. Man kann hierzu z. B. geeignete Stromquellen, wie piezoelek-trische Kristalloscillatoren, kleine Röhrensender in gekapselter Ausführung oder auch die verstärkten Ströme eines Normalpendeloscillators und dgl. venvenden. Handelt es sich um die Synchronisierung zweier rotierender Einrichrichtungen, beispielweise zweier rotierender Maschinen, so ist unter v, nicht eine örtlich aufgestellte normale Kontrollfrequenz zu verstehen, sondern bedeutet eine auf die zu synchronisierende Vorrichtung abgeleitete Wechselfrequenz, die per Draht oder ohne Draht nach der zu synchronisierenden Einrichtung, also im Falle der Abb- 3. beispielsweise der Maschine 2o, übersandt wird. Diese letztere auf der Sende- oder auf die zu synchronisierende Seite zu erzeugende Wechselfrequenz kann beispielweise durch Aufsetzen eines kleinen '\Vechselstromgenerators auf die Welle der auf die zu synchronisierenden Einrichtung erzeugt werden. Ein genau gleicher Wechselstromgenerator ist dann auf der Welle der zu synchronisierenden Vorrichtung, also im "Falle der Abb. 3 beispielsweise der 'Maschine 2o, anzubringen (entsprechend der Hochfrequenzmaschine 18 nach Abb. 3 t- Sind nun im Falle des Synchronismus beider Vorrichtungen die Frequenzen beider Wechselströme, einmal diejenige des von der zu synchronisierenden Vorrichtung abgeleiteten Stromes; das andere Mal diejenige des auf die zu synchronisierende Vorrichtung abgeleiteten Stromes einander gleich und ist eine richtige gegenseitige Ruhephasendifferenz im Synchronismus vorhanden, so wird bei der geringsten Abweichung der zu synchronisierenden Vorrichtung aus dem synchronen Zustande die dabei auftretende Phasendifferenz die Drehzahl plötzlich entsprechend der -#VirkungsI#veisa der Abb. 3 derart beeinflussen, daß ein dauernder Synchronismus aufrechterhalten bleibt.
  • AuL'er der tin den Ausführungsbeispiele-..i dargestellten Beeinlltissung des Erregerstromes eilie#r Maschine zur Spannungs- oder Drehz.tlilregelulig kann das erfindun"sgemäße Z'erf-,ilireil natürlicherweise auch auf jegliche Art der Regelung elektrischer Ströme Verwendutig linden. Beispielsweise kann. zwecks Drehzahlregelung die Leistungsabgabe einer Maschine durch. elektrische Steuerung einer Wirbelstronibremse, deren Bremsstrom in analoger «'eise wie der Erregerstrom eitler @Iaschine nach dem der Erfindtmg zugrunde liegenden Prinzip gesteuert wird, geändert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vibrations-Reguliereinrichtung, beider die Regelung mittels Relais zwangsläufig periodisch erfolgt, dldurch gekennzeichnet, dal3 das Verhältnis von Üffnungs- und Schließungszeit der Relaiskontakte in Abhängigkeit von dem gerade herrschenden Wert der zu beeinflussenden GröCe (Drehzahl, Spannung) durch die Ladungs- und Entladungszeit eines Kondensators bestimmt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lttdungs-und Entladungszeit des das Regelbeeintaussungsrelais (7) steuernden Kondensators ( I I ) durch den in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe geänderten Widerstand einer Hochvakuumröhre (S) bestimmt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der zu beeinflussenden Größe abgeleiteteSpannung ,;10) unter eventueller Zuhilfenahme einer geeigneten Vorspann= (9) an das Gitter einer Röhre ;,S) geleitet ist, in deren Anodenkreis ein Kondensator (i I) liegt, der zusammen mit einer geeigneten Torspannung (12) an das Gitter einer weiteren Röhre ( 13# geschaltet ist, und daß der in den Anodenkreis der ersten Röhre: eingeschaltete -Kondensator in Serie mit der Anodenbatterie ( 14) an die Unterbrec@erkontakte (i 5 j eines finit seiner Vviclltmg im Anodenkreis der zweiten Röhre (13) eingeschalteten. die periodische Regelung bewirkenden Relais gelegt ist (Abb. 2). q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Regelbeeinflussung bewirkende Relais periodisch einen in den Bremsstromkreis einer elektrischen Wirbelstrombremse eingeschalteten widerstand kurzschließt.
DEL68357D 1927-04-02 1927-04-02 Vibrations-Reguliereinrichtung Expired DE485447C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL68357D DE485447C (de) 1927-04-02 1927-04-02 Vibrations-Reguliereinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL68357D DE485447C (de) 1927-04-02 1927-04-02 Vibrations-Reguliereinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE485447C true DE485447C (de) 1929-11-01

Family

ID=7282057

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL68357D Expired DE485447C (de) 1927-04-02 1927-04-02 Vibrations-Reguliereinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE485447C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746583C (de) * 1931-05-21 1944-12-16 Siemens Ag Anordnung zur Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE841772C (de) * 1950-06-22 1952-06-19 Demag Zug Gmbh Regelung der Drehzahl von Drehstrom-Motoren
DE1134450B (de) * 1955-02-26 1962-08-09 Electricite De France Anordnung zur impulsweisen Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung eines elektrischen Stellmotors

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746583C (de) * 1931-05-21 1944-12-16 Siemens Ag Anordnung zur Drehzahlregelung von elektrischen Maschinen
DE841772C (de) * 1950-06-22 1952-06-19 Demag Zug Gmbh Regelung der Drehzahl von Drehstrom-Motoren
DE1134450B (de) * 1955-02-26 1962-08-09 Electricite De France Anordnung zur impulsweisen Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung eines elektrischen Stellmotors

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3215596A1 (de) Ventilaktuator
DE3711657A1 (de) Generator/motorvorrichtung mit veraenderbarer drehzahl
DE3877587T2 (de) System zum erzeugen von leistung bei wechselnder drehzahl.
DE1538556A1 (de) Wechselstrommotor-Steuersystem
DE102011111210A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Windenergieanlage bei Auftreten eines Netzfehlers mit einem Spannungsrückgang sowie eine solche Windenergieanlage
DE485447C (de) Vibrations-Reguliereinrichtung
AT143023B (de) Einrichtung zum Betriebe von Röntgenröhren mit beweglicher Anode.
DE641391C (de) Verfahren zur Regelung der Erregerstromstaerke elektrischer Maschinen mittels gesteuerter gas- oder dampfgefuellter Entladungsroehren
DE102014103027A1 (de) Nachführregler für eine U/f-gesteuerte Asynchronmaschine
AT133832B (de) Verfahren zur Regelung von selbsterregten Asynchrongeneratoren.
DE647065C (de) Verfahren zur Inbetriebnahme von elektrischen Verbrauchern (z. B. Gleichstrommotoren) durch Zufuehrung einer von einer elektrischen Maschine (insbesondere Gleichstrommaschine) gelieferten, stetig ansteigenden Spannung
DE671267C (de) Einrichtung zum Regeln von elektrischen Spannungen oder Stroemen mittels eines aus Kohlenscheiben zusammengesetzten Widerstandes
DE835313C (de) Regelschaltung fuer Synchronmotoren
AT138682B (de) Regelung von Maschinen-Erregerströmen.
AT160737B (de) Steuersystem zur Regelung einer elektrischen Größe.
DE696976C (de) Selbsttaetiger elektrischer Regler, insbesondere Spannungsfeinregler
DE482295C (de) Vibrations-Regel-Einrichtung
DE542530C (de) Einrichtung zur Regelung der Spannung von Dynamomaschinen
DE602557C (de) Einrichtung zur Aufrechterhaltung des stabilen Betriebes bzw. Regelung der Spannung von elektrischen Maschinen bei ploetzlichen Belastungsaenderungen
DE621258C (de) Anordnung zur elektrischen Regelung technisch-physikalischer Betriebsgroessen, beispielsweise zur Frequenzregelung
DE676879C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Einschalten der Erregung von selbstanlaufenden Synchronmotoren
DE895327C (de) Einrichtung zur Stabilisierung der Turbinenzahl bei Netzen mit vorwiegend Ohmscher Belastung
DE2414717C3 (de) Gerät zum Steuern der Nachladezeit von Batterien
DE674655C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Frequenzintegralregelung von Kraftmaschinen, die zum Antrieb elektrischer Stromerzeuger dienen
DE324086C (de) Anlassverfahren fuer Wechselstrom-Dynamomaschinen, welche auf dem Laeufer zum Kaskadenlauf geeignete Wicklungen besitzen