DE334622C - Selbsttaetiger Spannungsregler fuer elektrische Generatoren mit besonderer Erregermaschine - Google Patents

Selbsttaetiger Spannungsregler fuer elektrische Generatoren mit besonderer Erregermaschine

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DE334622C
DE334622C DE1918334622D DE334622DD DE334622C DE 334622 C DE334622 C DE 334622C DE 1918334622 D DE1918334622 D DE 1918334622D DE 334622D D DE334622D D DE 334622DD DE 334622 C DE334622 C DE 334622C
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voltage regulator
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Spannungsregler für elektrische Generatoren mit besonderer Erregermaschine. Die Erfindung betrifft selbsttätige Spannungsregler für elektrische Generatoren mit besonderen Erregermaschinen, bei welchen - wie bekannt - das periodische Einschalten und Kurzschließen eines fixen Erregernebenschlußwiderstandes durch einen mittels Steuermagnets gesteuerten Schaltmagnet erfolgt, welcher Steuermagnet gegen die Zugkraft einer Feder o. dgl. arbeitet. Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß der Luftspaltwiderstand des Steuermagnets durch die Generatorspannung derart beeinflußt wird, daß bei Zunehmen der Generatorspannung der Luftspaltwiderstand verringert, bei Abnehmen der Spannung hingegen vergrößert wird. Demzufolge erfordert der Steuermagnet zur Überwindung der gegen den Steuermagnet arbeitenden Federkraft im ersten Falle eine kleinere und im letzten Falle eine größere Stromstärke, woraus eine der jeweiligen Belastung entsprechende Erregerspannung resultiert.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zwecks Erreichung einer mit zunehmender Belastung zu- oder abnehmenden Spannung, ferner zum Ausgleich des sich ändernden Drehmomentes des Steuermagnets die Ferrarissche Scheibe mit ausgeführt ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. z die ganze Anordnung in schematischer Darstellung, Fig. z den den Luftspaltwiderstand ändernden Eisenkern und Fig. ; die Ferrarissche Scheibe mit am Umfang sich änderndem elektrischen Widerstand.
  • . Die Spannungsregulierung, das ist die Einstellung des Magnetisierstromes der Erregermaschine entsprechend der Belastung des Generators, geschieht durch periodisches Kurzschließen und Einschalten eines im Nebenschlußkreis des Erregers eingeschalteten fixen Widerstandes .
  • Der Spannungsregler besteht aus vier Hauptteilen, und zwar aus dem in der Zeichnung mit 5 bis 7 bezeichneten Ferrarisschen Motor, aus dem mit 8 bis 17 bezeichneten Steuermagnet, aus dem mit 18 bis 24 bezeichneten Schaltmagnet und aus der mit 25 bezeichneten Ölbremse.
  • Die Magnetspule des Ferrarisschen Motors 5 ist mit Vorschaltwiderstand 6 auf die Spannung des Generators z geschaltet (bei höherer Spannung mit Zwischenschaltung eines Spannungstransformators). Das Drehmoment, welches die erwünschte Generatorspannung im Ferrarisschen Motor erzeugt, wird durch eine Spiralfeder 9 ausbalanciert. Bei dem Ansteigen oder Abfallen der Generatorspannung wird die Ferrarissche Scheibe in der einen oder in der anderen Richtung verdreht.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele ist nun im Luftspalt des Steuermagnets ein durch den Ferrarisschen Motor bewegter Eisenkern 8 angeordnet, welcher - wie aus Fig. 2 ersichtlich - nach der einen Richtung mit sich verjüngendem Querschnitt ausgeführt ist. Beim Verdrehen der Ferrarisschen Scheibe bewegt sich auch der Eisenkern 8 im Luftspalt des Steuermagnets und verändert daher infolge seines ab- bzw. zunehmenden Querschnittes so lange den magnetischen Widerstand des Luftspaltes, bis durch die Wirkung der übrigen Teile der Einrichtung die richtige Klemmspannung wiederhergestellt ist.
  • Die Spule ii des Steuermagnetes ist mit Vorschaltwiderstand i2 auf die Spannung der Erregermaschine 2 geschaltet. Der bewegliche Teil 13 ist in 0 schwingbar gelagert. Die Zugkraft des durch den Magnet ii fließenden Stromes ist durch eine Feder 17 ausbalanciert. Der Kontaktarm 14 ist auf dem beweglichen Teil 13 befestigt und steuert mit dem Kontakte 16 den Schaltmagnet.
  • Der Schaltmagnet besteht aus dem Elektrornagnet 18, dessen Spule mit Vorschaltwiderstand 23 auf die Spannung des Erregers angeschlossen wird. Der bewegliche Teil des Schaltmagnets 2o ist in Y schwingbar gelagert und ist mit Kontakt 2i versehen, welcher mit dem fixen Kontakt 22 das Kurzschließen und Einschalten des Erregernebenschlußwiderstandes 4 besorgt. Die Feder ig dient dazu, um diese Kontakte bei der Aberregimg des Magnets 18 zu schließen.
  • Die Wirkungsweise des Apparates ist die folgende Wenn die Kontakte m und 22 des Schaltmagnets sich öffnen, so wird der Erregernebenschlußwiderstand .4 eingeschaltet, wodurch die Spannung des Erregers fällt und hiermit auch die im Steuermagnet ii fließende Stromstärke. Das Sinken der Erregerspannung geschieht so lange, bis die Zugkraft der Feder 17 die Zugkraft des Steuermagnets übersteigt und der Kontaktarm 14 mit Kontakt 16 in Berührung kommt, wodurch die Magnetspule 18 des Schaltmagnets kurzgeschlossen, d. h. aberregt wird, und läßt der :Magnet 18 den beweglichen Teil los, die Feder ig zieht denselben an, wodurch der Kontakt 21, 22 geschlossen und der Nebenschlußwiderstand kurzgeschlossen wird. Dies hat wieder das Ansteigen der Erregerspannung und der Zugkraft des Steuermagnets ii, das Öffnen der Kontakte 14, 16 und die Erregung des Magnets 18, das Öffnen der Kontakte 21, 22 und hiermit das Einschalten des Erregernebenschlußwiderstandes 4 zur Folge.
  • Der vorbeschriebene Vorgang wiederholt sich im schnellen Nacheinander und erzeugt in bekannter Weise einen pulsierenden Gleichstrom, dessen Pulsationen die Gleichmäßigkeit der Generatorspannung nicht beeinflussen.
  • Der Kondensator 24 dient in bekannter Weise zur Vermeidung von Funkenbildung an den Kontakten 24, 25.
  • Durch Belastungsänderungen erzeugte Spannungsänderungen bewirken, wie bereits erwähnt, die Bewegung des Eisenkernes 8, und zwar derart, daß bei größerer Belastung des Generators ein schmälerer Teil des Eisenkernes im Luftspalt des Steuermagnets Platz nimmt als bei geringerer Belastung, so daß im früheren Falle der magnetische Widerstand größer ausfallen wird und daher der Strom im Steuermagnet zur Überwindung der Zugkraft der Feder 17 bei größerer Belastung auf einem höheren Wert ansteigen muß als bei geringerer Belastung. Da bei Belastungsänderungen die Bewegung. des Eisenkernes 8 nur dann aufhört, wenn die Gleichgewichtslage zwischen der Feder g und dem Drehmoment der Generatorspannung wieder hergestellt ist, so wird die Erregerspannung immer auf denjenigen Wert reguliert, welcher der Stellung des Eisenkernes 8 im Steuermagnet, das ist der jeweiligen Belastung bei der erwünschten Spannung, entspricht.
  • Zur Vermeidung von Überregulierung und Pendelung der Spannung dient die einstellbare Ölbremse 25.
  • Anstatt des Ferrarisschen Motors kann auch ein auf Spannung geschaltetes Solenoid Anwendung finden.
  • "Zwecks Erreichung einer mit der zunehmenden Belastung zu- oder abnehmenden Spannung am Generator wird die Ferrarissche Scheibe an der Peripherie mit sich änderndem elektrischen Widerstand ausgeführt. Bei einer Ausführungsform erhält die Scheibe eine exzentrische Form, wie in Fig. 3 gezeichnet, wo die Kreislinie strichliniiert angedeutet ist. Dieselbe Maßnahme kann auch dazu dienen, um das Drehmoment des Steuermagnets, welches Moment entsprechend der Form des Eisenkernes 8 auf der Peripherie veränderlich sein kann, auszugleichen. Das magnetische Feld erzeugt nämlich im Eisenkern 8 zufolge des nach einer Richtung abnehmenden Querschnittes ein Drehmoment, welches der Größe nach der Querschnittsänderung entspricht. Falls diese Querschnittsänderung konstant verläuft, so wird auch das erzeugte Drehmoment - da auch das magnetische Feld konstant ist - im ganzen Verlaufe konstant, sonst aber in den verschiedenen Lagen veränderlich sein. Dieses Moment addiert sich zum Drehmoment der Ferrarisscheibe undwerden diese beiden Momente durch die Feder g im Gleichgewicht erhalten. Zum Ausgleich des durch den Eisenkern erzeugten veränderlichen Drehmomentes kann die vorbeschriebene Ausbildung der Ferrarisscheibe dienen.
  • Bei mehreren parallel arbeitenden Generatoren kann ein einziger Regler verwendet-werden, welcher für jeden Generator mit separaten Steuermagnet versehen ist, deren Eisenkerne gemeinschaftlich bewegt werden. Durch die entsprechende Dimensionierung der Eisenkerne 8 wird eine den Leistungen der Generatoren entsprechende Stromverteilung erreicht.
  • Selbstredend können zur Änderung des Luftspaltwiderstandes auch andere Maßnahmen getroffen werden, so z. B. können die Schenkel des Steuermagnets, welche den Luftspalt bilden, gegeneinander beweglich sein, so daß durch Nähern der Schenkel gegeneinander der Luftspalt vermindert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHL: r. Selbsttätiger Spannungsregler für eIektrische Generatoren mit besonderer Erregermaschine, bei welcher das periodische Einschalten und Kurzschließen eines bestimmten Erregernebenschlußwiderstandes durch einen mittels Steuermagnets gesteuerten Schaltmagnet erfolgt, welcher Steuermagnet gegen die Zugkraft einer Feder o. dgl. arbeitet, gekennzeichnet durch einen veränderlichen Luftspaltwiderstand des Steuermagnets (to bis z7), welcher Luftspaltwiderstand durch die Generatorspannung derart beeinflußt wird, daß bei zunehmender Generatorspannung der Luftwiderstand verringert, bei Abnehmen der Spannung hingegen vergrößert wird, demzufolge der Steuermagnet zur Überwindung der ihm entgegenarbeitenden Federkraft o. dgl. im ersten Falle eine kleinere und in letztem Falle eine größere Stromstärke erfordert und dadurch jeweils eine derartige Erregung einstellt, daß die Spannung des Generators im ganzen Bereiche der Belastung konstant bleibt oder mit zunehmender Belastung zu-oder abnimmt. a. Spannungsregler nach Anspruch r, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Eisenkernes mit zu- bzw. abnehmendem Querschnitt im Luftspalt des Steuermagnets, durch dessen Bewegung im Luftspalt der Widerstand des letzteren verändert wird. 3. Spannungsregler nach Anspruch z und 2 für mehrere parallel arbeitende Generatoren, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Generator ein besonderer Steuermagnet vorgesehen ist, deren Luftspaltwiderstände gemeinschaftlich beeinflußt werden. .4. Spannungsregler nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichung e_ iner mit zunehmender Belastung zu- oder abnehmenden Spannung, ferner zum Ausgleich des sich ändernden Drehmomentes des Steuermagnets eine den Eisenkern steuernde, von der Generatorspannung beeinflußte Ferrarisscheibe (7) mit auf dem Umfang sich änderndem elektrischen Widerstand ausgeführt ist. 5. Spannungsregler nach Anspruch q., gekennzeichnet durch den exzentrischen Verlauf der Ferrarisscheibe.
DE1918334622D 1918-08-02 1918-08-02 Selbsttaetiger Spannungsregler fuer elektrische Generatoren mit besonderer Erregermaschine Expired DE334622C (de)

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