DE717995C - Rundwebstuhl mit elektrisch angetriebenem Webschuetzen - Google Patents

Rundwebstuhl mit elektrisch angetriebenem Webschuetzen

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DE717995C
DE717995C DEH156553D DEH0156553D DE717995C DE 717995 C DE717995 C DE 717995C DE H156553 D DEH156553 D DE H156553D DE H0156553 D DEH0156553 D DE H0156553D DE 717995 C DE717995 C DE 717995C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D37/00Circular looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Rundwebstuhl mit elektrisch -angetriebenem Webschützen Die Erfindung betrifft -einen Rundwebstuhl mit elektrisch angetriebenem Webschützen und einer oder mehreren durch letzteren gesteuerten jacquardmaschinen zum Herstellen von Hüten und hutförmigen Gebilden.
  • Um den umlaufenden Webschützen und den die Laufbahn desselben bildenden Webkorb von allen. Seiten leicht und bequem zugänglich zu machen, ist zwischen dem Webkorb und den die Schäfte bewegenden jacquardmaschinenl, vorn .den Schäften abgesehen, lediglich eine elektrische Verbindung vorgesehen. Zum elektrischen Steuern der die Schäfte bewegenden Maschine und der das Heben der Hutform bewirkenden Vorrichtung ist erfuidungsgemäß der umlaufende Webschützen mit Schleifbürsten versehen, und auf dem die Laufbahn des Webschützers bildenden Webkart sind von diesem isiodierte Kontaktringe angeordnet, die mit Stromkreisen, -welche die elektrischen Vorrichtungen zum Bewegen der Platinen der jacquardmaschinen und zum Heben der Hutform enthalten, derart verbunden .sind, daß die Stro:I,eise durch die SrhleifbÜrsten im: richtigen Augenblick eir-und ausgeschaltet werden können.
  • Nach der Erfindung sind ferner zum Eir-und Ausschalten des die Hebevorrichtung der Hutforni beeinflussenden Stromkreises auf einem am Webkorb befindlichen Kontaktring mehrere Kontakte angeordnet, die auch während des Betriebes von Hand ein- und ausschaltbar sind.
  • Der Erfindungsgegenstand ist an Hand der Zeichnung in :einem Ausführungsbeispiel !näher beschrieben.
  • Abb. i zeigt eine Hälfte des Rundwebstuhles in senkrechtem Schnitt und die andere Hälfte in Seitenansicht.
  • Abb.2 ist ein waagerechter Schnitt der Jacquardmaschine nach der Schnittlinie A-B der Abb. i.
  • Abb.3 zeigt in_ vergrößertem Maßstab ein Formstück, .aus dem der Webkorb zusammengestellt ist, sowie den darin elektrisch bewegten Webschützen. und seine Laufräder in schematischer Darstellung.
  • Abb. q. zeigt die :elektrische Einrichtung ebenfalls in schematischer Darstellung. Beim veranschaulichten Rundwebstuhl wird der kammartige runde Webkorb aus in einem Kreis radial angeordneten, ,annähernd h: förmigen Formstücken i gebildet, die durch einen oberen und einen unteren Rin, -2 und 3 fest zusammengehalten werden. Zwischen den benachbarten Formstücken sind Lücken vorgesehen für die von den auf einer Stumpfkegelfläche drehbar gelagerten Kettenfädenspulen,. kommenden Kettenfäden 5, von denen in Abb. i auf der linken Seite nur jene Kettenfäden veranschaulicht sind, die in der Zeichenebene liegen.
  • Der Webkorb i, 2, 3 ist an einem Untergestell 6 befestigt. In der senkrechten Mittelachse des Rundwebstuhles ist die während des Webvorganges in senkrechter Richtung bewegliche, zweckmäßig aus einem oberen und unteren Teil bestehende Hutform 7 angeordnet, an deren Scheitelpunkt 49, 5o die beim Beginn des Webens zu verwendenden Kettenfäden befestigt werden.
  • Die zum Heben und Senken der Kettenfäden dienenden Schäfte 8 sind durch die im oberen und unteren Ringteilg und io des Webkorbes vorgesehenen Biohrungen hindurchgezogen und dort geführt. Die unteren Enden der Schäfte 8 tragen in bekannter Weise Schraubenfedern i i.
  • Die den Webkorb bildenden, annähernd h-förmigen Formstucke i bieten für den entsprechend geformten umlaufenden Webschützen 12 eine dreiseitige Rollenführung; denn aus den senkrechten Kanten i" der Formstücke i wird die senkrechte zylindrische Wand, aus den waagerechten Kanten 1b die ringförmige waagerechte Laufbahn und aus den schrägen Ansätzen i, die innere stumpf-Führungsfläche gebildet. Die Laufräder und Führungsrollen sind auf dem elektrisch angetriebenen Webschützen entsprechend diesen drei Führungsflächen angeordnet.
  • Die an einer zylindrischen Mantelfläche befindlichen Schäfte 8 sind mit den einzelnen Platinen i3 der oberhalb des Webkorbes angeordneten und durch Elektromagnete M, . . . MI (Abb.4; gesteuerten, aus vier Einzelmaschinen I... IV bestehenden Jacquardm.aschinen in an sich bekannter Weise verbunden.
  • Die elektrische Steuerung des ganzen Rundwebstuhles erfolgt gemäß der Erfindung durch den im Webkorb umlaufenden Webschützen 12. Ein Ausführungsbeispiel einer diese Aufgabe lösenden elektrischen Einrichtung ist in Abb. 4 schematisch dargestellt.
  • Auf dem Webschützen 12 sind drei stromabnehmende Bürsten 14, 15 und 16 angeordnet, durch die der Strom von den drei übereinander befindlichen, aus an den Formstücken i des Webkorbes von diesen isoliert befestigten Metallplättchen bestehenden Kontaktringen 17, 18 und i9 abgenommen werden kann. So z. B. wird der den Webschützen 12 treibende Elektromotor 20 von den Ringen 17 und 18 mittels der Schleifbürsten 14 und 15 gespeist. Die elektromagnetischen Schalter 1<i . . . KI der Triebwerke der einzelnen Jacquardmaschinen I ... IV sowie der Hebemagnet werden durch die Schleifbürsten 15 und 16 bzw. die Ringe 18 und i 9 ge- steuert.
  • Bei Rundwebstühlen wird die Kettenfädenlage bekanntlich aus dem Grunde in zwei oder mehrere Gruppen geteilt, weil sich der umlaufende Webschützen immer in dem kreisförmigen Fach befindet und somit ein gleichzeitiges. Wechseln sämtlicher Kettenfäden nicht stattfinden kann, sondern das übliche Heben und Senken der Platinen 13 der Schäfte 8 zur neuen Fachbildung kann sich immer nur auf einen Kreisbogen erstrecken, und zwar zweckmäßig stets in dem Augenblick, wenn der Webschützen den alten Fachteil bereits verlassen hat, so daß er in das schon vorbereitete neue Fach getreten ist. Beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Fachbildung immer auf einen Viertelkreis I" . . . IV" (Abb. 4'). Hierzu gehören einzeln die vier jacquardmaschinen I ... IV. Durch den Webschützen wird daher immer jene jacquardmaschine eingeschaltet, aus deren Fachteil er gerade ausgetreten ist.
  • Wenn die Schleifbürsten 15 und 16 des in der Pfeilrichtung x umlaufenden Webschützens 12 den Kontakt J1 erreichen, muß in dein Viertelkreis IQ durch die zugehörige Jacqtt<ardmaschine I ein neues Fach gebildet würden. Zu diesem Zweck wird der Stromkreis des RelaisRi des zugehörigen Elektroinagneten:111 und durch das Relais R1 der Stromkreis der Gleichstromwicklung des Elektromagnetent11 L geschlossen, so daß durch den Anker des letzteren das Schaltwerk KI eingeschaltet wird.
  • Im Webkorb sind auf dem oberen Kontaktrin g i9 vier solche KontakteJi .. . J.1 für die vier Jacquardmaschinen I ... IV vorhanden. Zwischen diesen Kontakten sind an mehreren Stellen (bei der veranschaulichten Schaltung an acht ` Stellen) weitere Kontakte EI ... F3 in den Stromkreis des Relais F, des das Heben der Hutform 7 bewirkenden Elektromagneten M, eingeschaltet.
  • Von der Wechselstromhauptleitung führen vom Anschluß -21 Leitungen zur Parallelschaltung .der Wicklungen der Relais R,. . . R, und E',. . Die Leitung 22 führt von der Hauptleitung 23 zu dem im Webkorb angeordneten mittleren, vollen Kontakt gebenden Ring i S. Die Leitungen der auf dem oberen Kontaktring 19 eingeschalteten Kontakte J, . . . J., führen zu den .anderen Enden der Wicklungen der Relais R, .. . R, Zwischen diese Leitungen und die Leitung 23 sind die Druckknopfaugenblickschalter DI...D" parallel eingeschaltet, durch welche der Stromkreis der einzelnen Relais RI . . . RI und somit das Wechseln der Jacquardmaschinen 1 . . . IV unabhängig voneinander sowie vom Webschützen auch von Hand ein- und ausgeschaltet werden kann.
  • Die ,auf dem oberen Kontaktring i9 angeordneten Kontakte E'1 ... Es sind über Schalter e1 ... s$ durch die gemeinsame Leitung 24 mit dem einen Ende der Wicklung des Relais E, verbunden. Zufolge dieser Ausbildung wird beim Umlaufen des Webschützens 12 der Stromkreis des Relais E, nur an jenen Kontakten. geschlossen, an welche,, Kontakten auch der zugehörige Schalter geschlossen ist. Auf diese Weise ist es ermöglicht, das Maß des Hebers der Hutform beliebig einzustellen. Die Leitung 25 führt über den Schalter 26 zu dem im Webkorb angeordneten untersten Kontaktring 17, durch welchen der im Webschützen 12 ;eingebaute Elektromotor 20 mit Strom gespeist wird: Der die jacquardmaschinen I ... IV antreibende Elektrolmo,bar M; wird durch den Schalter aus dem Wechselstromnetz gespeist, zu dessen Ein- und Ausschalten ein Hauptschalter H .angeordnet ist. .
  • Die ElektromagnetelNl ... Ml der jacquardmaschinen I ... IV sowie der ElektromagnetMr zum Heben der Hutform 7 werden aus dem in der Zeichnung mit starken Linien angedeuteten Gleichstromnetz gespeist, das durch den Handschalter 0 eingeschaltet werden kann.
  • Die oben beschriebene elektrische Schaltung ist nur ein Ausführungsbeispiel, das im Rahmen .der Erfindung mannigfach geändert werden kann.
  • Die die einzelnen Kettenfäden 5 tragenden Spulen 4 sind um den Rundwebstuhl leicht zugänglich derart angeordnet, daß sie eine ° Kegelfläche bilden. (Abt. i). Zur Lagerung der Kettenfädenspulen q. sind Flachstäbe 41 verwendet, ,an denen waagerechte Zapfern. 42 befestigt sind. An jeder Spule q. befindet sich eine mit einem Gewicht ¢6 belastete Schnur 47, so daß die Kettenfäden 5 stets unter der gleichen Spannung stehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rundwebstuhl mit elektrisch angetriebenem Webschützen und einer oder mehreren durch letzteren gesteuerten jacquardmaschinen zum Herstellen von Hüben und hutförmigen Gebilden, dadurch gekennzeichnet, daß zum elektrischen Steuern der die Schäfte bewegenden Maschine und der das Heben der Hutform bewirkenden Vorrichtung der umlaufende Wehschützen mit .Schleifbürsten (14, 15 und 16) versehen ist und daß auf dem die Laufbahn des Webschützers bildenden Webkorb von diesem isolierte Kontaktringe (17, 18 und ig) ungeordnet sind, die mit Stromkreisen, welche die elektrischen Vorrichtungen zum Bewegen der Platinen der J:acquardmaschinen und zum Heben der Hutform enthalten, derart verbunden sind, daß die Stromkreise durch die Schleifbürsten im richtigen Augenblick ein- und ,ausgeschaltet werden können.
  2. 2. Rund"veb,stuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausschalten des die Hebevorrichtung der Hutform beeinflussenden Stromkreises auf einem am Webkorb befindlichen Kontaktring mehrere Kontakte angeordnet sind, die auch während des Betriebes von Hand ein- und ausschalthar sind.
DEH156553D 1938-07-21 1938-07-21 Rundwebstuhl mit elektrisch angetriebenem Webschuetzen Expired DE717995C (de)

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DE717995C true DE717995C (de) 1942-02-27

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DE (1) DE717995C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006357B (de) * 1951-12-06 1957-04-11 A Van Kaick Iaavkia Generatore Webstuhl mit elektrischem Schuetzenantrieb
DE1088436B (de) * 1957-01-22 1960-09-01 A Van Kaickiaavkia Generatoren Rundwebmaschine mit elektromotorischem Schuetzenantrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006357B (de) * 1951-12-06 1957-04-11 A Van Kaick Iaavkia Generatore Webstuhl mit elektrischem Schuetzenantrieb
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