DE211336C - - Google Patents

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DE211336C
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twisting
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

tt SiTT. IC©
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
211336 -KLASSE 86 Ä. GRUPPE
ELSAS & CIE in STUTTGART-CANNSTATT. Andrehvorrichtung für Webketten.
Zusatz zum Patente 203172 vom 25. März 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1908 ab. Längste Dauer: 24. März 1921.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung der Andrehvorrichtung mit Zwirnspindel und Reibzeug nach Patent 203172.
Zur Erreichung eines festen, haltbaren und gleichmäßigen Andrehers ist es erforderlich, die miteinander verzwirnten Fadenenden, welche wiederum mit dem anzudrehenden Kettenfaden verzwirnt werden müssen, an letzteren mögliehst nahe heran und möglichst parallel mit demselben zu legen, wodurch das Anspringen und das Andrehen desselben erleichtert wird; ferner ist das Ende der verzwirnten Fadenenden möglichst bis zur Vollendung der Andrehung festzuhalten, damit beim Verzwirnen durch die Reibvorrichtung nicht nur das Verzwirnen zwischen dem anzudrehenden Kettenfaden und den gezwirnten Fadenenden, erfolgt, sondern auch die Verzwirnung der letzteren selbst vervollständigt und durch Freigabe der Enden die Verzwirnung nicht wieder aufgehoben wird.
Dies bedingt vor allem, daß der Durchmesser der Zwirnvorrichtung möglichst klein gehalten wird. Es sind jedoch selbst bei Verwendung eines einfachen Klemmhakens zur Befestigung der Fäden an der Zwirnspindel die obigen Be-'dingungen nicht voll zu erfüllen. Außerdem tritt bei Verwendung eines solchen Hakens noch der Nachteil auf, daß das Einlegen der Fadenenden nur in einer bestimmten Stellung des Hakens bzw. der Zwirnspindel bequem erfolgen kann und daß die selbsttätige Zuführung der Fäden durch die Zubringerhaken zum Klemmhaken sowie die Entfernung der abgeschnittenen Fadenenden aus demselben schwierig ist.
Durch nachstehende Änderungen der Zwirnvorrichtung zur Verzwirnung der Fadenenden unter sich, und durch die besondere Anordnung und Gestaltung der Hifswerkzeuge zum Einlegen der Fadenenden in diese Zwirnvorrichtung sowie derjenigen zum Festhalten und Heranführen des an den anzudrehenden Kettenfaden anzudrehenden Teiles der verzwirnten Fadenenden und zum Entfernen des abgeschnittenen Teiles der Fadenenden aus der Zwirnvorrichtung, sind die oben angeführten Bedingungen für das Andrehen erfüllt und die Schwierigkeiten beim Zubringen und Einlegen der Fadenenden in die Zwirnvorrichtung sowie beim Entfernen der abgeschnittenen Fadenenden aus derselben behoben.
Damit in jeder Lage der Zwirnspindel die Fäden ohne weiteres eingelegt, die Fadenenden festgeklemmt und nach Beendigung der Verzwirnung wieder losgelassen werden können, ist die Zwirnspindel sternförmig ausgebildet, und es legt sich eine abhebbare Klemmhülse gegen sie, so daß die in den Stern eingelegten, um die Sternzacken abgebogenen Fäden durch Reibung zwischen der Hülse und den Sternzacken festgehalten werden.
Um das Andrehen der Fadenenden an den Faden der neuen Kette bis ans Ende sicher
und genau zu vollziehen, ist neben der Abschneidvorrichtung eine besondere Fadenklemme angeordnet, welche die abgeschnittenen, von der Zwirnspindel gezwirnten Fäden an ihren Enden festhält, ,wobei noch die Einrichtung so getroffen ist, daß die verzwirnten Fadenenden dem anzudrehenden Faden, welcher von der Andrehvorrichtung aus nach dem Kettenbaum geht, entgegengeführt und erst
ίο losgelassen werden, wenn das Andrehen der Fäden durch das Reibzeug nahezu vollendet ist.
Zwischen dieser Fadenklemme (hinter der
Abschneidvorrichtung) und der Zwirnspindel ist eine weitere Klemmvorrichtung angeordnet, welche die abgeschnittenen Fadenenden erfaßt und sie nach Beendigung der Arbeit aus der Zwirnvorrichtung entfernt.
Außerdem sind zwei Ausführungsformen für Greif- und Zuführvorrichtungen dargestellt, welche zum Fassen, Heranziehen, Abbiegen und Einlegen der Fäden in die Klemmvorrichtung der Zwirnspindel, Festhalten und Loslassen der Fäden dienen.
Fig. ι stellt die Zwirnspindel mit ihrer Klemmhülse und deren Auslösevorrichtung sowie die Fadenklemme zur Abnahme der abgeschnittenen Fadenenden in der Seitenansicht dar, Fig. 2 dieselbe in der Richtung der Zwirnspindelachse gesehen. * k, >,' > ■ }.,!
Die Zwirnspindel k k ist zweimal im Gestell i gelagert und trägt einen mit geraden oder wie gezeichnet mit gebogenen Zacken versehenen Stern 19, gegen welchen die Klemmhülse 20 durch die Feder 21, deren Druck durch die Stellmutter 22 geregelt werden kann, gepreßt wird. Hierdurch werden die in den Stern eingelegten und nach der Seite hin gezogenen Fäden zwischen Stern und Hülse festgehalten. Durch den einerseits die Hülse 20 in einer Eindrehung umfassenden, andererseits an die Zugstange d'5 angelenkten, um die Achse 23 am Gestell i drehbar gelagerten Winkelhebel kann die Hülse 20 zurückgezogen werden, wodurch die Pressung zwischen Stern und Hülse aufgehoben und die Fadenenden freigegeben werden.
Die in Fig. 3 dargestellte scherenartige Fadenklemme 24-24', 25-25' ist am Kopf des Gleitstückes y3 (Fig. ι und 3) um die Achse 26 drehbar angeordnet und wird durch Feder 27-28 offen gehalten. Bei der Bewegung des Gleitstückes yz
. nach oben legen sich die Klemmenarme 24'-25' gegen die am Gestell i befestigten Anschläge 29, 29'. Die Anschläge können jedoch ebenfalls auf besonderen Gleitstücken beweglich angeordnet und gegenläufig zum Klemmenträger y3 bewegt werden, um einen rascheren Schluß der Klemme herbeizuführen. Hierbei wird die Klemme geschlossen und die zwischen 24 und 25 eingeklemmten Fäden mit nach oben genommen und aus der Zwirnspindel gezogen, falls sie nicht nach dem Zurückziehen der Hülse 20 selbsttätig ausgeschleudert werden sollten.
Fig. 4 stellt die Abschneidvorrichtung mit der Halteklemme für die durch die Zwirnspindel gezwirnten Fadenenden in der Ruhestellung (Anfangsstellung) dar, und zwar in der Richtung der Spindelachse gesehen. Fig. 5 zeigt die Abschneid- und Haltvorrichtung in der Endstellung. Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Fig. 4. . ■ . -
Am Kopfe des Gleitstückes y2 ist um die Achse 30 drehbar das Messer 31-32 befestigt, dessen Schneide 31 zum Abschneiden der Fadenenden nach erfolgter Verzwirnung durch die Zwirnspindel dient. Der Klemmenarm 33-34 ist am Gestell i um die Achse 35 drehbar gelagert und trägt um die Achse 36 drehbar ein scherenartiges Klemmstück 37-38, welches durch die Feder 39 in der Ruhestellung gehalten wird. Der Klemmenarm 33-34 wird durch die Feder 40 in seine Ruhelage gedrückt, wodurch sich der Arm 38 des beweglichen Klemmenteiles gegen ein am Kopf des Gleitstückes y1 angebrachtes Druckröllchen 41 legt, das auch durch eine Gelenkstange ersetzt werden -könnte. Bewegen sich die Gleitstücke y1 und y2 nach aufwärts, so wird die Klemme zunächst durch das Druckröllchen 41 unter Überwindung der Kraft der Feder 39 geschlossen, während der feste Klemmenarm unter Einwirkung der größeren Kraft der Feder 40 in seiner Lage verbleibt. Hierdurch wird das gezwirnte Fadenende festgehalten, zugleich hat sich die Schneide 31 des Messers hinter die verzwirnten Fäden geschoben. Bei der Weiterbewegung der Gleitstücke macht dann die Messerschneide 31 eine Drehbewegung um die Achse 30, da sich der andere Hebelarm 32 gegen den Anschlag am Gleitstück y1 legt, zugleich schwingt die Klemme um die Achse 35 gegen den anzudrehenden Faden hin. Hierbei werden die gezwirnten Fadenenden abgeschnitten, sie bleiben eingespannt und werden an den anzudrehenden Faden angelegt. Der untere Klemmenarm 34 Hegt so, daß^der anzudrehende Faden bei der Verschiebung der Klemme sicher in das Klemmenmaul gelangt und sich neben die verzwirnten eingespannten Fadenenden legen kann. Diese Anordnung ist nur beispielsweise gegeben, denn die gleiche Arbeitsweise kann auch bei horizontaler Verschiebung der Klemme, derenJJBacken dann auch vertikal beweglich sein könnten und bei Verwendung einer Schere an Stelle eines Messers zum Abschneiden erreicht werden.
In Fig. 7 und. 8 sind Greif werkzeuge in zwei verschiedenen Ausführungen in der Seitenansicht, in Fig. 9 in der Vorderansicht dargestellt, welche die Fäden erfassen, sie in- die Andrehwerkzeuge einlegen und. sie nach Vollendung dieser Arbeit wieder freigeben. In Fig. 7 ist w eine Haltenadel oder ein zwischen
die Kettenfäden tretender, den zur Bearbeitung gelangenden Faden von den übrigen Kettenfäden abtrennender Stift, der an einem Gleitstück y befestigt ist. An diesem Gleitstück ist ferner um die Achse 42 schwingend der Greifhaken 43 befestigt, dessen Hakenteil so ausgefräst ist, daß sich die Nadel w in seine Ausfräsung einlegen kann. In der Ausführung nach Fig. 8 ist die Nadel w beweglich und kann sich in eine Nut des auf dem Gleitstück y feststehenden Teiles 45 einlegen, in welchem durch eine Ausfräsung 46 der Haken gebildet wird. Der bewegliche Teil ist um die auf dem Gleitstück y angebrachte Achse 42 schwingend angeordnet und wird entweder unter Benutzung von Federn durch Anschläge oder Leitkurven oder, wie beispielsweise gezeichnet, durch besondere Zugstangen 44 bewegt.
Nachdem die Fäden in entsprechender Lage zum Greifwerkzeug gelangt sind, werden die Haken durch den entsprechend ausgebildeten anderen Teil des Greifwerkzeuges geschlossen, worauf die Fäden vom Greifwerkzeug selbst mitgenommen werden können.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Andrehvorrichtung für Webketten nach Patent 203172, dadurch gekennzeichnet, daß die verzwirnten, auf gleiche Länge' abgeschnittenen Enden der anzudrehenden Fäden an den Schnittenden in einer Klemme festgehalten und durch diese an den anzudrehenden Faden herangeführt werden, worauf die Fäden durch ein Reibzeug mit zylindrischen oder ebenen Reibflächen weiter verzwirnt werden.
  2. 2. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zwirnstern, zwischen dessen Zacken die Fadenenden gelegt werden, und in welchem sie durch eine unter regulierbarem Federdruck stehende Hülse (20) gehalten werden.
  3. 3. Andreh vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Fadenklemme mit Abschneidvorrichtung, welche die Fadenenden beim Abschneiden festhält und letztere an den anzudrehenden Faden heranführt.
  4. 4. An drehvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Greifwerkzeug, das aus einem auf einem Gleitstück feststehenden und einem drehbaren Teil besteht, der durch Anschläge oder besondere Bewegungsvorrichtungen so betätigt wird, daß das Greifwerkzeug selbsttätig geschlössen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in ber reichsdruckerei.
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