DE239239C - - Google Patents

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DE239239C
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loop
lever
knot
press
arms
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F1/00Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239239 KLASSE 45 e. GRUPPE
Strohbundpresse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1910 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Pressen und Umschnüren von Strohbunden bekannt, bei denen eine Einrichtung zum selbsttätigen Durchschürzen des Knotens am Ende des Bindeseiles durch die am anderen Ende angebrachte Schleife vorgesehen ist. Es ist auch nicht mehr neu, beim Binden Knoten und Schlinge des Bindeseiles möglichst frei vom Stroh zu halten und zu diesem Zwecke beispielsweise den gelenkig am Gestell angeordneten Preßbügel mit einem Arm zum Halten und Einführen des Knotens in die am anderen Ende des Bindeseiles angebrachte Schlinge zu versehen. Außerdem sind die bekannten Vorrichtungen teils noch mit Klemmfedern und federnden Hebeln ausgestattet, um eine sichere Wirkung der Bindevorrichtung zu erzielen. Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich die Preß- und Bindevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im wesentlichen dadurch, daß außer dem die Schlinge aufnehmenden fest angelenkten Preßbügel ein ab^ nehmbarer, auf einem Bolzen drehbarer Hebel angeordnet ist, der das mit dem Knoten versehene Schnurende in einem Schlitz des am Drehzapfen befindlichen Hebelendes und den Knoten in einer hinter dem Schlitz befindlichen Vertiefung aufnimmt, so daß durch Hineinschieben des Hebels zwischen die die Schlinge tragenden Arme des Preßbügels die Schlinge hinter den Knoten gelangt. Durch diese Einrichtung wird eine Vereinfachung der Bindevorrichtung erreicht und überdies eine sichere Wirkung gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
der
Fig. ι zeigt die Preßvorrichtung
Aufn ah mes teilung und
Fig. 2 im geschlossenen Zustande.
Fig. 3 veranschaulicht die beiden Schlingenhaltehebel, und
Fig. 4 und 5 zeigen den Knotenhaltehebel.
Fig. 6 zeigt die Lage der Hebel beim Einführen des Knotens in die Schlinge.
Fig. 7 zeigt den in die Schlinge eingeführten Knoten bei herausgezogenen Schlingenhaltehebeln.
Fig. 8 stellt den Knotenhaltehebel in dem Augenblicke dar, in dem er nach vollzogener Bindung zurückgezogen wird.
Fig. 9 zeigt, wie der Knoten durch die Elastizität des Strohes in der Schlinge eingeklemmt gehalten wird.
Fig. 10 bis 14 zeigen Einzelansichten.
Auf der Grundplatte α ist zwischen den Ständern b, c eine Mulde d o. dgl. angeordnet, in welche die zur Herstellung des Strohbundes nötige Strohmenge gelegt wird.
Der Knotenhalter f ist auf dem festen Drehzapfen e des Ständers b drehbar, während der die Schlinge haltende, gleichzeitig zum Zusammenpressen des in der Mulde d befindlichen Strohes dienende Hebel h auf dem Zapfen g am Ständer c drehbar ist.
Der Knotenhalter f (Fig. 10 bis 12) hat zwei auf dem Drehzapfen e aufliegende Haken i, die durch den Schlitz / getrennt sind. Letzterer ist für die Schnur bestimmt, deren Knoten 0 in die Aushöhlung k gelegt wird. Der Boden der Aushöhlung ist durch eine Rinne (Fig. 12) mit dem Schlitz j verbunden.
Am Preßhebel h sind die durch das Quer-
stück m verbundenen Arme / befestigt. Die Arme I sind voneinander derart entfernt, daß der Knoterihalter f zwischen ihnen hindurch und durch die übergestreifte Schlinge gesteckt werden kann.
Die Schlinge p wird auf die Enden η der Arme I gelegt und daselbst durch den auf der Achse r zwischen den Scheiben s frei drehbaren Haken q gehalten. Am Hebel h ist
ίο eine Führung t für den Hebel f vorgesehen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Man .bringt zunächst den Knoten ο in die Ausnehmung k des abnehmbaren Hebels f ein und hängt den Hebel mit dem Haken i auf den Zapfen e auf. Der Hebel f ruht mit seinem anderen Ende auf dem Unterstützungsbügel u. Hierauf legt man die Schlinge p auf die Enden η der Schiingenträger /und sichert sie in ihrer Lage durch den Haken q.. Beim Herunterdrücken des Hebels h nach dem Auf richten des Hebels f gelangt die Schlinge hinter den Knoten (Fig. 6). Hierbei wird der Hebel f durch die Rollen s und die Führungen t gehalten, und der Haken q stellt sich durch sein Eigengewicht senkrecht ein, so daß er ein Abgleiten der Schlinge von den Enden η nicht mehr hindert.
Beim Zurückschlagen des Hebels h nehmen die Schnurenden die in Fig. 7 gezeichnete Lage ein. Man dreht schließlich den Hebel f um den Drehzapfen e nach rückwärts (Fig. 8); während dieser Bewegung und während dieser Hebel auf den Boden zu fallen beginnt, lassen die Haken I die Schlaufe abgleiten, die sich wegen der schrägen Flächen χ an den Bindfaden ganz nahe am Knoten fest anlegt. Die Elastizität des Strohes bewirkt, daß der Hebel f vom Zapfen e abgehoben und der Knoten 0 aus der Verliefung /e herausgehoben und in der Schlinge p (Fig. 9) festgehalten wird. Der durch die Schlinge geführte Faden zieht hierbei diese in die von den Schrägflächen χ begrenzte Rinne hinein, hält hier die Schlinge^ so lange fest, bis der Knoten frei wird und führt sie dann allmählich ganz dicht an das Knotenende der Schnur heran (Fig. 8). Ein Versagen der Bindevorrichtung ist so gut wie ausgeschlossen.

Claims (3)

, Patent-Ansprüche:
1. Strohbundpresse mit Einrichtung zum selbsttätigen Durchschürzen des am Ende des Bindeseiles befindlichen Knotens durch die am anderen Ende angebrachte Schleife, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einführen des Knotens durch die am Preßhebel (h) durch Arme (n) in Spreizstellung gehaltene Schlaufe ein auf einem am Gestell (b) angebrachten Drehzapfen (e) aufsetzbarer Hebel (f) dient, der den Knoten des durch einen Schlitz /^ hindurchgeführten Bindeseiles in einer auf seiner Rückseite vorgesehenen Aussparung (k) aufnimmt, bis er nach dem beim Niederdrücken des Preßhebels (h)' selbsttätig erfolgenden Überstreifen der Seilschlaufe zwecks Freigabe des Knotens in die wagerechte Lage umgelegt und dann abgehoben wird.
2. Strohbundpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Preßhebel (h) eine hakenförmige Klinke (q) um den Zapfen (r) frei drehbar angeordnet ist, die sich infolge ihres Eigengewichtes auf die Arme (n) des Schlingenhalters (I) vor der Schlinge (p) auflegt und letztere in der Hochstellung des Hebels (h) festhält, während die Klinke (q) beim Niederdrücken des Hebels (h) in die senkrechte Stellung auspendelt und die Schlinge (p) freigibt. · ,
3. Strohbundpresse nach Anspruch i, . dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (j) des Knotenhaltehebels (f) und die Vertiefung (Ii) desselben durch eine schräge Rinne miteinander verbunden sind, die geeignet ist, die von ihrem Halter befreite Schlinge allmählich ganz dicht an das Knotenende der Schnur heranzuführen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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