DE55879C - Riemenaufleger mit vom Riemen beeinflufstem Schieber und mit Greifklauen für die Scheibe - Google Patents

Riemenaufleger mit vom Riemen beeinflufstem Schieber und mit Greifklauen für die Scheibe

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DE55879C
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Germany
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belt
pulley
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claws
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55879D
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English (en)
Original Assignee
O. GRELL in Haynau, Schlesien, Bunzlauerstr. 206
Publication of DE55879C publication Critical patent/DE55879C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der dargestellte Treibriemenaufleger hat Klauen, welche sich beim Aufsetzen des Auflegers auf die Riemscheibe zusammenziehen und diese zwischen sich klemmen, so dafs sie von der Riemscheibe eine Strecke mit herum- . geführt werden und dabei den Riemen auflegen.
Der Grundkörper des Auflegers besteht aus einem Rahmen C, welcher mittelst seines Zapfens A in dem unter Vermittelung einer Feder O an der Stange P angehängten Bund B drehbar gelagert ist. Auf dem Rahmen liegt in einem Schlitz desselben, durch Stifte FF prismatisch geführt, ein winkelförmiger Schieber E, dessen eines Schenkelende ein nach oben emporragendes Horn E1 trägt, während das andere Schenkelende mit einer Schiene G drehbar verbunden ist, die wiederum an einer am Rahmenstück C drehbaren Schiene H gelenkig befestigt ist. Inmitten ihrer beiden Endgelenke ist die Schiene H mit einem Schraiibenstift J versehen, der in eines der Löcher der auf dem Rahmenstück prismatisch geführten Schiene K gesteckt ist, Fig. 2. Letztere trägt an ihrem einen Ende die nach unten weisende Klaue D1, während dieser gegenüber zwei andere Klauen DD am Rahmen nach unten zu umgebogen sind, Fig. 1 und 2.
Eine an dem Rahmen angebrachte und sich gegen diesen stützende Feder L ist bestrebt, an der Gelenkschiene H und Klauenschiene K die Klaue D1 nach aufsen von den Gegenklauen D D abzudrücken, wobei auch der winkelförmige Schieber E so weit nach rechts gezogen wird, bis sein rechter Führungsstift F am rechten Ende des Schlitzes C1 angekommen ist. Hierdurch wird die Bewegung der Klaue D1 nach rechts begrenzt. Diese Stellung der drei Klemmklauen zu einander ist diejenige, welche die Vorrichtung während der Nichtbenutzung annimmt.
Zum Gebrauche wird der Riemenaufleger unter den Riemen geführt, wobei das Schieberhorn E' sich dicht an die linke Riemenkante legt, Fig. 12. Darauf wird der Aufleger von dem Arbeiter an der Stange P mit dem Treibriemen angehoben und über die Riemscheibe geführt, wobei zunächst die Klaue D1 in einer geringen Entfernung von der rechten Scheibenkante zu liegen kommt, während die Klauen D D sich unmittelbar an die linke Scheibenkante legen, Fig. 9 und 13.
Während dieses Vorganges hat der Riemen das Bestreben, den Schieber E nach links zu drücken, wodurch ein Heranziehen der Klaue D1 gegen die Klauen D D verursacht werden würde. Dies mufs zunächst, um den Aufleger über die Riemscheibe überhaupt fortbringen zu können, verhindert werden.. Dazu ist ein gebogener hebelartiger Sperrhaken M an dem Auflegerrahmen C mittelst Stiftes M1 in der senkrechten Ebene etwas beweglich angebracht, Fig. 14. Dieser legt sich mit seinem linksseitigen Haken vor die Fufsplatte F1 des Stiftes F, welcher im Schlitz C : den winkelförmigen Schieber E führt, Fig. 2 und 9; er verhindert somit, dafs der Riemen beim Ueberbringen des Auflegers über die Riemscheibe den Schieber E und damit die Klaue D1 nach links schiebt.
Nachdem der Arbeiter den Aufleger über die Riemscheibe zunächst in die Lage Fig. 9
gebracht hat, setzt er ihn auf die Scheibe auf. Hierbei drückt die Riemscheibe den rechten Hebelarm von M in die Höhe und den linken mit dem eigentlichen Sperrhaken herab. Dieser giebt die Fufsplatte F1 des Stiftes F frei, und bei der seitlichen Verschiebung der Stange P nach rechts durch den Arbeiter bewegt der angespannte Riemen, indem er gegen das Hörnt"1 drückt, den Schieber und somit auch die Klaue D1 nach links, Fig. 8 und io. Die Klauen D D Dτ haben alsdann den Aufleger auf der Riemscheibe festgeklemmt, welche den Aufleger eine Strecke mit herumführt, bis der hierbei aufgelegte Riemen die Scheibe verläfst und nicht mehr gegen das Horn Ελ drückt. Darauf schiebt die Feder L die Schiene K wieder nach rechts, und die Klauen DDD1 lassen die Scheibe los, so dafs der Aufleger mit seiner Stange seitlich weggezogen werden kann.
Damit der Aufleger eine Strecke von der Riemscheibe mitgenommen werden könne, ohne dafs die Stange P mitgeführt wird, was nicht angänglich ist, ist der Bund B, in welchem der Zapfen A des Auflegers, der Riemscheibe folgend, sich dreht, an der langen Feder O fest angenietet, welche an der Stange P mit einigen Windungen befestigt ist. Unterhalb des Bundes B befindet sich ein Schlitz Q, Fig. 5, in welchem ein mondsichelförmiger Haken R um den Stift R1 drehbar gelagert ist. Das eine Hakenende legt sich theilweise um den Bund A und hält ihn fest, während über das andere Hakenende das umgebogene Ende einer Stange S greift, die in einem Schlitze der Stange P liegt, sich um einen Stift S1 dreht und mit der Feder T stets gegen den Haken R gedrückt wird, Fig. 6.
Sobald der Aufleger der Riemscheibe folgt, reifst sich der Bund B von dem Haken R los, und die Feder O gestattet demselben, der Riemscheibe so weit zu folgen, bis die Klauen D D D1 den Aufleger wieder freigeben. Nachdem danach die Feder O in ihre erste Lage zurückgeschnellt ist, wird der mondsichelförmige Haken R, welcher sich vorher durch den Ruck auch von dem umgebogenen Ende der Stange S ausgelöst hatte und mit seinem schwereren. Hakenende herabgesunken war, Fig. ι ι, von Hand wieder zum Halten des Bundes untl des Auflegers an der Stange P in das Hakenende der Stange 5 eingehängt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Riemenaufleger, auf dessen mit einem Drehzapfen A versehenen und mit der Handhabungsstange P verbundenen Rahmen C der das Horn E1 tragende winkelförmige Schieber E prismatisch geführt ist, welcher, wenn er von dem Sperrhaken M freigegeben ist, mit den Schienen G und H die an letzterer verstellbare, die Klaue D' tragende Schiene K einwärts zieht und die Riemscheibe zwischen die Klauen DDD1 fafst, sobald der Riemen gegen das Horn E1 drückt, während nach Aufhören dieses Druckes die Feder L die Klauen wieder aus einander rückt.
2. Zu dem im Anspruch ι. gekennzeichneten Riemenaufleger, dessen Zapfen A sich im Bunde B dreht, die Befestigung desselben an einer langen Feder O, welche an der Handhabungsstange P angebracht ist, während der Bund B mit den Haken R und 5 an dem Stangenkopf gehalten, durch einen Ruck des Auflegers von demselben abgezogen und nach beendigtem Auflegen des Riemens durch die Feder O wieder zurückgebracht wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT55879D Riemenaufleger mit vom Riemen beeinflufstem Schieber und mit Greifklauen für die Scheibe Expired - Lifetime DE55879C (de)

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