DE211169C - - Google Patents
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- DE211169C DE211169C DENDAT211169D DE211169DA DE211169C DE 211169 C DE211169 C DE 211169C DE NDAT211169 D DENDAT211169 D DE NDAT211169D DE 211169D A DE211169D A DE 211169DA DE 211169 C DE211169 C DE 211169C
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- Germany
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- spring
- scissors
- frame
- nuremberg
- scaffolding
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/18—Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
- E04G1/22—Scaffolds having a platform on an extensible substructure, e.g. of telescopic type or with lazy-tongs mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 211169.-KLASSE 37/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein zusammenklappbares Gestell, das auf einem Fahrzeug angebracht,
rasch aufgerichtet werden kann und beispielsweise dazu dient, einen hohen Beobachtungsposten
für Manöverzwecke zu schaffen. Das Gestell besteht nach Art der Nürnberger"
Schere aus einer Anzahl sich kreuzender Stäbe, die am Kreuzungspunkte gelenkig verbunden sind, so daß sie ein scherenartig
ίο zusammenklappbares Ganzes bilden. Dabei
wird die zum Aufrichten des Gestells nötige Kraft durch' eine Metallfeder oder ein elastisches
Luftpolster vermindert.
Das Neue des Erfindungsgegenstandes besteht im wesentlichen darin, daß die Federvorrichtung
auf die Nürnberger Schere durch Vermittlung einer gelenkigen Steuerung und eines Hebels derart wirkt, daß beim Aufrichten
des Gerüstes die Federspannung sich um so mehr vermindert, je mehr sich der Schwerpunkt
des Gerüstes einer Welle nähert, welche das eine Ende der Scherenglieder miteinander
verbindet, und um welche das Gerüst schwingt. Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht des auf einem Wagen angeordneten Gestells. Fig. 2
ist eine Aufsicht auf das Gestell, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des aufrichtbaren
Gestells in zwei Teilansichten. Fig. 4 und 5 zeigen in lotrechtem Längsschnitt und im
Grundriß das Fahrzeug mit zugehörigen Einzelheiten. Fig. 6 ist ein Querschnitt nach A-A
in Fig. 4.
Der aufrichtbare Träger des Sitzes w (Fig. 3) wird aus zwei gleichen scherenartigen Gittern
gebildet, von denen das eine Gitterwerk mit α1-«1, β2-«2. . . an-a", das andere mit δ^δ1,
b2-b2. . . b"-b" bezeichnet ist. Die unteren
Enden der Stäbe a1 sind mit denen der Stäbe δ1
durch Querstücke c. d verbunden, und die Kreuzungsstellen o1-^1 usw. der beiden Kreuze
α1-«1, δ^δ1 usw. sind durch Querstücke e verbunden.
Entfernt man nun die Querstücke c und d voneinander, so werden die Stäbe eines jeden
der übereinander angebrachten Kreuze auseinandergezogen, ihre Höhe vermindert, und
die Querstücke e gehen senkrecht abwärts. Praktisch ist es bequem, die Stücke d, d1 . . .
kürzer als die Stücke c, c1 zu machen, während sämtliche Querstücke e gleich lang sind.
Die Unterlage des aufrichtbaren Gestelles wird beispielsweise durch einen Träger/ gebildet.
Dieser Balken kann beim Gebrauch wagerecht eingestellt und festgestellt werden. Er trägt zu diesem Zwecke vorn eine ausziehbare
Stütze in Form einer Schraubenwinde mit zwei Schrauben i, j, welche in einer die
Mutter bildenden Hülse k stecken, und hinten zwei Stützen m. Beim Gebrauch werden die
hinteren Stützen nach rn^-n1 umgeklappt (Fig. 2),
und der Balken/ wird dann mittels der drei Schraubenwinden η, η und k wagerecht eingestellt.
Um die Querstücke c und d der unteren Kreuze bequem zu bewegen, sitzt das Quer-
stück d auf einem Wagen r, der auf Rollen s
ruht, die in Führungen i des Balkens/ laufen. Das Querstück (Welle) c liegt drehbar in Lagern
u, die auf einem Querbalken y befestigt sind.
Die rechtsseitigen Stäbe ax und b1 (Fig. 4)
sind mit ihrem unteren Ende an dem mit einem Hebel ζ versehenen Querstück c festgekeilt,
wobei der Hebel ζ eine Mutter 1 trägt, in die eine Schraube 2 eingreift, deren Kopf
bei 3 am Balken/ angelenkt ist. Dreht man die Kurbel 4, so wird, je nach dem Sinne der
Drehung, die Mutter 1 auf der Schraube 2 vorwärts- oder zurückgeschraubt, so daß beim
Drehen die rechtsseitigen Stäbe a1, b1 aufgerichtet
oder gesenkt werden, wobei sie auch die Aufrichtung oder Zusammenfaltung der linksseitigen Stäbe a1, b1 und aller übrigen
Stäbe herbeiführen.
Das Erfinderische bei der Vorrichtung besteht nun in einem Ausgleichmittel zur Verminderung
der auf die Kurbel auszuübenden Kraft, und zwar ist zu dem Ende die Mutter ι mit einer Metallfeder 11 verbunden,
welche ständig dahin strebt, das Gestell aufzurichten.
Bei der dargestellten Ausführungsform trägt die Mutter 1 zwei Drehzapfen 5, welche mit
einem ihrer Enden* an Lenker 6 angelenkt sind. Die entgegengesetzten Köpfe dieser
Lenker sind an eine Querstange 7 angelenkt, die im Balken/ geführte Rollen 8 trägt. An
diese Querstange ist auch die Kolbenstange eines Kolbens 9 angelenkt, der sich in einem
an dem Balken/ befestigten Zylinder 10 bewegt
und der unter Einfluß einer Feder 11 steht. Statt des Federdruckes kann auch
Wasser- oder Luftdruck gewählt werden.
Die Gitterstäbe können in der Querrichtung durch Zugstangen 12 (Fig. 3) verspreizt sein.
Die Anzahl und Abmessungen der Teile der Gitter werke können je nach dem besonderen
Verwendungszwecke verschieden sein. Der Sitz w, auf welchem der Beobachter während
des Aufrichtens emporgehoben wird, kann dabei irgendwelche bekannte Form erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Nach Art einer Nürnberger Schere aufrichtbares Gerüst, bei dem die zum Aufrichten nötige Kraft durch eine Metallfeder oder ein elastisches Luftpolster vermindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorrichtung durch Vermittlung einer gelenkigen Steuerung (7, 6, 5) und eines Hebels (z) derart auf die Nürnberger Schere wirkt, daß beim Aufrichten des Gerüstes in bekannter Weise das eine Ende (d) der Scherenglieder und eine das andere Ende der Scherenglieder verbindende Welle (c), die auf einem Querträger (y) gelagert ist und um welche das Gerüst schwingt, einander genähert werden, und in demselben Maße wie der Schwerpunkt des Gerüstes sich der Welle (c) nähert, die Spannung der Feder sich vermindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211169C true DE211169C (de) |
Family
ID=473003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT211169D Active DE211169C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211169C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932297C (de) * | 1952-03-20 | 1955-08-29 | Fritz Beeck | Panzer-Spaehwagen mit hoehenverstellbarer gepanzerter Kanzel |
| DE1227364B (de) * | 1964-09-19 | 1966-10-20 | Licentia Gmbh | Infrarot-Beobachtungs- und Zielanlage |
-
0
- DE DENDAT211169D patent/DE211169C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932297C (de) * | 1952-03-20 | 1955-08-29 | Fritz Beeck | Panzer-Spaehwagen mit hoehenverstellbarer gepanzerter Kanzel |
| DE1227364B (de) * | 1964-09-19 | 1966-10-20 | Licentia Gmbh | Infrarot-Beobachtungs- und Zielanlage |
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