DE210592C - - Google Patents

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DE210592C
DE210592C DENDAT210592D DE210592DA DE210592C DE 210592 C DE210592 C DE 210592C DE NDAT210592 D DENDAT210592 D DE NDAT210592D DE 210592D A DE210592D A DE 210592DA DE 210592 C DE210592 C DE 210592C
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pressure reducing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/18Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
    • B60T8/1893Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution especially adapted for railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- .M 210592 KLASSE 20/1 GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom : 20. März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Aroerika vom 6. März 1907 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein zwischen Leitung und Steuerventileinlaß geschaltetes Druckminderungsventil als Bremskraftregler, durch das bei leeren oder leicht beladenen Fahrzeugen der dem Hilfsluftbehälter. zuzuführende Druck herabgemindert wird. Die Erfindung besteht darin, daß das Druck minderungsventil mit Rohrleitungsauslässen vereinigt ist, die als Bremsbeschleuniger wirken und von dem Druckminderungsven til überwacht werden. Dabei sind die Rohrleitungsauslässe derart angeordnet,: daß sie auch wirksam. bleiben, wenn das Druckminderungsventil bei schwer: beladenem Fahrzeug atisgeschaltet ist. - .
Fig. τ zeigt die Gesamtanordnung der Bremse. ■' Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt des Druckminderungsventils in der Ladestellung. Fig. 3 zeigt das Minderungsventil im senkrechten Längsschnitt in der Abschluß- und Ruhe-, :■- ,: ■ - ■■' : - · : ' -.
Fig. 4 in der Betriebsbremsstellung und
Fig. 5 in der Notbremsstellung. ■: ".·
Das als Bremskräftregler wirkende Druckminderungsventil ist (Fig. 1) zwischen die Hauptleitung und das in bekannter Weise die Verbindung "zwischen Hilfsluftbehälter und Bremszylinder überwachende Steuerventil geschaltet. Der Zugang 16 von der Hauptleitung zum Minderungsventil ist ständig offen, während der zum Steuerventil führende Auslaß 16' mittels des Dreiweghahnes 13 abschließbar ist.
Das Minderungsventil (Fig. 2 bis 5) besteht aus den auf der gemeinsamen Kolbenstange 5 sitzenden 'Kolben 3 und 4 von verschiedenem Querschnitt: Der Steuerschieber 6 überwacht den Verbindungskanal 7 und den Rohrleitungsauslaß 8. Der Kanal 7' verbindet die Schieberkammer ι mit der Steuerkammer 2 des Kolbens 4, die durch den Kanal 15 mit der Steuerkammer des Steuerventils in Verbindung steht. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Kanal, 7 einen größeren Querschnitt besitzt als der Füllkanal 15. Ein auf der Kolbenstange 5 sitzendes zweites Steuerorgan 9 überwacht die Rohrleitungsauslässe 10 und 11. Durch Kanal 10 von geringem Querschnitt kann eine allmähliche Druckminderung in der Steuerkammer des Steuerventils herbeigeführt werden, während durch den erheblich größeren Kanal il, der indessen zweckmäßig kleiner ist als -der Rohrleitungsauslaß 8, die Steuerkammer rasch entlüftet werden kann. : "'.■ '·'.·■' '; ■ ' ■ ■
Der Raum 20 zwischen den beiden Kolben 3 · und 4 hat einen Auslaß 19 zur Außeriluft.
Eine stoßweisev Bewegung der Kolben 3 und 4 wird durch Schräubenfedern; 17 bzw. 18 verhindert, die zugleich dazu dienen, die Kolben und Schieber für gewöhnlich in der Abschlußstellung (Fig. 3) zti halten.
Der Umgebungskanal 12 dient dazu, bei entsprechender Einstellung des Dreiweghahnes 13 die direkte Verbindung von der Hauptleitung zum Steuerventil herzustellen. Bei leeren
oder bei leicht beladenen Wagen nimmt der Dreiweghahn die Stellung nach Fig. 2 ein, so daß Leitungsluft nur auf dem Wege über das Druckminderungsventil zum Steuerventil gelangen kann, während bei schwer beladenen Fahrzeugen das Druckminderungsventil durch den Dreiweghahn 13 ausgeschaltet und dafür die Verbindung der Leitung mit dem Steuerventil durch den Kanal 12 herbeigeführt wird.
Die Wirkungsweise der Ventilvorrichtung nach den Fig. 2 bis 5 ist folgende: -
Befindet sich das Minderungsventil in der Ruhestellung (Fig. 3) und steht der Dreiweghahn 13 in der Stellung nach Fig. 2, so treibt die aus der Hauptleitung bei 16 in die Schieberkammer ι eintretende Druckluft den Kolben 3 zuerst in die Lösestellung (Fig. 2), so daß die Verbindungsleitung 7 durch den Schieber 6 freigelegt wird. Druckluft tritt dann durch den Kanal 7 so lange zur Steuerkammer 2 des Kolbens 4 und durch den Kanal 15 zum Steuerventil über, bis Druckausgleich in beiden Kammern eintritt, worauf der Schieber 6 in die Ruhestellung (Fig. 3) zurückkehrt. Dadurch wird der dem Hilfsiuftbehälter über das Steuerventil zuzuführende Druck in bekannter Weise derart geregelt, daß er den normalen Arbeitsdruck nicht erreicht.
Bei Einleitung einer Betriebsbremsung wird der Druck in der Hauptleitung mittels des Führerbremshahns vermindert, so daß auch der Druck in der Schieberkammer 1 sinkt und der Schieber 6 infolge des Überdrucks in der Kammer 2 in die Betriebsbremsstellung (Fig. 4) gelangt, in der der Auslaß 10 freigelegt wird, so daß vor dem Kolben des Steuerventils eine Druckminderung eintritt, die in bekannter Weise den Kolben in die Betriebsbremsstellung umschlagen läßt.
Zwecks Lösens der Bremsen wird der Druck in der Hauptleitung wieder erhöht, so daß das Druckregelventil in die Lösestellung (Fig. 2) zurückkehrt und den Kanal 7 wieder freilegt, wodurch auch das Steuerventil in die Lösestellung zurückgelangt. Hierauf nimmt das Steuerorgan selbsttätig seine Ruhestellung (Fig. 3) wieder ein. Auf diese Weise wirkt das Druckminderungsventil zugleich als Bremskraftregier.
Bei Vornahme einer Notbremsung gelangt das Steuerorgan' 3, 4 sofort in die Notbremsstellung (Fig. 5), in der die Rohrleitungsauslässe 8 und 11 voll geöffnet sind, so daß das Steuerventil in die Notbremsstellung umsteuert.
Durch die Anordnung des Auslasses 8 werden stoßlose Bremsungen ermöglicht und eine zu schnelle Rückkehr des Regelventils in die Ruhestellung (Fig. 3) verhindert.
Bei Betriebsbremsungen kann die Bremskraft auch stufenweise erhöht werden, indem das Steuerorgan dann aus der Betriebs- in die Notbremsstellung gebracht wird.
Wird ein Steuerventil durch Schadhaft-,werden in die Notbremsstellung umgesteuert, so wird das zugehörige Druckminderungsventil durch das Fallen des Druckes in der Steuerkammer 2 in die Lösestellung (Fig. 2) bewegt und dadurch das Steuerventil in die Lösestellung zurückgebracht. Da der Kanal 7 einen verhältnismäßig kleinen Querschnitt hat, so erfolgt der Druckluftübertritt nicht so rasch, daß eine plötzliche Druckminderung in der Hauptleitung eintritt und noch andere Steuerventile umgesteuert werden.
Bei schwer beladenen Fahrzeugen wird das Druckminderungsventil durch den Dreiweghahn 13 ausgeschaltet, so daß die Druckluft durch den Kanal 12 im Druck ungemindert dem Hilfsluftbehälter zugeführt wird. Da hierbei die Verbindung zwischen der Schieberkammer ι und der Hauptleitung bestehen bleibt, so wird die Steuerung der Rohrleitungsauslässe 8 und 10 nicht beeinflußt; dieselben wirken vielmehr bei Einleitung einer Betriebsoder Notbremsung in derselben Weise wie oben beschrieben.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Druckminderungs ventil zwischen Hauptleitung und Hilfsluftbehälter als Bremskraftregler nach Maßgabe des Ladegewichts an Druckluftbremsen für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckminderungsventil mit Rohrleitungsauslässen vereinigt ist, die durch das Druckminderungsventil gesteuert werden und auch bei ausgeschaltetem Druckminderungsventil wirksam bleiben.
  2. 2. Druckminderungs ventil nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (9) für die Rohrleitungsauslässe (10, 11) mit der Steuerung (3, 4, 6) des Druckminderungsventils gekuppelt ist und der Zugang (16) zum Druckminderurtgsventil ständig offen ist, während der Ausgang (16') zwecks Außerbetriebsetzung des Druckminderungsventils abschließbar ist in der Weise, daß bei Außerbetriebsetzung des Druckminderungsventils die Steuerung für dieses und damit für die Rohrauslässe infolge der ständigen Verbindung mit dem Einlaß (16) wirksam bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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